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	<title>Valentinianismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Valentinianismus&amp;diff=156454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phi: /* Geschichte */ lf</title>
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		<updated>2025-12-21T16:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valentinianismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Βαλεντινιανισμός}}) ist die von den Schülern des [[Gnosis|Gnostikers]] [[Valentinus]] vertretene gnostisch-christliche Lehre. Ihre Anhängerschaft war eine der am weitesten verbreiteten Bewegungen der antiken Gnosis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Valentinianismus entwickelte sich in einer italischen und einer östlichen („anatolischen“) Form. Zur westlichen Schule zählt man traditionell die valentinianischen Lehrer Alexander, Florinus, [[Herakleon (Gnostiker)|Herakleon]], [[Ptolemäus (Gnostiker)|Ptolemäus]], Secundus und Theotimus, zur östlichen [[Axionikos von Antiochia]], [[Marcus (Gnostiker)|Markos]] und [[Theodotos (Gnostiker)|Theodotos]]. Möglicherweise gehörte auch [[Bardesanes]] zur östlichen Strömung des Valentinianismus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Markschies]]: &amp;#039;&amp;#039;Valentin/Valentinianer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Realenzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Berlin/New York 2002, S. 495–500, hier: 498.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neueren Forschung wird die theologische Eigenständigkeit der valentinianischen Lehrer betont. Demnach kann man nur eingeschränkt von einer „Schule“ sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Markschies: &amp;#039;&amp;#039;Valentin/Valentinianer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Realenzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, Band 34, Berlin/New York 2002, S. 495–500, hier: 495.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Grundelemente der valentinianischen Theologie wurden von [[Origenes]] aufgenommen und weiterentwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Gunther Wesseling: &amp;#039;&amp;#039;Valentinos.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Herzberg 1997, Sp. 1067–1084, hier: 1071.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aussagen des [[Ambrosius von Mailand]] hätten Valentinianer im Jahr 388  bei [[ar-Raqqa|Kallinikos]] in Syrien eine Prozession von Mönchen gestört, worauf die Mönche den Tempel der Valentinianer in einem Dorf niederbrannten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Neander]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geschichte der christlichen Religion und Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band, 1. Abteilung  Zweite Periode der christlichen Kirchengeschichte. Von dem Ende der diocletianischen Verfolgung bis zu dem römischen Bischof Gregor dem Grossen, oder vom Jahre 312 bis zum Jahre 590. Friedrich Perthes, Hamburg 1829, S.&amp;amp;nbsp;104–105 ([https://books.google.de/books?id=gvkpAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;lpg=PA105&amp;amp;dq=388+Valentinianer+m%C3%B6nche&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=1cj5Iirrf3&amp;amp;sig=ACfU3U1jNkBAfs9zBHEFLzjxN6SDZtT0Ew&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjyuPORte7uAhURPewKHUKqAt4Q6AEwBHoECAYQAg#v=onepage&amp;amp;q=388%20Valentinianer%20m%C3%B6nche&amp;amp;f=false] auf books.google.de)&amp;lt;/ref&amp;gt; Kaiser [[Theodosius I.]] ordnete die Bestrafung der Mönche an, Ambrosius trat für sie ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Ambrosius von Mailand, [http://www.ccel.org/ccel/schaff/npnf210.v.ix.html Brief 40.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztmals ist die Existenz zeitgenössischer Valentinianer im Jahr 692 in den Beschlüssen des [[Trullanische Synode|zweiten Konzils von Trullo]] bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ccel.org/ccel/schaff/npnf214.xiv.iii.xcvi.html Kanon 95 des zweiten Konzils von Trullo].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie scheinen aber nach der Mitte des 5. Jahrhunderts keine wirkliche Größe mehr dargestellt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Markschies: &amp;#039;&amp;#039;Valentin/Valentinianer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Realenzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Berlin/New York 2002, S. 495–500, hier: 498.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehre ==&lt;br /&gt;
Der Valentinianismus ist eine [[synkretistisch]]e religiöse Bewegung und stark christlich geprägt. Er bildet nach [[Hans Jonas]] den intellektuellen Höhepunkt des syrisch-ägyptischen Typus des Gnostizismus. Das System ist nach Jonas geistig hochdifferenziert und in sich schlüssig. Die Valentinianer betrachteten sich demzufolge mit einem stolzen Empfinden als besonders Erwählte, sozusagen als Elite des Gnostizismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein guter Schöpfergott angenommen wird, stellt sich Valentinos die Frage nach der Herkunft des Elends in der Welt. Die Antwort wird in einer [[Mythos|mythischen]] Erzählung gegeben, dem [[Sophia (Gnosis)|Sophia]]-Mythos. Sophia verkörpert dabei den Fall des Göttlichen und der Erkenntnis in das Materielle und die Unwissenheit. Hieraus ergibt sich ein [[Dualismus|dualistisches]] Weltbild, eines der Kennzeichen gnostischer Systeme: auf der einen Seite die Finsternis der materiellen Welt, auf der anderen eine geistige Lichtwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Finsternis und des schlechten Materiellen wird in der Gottheit selbst angesiedelt. Das ist das valentinianische Spezifikum. Finsternis und Stofflichkeit sind Folge des Irrtums und Scheiterns des rein geistigen Göttlichen. Es gab also vor der Schöpfung einen [[Sündenfall]] des Göttlichen selbst, durch den die materielle Welt entstand. Die materielle Welt ist Tiefststand und Endprodukt eines Prozesses des Scheiterns des Göttlichen. Sie ist die verdunkelte und selbstentfremdete Form des Göttlichen. Das ihr zugrundeliegende Prinzip ist Unwissenheit, der verdunkelte Modus ihres Gegenteils, der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenntnis ist der ursprüngliche Zustand des Göttlichen, während Unwissenheit eine Störung ist, die einen Teile des Göttlichen befällt und sich letztlich in Materie niederschlägt. Das Materielle als Verstofflichung der Unwissenheit ist ein Verlust des Absoluten. Dieser Zustand ist aber durch Erkenntnis wieder umkehrbar. Jede individuelle Erleuchtung durch Erkenntnis trägt zur Wiederherstellung der in Mitleidenschaft gezogenen Gottheit bei. Jeder private Akt der Erkenntnis bewegt also das Göttliche, den objektiven Grund des Seins. Irenäus zitiert die Valentinianer: „Die vollkommene Erlösung ist eben die Erkenntnis der unsagbaren ‚Größe‘. Während nämlich durch Unwissenheit Mangel und Leiden entsteht, wird durch Erkenntnis der ganze Zustand, den die Unwissenheit verursachte, aufgelöst. [...] Uns genügt also die Erkenntnis des universalen Seins: Das soll die wahre Erlösung sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Irenäus, &amp;#039;&amp;#039;Adversus haereses&amp;#039;&amp;#039; 1,21,4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist die von Jonas als „großartig“ bezeichnete „pneumatische Gleichung des valentinianischen Denkens“: Die menschlich-individuelle Erkenntnis stellt das umgekehrte Äquivalent des vor-kosmischen universalen Geschehens der göttlichen Unwissenheit dar und nimmt, was ihre erlösende Wirkung betrifft, denselben ontologischen Rang ein. Die Erkenntnis des einzelnen Menschen ist zugleich ein Akt innerhalb des Göttlichen. Dennoch wird Jesus als Erlösergestalt benötigt, denn er bringt überhaupt erst die Erkenntnis (Gnosis), dass der Vater nicht erkennbar ist: „Denn an was könnte das All Mangel haben außer an dem Wissen um den Vater?“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Evangelium der Wahrheit]]&amp;#039;&amp;#039; 19,15 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Valentinianer rühmten sich, mehr Schriften über Jesus zu besitzen als die vier kanonischen Evangelien,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Georg Gradl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der geheime Jesus. Zur Geschichte und Bedeutung der apokryphen Evangelien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 97 (2021), S. 141–152, hier S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; damit also auch mehr Wissen über ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Valentinianismus wird von den ersten, obersten acht [[Äon (Theologie)|Äonen]] oder ([[Spiritualität|spirituellen]]) ewigen Weltprinzipien gesprochen. Sie bilden vier männlich-weibliche Paare (Syzygien). &amp;#039;&amp;#039;Bythos&amp;#039;&amp;#039; (griechisch βυθός), die männliche Seite der Gottheit, ist der unerschöpfliche, unauslotbare Urgrund allen Seins, der unsichtbare, unfassbare, unnennbare Uranfang, der vollkommene &amp;#039;&amp;#039;Aion&amp;#039;&amp;#039; (αἰών), von dem die Welt ihren Ursprung genommen hat. &amp;#039;&amp;#039;Bythos&amp;#039;&amp;#039; verbindet sich mit seiner weiblichen Hälfte, der &amp;#039;&amp;#039;Ennoia&amp;#039;&amp;#039; (έννοια), dem ersten Gedanken oder der ersten Denkkraft Gottes, die &amp;#039;&amp;#039;Sigē&amp;#039;&amp;#039;, das Schweigen, genannt wird. Daraus entstehen &amp;#039;&amp;#039;[[Nous]]&amp;#039;&amp;#039; (νοῦς), die eingeborene Vernunft, und &amp;#039;&amp;#039;Aletheia&amp;#039;&amp;#039; (ἀλήθεια), die Wahrheit. Beide bringen gemeinsam den &amp;#039;&amp;#039;Logos&amp;#039;&amp;#039; (λόγος), das Wort, und die &amp;#039;&amp;#039;Zoē&amp;#039;&amp;#039; (ζωή), das Leben, hervor, aus denen am Ende &amp;#039;&amp;#039;Anthropos&amp;#039;&amp;#039; (ἄνθρωπος), der Mensch, und &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia&amp;#039;&amp;#039; (ἐκκλησία), die spirituelle Gemeinde, entspringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konrad Dietzfelbinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Erlösung durch Erkenntnis. Die Gnosis.&amp;#039;&amp;#039; Königsdorf 2008, S.&amp;amp;nbsp;52 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Paarungen führen zu den acht Äonen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;|„männlich“ !! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;|„weiblich“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Bythos (βυθός) ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;|Ennoia (έννοια) oder Sige (σιγή)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Nous (νοῦς) ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Aletheia (ἀλήθεια)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Logos (λόγος) ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;|Zoe (ζωή)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Anthropos (ἄνθρωπος) ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Ecclesia (ἐκκλησία)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese &amp;#039;&amp;#039;Ogdoas&amp;#039;&amp;#039; (ογδοάς, Achtheit) folgt eine &amp;#039;&amp;#039;Dekas&amp;#039;&amp;#039; (δεκας, Zehnheit) und dann eine &amp;#039;&amp;#039;Dodekas&amp;#039;&amp;#039; (δωδεκας, Zwölfheit) von Äonen, deren letzter die &amp;#039;&amp;#039;Sophia&amp;#039;&amp;#039; (σοφíα, Weisheit) ist. Somit umfasst das System der Valentinianer 8 + 10 + 12 = 30 Äonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Logos und der Zoe entsteht die &amp;#039;&amp;#039;Dekas&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;|„männlich“ !! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;|„weiblich“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Bythos ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;|Mixis (Vermischung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Ageratos (Unvergänglichkeit) ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Henosis (Einssein, Vereinigung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Autophyes ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Hedone Genuss&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Akinetos (der Unbewegte) ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Synkrasis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Monogenes ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Makaria (Freude)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem &amp;#039;&amp;#039;Anthropos&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia&amp;#039;&amp;#039; wird die &amp;#039;&amp;#039;Dodekas&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;|„männlich“ !! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;|„weiblich“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Parakletos ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;|Pistis (Glaube)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Patrikos Unvergänglichkeit ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Elpis (Hoffnung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Metrikos ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Agape&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Aeinous der Unbewegte ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Synesis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Ekklesiastikos ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Makariotes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;| Theletos ||class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;| Sophia&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sophia&amp;#039;&amp;#039; wird auch dem [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]] gleichgesetzt. Vielfach erscheint sie als unterste der von der Gottheit [[Emanation (Philosophie)|emanierten]] Äonen, die in ihrer Gesamtheit das [[Pleroma]] bilden, und als Ursache für die Erschaffung der materiellen Welt. Oft wird zwischen einem höheren und niederen Aspekt der &amp;#039;&amp;#039;Sophia&amp;#039;&amp;#039; unterschieden. Die niedere oder untere Sophia, die außerhalb des &amp;#039;&amp;#039;Pleromas&amp;#039;&amp;#039; weilt, wird bei den Valentinianern dann auch als [[Achamoth]] (Ἀχαμώθ) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übersichtsdarstellungen in Handbüchern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Christoph Markschies]]: &amp;#039;&amp;#039;Valentin/Valentinianer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 34, de Gruyter, Berlin 2003, S. 495–500&lt;br /&gt;
* Einar Thomassen: &amp;#039;&amp;#039;Valentinus und der Valentinianismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christoph Riedweg]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Philosophie der Kaiserzeit und der Spätantike&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Grundriss der Geschichte der Philosophie]]. Die Philosophie der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Band 5/1). Schwabe, Basel 2018, ISBN 978-3-7965-3698-4, S. 867–873, 1083 f.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629071114/http://www.bautz.de/bbkl/v/valentinos.shtml |autor=[[Klaus-Gunther Wesseling]]|artikel=Valentinos (Valentin, Valentinian, Valentinus, Valentius)|band=12|spalten=1067–1084}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamtdarstellungen und Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hans Jonas]]: &amp;#039;&amp;#039;Gnosis. Die Botschaft des fremden Gottes.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Weltreligionen, Frankfurt/Leipzig 2008, ISBN 978-3-458-72008-9&lt;br /&gt;
* Christoph Markschies: &amp;#039;&amp;#039;Valentinus Gnosticus? Untersuchungen zur valentinianischen Gnosis, mit einem Kommentar zu den Fragmenten Valentins.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen 1992, ISBN 3-16-145993-8&lt;br /&gt;
* Christoph Markschies: &amp;#039;&amp;#039;Die valentinianische Gnosis und Marcion – einige neue Perspektiven&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerhard May (Theologe)|Gerhard May]], [[Katharina Greschat]], Martin Meiser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Marcion und seine kirchengeschichtliche Wirkung. Marcion and His Impact on Church History. Vorträge der Internationalen Fachkonferenz zu Marcion, gehalten vom 15.–18. August 2001 in Mainz.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-017599-1, S. 159–175  [http://books.google.com/books?ie=UTF-8&amp;amp;hl=de&amp;amp;vid=ISBN3110175991&amp;amp;id=zT3Ivw5l2BQC&amp;amp;vq=valentinianer&amp;amp;dq=valentinos&amp;amp;lpg=PA160&amp;amp;pg=PA159&amp;amp;sig=XSbU0aMmXW_kNr4l3Yq8cUXtWKg Google-Booksearch]&lt;br /&gt;
* Everett Procter: &amp;#039;&amp;#039;Christian Controversy in Alexandria. Clement’s Polemic against the Basilideans and Valentinians&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;American University Studies&amp;#039;&amp;#039; 7/172). Lang, New York u.&amp;amp;nbsp;a. 1995, ISBN 0-8204-2378-5&lt;br /&gt;
* [[Holger Strutwolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Gnosis als System. Zur Rezeption der valentinianischen Gnosis bei Origenes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 56). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1993, ISBN 3-525-55164-9&lt;br /&gt;
* Einar Thomassen: &amp;#039;&amp;#039;The Spiritual Seed. The Church of the “Valentinians”&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Nag Hammadi and Manichaean Studies&amp;#039;&amp;#039;, Band 60). Brill, Leiden 2006, ISBN 90-04-14802-7&lt;br /&gt;
* Philip L. Tite: &amp;#039;&amp;#039;Valentinian Ethics and Paraenetic Discourse. Determining the Social Function of Moral Exhortation in Valentinian Christianity&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 2009, ISBN 978-90-04-17507-5&lt;br /&gt;
* [[Georg Heinrici|Friedrich Georg Heinrici]]: &amp;#039;&amp;#039;Die valentinianische Gnosis und die heilige Schrift: Eine Studie.&amp;#039;&amp;#039; Wiegandt und Grieben, Berlin 1871, S.&amp;amp;nbsp;26 [https://archive.org/details/dievalentiniani00heingoog/page/n41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellensammlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Niclas Förster: &amp;#039;&amp;#039;Marcus Magus: Kult, Lehre und Gemeindeleben einer valentinianischen Gnostikergruppe. Sammlung der Quellen und Kommentar&amp;#039;&amp;#039;. Mohr Siebeck, Tübingen 1999, ISBN 3-16-147053-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Holger Strutwolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorlesung: Theologiegeschichte im Überblick SS 2011.&amp;#039;&amp;#039; Universität Münster ([https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/evtheol/personen/strutwolf/thg-ueberblick.pdf] auf uni-muenster.de) hier powerpoint-slides 25–28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4187345-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häresiegeschichte (Alte Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnostische Bewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phi</name></author>
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