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	<title>Valentin von Winther - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:08:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Valentin_von_Winther&amp;diff=1056582&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Furfur: /* Weitere Werke */ typo</title>
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		<updated>2020-07-26T14:05:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Werke: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ValentinWinter.JPG|mini|Valentin von Winter, Ölgemälde eines unbekannten Malers, 17. Jahrhundert.]]&lt;br /&gt;
Georg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valentin von Winther&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. November]] [[1578]] in [[Trzebiatów|Treptow an der Rega]]; † [[16. März]] [[1623]] in [[Stettin]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Jürgen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jurga Valentin Winter&amp;#039;&amp;#039;) war [[Annalen|Annalist]] und Rat am Hofe des Herzogs [[Philipp II. (Pommern)|Philipp II.]] von [[Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Treptower Bürgermeisters Georg Winther besuchte 1593 die [[Greifswalder Stadtschule]] und 1595 das Gymnasium in [[Lübeck]]. Ab 1595 studierte er an der [[Universität Greifswald]] Jura. Von dort ging er wegen des Ausbruchs der Pest 1599 nach [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]. Weitere Stationen seiner Studienzeit waren Leipzig, Erfurt, Jena, Marburg, Heidelberg und Straßburg. Am [[Reichskammergericht]] in [[Speyer]] erwarb er erste Einblicke in die juristische Praxis. Anschließend führten ihn größere Reisen in die Niederlande, nach England, Frankreich und in die Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1606 kehrte er nach Pommern zurück, wo Herzog [[Philipp II. (Pommern)|Philipp II.]] ihn in seine Dienste nahm. Er wurde als Nachfolger von [[Heinrich Schwallenberg]] herzoglicher Rat, musste hierfür aber noch einen akademischen Grad erwerben und promovierte daher 1608 an der [[Universität Basel]] zum Doktor der Rechtswissenschaften. In den Jahren 1608 und 1609 begleitete er Herzog [[Georg II. (Pommern)|Georg II.]] von Pommern, einen jüngeren Bruder von Herzog Philipp II., auf dessen Italienreise. Auf dieser Reise erwarb Winther 1608 in Padua das [[Kleines Palatinat|kleine Palatinat]]. Nach der Rückkehr heiratete er 1610 Clara [[Grabow (pommersch-mecklenburgisches Adelsgeschlecht)|von Grabow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1612 verhandelte er in [[Posen]] mit polnischen Unterhändlern wegen der Schifffahrt auf der [[Warthe]]. Bei der Brautwerbung [[Bogislaw XIV.|Bogislaws XIV.]] um die Hand Elisabeths von Schleswig-Holstein führte er 1614 die Verhandlungen. 1615 wurde er [[Kapitular]] der Stettiner [[Marienkirche (Stettin)|St. Marien-Kirche]] und im gleichen Jahr Leiter („Ephorus“) des [[Pädagogium Stettin|Fürstlichen Pädagogiums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pomeranographia ==&lt;br /&gt;
Von Herzog Philipp II. wurde er mit dem Schreiben einer [[Chronik]] Pommerns beauftragt. Das &amp;#039;&amp;#039;Pomeranographia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Annales Pomeranici&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Balthus Pomeranicus&amp;#039;&amp;#039; genannte Werk, für das er bereits 1613 mit Vorarbeiten begann und Archive und Bibliothek des Herzogs nutzen konnte, sollte vier Teile enthalten. Der erste Teil war für die Beschreibung des Landes vorgesehen, im zweiten sollte die Familiengeschichte des Greifenhauses dargestellt werden. Ein Wappenbuch des pommerschen Adels sollte den dritten Teil bilden. Die pommerschen Städte sollten im vierten Teil behandelt werden. Die Arbeit erwies sich allerdings als langwierig und wurde durch den Tod des Herzogs 1618 stark beeinträchtigt. Nach dem Tod Winthers 1623 wurde die Arbeit nicht mehr fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Originale sind wahrscheinlich in den 1830er Jahren verloren gegangen. Einige Fragmente in Form von Abschriften sind erhalten geblieben. Veröffentlicht wurden nur einige Auszüge im 18. Jahrhundert durch [[Franz Woken]] und [[Johann Carl Dähnert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Werke ==&lt;br /&gt;
Anlässlich der Hochzeit von Herzog Philipp II. mit Sophie von [[Schleswig-Holstein-Sonderburg]] im Jahre 1607 übersetzte Winther das Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Il pastor fido (Guarini)|Il pastor fido]]&amp;#039;&amp;#039; des italienischen Dichters [[Giovanni Battista Guarini]] aus dem Italienischen ins Lateinische. Dabei bereicherte er das Stück um Bezüge auf Ereignisse, die Pommern und insbesondere Herzog Philipp II. betrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ventura de Valentiis&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Schrift &amp;#039;&amp;#039;Parthenius litigiosus&amp;#039;&amp;#039; wurde von der katholischen Kirche im Jahr 1613 auf den [[Index Librorum Prohibitorum|Index]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Winther, Georg Valentin von.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jesús Martínez de Bujanda]], Marcella Richter: &amp;#039;&amp;#039;Index des livres interdits: Index librorum prohibitorum 1600–1966.&amp;#039;&amp;#039; Médiaspaul, Montréal 2002, ISBN 2-89420-522-8, S. 945 (französisch, {{Google Buch|BuchID=xHMsAAAAYAAJ|Seite=PA945|Hervorhebung=&amp;quot;Winther, Georg Valentin von&amp;quot;|KeinText=&amp;quot;&amp;quot;|Linktext=Digitalisat}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|43|501|502|Winther, Georg Valentin von|[[Gottfried von Bülow]]|ADB:Winther, Georg Valentin}}&lt;br /&gt;
* Hans Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Jurga Valentin Winther&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Pommerland]]&amp;#039;&amp;#039;. Heft 5/6 1928, S. 213–215.&lt;br /&gt;
* Hans Schulz-Vanselow: &amp;#039;&amp;#039;Valentin von Winther&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4/1970, {{ISSN|0032-4167}}. Neu abgedruckt in: &amp;#039;&amp;#039;Die Pommersche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 7/2016, S. 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100978053|VIAF=61907615}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Winther, Valentin von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Literatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neulatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Italienischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Latein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Herzogtum Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1578]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1623]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Winther, Valentin von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Winther, Georg Valentin von; Winter, Valentin von; Winther, Jurga Valentin von; Winther, Jürgen Valentin von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Pommerscher Politiker, Herzoglicher Hofrat, Verfasser einer Landesbeschreibung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. November 1578&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trzebiatów|Treptow an der Rega]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1623&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Furfur</name></author>
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