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	<title>Valentin Thau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T19:07:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: /* Quellen */ +ddb</title>
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		<updated>2024-03-22T09:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; +ddb&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valentin Thau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1531]] in [[Herbsleben]]; † [[10. Juni]] [[1575]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Mathematiker]], [[Astronom]] und [[Jurist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
1540 war Valentin Thau Schüler in Herbsleben. 1543 begann er mit einem [[Stipendium]] der Gemeinde Herbsleben seine Ausbildung in [[Landesschule Pforta|Schulpforta]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z&amp;quot;&amp;gt;[https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/89658/86/0/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Marktflecken Herbsleben, von Dr. Heinrich Zeyß&amp;#039;&amp;#039;], Verlag der Thienemann’schen Hofbuchhandelung, Gotha, 1873, PDF, S. 74 Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Nachdruck ISBN 978-3-86777-268-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Valentin Thau war der dritte Schüler in der nach der [[Reformation]] neu gegründeten [[Fürstenschule]] [[Landesschule Pforta]].&amp;lt;ref&amp;gt;Landesschule Pforta, Handschrift von 1479 und im gedruckten Schülerverzeichnis von 1898.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1549 erfolgte die Immatrikulation an der [[Universität Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://codex.isgv.de/codex.php?band=cds2_18&amp;amp;f=&amp;amp;a=b&amp;amp;s=867 Matrikel der Universität Leipzig, Register Band III, 1902, S. 867.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1553 machte er die Studienprüfung zum [[Baccalaureus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1555 folgte die Prüfung zum [[Magister]] der [[Philosophie]]. Valentin Thau begann seine Lehrtätigkeit an der Universität Leipzig und studierte weiter, [[Mathematik]] und [[Astronomie]] bei [[Johannes Hommel]] und Jura. Am 18. April 1561 folgte die Prüfung zum Baccalaureus beider Rechte ([[Rechtswissenschaft]]), d. h. des weltlichen und des kirchlichen Rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ausdrücklichen Wunsch und Befehl des Kurfürsten [[August (Sachsen)|August I. von Sachsen]] beriefen nach Hommels Tode 1562 die Räte und das Kollegium der Universität Valentin Thau auf den verwaisten Lehrstuhl für Mathematik und Astronomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1562 heiratete Thau die Leipziger Bürgerstochter Elisabeth Rheners, mit der er zwei Töchter hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1563 und 1575 war Valentin Thau bei allen Prüfungen der [[Artistenfakultät]] präsent, als &amp;#039;&amp;#039;[[examinator]]&amp;#039;&amp;#039; (Prüfer), als &amp;#039;&amp;#039;[[executor]]&amp;#039;&amp;#039; (Aufseher), als &amp;#039;&amp;#039;[[Rentmeister (Rentamt)|claviger]]&amp;#039;&amp;#039; (Stabträger/Rechnungsprüfer) oder als &amp;#039;&amp;#039;[[Doktorvater|promotor]]&amp;#039;&amp;#039; (Professor, der die Doktorwürde verleiht). 1564 erfolgte die Wahl zum [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Artistenfakultät. Er leitete die Baccalaureat- und Magister-Prüfungen der nachwachsenden Studenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Schreiben vom 4. Oktober 1564 beauftragte ihn Kurfürst August I.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fotothek.slub-dresden.de/katalog1574/cd/index.htm Katalog der Bibliothek des Kurfürsten August] von 1574 ist „&amp;#039;&amp;#039;Ein bericht durch Mgr. Valentinum Taw von einem instrument so mann Triangulum nennen mag&amp;#039;&amp;#039;“ verzeichnet (fol. 85r).&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Planung und Fertigung geometrischer [[Wegemesswagen]]. Thau baute davon mit finanzieller Hilfe des Kurfürsten drei Exemplare, die zur [[Vermessung]] der Wege in den sächsischen Territorien eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
Bei Wegevermessungen in [[Sachsen]] durch [[Adam Friedrich Zürner]] Anfang des 18. Jahrhunderts wurden die mathematischen Berechnungen Thaus erneut zur Herstellung geometrischer Wegemesswagen eingesetzt, ohne den ersten Konstrukteur zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valentin Thau war im Austausch mit dem [[Kartograf]]en [[Bartholomäus Scultetus]], der bei Hommel studierte. Scultetus beschäftigte sich wie Thau mit der Astronomie und der Kalenderreform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1566 wurde Valentin Thau zum ordentlichen [[Professor]] der Mathematik ([[Lehrstuhl|Ordinarius]]) ernannt und zum [[Kanzler (Hochschule)|Vizekanzler]] der Universität gewählt. 1574 wurde er zum zweiten Mal zum Dekan der Artistenfakultät gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studenten ==&lt;br /&gt;
* Zu Hommels Studenten&amp;lt;ref name=&amp;quot;h&amp;quot;&amp;gt;[https://genealogy.math.ndsu.nodak.edu/id.php?id=127092 &amp;#039;&amp;#039;„Mathematics Genealogy Project“&amp;#039;&amp;#039;] Mathematics Genealogy Project in Englisch&amp;lt;/ref&amp;gt; im Fach Mathematik und Astronomie gehörte Tycho Brahe, der seit 1561 in Leipzig immatrikuliert war. Es ist belegt, dass Brahe bis zu seiner Rückkehr nach [[Dänemark]] im Jahre 1565, bei Valentin Thau studierte.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tycho Brahe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paul Wittich studierte ab 1563 bis 1566 in Leipzig Mathematik und Astronomie&amp;lt;ref name=&amp;quot;h&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Paul Wittich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Heinrich Zeyß berichtet belegt&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=...Valentin Thau ... dessen außerordendlichen Kenntisse der griechischen Sprache gerühmt und von dem erzählt wird, er habe mit dem Patriarchen in Constantinopel in freundschaftlichem Briefwechsel gestanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
1565 gab Valentin Thau in seiner ersten lateinischen wissenschaftlichen Abhandlung „&amp;#039;&amp;#039;Elegia de dignitate et praestantia artis geometricae&amp;#039;&amp;#039;“ (Elegie über die Würde und Vortrefflichkeit der geometrischen Kunst), die in Dankbarkeit dem Kurfürsten August I. von Sachsen gewidmet ist, eine Beschreibung der „Rheda geometrica“, seines geometrischen Wegemesswagens bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner zweiten lateinischen Veröffentlichung „&amp;#039;&amp;#039;Disputatio de circuli geometrici tetragonismo&amp;#039;&amp;#039;“ (Erörterung der Vierwinkligkeit des geometrischen Kreises) befasste sich Valentin Thau 1566 mit den Kreisberechnungen und mathematischen Erkenntnissen des griechischen Gelehrten [[Archimedes]], reflektierte [[Kopernikus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1572 „&amp;#039;&amp;#039;Eis amphieterida tēn paschalian kai trishagia nikēteria amnu...&amp;#039;&amp;#039;“ (Auf das österliche Jahresfest und die dreiheilige Zuflucht...). Die griechische Abhandlung enthielt ein Lob des [[Osterfest]]es, dessen genaue Festlegung durch die Weltära, den ägyptischen Kalender und die Olympiaden nach [[attischen]] Perioden erfolgt. Die genaue Festlegung des Ostertermins war im 16. Jahrhundert ein diskutiertes Thema; es hing mit der anstehenden [[Gregorianischer Kalender|Kalenderreform]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei erst nach seinem Tode veröffentlichte (verschollene) Schriften („&amp;#039;&amp;#039;Hymnus anniversarius&amp;#039;&amp;#039;“ und „&amp;#039;&amp;#039;In festum anniversarium paschale&amp;#039;&amp;#039;“) beschäftigen sich gleichfalls mit dem aktuellen Thema des Ostertermins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* F. R. Friis: &amp;#039;&amp;#039;Tyge Brahe og Mathematikeren Valentin Thaw.&amp;#039;&amp;#039; In: Kulturhistoriske Studier, Heft 1 1904.&lt;br /&gt;
* Jahrbuch des Adam-Ries-Bundes, Band 2, Herausgegeben vom Vorstand des Adam-Ries-Bundes e. V., Annaberg-Buchholz 2011 Eigenverlag, S. 119 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindearchiv der Gemeinde Herbsleben:&lt;br /&gt;
* Manuskript Charlotte Schneider, geb. Grebehem.&lt;br /&gt;
* Beglaubigte schriftliche Quellensammlung aus Archiven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119847469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119847469|VIAF=20500101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thau, Valentin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1531]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1575]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thau, Valentin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker, Astronom und Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1531&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Herbsleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juni 1575&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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