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	<title>Valentin Stephan Still - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Barnabas Still 1907 Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Bierbrauerei.png|mini|Barnabas Still]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduard Ille Kredenz-Szene.jpg|mini|hochkant|„Kredenz-Szene“: Künstlerisch überhöhte Darstellung einer historischen Bierprobe am Nockherberg in München  (an einem 2. April zwischen 1778 und 1795). Paulaner-Braumeister Frater Barnabas reicht Kurfürst Karl Theodor einen Krug mit Salvator-Starkbier. Die Inschrift unten im Bild lautet: „Salve pater patriae“ (lat. „Sei gegrüßt, Vater des Vaterlands“).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valentin Stephan Still&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Taufe|getauft]] [[15. Februar]] [[1750]] in [[Fischbach (Nittenau)|Fischbach]], heute [[Nittenau]]; † [[1795]] in [[Au (München)|Au]], heute [[München]]) war [[Braumeister]] der [[Paulaner (Orden)|Paulaner]] in München. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der auch als Bruder Barnabas bekannte Valentin Stephan Still wurde als Sohn des Brauers Georg Still in Fischbach bei Nittenau in der Oberpfalz geboren. Im Alter von 23 Jahren trat er als [[Laienbruder]] in das [[Amberg]]er [[Paulanerkloster Amberg|Kloster]] des Paulanerordens ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://acc-amberg.de/fileadmin/MediaFiles/Dateien_ACC_Amberg/Downloads/Amberg_entdecken_2011.pdf#13 |wayback=20130614180553 |text=Amberg entdecken 2011  }}, S. 13 (PDF; 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später bereits, im Jahr 1774, wurde Frater Barnabas als Braumeister des [[Kloster Neudeck|Klosters Neudeck]] berufen. Das Kloster lag am Fuße des Nockherbergs in der damals 1.500 Einwohner zählenden [[Au (München)|Au]] bei [[München]]. Das Kloster durfte zunächst nur zum privaten Gebrauch, zur eigenen „Hausnotdurft“, Bier brauen, um die kärgliche Ernährung der Mönche aufzubessern. Eine Ausschankgenehmigung bekam das Kloster in der Zeit des Braumeisters Barnabas am 26. Februar 1780 durch den [[Kurfürstentum Bayern|Kurfürsten]] [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor]], der regelmäßig am 2. April zur Eröffnung des Ausschankes des „Heilig-Vaterbieres“, später Salvator genannt, mit seinem ganzen Hofstaat nach Neudeck zog und dort von Frater Barnabas die erste Maß kredenzt bekam. Das Ansehen des Fraters war groß. Aus einer Erschließung des Geheimen Rats vom 10. Februar 1781, die der Kurfürst Karl Theodor eigenhändig unterzeichnet hat, geht hervor, ihm solle, „wenn anders keine erheblichen Bedenken vorwalten, die Bräustelle wieder übertragen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kurfürstliche Kommission bescheinigte im gleichen Jahr dem Frater, dass er „ein verständiger, fleißiger und getreuer Bräumeister“ sei. Unter seiner Führung wuchs die Klosterbrauerei zu einem großen Unternehmen, das in den Jahren 1793/94 mit einem Bierausstoß von 3.200&amp;amp;nbsp;[[Hektoliter]] jährlich das Vierfache einer durchschnittlichen Brauerei erreichte. Unter seinen Mitbrüdern im Kloster hatte er nicht nur Freunde, weswegen er 1788 nach Amberg zurückkehrte, doch wurde er schon bald wieder nach München zurückgeholt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Laschinger: &amp;#039;&amp;#039;Amberg. Kleine Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 2015, ISBN 978-3-7917-2652-6 ({{Google Buch|BuchID=L793DwAAQBAJ|SeitenID=PT128|Hervorhebung=&amp;quot;Valentin Stefan Still&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Frater Barnabas starb 1795 an einem Magenleiden. Er war bis zu seinem Tode als leitender Braumeister für den Orden tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fischbach erinnert eine 1985 von der [[Paulaner (Brauerei)|Paulaner-Brauerei]] gestiftete Gedenktafel an den Bierbrauer. 2005 wurde dort zudem ein Dorfbrunnen, gespendet von der Paulanerbrauerei und der Stadt [[Nittenau]], zu seinen Ehren errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nockherberg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 2010 (mit Ausnahme von 2007) schlüpften die Hauptredner (namentlich [[Max Grießer]] 1992–96, [[Erich Hallhuber junior|Erich Hallhuber]] 1997–98, [[Gerd Fischer (Kabarettist)|Gerd Fischer]] 1999–2002, [[Bruno Jonas]] 2004–06 und [[Michael Lerchenberg]] 2008–10&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen/der-nockherberg-kompass-39910836.bild.html Der Nockherberg-Kosmos], Bild, 25. Februar 2015, abgerufen am 20. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;) bei der Eröffnung der Starkbierzeit auf dem [[Nockherberg]] beim &amp;#039;&amp;#039;Politiker-[[Derblecken]]&amp;#039;&amp;#039;, einer satirischen [[Fastenpredigt]], in die Rolle des &amp;#039;&amp;#039;Bruders Barnabas&amp;#039;&amp;#039; und überreichten dem [[Ministerpräsident|Landesvater]] nach altem Brauch mit den Worten „Salve [[pater patriae]]! Bibas, princeps optime!“ (Sei gegrüßt, Vater des Vaterlands! Trinke, bester Fürst!) die erste Maß Salvator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|756|756|Still, Valentin Stefan|autor=Bo}}&lt;br /&gt;
* Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Wer war der Erfinder des Salvators?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Oberpfalz&amp;#039;&amp;#039; Jg. 32 (1938), {{ISSN|0342-9873}}, S. 43.&lt;br /&gt;
* [[Hannes Burger]]: &amp;#039;&amp;#039;350 Jahre Paulaner-Salvator-Thomasbräu AG: 1634–1984. Jubiläums-Festschrift.&amp;#039;&amp;#039; Paulaner-Salvator-Thomasbräu, München 1984.&lt;br /&gt;
* Werner Ebnet: &amp;#039;&amp;#039;Sie haben in München gelebt: Biografien aus acht Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Allitera, München 2016, ISBN 978-3-86906-744-5, S. 587 ({{Google Buch|BuchID=vwBdDAAAQBAJ|Seite=587|Hervorhebung=&amp;quot;Still, Valentin&amp;quot;}}).&lt;br /&gt;
* Alois Jehl, Georg Schmidbauer: &amp;#039;&amp;#039;Bedeutende Nittenauer Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Sponholz (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt Nittenau im Naturpark Vorderer Bayerischer Wald.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, München u. Aßling 1972, {{DNB|720164028}}, S. 122–127.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Michael Körner]], Bruno Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Große Bayerische Biographische Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: P–Z. K.G. Saur, München 2005, ISBN 3-598-11460-5, S. 1902 ({{Google Buch|BuchID=oaIUAQAAIAAJ|Seite=1902|Hervorhebung=&amp;quot;Still, Valentin Stefan&amp;quot;}}; [http://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/62595 online] über [[WP:De Gruyter|De Gruyter online]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.eu/biografien/web/index.php/detail?uid=331 Valentin Stefan Still], Menschen aus Bayern, [[Haus der Bayerischen Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120652552|VIAF=8223353}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Still, Valentin Stephan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paulaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1750]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Still, Valentin Stephan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bruder Barnabas&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ordensbruder und Braumeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=getauft 15. Februar 1750&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fischbach (Nittenau)|Fischbach]], heute [[Nittenau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1795&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Au (München)|Au]], heute [[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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