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	<title>Valentin Manheimer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:31:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Valentin_Manheimer&amp;diff=1743386&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17838-12: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-03-22T05:09:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Der 70ste Geburtstag des Kommerzienrates Valentin Manheimer, von Anton von Werner, 1887.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der siebzigste Geburtstag des Kommerzienrates Valentin Manheimer&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Anton von Werner]], 1887]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Mitte, Oberwallstraße, Konfektionshaus Valentin Mannheimer 05.jpg|mini|Ehemaliges Konfektionshaus Valentin Manheimer in der Oberwallstraße in [[Berlin-Mitte]], 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jüdischer friedhof schönhauser allee berlin okt2016 - 2.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valentin Manheimer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1815]] in [[Gommern]]; † [[7. Februar]] [[1889]] in [[Berlin]]) war ein deutsch-jüdischer Unternehmer und einer der führenden Vertreter der Berliner Konfektionsindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Valentin Manheimer stammt aus [[Gommern]] bei Magdeburg. Er selbst heiratete 1844 Philippine Behrend, eine Tochter des Manufakturwarenhändlers und Damenmäntelfabrikanten Joseph Behrend. Mit seiner Frau hatte er drei Söhne und fünf Töchter. Seine Brüder waren [[Moritz Manheimer]] und David Manheimer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valentin Manheimer ließ sich 1836 in Berlin nieder und gründete zusammen mit seinem Bruder David das Konfektionshaus „[[Gebr. Manheimer]]“. Valentin Manheimer hat sich 1839 von seinem Bruder getrennt und gründete seine Firma „[[V.&amp;amp;nbsp;Manheimer]]“. Diese war neben dem Betrieb von [[Herrmann Gerson]] einer der ersten Hersteller von Damen[[konfektion]] in Berlin. Manheimer hat die Traditionen und Erfahrungen des alten Berliner Schneiderhandwerks zum Aufbau eines großbetrieblichen Konfektionsunternehmens genutzt. Dieses beruhte teilweise auf dem Verlagssystem. Er stellte vor allem preisgünstige, aus dicker Wolle gefertigte Damenmäntel her. Seine Produkte wurden nicht nur in Deutschland verkauft, sondern er begann diese auch im Ausland abzusetzen. Manheimer besaß eine Filiale in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 trat Valentin Manheimer der [[Gesellschaft der Freunde]] bei. 1862 ließ er sich vom Architekten [[Friedrich Hitzig]] im neuen [[Tiergartenviertel]] in der Bellevuestraße 8 eine Villa errichten. Vor allem nach der Reichsgründung von 1871 fasste Manheimer auf dem internationalen Markt Fuß, trat in Konkurrenz mit Herstellern aus Paris und lieferte bis in die USA. Das Unternehmen Manheimers nahm nach dem des Betriebes von Herrmann Gerson nach den Umsatzzahlen den zweiten Rang in der Konfektionsbranche ein. Die Firma Manheimer beschäftigte Ende der 1890er Jahre etwa 8000 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1873 wurde er zum [[Kommerzienrat]], 1884 zum Geheimen Kommerzienrat ernannt. Seine Frau Philippe gab anlässlich des siebzigsten Geburtstages von Manheimer ein Gemälde bei [[Anton von Werner]] in Auftrag. Bei seinem Tod hinterließ er ein Vermögen von 10 bis 12 Millionen Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb wurde nach seinem Tod von seinen Söhnen Ferdinand, Gustav und Alfred weiter geführt, nach dem Ausscheiden der beiden letzteren (1903 bzw. 1904) von Ferdinand als Alleininhaber und anschließend von dessen Sohn Adolf. Das Unternehmen ging während der [[Weltwirtschaftskrise]] unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Manheimer suchte noch am 19. Mai 1931 sein ehemaliges, leerstehendes Geschäftshaus auf und beging Selbstmord.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gesa Kessemeier |Titel=Modestadt Berlin: Geschichte der Berliner Konfektion und Modesalons 1836-1936: 50 Portraits |Auflage=1. Auflage |Verlag=Hentrich &amp;amp; Hentrich |Ort=Berlin-Leipzig |Datum=2025 |ISBN=978-3-95565-730-7 |Seiten=200 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Julie Manheimer war Ehefrau des Industriellen [[Isidor Loewe]], Mitinhaber und seit 1886 alleiniger Direktor des Unternehmens [[Ludwig Loewe &amp;amp; Co.]] KG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Schönhauser Allee|Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|34|35|Manheimer, Valentin|Hans Jaeger|137967896}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Manheimer, Valentin |Bezirk=Mitte |ID=manheimer_valentin |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [https://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_image.cfm?image_id=1352&amp;amp;language=german Germanhistorydocs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137967896|VIAF=86127446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Manheimer, Valentin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilunternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arisiertes Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Manheimer, Valentin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Konfektionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gommern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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