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	<title>Valentin Feurstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Noah.Albert.ZivMilFü: Kategorien</title>
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		<updated>2024-11-12T10:02:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valentin Feurstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar|18. Jänner]] [[1885]] in [[Bregenz]]; † [[8. Juni]] [[1970]] in [[Innsbruck]]) war [[Generalmajor]] im [[Bundesheer (1. Republik)|österreichischen Bundesheer]] und nach dem [[Anschluss Österreichs|Anschluss]] [[General der Gebirgstruppe]] in der [[Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Junge Jahre und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Valentin Feurstein trat am 18. August 1906 als [[Leutnant]] in das &amp;#039;&amp;#039;2. Tiroler Kaiserjäger-Regiment&amp;#039;&amp;#039; ein. In diesem verblieb er bis zum 19. Dezember 1913. Während dieser Zeit besuchte er von September 1910 bis Ende August 1913 die [[k.u.k. Kriegsschule|Kriegsschule Wien]]. Anschließend diente er vom 20. Dezember 1913 bis Ende April 1914 als [[K.u.k. Stabswesen|Generalstabsoffizier]] in der &amp;#039;&amp;#039;8. Infanterie-Truppen-Division&amp;#039;&amp;#039;. Zum 1. Mai 1914 wechselte er in selbiger Position in den Generalstab der &amp;#039;&amp;#039;122. Infanterie-(Gebirgs)Brigade&amp;#039;&amp;#039; über. In diesem erlebte Feurstein den Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]. 1916 erfolgte seine Versetzung in den Generalstab des &amp;#039;&amp;#039;XX. Korps&amp;#039;&amp;#039;. Zu einem unbekannten Zeitpunkt im Jahr 1917 wechselte er als Generalstabsoffizier in das Abschnittskommando-Rivs über in welchem er, über das Kriegsende hinaus, bis 1919 verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg diente Feurstein von 1919 bis Ende Juni 1920 beim Landesbefehlshaber [[Vorarlberg]] und trat am 1. Juli 1920 im Range eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] in das [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer]] über. Hier fungierte er zunächst als Leiter der Militär-Abteilung der Heeresverwaltungsstelle in [[Bregenz]]. Am 16. Februar 1924 stieg er zum Leiter dieser Dienststelle auf, dessen Funktion er bis Ende Juni 1929 innehielt. Während dieser Zeit, fungierte Feurstein von April 1917 bis November 1928 beim &amp;#039;&amp;#039;Alpenjäger-Bataillon 4&amp;#039;&amp;#039; in der dortigen Truppendienstleistung. Von Juli 1929 bis Februar 1930 erfolgte sein Einsatz als Chef des Stabes der &amp;#039;&amp;#039;6. Brigade-Kommandos&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend agierte Feurstein von März 1930 bis August 1931 als zugeteilter Offizier im &amp;#039;&amp;#039;Brigade-Kommando 6&amp;#039;&amp;#039; sowie danach in gleicher Position von September 1931 bis März 1933 beim &amp;#039;&amp;#039;Brigade-Kommando 1&amp;#039;&amp;#039; (Burgenland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1933 erfolgte die Ernennung zum Leiter der Heeresverwaltungsstelle [[Niederösterreich]]. Im November des gleichen Jahres erfolgte seine Versetzung nach [[Wien]], wo er bis Ende März 1937 im [[Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport|Bundesministerium für Landesverteidigung]] zunächst als Referent und ab 1935 als Vorstand der Ergänzungs-Abteilung fungierte. Im Range eines [[Generalmajor]]s trat Feurstein am 1. April 1937 die Nachfolge des [[Feldmarschallleutnant]]s [[Wilhelm Gebauer]], als Kommandant der 3. Division in [[St. Pölten]], an. Hier fungierte er bis Ende März 1938 zugleich auch als Militärkommandant von Niederösterreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background:#F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 18. August 1906 [[Leutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. November 1911 [[Oberleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. Mai 1915 [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]&lt;br /&gt;
* 1. Juli 1920 [[Major]]&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1921 [[Oberstleutnant]] (Titel)&lt;br /&gt;
* 1. September 1924 [[Oberstleutnant]]&lt;br /&gt;
* 30. September 1928 [[Oberst]]&lt;br /&gt;
* 25. Juni 1935 [[Generalmajor]]&lt;br /&gt;
* 31. März 1939 deutsches Rangdienstalter vom 1. April 1939 erhalten&lt;br /&gt;
* 1. Juni 1939 [[Generalleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. September 1941 [[General der Gebirgstruppe]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] wurde Feurstein am 1. April 1938 zum [[Kommandeur]] der [[2. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|2. Gebirgs-Division]] ernannt, die er anschließend beim [[Überfall auf Polen]] sowie bei der [[Unternehmen Weserübung|Besetzung Norwegens]] im Frühjahr 1940 führte. Am 4. März 1941 gab Feurstein das Kommando der Division an [[Generalleutnant]] [[Ernst Schlemmer]] ab und trat bis Anfang März 1941 in die [[Führerreserve]] ein. Während dieser Zeit, war er vom 4. März bis 10. Mai 1941 zugleich mit der Führung des [[LXII. Armeekorps (Wehrmacht)|LXII. Armeekorps]] beauftragt. Zum 10. Mai 1941 wurde er mit der Führung des Höheren Kommandos &amp;#039;&amp;#039;z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V. LXX&amp;#039;&amp;#039; ernannt, dessen Befehlshaber der am 1. März 1942 wurde. Zuvor war er in dieser Eigenschaft am 1. September 1941 zum [[General der Gebirgstruppe]] befördert worden. Am 25. Januar 1943 wurde sein bestehendes Kommando in das [[LXX. Armeekorps (Wehrmacht)|LXX. Armeekorps]] mit [[Gefechtsstand]] in [[Oslo]] umgewandelt, wobei Feurstein die Funktion des [[Kommandierender General|Kommandierenden Generals]] bis zum 22. Juni 1943 ausfüllte. Anschließend sah er sich bis August 1943 erneut in die Führerreserve versetzt. Zum 25. August 1943 wurde Feurstein zum Kommandierenden General des [[LI. Armeekorps (Wehrmacht)|LI. Gebirgs-Armeekorps]] ernannt. Dieses führte er in den Kämpfen in [[Norditalien]], später in der [[Schlacht um Monte Cassino]], wofür ihm am 12. August 1944 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurden in der Nähe der italienischen Stadt Ponzano und am Passo di Cisa jeweils zwei englische Fallschirmspringer nicht in Gefangenschaft genommen, sondern auf der Stelle erschossen. Dies geschah in seinem Befehlsgebiet. Deshalb wurde Feurstein nach dem Krieg in Hamburg wegen Kriegsverbrechen vor ein Gericht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend stand sein Korps in weiteren Abwehrkämpfen in Norditalien. Im Januar 1945 gab Feurstein das Kommando des Korps an den General der Artillerie [[Friedrich Wilhelm Hauck]] und trat erneut in die Führerreserve ein. In dieser Zeit, war er bis 22. April 1945 in den Befehlsbereich des Oberbefehlshabers Südwest [[Generalfeldmarschall]] [[Albert Kesselring]] abkommandiert. Am 22. April 1945 wurde er von dort kommend zum Generalinspekteur der Tiroler Standschützen und zum Kommandanten der [[Alpenfront]] ernannt. In dieser Eigenschaft erklärte er am 28. April 1945 angesichts anrückender französischer Truppen [[Bregenz]] zur [[Offene Stadt|Offenen Stadt]] und wurde noch am selben Nachmittag von [[Gauleiter]] [[Franz Hofer (Gauleiter)|Franz Hofer]] als Festungskommandant hierfür abgesetzt. Sein Nachfolger wurde [[General der Infanterie]] [[Hans Schmidt (General)|Hans Schmidt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch dieser weigerte sich, Bregenz „bis auf den letzten Mann“ zu verteidigen und einigte sich mit Kesselring, nur die strategisch wichtige Klause zu verteidigen. Der Status von Bregenz als Offene Stadt fiel und Teile von Bregenz wurden noch kurz vor Kriegsende zerstört. Bereits am 29. April 1945 geriet Feurstein in [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 28. August 1948 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 erschien seine Erinnerungen an den Krieg in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Irrwege der Pflicht&amp;#039;&amp;#039;, die er in [[Wels (Stadt)|Wels]] niedergeschrieben hatte. Was der Titel ankündigt, wird vom Inhalt widerlegt: Die Irrwege haben andere begangen, Feurstein hat nur die Pflicht, die soldatische, erfüllt – in seinen Augen ein absoluter Wert, der nicht hinterfragt zu werden braucht. Das millionenfache Sterben im Krieg sind für Feurstein nicht der Rede wert – und keinerlei Grund, am Sinn seiner Pflicht zu zweifeln. Nach seinem Tod, wurde Feurstein in Innsbruck am Alten Militärfriedhof bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen == &lt;br /&gt;
* [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration und Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichisches Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration und Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Militär-Verdienstmedaille (Österreich)|Silberne Militärverdienstmedaille]] am Bande des Militärverdienstskreuzes mit Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Militär-Verdienstmedaille (Österreich)|Bronzene Militärverdienstmedaille]] am Bande des Militärverdienstskreuzes mit Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Militär-Jubiläumskreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Verdienstorden (1934)|Offizierskreuz des österreichischen Verdienstordens]] (1936)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|daz|11|12|1936|6|Vom Bundesheer. Aus dem Verordnungsblatt Nr. 16|NAME=Oesterreichische Wehrzeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischer Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern und mit Krone&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 12. August 1944&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heribert Kristan: &amp;#039;&amp;#039;Der Generalstabsdienst im Bundesheer der Ersten Republik&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Schematismus für das österreichische Bundesheer und die Bundesheerverwaltung von 1933&lt;br /&gt;
* Dermot Bradley: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945&amp;#039;&amp;#039; Band 3: Dahlmann-Fitzlaff, Biblio Verlag, Osnabrück 1994, ISBN 3-7648-2424-7, S. 459–460&lt;br /&gt;
* Wolfgang Keilig: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1983, ISBN 3-7909-0202-0, S. 89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123555434}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123555434|LCCN=n2017039188|VIAF=72304117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feurstein, Valentin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Erste Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Gebirgstruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Divisionskommandant (Erste Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Gebirgs-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des LXX. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des LI. Gebirgsarmeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Offizierskreuzes des österreichischen Verdienstordens (1934)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent (k.u.k. Kriegsschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feurstein, Valentin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bregenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Noah.Albert.ZivMilFü</name></author>
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