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	<title>Valentin Ceconi &amp; Sohn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Valentin_Ceconi_%26_Sohn&amp;diff=897287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Punkt</title>
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		<updated>2026-04-06T21:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Punkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wohnhaus der Familie Ceconi im Originalzusand.jpg|mini|Wohnhaus der Familie Ceconi im Originalzustand in der Auerspergstraße 69, Salzburg.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valentin Ceconi &amp;amp; Sohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eines der größten [[Bauunternehmen]] des [[Alpenraum]]s im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Es wurde von der aus dem [[Friaul]] stammenden [[Baumeister]]- und [[Architekt]]enfamilie Ceconi, die mit ihren Profan- und Sakralbauten das [[gründerzeit]]liche Stadtbild der österreichischen Landeshauptstadt [[Salzburg]] entscheidend prägte, im Jahr 1863 gegründet und bestand bis 1932.&lt;br /&gt;
[[Datei:Auerspergstraße 69-Ceconi-Villa-neu.jpg|mini|Wohnhaus der Familie Ceconi im heutigen Zustand als Arbeitsinspektorat Salzburg (Auerspergstraße 69, Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ceconi-Villa-Stuckdetail.jpg|mini|Stuckdetail aus dem Wohnhaus der Familie Ceconi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde das Unternehmen von [[Valentin Ceconi]] (1823–1888), der sich 1857 als Maurer in der Stadt Salzburg niederließ. Nach dem Tod des Unternehmensgründers übernahm 1888 dessen Sohn [[Jakob Ceconi|Jakob]] (1857–1922) die Leitung und baute das Bauunternehmen zu einem der größten im Alpenraum aus. Unter seinem Sohn [[Karl Ceconi|Karl]] (1884–1946), der das Unternehmen 1922 übernahm, begann, einhergehend mit den Nachkriegswirren, nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] der Niedergang, der schließlich 1932 in der [[Liquidation|Liquidierung]] des Unternehmens endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Ceconis entstanden in der Zeit von 1859 bis 1932 allein in der Stadt Salzburg 522 Neubauten, von denen ein Großteil nicht nur baulich ausgeführt, sondern von den Ceconis auch geplant wurde. Viele diese Bauten – Ein- und Mehrfamilienhäuser, öffentliche Bauten, [[Industriebau]]ten in allen Teilen der Stadt, vor allem in den im Zuge der Stadterweiterung seit 1860 aufstrebenden Stadtteilen [[Neustadt (Salzburg)|Andräviertel]], [[Schallmoos]], [[Elisabeth-Vorstadt]], sowie am Gisela-, Elisabeth- und Rudolfskai – prägten entscheidend den architektonischen Charakter Salzburgs und stehen heute unter [[Denkmalschutz]]. Außerhalb der Stadt war das Unternehmen im [[Land Salzburg]] und im gesamten Alpenraum aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Unternehmen gehörten ein [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerats]]steinbruch auf dem [[Rainberg (Salzburg)|Rainberg]] in der [[Riedenburg (Salzburg)|Riedenburg]], eine Ziegelei in [[Hallwang]], ein Kalkwerk in [[Grödig]], ein Gipswerk in [[Scheffau am Tennengebirge|Scheffau]] sowie eine Bildhauerwerkstatt und eine Großtischlerei. Durch diese angeschlossenen Betriebe konnte der Großteil der benötigten [[Baumaterial]]ien selbst hergestellt werden, wodurch das Unternehmen von Zulieferbetrieben unabhängig war. Die Erzeugung von Bauteilen (Kanalröhren, Kamine) in [[Steinguss]] – eine Erfindung Jacob Ceconis – machte ihn selbst weithin bekannt und das Bauunternehmen auf Jahre hinaus konkurrenzlos. Um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert beschäftigte das Unternehmen Valentin Ceconi &amp;amp; Sohn weit mehr als 1000 Arbeiter und Angestellte. Im Jahr 1876 war der Bautechniker [[Josef Hannack]] Chefingenieur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ÖBL|2|180||Hannack, Josef (1845–1914), Bautechniker}} Abgerufen am 23. Jänner 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Baumeister und Architekten, die für das Unternehmen Ceconi tätig waren oder mit ihr zusammenarbeiteten, waren z. B. [[Karl Pirich]], [[Josef Wessicken]], [[Paul Geppert der Ältere]] und [[Angelo Comini]]. Auch der Zimmerer und Politiker [[Josef Schöndorfer]], der hauptsächlich an Bahnbrücken beteiligt war, arbeitete eng mit dem Unternehmen zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ÖBL|11|63|| Schöndorfer, Josef (1849–1900), Politiker und Zimmerer}} Abgerufen am 23. Jänner 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Bauten im Land Salzburg ==&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten [[Profanbau]]ten – von denen hier nur einige angeführt werden können – zählen das [[Hotel de l’Europe (Salzburg)|Grand Hotel de l’Europe]] (1864), die Hotels Auersperg und Pitter (1888), das Bazargebäude (1881–1882), das Gebäude des [[Salzburger Marionettentheater]]s, der Generali-Hof (1893), die Faberhäuser (1875), die Sternbrauerei in der Riedenburg (1898–1907), das Versorgungshaus in [[Nonntal]], Krematorium und Leichenhaus am [[Salzburger Kommunalfriedhof]], die Polizeikaserne, die Infanteriekaserne (1898–1899; heute [[Christian-Doppler-Gymnasium und Realgymnasium|Doppler-Gymnasium]]), die Volks- und Bürgerschule St. Andrä und die Volksschulgebäude in [[Itzling (Salzburg)|Itzling]] und [[Mülln]], die [[Schloss Weitwörth|Schlösser Weitwörth]] und [[Schloss Grubhof (Sankt Martin bei Lofer)|Grubhof]] bei Lofer sowie die Villen Ceconi (1870), Schmederer, Baldi (1865), Zwink (1894) in Salzburg und die Villa Mühlberger in [[Bad Gastein]] (1876).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An [[Sakralbau]]ten errichtete das Unternehmen Ceconi unter anderem die [[Pfarrkirche Salzburg-St. Andrä|Andräkirche]] in Salzburg (1892–1898), das [[Kloster St. Josef (Salzburg)|Kloster St. Joseph]], die Kirche von [[Koppl|Guggenthal]] und die [[Itzling (Salzburg)#Die Pfarrkirche Itzling zum heiligen Antonius|St. Antonius-Kirche]] in Itzling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Walburga Schobersberger: &amp;#039;&amp;#039;Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie Ceconi in Stadt und Land Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 125, Salzburg 1985, S. 703–729 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MGSL_125_0703-0745.pdf}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baumeister einer Epoche: Valentin, Jakob und Karl Ceconi&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas der Stadt Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; Salzburg 1999 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 11).&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]], [[Peter Mittermayr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Salzburger Kulturlexikon.&amp;#039;&amp;#039; [[Residenz Verlag]], Salzburg/Wien/Frankfurt 2001, ISBN 3-7017-1129-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-salzburg.at/historischeratlas/ceconi.htm Stadt Salzburg: &amp;quot;Die Bauvorhaben der Ceconis in der Salzburger Rechtsstadt&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Land Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Bauunternehmen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1932]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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