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	<title>Valentin Baur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-43796-6: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-08-21T17:54:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker aus Bayern Valentin Baur. Zum anderen Personen siehe [[Valentin Bauer]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valentin Baur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1891]] in [[Augsburg]]; † [[25. Juni]] [[1971]] ebenda) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volks- und anschließend der Berufsfortbildungsschule lernte Baur [[Bauschlosser]], er wurde bereits 1909 Mitglied des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verbandes]], des Vorläufers der [[IG Metall]]. Von 1912 bis 1918 war er Soldat, am 12. November 1918 wurde er zum Vorsitzenden des Arbeiter- und Soldatenrates in Augsburg gewählt. Seit 1919 arbeitete Baur zunächst für die Fa. Riedinger, die 1927 in der [[MAN|MAN AG]] aufging. Von 1923 bis 1933 war er Vorsitzender des [[Betriebsrat]]es, zunächst bei Riedinger dann bei MAN. In der [[Weimarer Republik]] war er außerdem zweiter Vorsitzender des Metallarbeiter-Verbandes in Augsburg. Auf Reichsebene gehörte er dem Hauptvorstand des Metallarbeiter-Verbandes und dem Reichsbeirat der Konzern-Betriebsräte an. Darüber hinaus war er Vorstandsmitglied der [[Landesversicherungsanstalt]] Schwaben und der Invalidenversicherung. Nach 1933 wurde er dieser Posten aus politischen Gründen enthoben und in „Schutzhaft“ genommen. Nach der Entlassung emigrierte er zunächst in das [[Saargebiet]] um nach der Rückkehr desselben in das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] in die [[Schweiz]] und später nach [[Liechtenstein]] zu gehen. Von dort aus beteiligte er sich am Widerstand gegen das NS-Regime. Im Zusammenhang mit diesen Aktivitäten wurde er 1944 von den [[Nationalsozialisten|nationalsozialistischen]] Behörden ausgebürgert. Die Schweiz internierte ihn von 1940 bis 1945. Ihm wurde am 9. November 1944 im nationalsozialistischen Deutschland die Staatsbürgerschaft aberkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hepp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen. Band 1: Listen in chronologischer Reihenfolge&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1985, S. 704&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde Baur nach seiner Rückkehr von der amerikanischen Besatzungsmacht als Leiter des Wohnungsamtes in Augsburg eingesetzt und später Direktor der Badeverwaltung. Von 1945 bis 1958 war er Ortsvorsitzender der [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr|ÖTV]] heute [[ver.di]] in Augsburg. Von 1949 bis 1958 gehörte er auch dem Hauptvorstand der ÖTV an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Bereits seit 1911 gehörte Baur der SPD an. 1946 wurde er Bezirksvorsitzender seiner Partei in [[Schwaben]] und gehörte von 1946 bis 1949 dem Parteivorstand an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Baur gehörte von 1924 bis 1933 dem [[Stadtrat]] von Augsburg an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember 1946 bis Juni 1947 war Baur [[Bayerischer Landtag|Landtagsabgeordneter]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
1947 bis 1949 war Baur Mitglied des Wirtschaftsrates. Von 1949 bis 1961 gehörte er dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] an. Er vertrat den Wahlkreis Augsburg im Bundestag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 9. Mai 1961: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 45.&lt;br /&gt;
*  [[Siegfried Mielke]]: &amp;#039;&amp;#039;Valentin Baur (1891–1971)&amp;#039;&amp;#039;, In: Siegfried Mielke, [[Stefan Heinz]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Julia Pietsch: &amp;#039;&amp;#039;Emigrierte Metallgewerkschafter im Kampf gegen das NS-Regime&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Metropol, Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-210-7, S. 73–87.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783000207037 |Titel=Baur, Valentin|Fundstelle=B |Seiten=66 |KBytes=568}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baur, Valentin&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Institut für Zeitgeschichte]] München-Berlin: [https://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-2076.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zeugenschrifttum Online. ZS 2076, Baur, Valentin&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 1,20 MB). Interview Röder mit Baur, 11. März 1971: Auffliegen der Tätigkeit Josef Wittmanns für Emigranten in der Schweiz und in Prag; Gruppe Neubeginnen; Sopade; ITF; Einheitsverband der Eisenbahner Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137032404|VIAF=81279101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baur, Valentin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DMV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Beratenden Landesausschusses (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖTV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (MAN)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baur, Valentin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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