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	<title>Valdoie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Asterix789: /* Bevölkerung */ tcolor=0</title>
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		<updated>2025-08-20T07:42:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; tcolor=0&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Valdoie&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Valdoie (Territoire de Belfort).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
|département= [[Territoire de Belfort]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Belfort|Belfort]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Valdoie|Valdoie]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Grand Belfort Communauté d’Agglomération|Grand Belfort]]&lt;br /&gt;
|insee= 90099&lt;br /&gt;
|cp= 90300&lt;br /&gt;
|latitude= 47/40/02/N&lt;br /&gt;
|longitude= 06/50/31/O&lt;br /&gt;
|alt moy= 376&lt;br /&gt;
|alt mini= 370&lt;br /&gt;
|alt maxi= 438&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.mairievaldoie.com/ www.mairievaldoie.com]&lt;br /&gt;
|image= Valdoie, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] (Bürgermeisteramt)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valdoie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch früher &amp;#039;&amp;#039;Wedau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|90099}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|90099}}) im [[Territoire de Belfort]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bourgogne-Franche-Comté]]. Das [[Bureau centralisateur]] des [[Kanton Valdoie|gleichnamigen Kantons]] befindet sich in der Gemeinde. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Valdoyens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Valdoyennes&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erhielt 2023 die Auszeichnung „Zwei Blumen“, die vom [[Conseil national des villes et villages fleuris]] (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.villes-et-villages-fleuris.com/les-communes-labelisees/parcs-et-jardins-valdoie/|title=Les communes labellisées|accessdate=2023-11-14|publisher=[[Conseil national des villes et villages fleuris]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Valdoie liegt auf {{Höhe|377|link=1}} Höhe, etwa vier Kilometer nördlich der Stadt [[Belfort]] (Luftlinie). Die größte Agglomerationsgemeinde von Belfort erstreckt sich im Vorland der [[Vogesen]], beidseits der [[Savoureuse]], die hier vom Becken von Giromagny durch eine Engstelle zwischen den Hügeln der Montagne de Salbert (im Westen) und der Forêt de Roppe (im Osten) in das Gebiet der [[Burgundische Pforte|Burgundischen Pforte]] hinaustritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des {{FLdez|FR|90099|2}} km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt im nördlichen Bereich der Burgundischen Pforte (Trouée de Belfort). Der zentrale Teil des Gebietes wird von der rund ein Kilometer breiten Talebene der Savoureuse eingenommen, die durchschnittlich auf {{Höhe|370}} liegt. Sie wird von der Savoureuse, die unterhalb des Ortskerns die [[Rosemontoise]] aufnimmt, von Nordwesten nach Südosten durchquert. Nach Westen reicht der Gemeindeboden bis an den Fuß der Montagne de Salbert, nach Norden in die Ebene des Beckens von Giromagny. Im Osten erstreckt sich das Gemeindeareal in die hügelige, dicht bewaldete Landschaft der Forêt de Roppe und der Forêt d’Arsot. Hier wird mit {{Höhe|438}} die höchste Erhebung von Valdoie erreicht. In einem Seitentälchen der Rosemontoise befinden sich mehrere Weiher, die einst für die Fischzucht angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Valdoie sind [[Sermamagny]] und [[Éloie]] im Norden, [[Offemont]] im Osten, Belfort im Süden und Westen sowie [[Évette-Salbert]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Valdoie entstand vermutlich im 11. Jahrhundert an einer Furt der Savoureuse. Frühe Namen der Ortschaft sind &amp;#039;&amp;#039;Vaydoie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Waido&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Val d’Oye&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Valdoye&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname wird etymologisch als &amp;#039;&amp;#039;vadum&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch für &amp;#039;&amp;#039;Furt&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;oye&amp;#039;&amp;#039; (keltisch für &amp;#039;&amp;#039;Wasser&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fluss&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Oye&amp;#039;&amp;#039; war die frühere Bezeichnung der Savoureuse) gedeutet. Zunächst im Einflussbereich der [[Württemberg-Mömpelgard (Grafschaft)|Grafen von Montbéliard]] stehend, gehörte Valdoie zur Herrschaft Rosemont. Diese gelangte Mitte des 14. Jahrhunderts unter die Oberhoheit der [[Habsburg]]er. Zusammen mit dem [[Sundgau]] kam das Dorf mit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 an die französische Krone. Seit 1793 gehörte Valdoie zum [[Département Haut-Rhin]], verblieb jedoch nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1871 als Teil des &amp;#039;&amp;#039;arrondissement subsistant du Haut-Rhin&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zum restlichen [[Elsass]] bei Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des 19. Jahrhunderts begann die Industrialisierung der am Nordrand von Belfort liegenden Ortschaft. Von Bedeutung waren vor allem die metallverarbeitende Industrie (Page, seit 1852) und die Textilindustrie (Dollfus und Noack, 1898). Mit dem Bau der Eisenbahnstrecke von Belfort nach [[Vesoul]] wurde Valdoie an das französische Eisenbahnnetz angebunden. Seit 1973 war Valdoie Mitglied der Agglomeration Belfort, aus der 1999 der Gemeindeverband [[Communauté d’Agglomération Belfortaine]] entstand, der wiederum 2017 in die [[Grand Belfort Communauté d’Agglomération]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche Saint-Joseph wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Stelle eines Gotteshauses von 1780 errichtet. An die Epoche der Industrialisierung im 19. Jahrhundert erinnern verschiedene Gebäude und Fabrikareale aus dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;230&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Kirche Saint-Joseph&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Valdoie, Église Saint-Joseph.jpg&lt;br /&gt;
 Valdoie church.jpg&lt;br /&gt;
 Valdoie, Orgue d&amp;#039;église Saint-Joseph.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|Name=Valdoie|float=none|tcolor=0|quelle=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]/Cassini bis 1999,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=38641|title=Notice Communale Valdoie|accessdate=2023-11-14|publisher=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]] ab 2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/3681328?geo=COM-90099|title=Populations légales 2016 Commune de Valdoie (90099)|accessdate=2023-11-14|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|anm=Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz|werte=(1793,301)(1800,272)(1806,281)(1821,328)(1831,387)(1836,413)(1841,385)(1846,416)(1851,428)(1856,433)(1861,522)(1866,537)(1872,523)(1876,732)(1881,1156)(1886,1371)(1891,1665)(1896,1985)(1901,2575)(1906,2725)(1911,3166)(1921,3121)(1926,3266)(1931,3580)(1936,3380)(1946,3295)(1954,3538)(1962,3986)(1968,3983)(1975,4466)(1982,4572)(1990,4314)(1999,4843)(2006,5000)(2011,5233)(2016,5340)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ|FR|90099}} Einwohnern ({{EWD|FR|90099}}) gehört Valdoie zu den großen Gemeinden des Département Territoire de Belfort. Das Bevölkerungswachstum von Valdoie erfolgte in mehreren Schüben. Besonders hohe Zuwachsraten wurden von 1871 bis 1911 verzeichnet, als sich die Einwohnerzahl versechsfachte. Nach einer längeren Stagnationsperiode in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl von 1950 bis 1975 erneut deutlich an. Wieder folgte eine Zeit der Stagnation beziehungsweise des leichten Rückgangs, bevor in den 1990er Jahren wieder eine klare Zunahme einsetzte. Heute ist das Siedlungsgebiet von Valdoie mit denjenigen von Belfort und Offemont beinahe lückenlos zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Valdoie, École.jpg|mini|Grundschule „Kiffel-Chenier“]]&lt;br /&gt;
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Valdoie zu einer industriell geprägten Gemeinde. Heute sind in der Gemeinde zahlreiche Betriebe des Klein- und Mittelgewerbes ansässig, wobei metallverarbeitende Industrie, Textil- und chemische Industrie, Elektrotechnik, das Baugewerbe und das Druckereiwesen die bedeutendsten Branchen bilden. Ferner gibt es einen großen Supermarkt sowie viele weitere Geschäfte des Einzelhandels für den täglichen Bedarf. Viele Erwerbstätige sind auch [[Pendler]], die in den anderen Gemeinden der Agglomerationen Belfort und [[Montbéliard]] ihrer Arbeit nachgehen. Valdoie ist Standort von Vor- und Grundschulen, einer privaten [[Montessoripädagogik|Montessori]]-Schule, dem [[Collège]] „René Goscinny“ und einer landwirtschaftlichen Schule. Die [[Mennoniten]] betreiben ein Heim zur Betreuung von Behinderten, Kindern in Schwierigkeiten und alten Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Nussbaumer |url=https://museeprotestant.org/de/notice/die-mennonitischen-kirchen/ |titel=Die mennonitischen Kirchen |werk=Musée protestant |datum=2024 |sprache=de |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Sie liegt an der [[Route départementale|Departementsstraße]] D465 (frühere [[Route nationale 465]]), die von Belfort nach [[Giromagny]] führt. Der nächste Anschluss an die Autobahn [[Autoroute A36|A36]] befindet sich in einer Entfernung von ungefähr fünf Kilometern. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Évette-Salbert, Éloie und Offemont. Mit Belfort ist Valdoie durch eine Buslinie verbunden. Die Gemeinde hatte einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Paris–Mulhouse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Valdoie pflegt partnerschaftliche Beziehungen mit den Gemeinden [[Blumberg]] in [[Baden-Württemberg]] und [[Vipalogho]] in [[Burkina Faso]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Territoire de Belfort.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Paris 1999, ISBN 2-84234-037-X, S. 244–245.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Belfort}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|VIAF=46144647642249521541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asterix789</name></author>
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