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	<title>Valbert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T09:59:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Valbert&amp;diff=58116&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2024-10-21T07:59:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Valbert&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Meinerzhagen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Meinerzhagen&lt;br /&gt;
| Ortswappen                = DEU Valbert COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung   = Das historische Valberter Wappen&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 51/7/18/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 7/44/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 473 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                    = &lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 2180&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2011&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1969-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 58540&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 02358&lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
| Bild                      = Meinerzhagen-Valbert FFSW 3181.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung         = Luftbild von Valbert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valbert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1969 ein Stadtteil von [[Meinerzhagen]] im [[Märkischer Kreis|Märkischen Kreis]] und hat etwa 2200 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;citypopulation.de: [https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/nordrheinwestfalen/ &amp;#039;&amp;#039;Valbert&amp;#039;&amp;#039;] (gemäß Zensus&lt;br /&gt;
2011-05-09)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1975 bildeten die [[Gemeinde]] Valbert und die [[Stadt]] Meinerzhagen das [[Amt (Kommunalrecht)|Amt]] Meinerzhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Valbert liegt an der jahrhundertealten [[Heidenstraße]] von Leipzig nach Köln, im Mittelalter auch ein [[Jakobsweg|Pilgerweg]] nach [[Santiago de Compostela]], der von Händlern, Pilgern und vielen anderen genutzt wurde. An dieser Straße lag ein großer Teil der Valberter [[Hüttenwerk|Hütten]] und [[Hammerschmiede|Hammerwerke]] sowie die romanische St.-Nikolaus-Pfarrkirche und die Gerichtsplätze des Wibbel-, Buyr- und [[Femegericht]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bekam Valbert seine erste Kirche. Sie war eine Gründung der [[Erzbistum Köln#Erzbischöfe|Kölner Erzbischöfe]] und stand auf dem heutigen Denkmalsplatz. Die Kirche St.&amp;amp;nbsp;Nikolaus gehörte zur Gründungsausstattung des [[Kloster Grafschaft|Klosters Grafschaft]]. Bis ins 17. Jahrhundert hinein gebührte dem Abt das Besetzungsrecht der Pfarrstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meinerzhagen-Valbert FFSW-0357.jpg|mini|Friedhof und evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus am Ebbehang Valbert.jpg|mini|Haus am Ebbehang, als es unter der Trägerschaft des evangelischen Kirchenkreises Bochum als Schullandheim diente.]]&lt;br /&gt;
Die kölnischen Erzbischöfe hatten auch weltliche Rechte. Sie besaßen die [[Gogericht]]sbarkeit im Gericht [[Attendorn]], zu dem auch Valbert gehörte. Daneben traten bald Herrschaftsansprüche der [[Grafschaft Mark|Grafen von der Mark]] auf. Sie besaßen seit 1348 die [[Freigrafschaft]] Valbert und hatten ab 1455 ein Kirchspielgericht in Valbert. Seit dem 16. Jahrhundert wurde das Gogericht [[Lüdenscheid]] auch für Valbert zuständig. Die Kölner Erzbischöfe behielten aber Gerichtsrechte über die ihnen gehörenden Höfe und zugehörigen Leute. Diese machten etwa ein Viertel bis ein Drittel der Einwohner aus. Während der [[Reformation]]szeit gingen auch die kölnischen Untertanen zum Protestantismus über. Gleichwohl bildete Valbert und die umgebende Freigrafschaft ein märkisch-kölnisches [[Kondominat]]. Diese Zugehörigkeit zu zwei Herren blieb auch nach dem Ende des alten Reiches erhalten. Die beiden Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Westfälisch Valbert&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Märkisch Valbert&amp;#039;&amp;#039; gehörten seit 1816/18 zunächst zum [[Kreis Olpe]], bevor sie 1832 an den [[Kreis Altena]] kamen. 1858 erfolgte die Vereinigung der beiden Gemeinden zur Gemeinde Valbert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
In alten Überlieferungen und Urkunden wird Valbert unter verschiedenen Namen geführt: Wallebrecht, Valbricht, Fahlbrecht, Vallebert und Vahlbert. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Valbert in der Gründungsurkunde des [[Kloster Grafschaft|Klosters Grafschaft]] als Falebreht.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Suibert Seibertz: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogtums Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;799–1300.&amp;#039;&amp;#039; Arnsberg 1839, S.&amp;amp;nbsp;32ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Urkunde, die die vom Kölner Erzbischof [[Anno II.|Anno&amp;amp;nbsp;II.]] im Jahr 1072 verliehenen Privilegien und Besitzungen des Klosters nennt, ist vermutlich nicht echt, sondern stammt aus dem 12. oder 13. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird der Name Valbert als Zusammensetzung der lateinischen Wörter &amp;#039;&amp;#039;vallis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;berta&amp;#039;&amp;#039; („Tal der Berta“) gedeutet. Dem widerspricht aber der gerade in den alten Namen vorkommende Bestandteil [[Bracht (Toponym)|-brecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schützen ===&lt;br /&gt;
Durch die Lage Valberts, jahrhundertelang direkt an der Grenze zum kurkölnischen [[Herzogtum Westfalen]], kam es des Öfteren zu Streitigkeiten, die an Brisanz noch dadurch gewannen, dass es kurkölnischen Besitz auf dem Gebiet der Mark und auch umgekehrt gab. Da diese Streitigkeiten oft auf dem Rücken der Bauern ausgetragen wurden, schlossen diese sich zu einer Schützengilde zusammen und unterstützten die Grafen von der Mark, welche als Dank dafür den Valbertern das freie Fischerei- und Jagdrecht zugestanden. Der Jäger im Valberter Wappen stellt dies heute noch dar. Die Tradition der Valberter Schützen hat sich bis heute gehalten und findet im Schützenfest seinen jährlichen Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
Im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert begann in Valbert bereits der Bergwerksbetrieb, während die heimische Industrie in den Tälern, mit [[Osemund]]-, Stabeisen- und Stahlhämmern, erst im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert begann, aber nach kurzer Zeit wegen schlechter Verkehrsverhältnisse wieder einging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg und Krankheiten ===&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten war Valbert mehrmals von Kriegswirren betroffen. Davon legt die Germania auf dem Denkmalsplatz ein beredtes Zeugnis ab. Auch Brände, Pest und Hagelschlag suchten die Valberter heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus und Steinindustrie ===&lt;br /&gt;
Durch den Bau der [[Listertalsperre]] 1909–1912 wurde der Tourismus gefördert, was eine zusätzliche Einnahmequelle für das Valberter Gebiet brachte. Die [[Bahnstrecke Meinerzhagen–Krummenerl]], gebaut 1912–1927, wird für einen Steinbruch genutzt. Der Personenverkehr wurde 1955 beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunale Neugliederung ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1969 verlor Valbert durch die [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen|kommunale Neugliederung]] in [[Nordrhein-Westfalen]] ([[Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Altena und der kreisfreien Stadt Lüdenscheid]]) seine Eigenständigkeit und gehört seitdem zur Stadt [[Meinerzhagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Jahr=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=76}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilgerstein ===&lt;br /&gt;
Am 18. Mai 2008 wurde der Pilgerstein als Wegweiser und zum Gedenken an die Heidenstraße und ihre Geschichte auf dem Denkmalsplatz in Valbert an der Position der ehemaligen St.-Nikolaus-Pfarrkirche gesetzt. Die Inschrift der Gedenktafel auf dem Pilgerstein lautet:&lt;br /&gt;
„[[Heidenstraße]], jahrhundertealter Heer- und Handelsweg von Leipzig nach Köln. Im Mittelalter auch Pilgerroute auf dem [[Jakobsweg]] nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. An dieser Straße lag ein großer Teil der Valberter Hütten und Hammerwerke. Hier war mit der romanischen St. Nikolaus-Pfarrkirche, ursprünglich auch Maria Magdalena geweiht, der Mittelpunkt des Kirchspiels Valbert. In unmittelbarer Nähe befanden sich die Gerichtsplätze des Wibbel-, Buyr- und Femegerichtes. Nikolaus und Maria Magdalena – Wegbegleiter an der Heidenstraße.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Gemeinsam für Valbert e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.invalbert.de Website des Vereins]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schützenverein Valbert e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Sportschützen Valbert e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* TSG Valbert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter ==&lt;br /&gt;
Laut Deutschem Wetterdienst ist Valbert mit durchschnittlichen Niederschlägen von 1509,2&amp;amp;nbsp;mm pro Jahr der regenreichste Ort in Nordrhein-Westfalen. Im gesamten norddeutschen Raum belegt Valbert, nach drei Messstationen im Harz, den vierten Rang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Im Sommer bieten sich die Berge und Wälder zum Wandern an, die Talsperren sind für viele Möglichkeiten des Wassersportes geeignet. Im Winter kommen die Wintersportler mit vielfältigen Möglichkeiten (z.&amp;amp;nbsp;B. Skilanglauf) zum Zuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristische Anziehungspunkte sind die [[Listertalsperre]] und die Wanderwege rund um den Berg [[Nordhelle (Ebbegebirge)|Nordhelle]] im [[Ebbegebirge]]. Der Ortsteil [[Grotewiese]] mit der katholischen [[Magdalenenkapelle Grotewiese|Magdalenenkapelle]] ist eine [[Wallfahrt]]sstätte und Ziel mancher Pilger. Auch der Valberter Karneval, der seit vielen Jahren gefeiert wird, ist für viele Menschen attraktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1970, S.&amp;amp;nbsp;728f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Meinerzhagen-Valbert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Meinerzhagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4107511-0|VIAF=11154329443126970002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Meinerzhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Märkischer Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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