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	<title>Val S-charl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-12-05T17:29:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bilder&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = S-charl&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = &lt;br /&gt;
|BILD = S-charl und Piz Pisoc.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = S-charl und das Val S-charl,&amp;lt;br /&amp;gt;im Hintergrund Piz Mingèr (links),&amp;lt;br /&amp;gt;Piz dals Vadès (Mitte) und Piz Pisoc (rechts).&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46/42/56/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 10/20/5/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
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|GEMEINDE = [[Scuol]]&lt;br /&gt;
|BFS = 3762&lt;br /&gt;
|PLZ = 7550&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1810&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.scuol.net&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S-charl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein auf 1800 Metern in der Gemeinde [[Scuol]] gelegenes Sommerdorf in der [[Schweiz]]. Die ehemalige Bergarbeitersiedlung gibt dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Val S-charl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-vallader-Val S-charl.ogg|[ˌvalˈʃtɕarl]}}), einem [[Seitental]] des [[Unterengadin]]s, seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
S-charl liegt am Weg von Scuol über den [[Pass da Costainas]] und [[Lü GR|Lü]] ins [[Münstertal (Alpental)|Val Müstair]] und ins [[Vinschgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptfluss des Val S-charl ist die [[Clemgia]], die am oberen Talende unweit des Passes nahe der Grenze zum italienischen [[Südtirol]] entspringt. Oberhalb der 13 Häuser zählenden Ortschaft liegt [[Tamangur]], der höchste [[Zirbelkiefer|Arvenwald]] Europas. Unterhalb S-charl durchfliesst die Clemgia die wilde Clemgiaschlucht und mündet bei Scuol in den Inn. Die linke untere Talhälfte ist Bestandteil des [[Schweizerischer Nationalpark|Schweizerischen Nationalparks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name «Scharles» erscheint bereits ums Jahr 1095. Die Herren von Tarasp schenkten dem Kloster Scuol im 11. und 12. Jahrhundert Güter in S-charl. Die Kapelle stammt wohl aus der gleichen Zeit. 1499 und 1621 wurde die Siedlung niedergebrannt. Im 16. Jahrhundert gab es in S-charl 70 Häuser, um 1825 sogar eine Schule (welche auch von Kindern aus Scuol besucht wurde, weil sie dort deutsch lernen konnten). Im Jahr 1904 wurde hier der letzte [[Braunbär]] der Schweiz erlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Handbuch der Schweizer Alpen, Haupt Verlag 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1950 war die Fraktion ganzjährig bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für S-charl und die angrenzende [[Val Mingèr]] war über Jahrhunderte der [[Bergbau]] von Bedeutung. Von 1317 bis 1652 und dann noch einmal in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde [[Silber]]- und [[Blei]]erz abgebaut. Das Silberbergwerk wurde 1317 an verschiedene Engadiner Familien verliehen, 1356 ging es an die Familie [[Planta (Adelsgeschlecht)|von Planta]] von [[Zuoz]]. Bis zum Auskauf des Unterengadins 1652 lag das königliche Bergwerksregal bei den Grafen von [[Tirol]] und bei der Herrschaft Österreich. Im 17. Jahrhundert kam der Blei- und Silberabbau zum Erliegen. 1819 bis 1829 wurde das Werk von [[Johann Hitz]] aus [[Klosters]] betrieben. 1823 bis 1828 wurden 8060&amp;amp;nbsp;kg Blei und 200&amp;amp;nbsp;kg Silber gewonnen. Aus dieser Zeit stammen auch das [[Knappenhaus]] und die sog. Schmelzra. Mitte des 19. Jh. wurde der Bergbaubetrieb endgültig eingestellt. Die Ruinen der Schmelzra, 1989 renoviert und heute ein [[Museum Schmelzra|Bergbau- und Bärenmuseum]] des Nationalparks, erinnern an den Bergwerksbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|8130|S-charl|Autor= Paul Eugen Grimm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten, Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In S-charl steht eine denkmalgeschützte [[Reformierte Kirche S-charl|reformierte Kirche]], die im Sommer für [[Gottesdienst|Sonntagsgottesdienste]] und [[Hochzeit]]sfeiern genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Val S-charl liegen auch die Alpen von Scuol, die schon in den vergangenen Jahrhunderten wichtig waren. Grosse Bedeutung hat in S-charl heute auch der [[Tourismus]] (Wandern und Biken im Sommer, Skitouren im Winter). Im Sommer ist S-charl durch eine Postautolinie erreichbar, im Winter mittels Pferdeschlitten.&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Val S-charl from Motta Naluns.jpg|Blick von [[Motta Naluns]] ins Val S-charl&lt;br /&gt;
Val S-charl mit Piz Madlain.jpg|Val S-charl mit Piz Madlain&lt;br /&gt;
S&amp;#039;Charl.jpg|Dorfplatz in S-charl&lt;br /&gt;
S-charl 1900.jpg|Fotochromdruck um 1900&lt;br /&gt;
S-charl, Clemgia zijrivier van de Inn. 12-10-2024. (d.j.b) 04.jpg|S-charl, Clemgia.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Abt, &amp;#039;&amp;#039;S-charl, eine ehemalige Bergbausiedlung im Unterengadin.&amp;#039;&amp;#039; Geographica Helvetica, Band 28, 1973, S. 159–163,  [[doi:10.5194/gh-28-159-1973]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://scuol-zernez.engadin.com/de/unterengadin/s-charl &amp;#039;&amp;#039;S-charl&amp;#039;&amp;#039;] auf scuol-zernez.engadin.com&lt;br /&gt;
* [https://www.schweizmobil.ch/de/wanderland/services/orte/ort-029.html &amp;#039;&amp;#039;S-charl&amp;#039;&amp;#039;] auf schweizmobil.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa|S-charl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Graubünden|S-charl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Scuol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sesvennagruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Engadin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Famberhorst</name></author>
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