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	<title>Val Müstair - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:02:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Val_M%C3%BCstair&amp;diff=1544882&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut am 14. April 2026 um 12:50 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-14T12:50:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;u&amp;gt;Hinweis:&amp;lt;/u&amp;gt; Der Artikel über die Gemeinde [[Val Müstair GR]] wurde von diesem Lemma wegverschoben. Es kann sein, dass verschiedene Links, die auf diese Seite hier hinführen, eigentlich auf die Gemeinde verweisen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt das Tal. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Val Müstair (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Münstertal nach Süden.jpg|mini|Das Münstertal südöstlich des Ofenpasses]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Val Müstair&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-vallader-Val Müstair.ogg|[ˌvalmyˈʃtaɪ̯r]}}), [[Deutsche Sprache|deutsch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Münstertal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{itS|Val Monastero}}, ist ein [[Tal]] in den [[Alpen]], das sich vom äussersten Osten des [[Schweizer]] [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]] ins [[italien]]ische [[Südtirol]] erstreckt. Es trennt die [[Sesvennagruppe]] im Norden von den [[Ortler-Alpen]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Westen bzw. von der Schweizer Seite aus erreicht man das Münstertal über das [[Engadin]] und den [[Ofenpass]], von Osten bzw. von der italienischen Seite aus über den [[Vinschgau]]. Von [[Santa Maria Val Müstair|Sta. Maria]] im Münstertal führt der [[Umbrailpass]] ins [[Veltlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle bisherigen Gemeinden des Tals haben zur neuen Gemeinde [[Val Müstair GR]] fusioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Münstertal ist rund 25 Kilometer lang und erstreckt sich vom [[Ofenpass]] im Westen zum [[Vinschgau]], dem obersten Teil des [[Etschtal]]s, im Osten. Das Tal wird unter anderem von den Bergen [[Piz Daint]], [[Piz Turettas]], Piz Lad, [[Piz Chavalatsch]] im Süden und vom [[Piz Terza]] im Norden umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Topographisch kann das Münstertal in drei Talstufen eingeteilt werden. Auf der obersten liegen die Orte [[Tschierv]] und [[Fuldera]], auf der mittleren [[Valchava]] und [[Santa Maria Val Müstair|Sta. Maria]] und auf der untersten [[Müstair]] und – im italienischen [[Südtirol]] – [[Taufers im Münstertal|Taufers]]. Die [[Grenze zwischen Italien und der Schweiz|italienisch-schweizerische Staatsgrenze]] bildet zugleich die rätoromanisch-deutsche Sprachgrenze. Die Engstelle vor dem Austritt ins Etschtal wird &amp;#039;&amp;#039;Calven&amp;#039;&amp;#039; genannt, bekannt durch die [[Schlacht an der Calven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Tal fliesst der [[Rambach (Etsch)|Rambach]], der bei [[Glurns]] in die [[Etsch]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Münstertal, im Südtiroler Teil durch die [[Strada Statale 41 di Val Monastero|SS 41]] erschlossen, ist mit der [[Hauptstrasse 28]] über den Ofenpass mit dem Engadin verbunden. Seit 1927 verkehrt das [[Postauto]] von Zernez, am 5. Mai 2005 wurde die Linie bis [[Mals]] verlängert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestanden mit dem Projekt der [[Ofenbergbahn]] sogar Pläne für eine Bahnverbindung. Nach der Wiedereröffnung der [[Vinschgaubahn]] wird die Möglichkeit einer Verbindung von [[Scuol]] durch einen Tunnel nach Müstair und weiter nach Mals wieder diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur, Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Münstertal war am 22. Mai 1499 Schauplatz der [[Schlacht an der Calven]], einer der furchtbarsten Schlachten zu Ende des [[Mittelalter]]s, in der die [[Kanton Graubünden#Bevölkerung|Bündner]] die Versuche der [[Habsburger]] unter [[Kaiser]] [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]], [[Graubünden]] zu annektieren, endgültig verhinderten.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch {{HLS|8889|Schlacht an der Calven|Autor=Martin Bundi|Abruf=2021-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Münstertal ist das einzige Bündner Südtal, in welchem [[Bündnerromanisch|Rätoromanisch]] gesprochen wird. Der Taldialekt [[Jauer (Sprache)|Jauer]] ist eine Unterart des [[Vallader]] (Unterengadinerromanisch). In den Schulen und auf den Behörden wurde von 2008 bis 2012 dem [[Rumantsch Grischun]] als Schriftsprache der Vorzug gegeben. Seither ist im Bündner Teil des Tals wieder Vallader Alphabetisierungs- und Behördensprache, wobei das Bundesgericht entschieden hat, dass mit Rumantsch Grischun eingeschulte Kinder weiterhin in dieser Varietät zu unterrichten sind. In der Gemeinde Taufers, dem Südtiroler Teil des Tals, sind hingegen rund 98 Prozent der Bevölkerung deutscher Muttersprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Orte auf den oberen beiden Talstufen [[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden|reformiert]] sind, sind die beiden Orte auf der unteren Talstufe [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|katholisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort Müstair steht das bekannte [[Benediktinerkloster St.&amp;amp;nbsp;Johann]] mit dem Status eines [[UNESCO-Weltkulturerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal sorgte im Sommer 2005 für Schlagzeilen, als ein [[Braunbär]] aus dem Südtirol einwanderte und sich vor Touristen präsentierte. Beim &amp;#039;&amp;#039;Lumpaz&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Lausbub) genannten Bären (offiziell JJ2) handelt es sich um den Bruder des zehn Monate später in Bayern getöteten [[JJ1|&amp;#039;&amp;#039;Bruno&amp;#039;&amp;#039;]] (JJ1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden im Münstertal ==&lt;br /&gt;
Im Münstertal besteht auf Schweizer Gebiet mit der [[Politische Gemeinde|Gemeinde]] Val Müstair nur eine Gemeinde. In der Gemeinde leben rund 1600 Menschen.&amp;lt;ref name=NZZ&amp;gt;Rebekka Haefeli: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/das_zwergspital_im_fernen_osten_1.15271554.html Das Zwergspital im fernen Osten],&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Februar 2012, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie entstand am 1. Januar 2009 aus der Fusion der bis dahin selbstständigen Gemeinden:&lt;br /&gt;
* [[Tschierv]]&lt;br /&gt;
* [[Fuldera]]&lt;br /&gt;
* [[Lü GR|Lü]]&lt;br /&gt;
* [[Valchava]]&lt;br /&gt;
* [[Santa Maria Val Müstair|Sta. Maria]] – der Hauptort des Tals&lt;br /&gt;
* [[Müstair]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf italienischer Seite gehört der Grossteil des Münstertals zur Gemeinde [[Taufers im Münstertal]]. Der Talausgang befindet sich im Gemeindegebiet von [[Mals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheitswesen ==&lt;br /&gt;
Die Gesundheitsversorgung im Tal besorgt das &amp;#039;&amp;#039;[[Ospidal Val Müstair]]&amp;#039;&amp;#039; in Santa Maria. Das Spital ist mit 85 Angestellten und vier Ärzten das zweitkleinste Schweizer Spital (nach dem Spital von [[Promontogno]] im [[Bergell]]), aber der grösste Arbeitgeber des Tals. Es dient als Akutspital für ambulante Eingriffe, Pflegeheim, Hausarztpraxis und Zentrale des Rettungsdienstes.&amp;lt;ref name=NZZ /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Seit 2010 gehört der schweizerische Teil des Münstertals zum [[Biosfera Val Müstair|Biosphärenreservat &amp;#039;&amp;#039;Val Müstair Parc Naziunal&amp;#039;&amp;#039;]] der [[UNESCO]]. Dabei bildet der [[Schweizerischer Nationalpark|Schweizer Nationalpark]] die Kernzone und das Münstertal die Pflege- und Entwicklungszone. Die Pflegezone soll störende Einflüsse auf die Kernzone möglichst beschränken und ist vor allem für eine [[Nachhaltigkeit|nachhaltige]] land- und waldwirtschaftliche Nutzung vorgesehen. Die Entwicklungszone dient als Siedlungs- und Wirtschaftsraum. Die Anerkennung des Biosphärenreservat erfolgte unter der Auflage, dass die Kernzone bis 2013 vollumfänglich von einer Pflegezone umgeben ist. Hierzu müssen die an den Nationalpark angrenzenden Engadiner Gemeinden in das Projekt eingebunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nationalpark.ch/go/de/about/ueber-uns/unesco-biosphaerenreservat/ Webseite des schweizerischen Nationalparks]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr erhielt das Münstertal vom [[Bundesamt für Umwelt]] die Anerkennung als &amp;#039;&amp;#039;[[Park von nationaler Bedeutung|regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.admin.ch/ch/d/ff/2010/5783.pdf Verfügung des Bundesamtes für Umwelt vom 13. September 2010] (PDF; 485&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südlichen Flanken des italienischen Talabschnitts liegen im [[Nationalpark Stilfserjoch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Münstertal, Blick nach Nordost, Vinschgau-LBS H1-018069.tif|Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1954)&lt;br /&gt;
Münstertal_Süden.jpg|Münstertal bei Tschierv&lt;br /&gt;
Informationstafel Müstair.jpg|Informationstafel&lt;br /&gt;
Picswiss GR-80-03 Tubre (Taufers) mit Cima dei Greppi im Münstertal.jpg|Blick auf Taufers im Münstertal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8074|&amp;#039;&amp;#039;Val Müstair&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Paul Eugen Grimm}}&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Lentz]]: &amp;#039;&amp;#039;Agrargeographie der bündnerischen Südtäler Val Müstair und Val Poschiavo&amp;#039;&amp;#039;. Mannheimer Geographische Arbeiten, Band 28, Mannheim, 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Val Müstair}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|xvLoIUPZweDC18qR7K3U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.6|EW=10.42|type=landmark|dim=20000|region=CH-GR/IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4075085-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Munstertal}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Val Müstair)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark Stilfserjoch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sesvennagruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taufers im Münstertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mals]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Italien und der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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