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	<title>Vajrayogini - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:17:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vajrayogini&amp;diff=562666&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carolus requiescat: /* Literatur */ wikilink</title>
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		<updated>2026-01-20T20:03:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Varjayogini.jpg|mini|Vajrayogini Dakini (Tibetische Schnitzerei)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vajrayogini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]] वज्रयोगिनी &amp;#039;&amp;#039;Vajrayoginī&amp;#039;&amp;#039;; auch &amp;#039;&amp;#039;Dorjé Neljorma&amp;#039;&amp;#039;, {{boS|རྡོ་རྗེ་རྣལ་འབྱོར་པ།|WYLIE=&amp;#039;&amp;#039;rdo rje rnal &amp;#039;byor ma&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein tantrisches Geistwesen (eine [[Dakini]]) und eine der Hauptinitiationsgöttinnen des [[Vajrayana]], eine in Indien aus der Verbindung mit dem hinduistischen Tantra entstandene Strömung des Mahayana-Buddhismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vajrayoginī-Tantra gehört nach dem System der [[Gelug]] und einiger [[Kagyü]]-Meister zu den Mutter-Tantras (tib. ma-rgyud)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://studybuddhism.com/de/fortgeschrittene-studien/gebete-und-rituale/geluebde/bindende-praktiken-im-mutter-tantra Bindende Praktiken im Mutter-Tantra] Study Buddhism&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vajrayoginī ist auch eine persönliche Schutz- und Meditationsgottheit, auch [[yidam]] (Sanskrit: ishtadevatâ) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tradition ==&lt;br /&gt;
=== Indien ===&lt;br /&gt;
Es werden von Vajrayoginī und [[Vajravarahi|Vajravārāhī]] im &amp;#039;&amp;#039;Sādhanamālā&amp;#039;&amp;#039; (Ausgabe von Bhattacharyya, 1925–1928) etwa zwölf vollständige [[sadhana]]s (Anweisungen zur bildlichen Meditation) angeführt, im &amp;#039;&amp;#039;Guhyasamayasādhanamālā&amp;#039;&amp;#039; mehr als fünfzig dieser ikonographischen Beschreibungen, bei denen man circa zwanzig verschiedene Formen der Gottheit unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chinnamasta]], eine weibliche Gottheit der [[Shivaismus|Shaiva-Tradition]] in der Gruppe der zehn [[Mahavidyas|Mahavidyamahāviyās]], ist dieser buddhistischen Vorlage (Trikāyavajrayoginī) entwachsen; der erste Nachweis ihrer Verehrung datiert in das fünfzehnte Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tibet ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vajravarahi Mandala.jpg|mini|„Vajravarahī Mandala“ (Tibet, 19. Jh.)]]&lt;br /&gt;
Das Tantra zu Vajrayoginī wurde im Rahmen der [[Sarma|Traditionen der Neuen Übersetzungen]] erstmals von Drogmi Lotsawa, dem großen Übersetzer und Vorvater der [[Sakya]]-Schule ins Tibetische übersetzt und im elften Jahrhundert in Tibet eingeführt. Daher bildet die Praxis auf Vajrayogini einen Schwerpunkt in der Sakya-Schule.&lt;br /&gt;
In den tibetischen Sammlungen [[Kanjur]] und [[Tanjur]] (Bka’ ’gyur, Bstan ’gyur) finden sich etwa 45 sâdhanas mit Vajrayoginī bzw. Vajravārāhī im Titel.&lt;br /&gt;
Vajravārāhī, eine besondere Form der Vajrayoginī hat dagegen großes Gewicht in der Kagyü-Schule. Bekannt ist die Vision seines Schülers [[Naropa]], dem Vajrayoginî als eine häßliche, alte Frau erschien, die ihn aufforderte, Kloster und Scholastik zugunsten der yogischen Praxis aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form Vajrayoginīs, die mit Nāropa assoziiert wird, wird [[Narodakini]] (Nāros Tradition der dākinī) oder Nārokhecarī (Nāros Himmelsgeherin) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Erscheinungsform der Vajrayoginī ist [[Troma Nakmo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Nyingma]]-Schule geht die Tradition direkt auf [[Padmasambhava]], 8. Jahrhundert n. Chr., zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Painted 19th century Tibetan mandala of the Naropa tradition, Vajrayogini stands in the center of two crossed red triangles, Rubin Museum of Art.jpg|mini|Vajrayogini [[Mandala]] der [[Naropa]]-Tradition, 19. Jahrhundert, Rubin Museum of Art]]&lt;br /&gt;
Übereinstimmende Kennzeichen aller Formen Vajrayoginīs: sie ist nackt, in der Blüte ihrer Jugend, zweibeinig, hat einen Kopf, der nicht von einem Buddha in der Krone geschmückt ist, drei Augen. Die meisten ihrer Formen sind rot (safranrot, [[zinnoberrot]], leuchtend rot) und zweiarmig, in der Linken trägt sie eine Schädelschale (Sanskrit: kapāla). In der Rechten kann sie einen [[vajra]] oder ein Hackmesser (Sanskrit: kartri, kartrikā) halten. In der Beuge des linken Armes einen Stab, der an seinem oberen Ende mit einem oder drei Schädeln sowie einem Doppelvajra geschmückt ist (Sanskrit: khatvānga). Ihr Leib ist unter anderem mit einer Kette aus Totenschädeln geschmückt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Farbkomposition ist – mit Ausnahme von [[Troma Nakmo]] – vornehmlich rot und weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mag in der Tanzhaltung (Sanskrit: ardhaparyanka-āsana) dargestellt werden, bei der ein Bein an den Leib angezogen ist, oder auch in der ālīdha-Haltung, die jener beim Spannen eines Bogens ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vajrayoginī tritt auch als prajnā ([[shakti]], Gefährtin) von Heruka auf, beide befinden sich dann in [[yab-Yum]]. Ihre Formen und die von Vajravārāhī vermischen sich bisweilen ikonographisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
Der Stab symbolisiert die Mittel, die zur Befreiung führen; das Hackmesser das Durchschneiden neurotischer Tendenzen; die Schädelschale transzendente Weisheit (Sanskrit: [[Prajna|prajñā]]); das nach oben gekämmte Haar den leidenschaftlichen Zorn; die Krone aus fünf Schädeln auf ihrem Haupt die fünf Buddha-Familien und ihre Weisheiten; die drei Augen das Wissen um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; die Kette mit den frischen Totenschädeln die 51 samskāras, die im Nichtdenken geläutert werden; ihr anderer Schmuck wie Armringe usw. die sechs Vollkommenheiten (Sanskrit: pāramitā, Geben, Moral, Geduld, Bemühen, Konzentration, Weisheit); ihre beiden Arme die Einheit von Weisheit und Mitteln (Sanskrit: [[Prajna|prajñâ]], upâya); der Leichnam, auf dem sie steht, den Tod der Egozentriertheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Nirmanakaya]]-Dakinis werden nicht nur als Verkörperungen historischer Persönlichkeiten erkannt, auch in der heutigen Zeit leben Meisterinnen, die als [[Dakini]]-Verkörperung gelten, darunter&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Khandro Rinpoche&amp;#039;&amp;#039;, eine Meisterin der [[Kagyü]]- und der [[Nyingma]]-Schule, Tochter des [[Trichen Jurme Kunzang Wangyal|Mindrolling Tichen]]. Sie wurde vom 16. [[Gyalwa Karmapa|Karmapa]] als die Reinkarnation der Großen Dakini von [[Tsurphu]], Khandro Ugyen Tsomo, anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.elijah-interfaith.org/798/ |text=Buddhist Leaders, u.&amp;amp;nbsp;a. Kurzinfo über Khandro Rinpoche |wayback=20080506153933 |archiv-bot=2019-05-20 22:05:45 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jetsun Kushog Chimey Luding Dölkar&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.szakja.hu/english/teachers.html Kurze Information über &amp;#039;&amp;#039;Her Eminence Jetsun Kushok Chimey Luding&amp;#039;&amp;#039; am Fuß der Seite]&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Meisterin der [[Sakya]]-Schule, die als Verkörperung [[Prajnaparamita]]s, [[Tara (Bodhisattvi)|Taras]] und Vajrayoginīs angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elizabeth English: &amp;#039;&amp;#039;Vajrayoginī. Her Visualizations, Rituals, and Forms. A Study of the Cult of Vajrayoginī in India&amp;#039;&amp;#039;. Wisdom Publications, Boston 2001, ISBN 0-86171-329-X.&lt;br /&gt;
* Chögyam Trungpa: &amp;#039;&amp;#039;The Vajrayoginī Shrine and Practice&amp;#039;&amp;#039;. In: Deborah E. Klimburg-Salter: &amp;#039;&amp;#039;The Silk Route and The Diamond Path. Esoteric Buddhist Art on the Trans-Himalayan Trade Routes&amp;#039;&amp;#039;. University of California, Los Angeles 1982.&lt;br /&gt;
* [[Adelheid Herrmann-Pfandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Dākinīs. Zur Stellung und Symbolik des Weiblichen im tantrischen Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;. 2., erweiterte Auflage. Indica et Tibetica Verlag, Marburg 2001, ISBN 3-923776-20-9.&lt;br /&gt;
* Kelsang Gyatso: &amp;#039;&amp;#039;Führer ins Dakiniland – Die Praxis des Höchsten Yoga-Tantras von Buddha Vajrayogini&amp;#039;&amp;#039;. Tharpa-Verlag, Zürich, Berlin 2005, ISBN 3-908543-23-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.himalayanart.org/pages/vajrayogini/index.html Vajrayoginî: Meditational Deity/Forms]&lt;br /&gt;
* http://www.vajrayogini.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128692243|VIAF=5991221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vajrayana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tibetische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Gottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolus requiescat</name></author>
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