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	<title>Vajrayana - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dk1909: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-29T15:39:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Ein Abschnitt „Geschichte“ fehlt und der Abschnitt „Verbreitung“ sollte überarbeitet werden; der Abschnitt „Tantrische Praktiken“ geht nicht auf die sexuellen Rituale ein.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vajra2.JPG|mini|hochkant|[[Vajra]], Hauptsymbol des Vajrayana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vajrayana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{saS|वज्रयान|vajrayāna}} („diamantenes Fahrzeug“); {{boS||WYLIE=rdo rje theg pa}} &amp;#039;&amp;#039;Dorje Thegpa&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mantrayana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Mantrafahrzeug“), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tantrayāna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („[[Tantra]]&amp;amp;shy;fahrzeug“) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tantrischer Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ab dem [[Geschichte Indiens#Gupta-Reich|4. Jahrhundert in Indien]] aus dem [[Mahayana]] entstandene&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.buddhanet.net/e-learning/history/b_chron-txt.htm |titel=Timeline of Buddhist History: Major Events |werk=buddhanet.net |sprache=en |abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Strömung des [[Buddhismus]], die heute häufig als eigenständige dritte Strömung des Buddhismus gezählt wird. Tantrischer Buddhismus ist ein Sammelbegriff für verschiedene nichtasketische buddhistische Praxispfade des „[[Mahayana|Großen Fahrzeugs]]“, die sich von den etablierten Wegen durch die Einbeziehung der Sexualität und anderer „Wurzeln des Unheilsamen“ auszeichnen. Zentrale Elemente sind die Guru-Schüler-Beziehung, komplexe Rituale und Einweihungen, mit denen Lehren, Praktiken und Befugnisse übertragen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Günter Wagner |Titel=Morgenlicht über dem Abendland. Der Buddhismus im Westen zwischen Vernunftreligion und Guru-Kult. |Verlag=Matthes&amp;amp;Seitz |Ort=Berlin |Datum=2026 |ISBN=978-3-7518-0368-7 |Seiten=237 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Schule des späten Buddhismus prägte insbesondere die buddhistischen Traditionen des [[Hochland von Tibet|Hochlands von Tibet]] (siehe auch [[Lamaismus]]) und ist heute die jeweils wichtigste Strömung des [[Buddhismus in Tibet]], des [[Buddhismus in der Mongolei]], des [[Buddhismus in Bhutan]], des [[Buddhismus in Nepal]], des [[Buddhismus in Russland]] sowie im nördlichen Indien. In geringerem Maße fand der Vajrayana auch Verbreitung im [[Buddhismus in China|chinesischen]] und im [[Buddhismus in Japan|japanischen Buddhismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff ist aus Sanskrit &amp;#039;&amp;#039;[[vajra]]&amp;#039;&amp;#039; („hart“, „mächtig“, daraus „Donnerkeil“, mythische Waffe des Gottes [[Indra]]) und &amp;#039;&amp;#039;yana&amp;#039;&amp;#039; („Fahrzeug“) zusammengesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Buddhismus in Tibet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach wurde der Buddhismus von König Srongtsan Gampo, der zwei buddhistische Frauen hatte, im 7. Jahrhundert in Tibet eingeführt. Im 8. Jahrhundert wurde die buddhistische Lehre von [[Padmasambhava]] und dem indischen [[Mönch]] [[Shantirakshita]] weiter verbreitet. Padmasambhava soll die Lehren des [[Tantra]] und des [[Yogacara]] nach Tibet gebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter König Ralpacan (817–836) wurden viele Werke aus dem [[Sanskrit]] ins Tibetische übersetzt. Nachdem dann die [[Bön]]-Priester den Buddhismus zunächst wieder verdrängten, gab es ab dem 11. Jahrhundert einen neuen Aufschwung. [[Atisha]] führte das [[Kalachakra]]-System ein und schuf die Anfänge der [[Kadampa]]-Schule. [[Marpa]] gründete die [[Kagyüpa]]-Schule und [[Milarepa]] wurde der berühmteste [[Asket]] und Dichter Tibets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichfalls im 11. Jahrhundert entstand die Schule der [[Sakya]], deren Werk die Vollendung des [[Buddhistischer Kanon|Kangyur]] (buddhistischer Kanon) war. Im 14. Jahrhundert waren dann die beiden Sammlungen Kangyur und [[Tangyur]] abgeschlossen. Gleichfalls im 14. Jahrhundert trat [[Tsongkhapa]] auf, der als großer [[Reformator]] angesehen wird. Er gilt als Begründer der „Neuen Kadampa“, die [[Gelug]]pa genannt wird, und führte die strenge Klosterdisziplin wieder ein. Der dritte Großlama der Gelugpa ist der [[Dalai Lama]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tibet gilt in der Geschichte als größter Mönchs- und Kirchenstaat, den es jemals gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lama in the Gandan Monastery in Ulan Bator, Mongolia, 1981.jpg|mini|hochkant|Lama im Gandan-Kloster, Ulan Bator]]&lt;br /&gt;
Das Vajrayana stützt sich mit der „Lehre des Mittleren Weges“ ([[Madhyamaka]]) auf die philosophischen Grundlagen des [[Mahayana]]. Im [[Buddhismus in Tibet|Tibetischen Buddhismus]] werden die verschiedenen buddhistischen „yanas“ (wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;Fahrzeuge&amp;#039;&amp;#039;) anhand der Ziele oder der Methoden unterschieden. Das heißt, zwischen dem allgemeinen Mahayana und dem Vajrayana liegt der Unterschied nicht im Ziel&amp;amp;nbsp;– die [[Buddha]]schaft&amp;amp;nbsp;–, sondern in der Art und Weise, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Das Vajrayana wird deshalb auch „Pfad des Resultats“ genannt, während das [[Sutra]]-System des Mahayana als „Pfad der Ansammlung“ bezeichnet wird und der [[Theravada]] als „Pfad der Entsagung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Leidenskreislauf des Samsara ==&lt;br /&gt;
Aus der Sicht des Vajrayana begehen „fühlende Wesen“ (vgl.: [[Sechs Daseinsbereiche]]) anders als [[Bodhi|erleuchtete]] Wesen einen grundlegenden Fehler bei der Wahrnehmung der Phänomene. Zwar ist die subtilste Schicht geistiger Prozesse uranfänglich erleuchtet (vgl.: [[Buddha-Natur]]), dies wird vom wahrnehmenden Geist aber nicht erkannt. Die „fühlenden Wesen“ nehmen die von Natur aus nichtdual erscheinenden Phänomene als von sich selbst und voneinander getrennt wahr. Den Phänomenen wird irrig eine wirkliche Existenz zugeschrieben, obwohl sie von ihrem eigentlichen Wesen „leer von innewohnendem Sein“ sind (s. [[Shunyata]]). Aufgrund dieser Zuschreibung entsteht die Vorstellung eines unabhängig von anderen Phänomenen existierenden „Ich“. Mit dieser „Ich-Vorstellung“ treten die drei sogenannten „[[Drei Geistesgifte|Wurzel-Geistesgifte]]“: Grundlegende Unwissenheit, Anhaftung und Abneigung auf. Leidverursachende Handlungen, die mit Körper, Rede und Geist aufgrund dieser Geistesgifte ausgeführt werden, erschaffen [[Karma]] („Ursache und Wirkung“). Karma kann als Ursache von geistigen Eindrücken beschrieben werden, die durch geistesgiftbedingte Handlungen entstanden sind, und die als Resultat leidvolle Erfahrungen in der Zukunft bewirken. Die karmischen Spuren im Geist eines unerleuchteten „fühlenden Wesens“ verursachen demnach das Aufkommen der individuellen Lebenswirklichkeit, wie die verschiedenen Bereiche der Götter, Halbgötter, Menschen, Tiere, hungrigen Geister und Höllenwesen, die an den Leidenskreislauf ([[Samsara]]) aus wiederholter Geburt, Alter, Krankheit und Tod gebunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methoden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vajra aksamala ghantha.jpg|mini|hochkant|[[Vajra]] und [[Glocke#Kleine Priesterglocken|Stielhandglocke]] &amp;#039;&amp;#039;dril-bu&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Buddhistische Praxis hat insbesondere im Vajrayana zum Ziel, diesen Prozess des Aufkommens der Existenz und der Bindung der fühlenden Wesen an den Leidenskreislauf aufzuheben. Dazu gibt es im Vajrayana bezüglich der höchsten Lehren zwei verschiedene methodische Ansätze:&lt;br /&gt;
* [[Mahamudra]] (Das große Siegel/Symbol) als Pfad zur stufenweisen Erleuchtung&lt;br /&gt;
* [[Dzogchen]] (Die große Vollkommenheit) als Pfad der spontanen Erleuchtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tantrische Praktiken ===&lt;br /&gt;
Zu den besonderen tantrischen Mitteln gehören neben der Meditation und [[Visualisierung (Meditation)|Visualisierung]] auch das Rezitieren von [[Mantra]]s und weitere Übungen, zu denen Rituale, Einweihungen und [[Guruyoga]] (Einswerden mit dem Geist des erleuchteten Lehrers) gehören. Besonders im tibetischen Buddhismus wird dabei großer Wert auf direkte Übertragung und Unterweisung von Lehrer zu Schüler gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist bei diesen Praktiken eine solide Kenntnis der buddhistischen Lehre als Ausgangsbasis. Ohne ein echtes Verständnis von Mitgefühl und der rechten Ansicht ist es nicht möglich, diese Methoden anzuwenden. Daher sind die ethischen Regeln des edlen [[Achtfacher Pfad|achtfachen Pfades]], wie sie von Buddha gelehrt wurden, Grundlage des gesamten buddhistischen Weges, auch des Vajrayana. Darüber hinaus ist die Motivation des Mahayana, „zum Nutzen aller fühlenden Wesen Erleuchtung zu erlangen“, beständig zu kultivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der westlichen Literatur herrschte lange Zeit die Vorstellung, beim buddhistischen Tantra gehe es nicht um echte sexuelle Praktiken. Es handele sich vorwiegend um den geistigen Aspekt des Tantra, also die Vereinigung der männlichen und weiblichen Aspekte des Geistes im Bewusstsein (z. B. Ratio und Intuition). In den tantrischen Texten werde lediglich eine Beschreibung „symbolischer Handlungen“ präsentiert, also keinesfalls der reale Vollzug von Sex. Zu dieser Auffassung des tibetischen Tantrismus hat Lama Govindas Erklärung dieser Richtung beigetragen - Ein deutscher Lama mit dem Geburtsnamen [[Ernst Lothar Hoffmann]] (1898–1985). Die heutige Unterscheidung zwischen einem rechtshändigen (reinem Sublimierungs-)Tantra und dem linkshändigen, aktiv-sexuellen Tantra findet sich in seinen Schriften nicht. In seinem Standardwerk zu den &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen tibetischer Mystik&amp;#039;&amp;#039;, das erstmals 1956 erschien und lange für das westliche Verständnis prägend war und noch heute verlegt wird, erklärte Govinda alle sexuellen Darstellungen als völlig losgelöst von den „Nachbildungen gewöhnlicher Menschen“; rein gar nichts Sexuelles „im hergebrachten Sinne des Wortes“ gebe es hier, „selbst der Aspekt der Vereinigung […] ist für den in der religiösen Atmosphäre des Lamaismus aufgewachsenen Tibeter so unlöslich mit der höchsten geistigen Wirklichkeit verbunden, daß Assoziationen mit der Ebene physischer Geschlechtlichkeit gänzlich ausgeschlossen werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lama Anagarika Govinda |Titel=Grundlagen tibetischer Mystik. Die geheime Lehre des Großen Mantra |Verlag=O.W. Barth Verlag |Ort=Weilheim/Obb. |Datum=1988 |ISBN=3-502-61231-5 |Seiten=111 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Die Erstauflage dieses weit verbreiteten Werkes erschien 1956.) Heute besteht kein Zweifel, dass diese Einschätzung falsch ist. Hinsichtlich des tibetischen Buddhismus präsentierte Govinda teilweise eine romantisierende und die Realität verkennende Deutung. So die Einschätzung von [[Volker Zotz]] und Brigitte Zotz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Volker Zotz |Titel=Auf den glückseligen Inseln |Verlag=Theseus |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3-89620-151-4 |Seiten=197–200 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Zotz |Titel=Lama Anagarika Govinda, Initiation. Vorbereitung, Praxis, Wirkung |Verlag=Kairos |Ort=Tübingen |Datum=2014 |ISBN=978-2-919771-07-3 |Seiten=Vorwort |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich gibt es sexuelle Kontakte zwischen Meistern und Schülern im Vajrayana-Buddhismus und das Ganze keinesfalls bloß um die „überindividuelle Polarität allen Geschehens“ kreist. Sexuelle Praktiken sind z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Karmamudrā&amp;#039;&amp;#039; (Sanskrit, „Handlungssiegel“, tibetisch &amp;#039;&amp;#039;las-kyi phyag-rgya&amp;#039;&amp;#039;), eine sexuelle Praxis mit einem visualisierten oder körperlichen sehr weit fortgeschrittenen, gegengeschlechtlichen Konsorten bzw. einer Konsortin. Doch in der Wirklich geht es um konkrete Personen und konkreten Sex. „In einigen Tantra-Fraktionen gibt es auch sexuelle Beziehungen zwischen Meistern und Schülerinnen sowie Schülern.“ (so Hans-Günter Wagner in „Die Weiten des Tantra“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Günter Wagner |url=https://www.ursachewirkung.com/diskurs/3809-die-weiten-des-tantra |titel=Die Weiten des Tantra |werk=Ursache\Wirkung Nr. 112 |abruf=2025-12-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Viktor und Viktoria [[Victor Trimondi|Trimondi]] haben in ihrer umfangreichen Studie zum tibetischen Buddhismus gezeigt, dass es dort um direkte Sexualität geht, wobei die „sakralen Liebespraktiken“ oft auf obszöne Weise präsentiert werden und dabei ein breites Spektrum sexueller Aberrationen umfassen, darunter das Verschlucken diverser Körperflüssigkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Victor Trimondi, Victoria Trimondi |Titel=Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus |Verlag=Patmos Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1999 |ISBN=978-3491724075 |Seiten=47 ff. |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lama, Yidam und Khandro ===&lt;br /&gt;
Im Vajrayana sind [[Lama (Buddhismus)|Lama]] (Sanskrit &amp;#039;&amp;#039;[[Guru]]&amp;#039;&amp;#039;), Yidam (Sanskrit &amp;#039;&amp;#039;[[Deva (Gott)|Deva]]&amp;#039;&amp;#039;, Meditationsgottheit) und Khandro (Sanskrit &amp;#039;&amp;#039;[[Dakini]]&amp;#039;&amp;#039;) wichtig. Sie sind im Vajrayana auch Objekte der [[Zuflucht (Buddhismus)|Zuflucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lama ====&lt;br /&gt;
Da dem &amp;#039;&amp;#039;Lama&amp;#039;&amp;#039; ([[Guru]]) im Vajrayana eine zentrale Bedeutung zukommt, wurde diese Form des Buddhismus auch mit dem von den [[Mandschu]]-Herrschern des späten 17. Jahrhunderts geprägten Begriff &amp;#039;&amp;#039;Lamaismus&amp;#039;&amp;#039; (chin. &amp;#039;&amp;#039;lamajiao&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://studybuddhism.com/de/fortgeschrittene-studien/lam-rim/lehrer-schueler-beziehung/spirituelle-lehrer-und-spirituelle-schueler/die-traditionelle-bedeutung-eines-spirituellen-lehrers#n9bc6864a3490485f7 |titel=Die traditionelle Bedeutung eines spirituellen Lehrers — Study Buddhism |werk=studybuddhism.com |abruf=2022-02-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Pfad des Vajrayana ist ein richtig verstandenes und angemessenes Vertrauen in den spirituellen Lehrer (&amp;#039;&amp;#039;Lama&amp;#039;&amp;#039;) wichtig, daher muss man bei der Wahl des Lehrers sehr sorgsam vorgehen und sollte diese wichtige Verbindung nicht vorschnell eingehen. Ein guter spiritueller Lehrer handelt immer aufgrund einer [[Altruismus|altruistischen]] Motivation und niemals aufgrund egoistischer Motive. Im Tantra-&amp;#039;&amp;#039;Netz der [[Illusion]]&amp;#039;&amp;#039; heißt es: „Einer, der stabil, ruhig, intelligent, geduldig, ehrlich (offen), ohne List oder Falschheit ist und die Praxis der geheimen Mantras und Tantras kennt, die Aktivität des Mandalazeichnens ausübt, tüchtig in den Zehn Grundsätzen ist, allen Lebewesen Furchtlosigkeit verleiht und immer Freude am großen Fahrzeug hat: Solch einer wird als Meister bezeichnet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbständigkeit des Schülers steht im Vajrayana im Vordergrund, daher sollten alle Tendenzen zur Abhängigkeit des Schülers vermieden werden. Natürlich muss auch der Schüler qualifiziert sein. Ihn müssen Unparteilichkeit, Intelligenz (falsche von richtigen Lehren unterscheiden zu können) und eine stabile Geisteshaltung des [[Bodhicitta]] auszeichnen. Der Lama, dem er sich anvertraut, sollte ihn wirklich inspirieren und ihn auf der tiefsten Ebene des Herzens und nicht nur oberflächlich berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel des Lama wird in der Regel vom Lehrer an den Schüler verliehen. Je nach Tradition ist im Tibetischen Buddhismus hierfür ein traditionelles 3-Jahres-Retreat die Regel, dies ist jedoch – insbesondere in der bedeutenden Laien- und Yogitradition der [[Nyingma]]-Linie – nicht zwingend. Im Unterschied zu einem [[Geshe]] muss &amp;#039;&amp;#039;Lama&amp;#039;&amp;#039; nicht zwangsläufig einen Gelehrten des Buddhismus bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yidam ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Vajrasattva Tibet.jpg|mini|hochkant|[[Adibuddha#Vajrasattva|Vajrasattva]]. Die Praxis von Vajrasattva als Meditationsgottheit wird als besonders wirksam zur Reinigung negativen Karmas angesehen.]]&lt;br /&gt;
Yidam sind Meditations-Gottheiten (vgl. [[Visualisierung (Meditation)|Visualisierung]]). Sie werden im Vajrayana entgegen dem europäischen Kontext nicht als Schöpfergott/-götter oder vom Praktizierenden unabhängige Wesenheiten verstanden. Sie unterscheiden sich auch von den [[Deva (Gott)|Devas]] (weltlichen Göttern) der indischen Tradition. Es handelt sich hierbei vielmehr um die Form des Freudenzustandes ([[Trikaya#Saṃbhogakāya|Sambhogakaya]]) verwirklichter Wesen. Mit Hilfe von Meditations- und Visualisationspraktiken in Verbindung mit diesen Gottheiten ruft der Praktizierende die ihm innewohnende [[Buddha-Natur|erleuchtete Natur]] wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Khandro ====&lt;br /&gt;
Meist wird in Übersetzungen an Stelle des tibetischen Wortes [[Khandro]] das sanskritische Wort &amp;#039;&amp;#039;Dakini&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Wörtlich bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Khandroma&amp;#039;&amp;#039; (mkha&amp;#039; &amp;#039;gro ma) „Himmelswandlerin“. Schon in den [[Jataka]]s, den Legenden über die früheren Geburten Shakyamunis, gibt es Hinweise auf eine Klasse von Wesen, die durch die Luft gehen. &amp;#039;&amp;#039;Dakinis&amp;#039;&amp;#039; werden häufig als feenhafte Wesen beschrieben, die (dank ihrer Verwirklichung) übernatürliche Fähigkeiten und Kräfte besitzen. Indem sie dem Praktizierenden spirituelle Weisheit übermitteln, unterstützen sie ihn auf dem Weg zur [[Bodhi|Erleuchtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mönchs- und Laiengemeinschaften ==&lt;br /&gt;
In den Schulen des Vajrayana hat es neben den [[Buddhistisches Mönchtum|Mönchsgemeinschaften]] auch immer Laiengemeinschaften praktizierender Yogis gegeben. Daher gibt es neben vielen gelehrten Meistern, die aus den Mönchsschulen hervorgegangen sind, auch eine große Zahl bedeutender Meister und [[Siddha]]s, die den Pfad des Yogis verwirklicht haben. Ursprünglich wurden viele der Vajrayâna-Praktiken in Indien und angrenzenden Ländern von Yogis weitergegeben. Es ist im Vajrayana letztendlich nicht wesentlich, ob jemand als Mönch (oder Nonne) ordiniert ist, sondern ob er/sie in der Lage ist, die vom eigenen Geist fälschlich aufrechterhaltene Bindung an Samsara aufzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vajrayana ist und war es weitgehend anerkannt, dass Frauen ebenso wie Männer Erleuchtung erlangen können. Die vier großen Schulen des tibetischen Buddhismus stehen heutzutage Frauen in gleichem Umfang offen wie Männern. Große verwirklichte Meisterinnen, deren Leben für viele Vajrayana-Praktizierende beispielhaft sind, waren unter anderem Prinzessin [[Mandarava]] und Prinzessin [[Yeshe Tsogyal]], beide Gefährtinnen von [[Guru Rinpoche]], dem Begründer der Nyingma-Schule. Weiterhin Niguma, eine Schülerin [[Naropa]]s, die in der [[Shangpa]]-Kagyü-Schule von großer Bedeutung ist, und Machig Labdrön, die durch die Einführung der Chöd-Lehren in Tibet berühmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbreitung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster zezerleg.JPG|mini|Kloster [[Tsetserleg]], Mongolei]]&lt;br /&gt;
Die Lehre hat sich ursprünglich im tibeto-mongolischen Raum in die [[Mongolei]] bis hin nach [[Burjatien]] und [[Tuwinien]] verbreitet. Aus [[Indien]] wurde sie weitestgehend vertrieben, ist jedoch in den hinduistischen Advaita-[[Vedanta]]-Lehren mit einigen Unterschieden erhalten geblieben. Auch in [[China]] und [[Japan]] sind tantrische Lehren eingeführt worden. In [[Bhutan]] ist der Vajrayana-Buddhismus [[Staatsreligion]]. Ein traditionell lamaistisch geprägtes Volk&amp;amp;nbsp;– wenn auch mit deutlichen Unterschieden&amp;amp;nbsp;– lebt in Europa: die [[Kalmücken]]. Seit den 1970er und 1980er Jahren verbreiten sich Vajrayana-Gemeinschaften zunehmend im Westen. Insbesondere die tibetischen Schulen sind inzwischen in Europa und den USA etabliert, nicht wenige davon in Deutschland, Österreich und der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wird aus diesen Gemeinschaften von Fällen sexuellen Missbrauchs berichtet, die lange vertuscht und von den betroffenen Gemeinschaften und den Dachverbänden, denen sie angehören, bisher kaum aufgearbeitet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Günter Wagner |Titel=Der Tibeto-Guruismus auf dem Sektenprüfstand |Sammelwerk=Ursache\Wirkung |Nummer=Heft 134 |Datum=2025 |Seiten=80-85 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aussteigerinnen aus diesen Gruppen berichten von sexueller Nötigung und Misshandlungen von Gruppenmitgliedern durch tibetische Lamas, so etwa Christine A. Chandler in ihrem Buch „Enthralled – The Guru Cult of Tibetan Buddhism“ (2019)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christine A. Chandler |Titel=The Guru Cult of Tibetan Buddhism. Second Edition |Ort=ohne Ort |Datum=2019 |ISBN=978-1-5439-5777-8 |Seiten=103 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder June Campbell, die jahrelange eine sexuelle Gefährtin des tibetischen Meisters Kalu Rinpoche war, in ihrem Buch „Göttinnen, Dakinis und ganz normale Frauen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=June Campbell |Titel=Göttinnen, Dakinis und ganz normale Frauen |Verlag=Theseus Verlag |Ort=Berlin |Datum=1997 |ISBN=3-89620-117-4 |Seiten=17 f. |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei analysiert sie zugleich die systematische Unterdrückung des Weiblichen in der tibetisch-buddhistischen Tradition. Die Beziehungen zu den Meistern seien niemals solche zwischen Gleichgestellten, vielmehr handele sich um religiös verbrämte Formen sexueller Ausbeutung. Georg Wenisch hat eine umfangreiche Studie vorgelegt, in der zahlreiche Fälle sexuellen Missbrauchs im Kontext des Vajrayana-Buddhismus dokumentiert sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georg Wenisch |url=https://rw-ktf.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/i_religionswiss/Wenn_Schwaene_im_Wasserlilienteich_schwimmen._Sexueller_Missbrauch_im_tibetischen_Buddhismus__Georg_Wenisch_2021_.pdf |titel=»Wenn Schwäne im Wasserlilienteich schwimmen«. Sexueller Missbrauch im tibetischen Buddhismus |hrsg=Universität Wien |datum=1921 |format=PDF |abruf=2025-12-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen des tibetischen Vajrayana ===&lt;br /&gt;
Der [[Buddhismus in Tibet]] gliedert sich in verschiedene Schulen und Übertragungslinien, von denen die Nyingma-, die Kagyü-, die Sakya- und die Gelug-Schule die wichtigsten sind. Auch wenn äußerlich betrachtet eine Aufteilung der tibetischen Form des Buddhismus in verschiedene Schulen entstanden ist und auf die Besonderheit der jeweiligen Schulen von ihren Anhängern immer wieder großen Wert gelegt wird, hat doch ein intensiver Austausch von Lehren und Praktiken zwischen diesen Schulen stattgefunden. Man kann daher wohl sagen, dass trotz aller Unterschiedlichkeit im Entstehen, die Gemeinsamkeiten untereinander überwiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nyingma ====&lt;br /&gt;
Die [[Nyingma]]-Tradition („Rotmützen“) ist die älteste der vier großen Schulen des tibetischen Buddhismus. Sie geht auf den tantrischen Meister [[Padmasambhava]] zurück. Diese Tradition ist aus der ersten Übersetzungsphase buddhistischer Schriften, aus dem Sanskrit ins Tibetische, im 8. Jahrhundert entstanden, die die Grundlage für die Verbreitung der Lehren Buddhas in Tibet legte. In ihr sind die Lehren des [[Dzogchen]] von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kadam ====&lt;br /&gt;
Nach der Verfolgung des Buddhismus in Tibet unter König [[Lang Darma]] entstand im 11. Jahrhundert die Tradition der Alten [[Kadam]]-Meister. Die Kadam-Tradition ist eine Vorläuferin der drei neueren Hauptschulen des tibetischen Buddhismus, die aus der [[Sarma|zweiten Übersetzungsphase]] tantrischer Lehren, von Indien nach Tibet, hervorgegangen sind. Sie selbst ist als eigenständige Schule nicht erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kagyü ====&lt;br /&gt;
Die [[Kagyü]]-Schulen des tibetischen Buddhismus gehen auf [[Marpa]] den Übersetzer (1012–1097) zurück, der die [[Mahamudra]]-Übertragungslinie von [[Tilopa]] und Naropa weiterführte. Kagyü bedeutet „mündliche Übertragung“ und es wird besonderer Wert auf Meditation gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sakya ====&lt;br /&gt;
[[Sakya]] ist der Name eines von [[Khön Könchog Gyalpo]] (1034–1102) begründeten Klosters Hauptsitz nahe Shigatse in Südtibet. Die tantrischen Lehren der Sakyapa wurden von Bari Lotsawa im elften Jahrhundert aus dem [[Sanskrit]] übersetzt. Die Sakya-Tradition wurde daraufhin von den „fünf ehrwürdigen höchsten Meistern“ gegründet. Sie führen die Mahamudra-Tradition des indischen Meisters [[Virupa]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gelug ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Potala V.jpg|mini|[[Potala-Palast]] in Lhasa]]&lt;br /&gt;
Die [[Gelug]] („Gelbmützen“) werden auch als die „Schule der Tugendhaften“ bezeichnet. Ihr Gründer [[Tsongkhapa]] (1357–1419) vertrat die Ideale der früheren Kadampa-Schule und strich die Bedeutung der Vinayaregeln heraus. Deshalb legen die Gelug auf Mönchsdisziplin und Zölibat großen Wert. Der Kern der Übertragungen der Gelug liegt in den Lehren der alten Kadampa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rime ====&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entstand die sogenannte „[[Rime]]-Bewegung“, die gruppenübergreifende Lehren aus allen Gegenden Tibets und von Meistern aller Traditionen sammelte. Ziel war es, die in Tibet verbreitete „Konkurrenz“ (Sektierertum) der Schulen zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bön ====&lt;br /&gt;
Im Kontext des tibetischen Buddhismus findet sich mit der Tradition des [[Bön]] eine weitere Tradition, die dem Vajrayâna nahesteht. Sie haben in ihren Praktiken und Lehren Gemeinsamkeiten mit der Nyingma-Schule. Bön war die ursprüngliche vorbuddhistische Religion in Tibet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen in China und Japan ===&lt;br /&gt;
Vajrayana wurde im späten 8. Jahrhundert von Indien aus auch nach China übertragen. Es gibt aber kulturell bedingte Unterschiede zwischen den Vajrayana-Formen in China und Japan einerseits und Tibet andererseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China etablierte sich Vajrayana-Buddhismus als [[Mizong]] ({{zh|c=密宗|p=Mìzōng}}). Seine heutige, moderne Gestalt entwickelte sich vor allem unter der Herrschaft der durch den [[Buddhismus in der Mongolei|mongolischen Buddhismus]] geprägten [[Yuan-Dynastie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 9. Jahrhundert gelangte der Vajrayana-Buddhismus von China nach Japan und wurde dort als [[Mikkyō]] ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja|密教}}) insbesondere von den Schulen [[Tendai-shū]] und [[Shingon-shū]] bekanntgemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anuttarayoga-Tantra]]&lt;br /&gt;
* [[Tonglen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Alexander Berzin]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Freiheit und Unterwerfung. Chancen und Gefahren spiritueller Lehrer-Schüler-Beziehungen&amp;#039;&amp;#039;. Theseus Verlag, März 2002, ISBN 3-89620-179-4.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Gruschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Tibetischer Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Kreuzlingen, München 2003, ISBN 3-7205-2391-8.&lt;br /&gt;
* Wulf Köpke, Bernd Schmelz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Welt des Tibetischen Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;. Museum für Völkerkunde Hamburg, Hamburg 2005, ISBN 3-9809222-4-3.&lt;br /&gt;
* Chagdud Tulku: &amp;#039;&amp;#039;Tore in die Freiheit&amp;amp;nbsp;– Der buddhistische Weg zum Glück&amp;#039;&amp;#039;. Theseus Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-89620-154-9.&lt;br /&gt;
* June Campbell: Göttinnen, Dakinis und ganz normale Frauen, Theseus Verlag, Berlin 1997, ISBN 978-3-89620-117-1.&lt;br /&gt;
* Christine A. Chandler: The Guru Cult of Tibetan Buddhism. Second Edition, o.&amp;amp;nbsp;O. 2019, ISBN 978-1-5439-5777-8&lt;br /&gt;
* [[Loden Sherab Dagyab|Dagyab Rinpoche]]: &amp;#039;&amp;#039;Achtsamkeit und Versenkung. Lamrim – die tibetische Meditation&amp;#039;&amp;#039;. Hugendubel (Diederichs), 2001, ISBN 3-7205-2264-4.&lt;br /&gt;
* [[Loden Sherab Dagyab|Dagyab Rinpoche]]: &amp;#039;&amp;#039;Buddhistische Orientierungshilfen&amp;#039;&amp;#039;. Chödzong Publikationen, ISBN 3-931442-02-0.&lt;br /&gt;
* [[Dalai Lama]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in den Buddhismus. Die Harvard-Vorlesungen&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg, ISBN 3-451-04946-5.&lt;br /&gt;
* [[Dilgo Khyentse]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Herzjuwel der Erleuchteten&amp;#039;&amp;#039;. Theseus Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-89620-102-6.&lt;br /&gt;
* [[Gampopa]]: &amp;#039;&amp;#039;Der kostbare Schmuck der Befreiung&amp;#039;&amp;#039;. Theseus Verlag, ISBN 3-89620-081-X.&lt;br /&gt;
* Lama Anagarika Govinda: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen tibetischer Mystik. Die geheime Lehre des Großen Mantra&amp;#039;&amp;#039;, Weilheim/Obb. 1988, ISBN 978-3-502-61231-5.&lt;br /&gt;
* [[Padmasambhava]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheimlehre Tibets&amp;#039;&amp;#039;. Kösel Verlag, München 1998, ISBN 3-466-20439-9.&lt;br /&gt;
* Karin Brucker, Christian Sohns: &amp;#039;&amp;#039;Tibetischer Buddhismus – Handbuch für Praktizierende im Westen&amp;#039;&amp;#039;. O. W. Barth Verlag, Bern 2003, ISBN 3-502-61083-5.&lt;br /&gt;
* [[Longchen Rabjam]], Tulku Thondup: Buddha-Natur – Dzogchen in der Praxis. Opus Verlag, Leopoldshöhe 2010, ISBN 978-3-939699-04-0.&lt;br /&gt;
* [[Namkhai Norbu]]: &amp;#039;&amp;#039;Dzogchen der Weg des Lichts – Die Lehren von Sutra, Tantra und Ati-Yoga&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, 1998, ISBN 3-424-01462-1.&lt;br /&gt;
* [[Ole Nydahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie die Dinge sind&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-426-87234-X.&lt;br /&gt;
* Padmasambhava: &amp;#039;&amp;#039;Die Legende vom großen Stupa&amp;#039;&amp;#039;. Dharma Publishing Deutschland, Münster 1993, ISBN 3-928758-04-7.&lt;br /&gt;
* [[Patrul Rinpoche]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Worte meines vollendeten Lehrers&amp;#039;&amp;#039;. Arbor Verlag, Freiamt 2001, ISBN 3-924195-72-2.&lt;br /&gt;
* [[Tsültrim Allione]]: &amp;#039;&amp;#039;Tibets weise Frauen. Zeugnisse weiblichen Erwachens&amp;#039;&amp;#039;. Theseus Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89620-162-X.&lt;br /&gt;
* [[Yeshe Tsogyal]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lotosgeborene im Land des Schnees. Wie Padmasambhava den Buddhismus nach Tibet brachte&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-596-12975-3.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Heiler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Religionen der Menschheit&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart, Reclam 1980.&lt;br /&gt;
* Hans-Günter Wagner: Die Weiten des Tantra, in: Ursache\Wirkung, [https://www.ursachewirkung.com/diskurs/3809-die-weiten-des-tantra Die Weiten des Tantra - ursachewirkung.com]&lt;br /&gt;
* Hans-Günter Wagner: Der Tibeto-Guruismus aus dem Sektenprüfstand, in Ursache\Wirkung, Heft 134 (2025), S. 80–85.&lt;br /&gt;
* Hans-Günter Wagner: Morgenlicht über dem Abendland. Der Buddhismus im Westen zwischen Vernunftreligion und Guru-Kult, Berlin 2026, ISBN 978-3-7518-0368-7. &lt;br /&gt;
* Georg Wenisch: &amp;#039;&amp;#039;»Wenn Schwäne im Wasserlilienteich schwimmen«. Sexueller Missbrauch im tibetischen Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;, Masterarbeit, Wien 2021. Verfügbar unter: https://rw-ktf.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/i_religionswiss/Wenn_Schwaene_im_Wasserlilienteich_schwimmen._Sexueller_Missbrauch_im_tibetischen_Buddhismus__Georg_Wenisch_2021_.pdf.&lt;br /&gt;
* Siehe Volker Zotz, &amp;#039;&amp;#039;Auf den glückseligen Inseln&amp;#039;&amp;#039;, Theseus Verlag. Berlin 2000, ISBN 978-3-89620-151-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;englisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö|Jamyang Khyentse]] Rinpoche: &amp;#039;&amp;#039;The Opening of the Dharma&amp;#039;&amp;#039;. Library of Tibetan Works and Archives, Dharamsala 1974.&lt;br /&gt;
* Keith Dowman: &amp;#039;&amp;#039;Skydancer. The Secret Life and Songs of the Lady Yeshe Tsogyal&amp;#039;&amp;#039;. Snow Lion Publ., Ithaca-New York 1996, ISBN 1-55939-065-4.&lt;br /&gt;
* [[Longchen Rabjam]]: &amp;#039;&amp;#039;The Practice of Dzogchen&amp;#039;&amp;#039;. Snow Lion Publications, Ithaca, New York 1996, ISBN 1-55939-054-9.&lt;br /&gt;
* Ngawang Zangpo: &amp;#039;&amp;#039;Guru Rinpoché. His Life and Times&amp;#039;&amp;#039;. Snow Lion Publications, Ithaca, New York 2002, ISBN 1-55939-174-X.&lt;br /&gt;
* [[Ringu Tulku]]: &amp;#039;&amp;#039;A Study of the Buddhist Lineages of Tibet. The Ri-Me Philosophy of Jamgon Kongtrul the Great&amp;#039;&amp;#039;. Shambhala Publications, 2006, ISBN 1-59030-286-9.&lt;br /&gt;
* Snellgrove, David L.: Indo-Tibetan Buddhism. Indian Buddhists and Their Tibetan Successors. London: Serindia, 1987.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alexis Sanderson |Titel=Vajrayana. Origin and Function |Hrsg=Paul Williams |Sammelwerk=Buddhism: Critical Concepts in Religious Studies |Verlag=Routledge Chapman &amp;amp; Hall |Ort=New York |Datum=2005 |Sprache=en |Seiten=392–409 |Online=[https://web.archive.org/web/20160401112909/http://www.alexissanderson.com/uploads/6/2/7/6/6276908/sanderson_1994_vajrayana.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=1850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;französisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Gabriele Goldfuss: &amp;#039;&amp;#039;Vers un bouddhisme du XX&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; siècle&amp;#039;&amp;#039;, Paris, De Boccard, 2001, ISBN 2-85757-059-7.&lt;br /&gt;
* [[Louis Frédéric]]: &amp;#039;&amp;#039;Les dieux du bouddhisme&amp;#039;&amp;#039;, Paris, Flammarion, 2001, ISBN 2-08-010654-6.&lt;br /&gt;
* Gilles Béguin: &amp;#039;&amp;#039;Les peintures du bouddhisme tibétain&amp;#039;&amp;#039;, Paris, Éd. de la Réunion des Musées Nationaux, 1995, ISBN 2-7118-3037-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vajrayana}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4128436-7|TEXT=Literatur zum Thema}}&lt;br /&gt;
* [[Loden Sherab Dagyab]]: [http://info-buddhismus.de/Tibetischer_Buddhismus_Tantra_Dagyab_Rinpoche.html Tantra.] &amp;#039;&amp;#039;info-buddhismus.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://ratna.info/rime/ri_rime.html |wayback=20030802133036 |text=Die Bedeutung des Wortes Rime.}} &amp;#039;&amp;#039;ratna.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Craig Hamilton: {{Webarchiv |url=http://www.wie.org/DE/j2/shaw.asp |wayback=20130731013918 |text=Alles, was Sie schon immer über Tantra wissen wollten...und nie zu fragen wagten.}} Ein Interview mit Miranda Shaw, &amp;#039;&amp;#039;wie.org&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4128436-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vajrayana| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistische Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus in Tibet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahayana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tantra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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