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	<title>VW Iltis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:27:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=VW_Iltis&amp;diff=269745&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ole62: kk</title>
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		<updated>2025-10-29T18:54:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärfahrzeug&lt;br /&gt;
| Name               =&lt;br /&gt;
| Bild               = VW Iltis green 1982 vr TCE.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = VW Iltis Standardausführung&lt;br /&gt;
| Hersteller         = Volkswagen&lt;br /&gt;
| Modellname         = Iltis&lt;br /&gt;
| Spez               =&lt;br /&gt;
| Varianten          =&lt;br /&gt;
| Produktionszeit    = 1978–1988&lt;br /&gt;
| Vorgänger          = [[DKW Munga]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger         = [[Wolf (Fahrzeug)]]&lt;br /&gt;
| Besatzung          =&lt;br /&gt;
| Eigengewicht       = 1.340 kg&lt;br /&gt;
| Nutzlast           = 500 kg&lt;br /&gt;
| ZLSG-GG            =&lt;br /&gt;
| ZLSG-ZM            =&lt;br /&gt;
| Länge              = 3972 mm&lt;br /&gt;
| Breite             = 1520 mm&lt;br /&gt;
| Höhe               = 1837 mm&lt;br /&gt;
| Radstand           = 2017 mm&lt;br /&gt;
| Spurweite          =&lt;br /&gt;
| Wendekreis         =&lt;br /&gt;
| Bodenfreiheit      =&lt;br /&gt;
| Wat                =&lt;br /&gt;
| Steig              =&lt;br /&gt;
| Motor              = [[Ottomotor]]:&amp;lt;br /&amp;gt;1,7 Liter (55 kW)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Dieselmotor]]:&amp;lt;br /&amp;gt;1,6 Liter (52 kW)&lt;br /&gt;
| VMax               = 130 km/h&lt;br /&gt;
| PMax               =&lt;br /&gt;
| Drehmoment         = 140 Nm&lt;br /&gt;
| Verbrauch          =&lt;br /&gt;
| Leistungsgewicht   =&lt;br /&gt;
| Reichweite         =&lt;br /&gt;
| Kraftstoffvorrat   =&lt;br /&gt;
| Getriebe           =&lt;br /&gt;
| Antriebsformel     =&lt;br /&gt;
| Elektrik           = 24 V Bordnetz&lt;br /&gt;
| Reifen             = 205 R 16 auf Felge 5,5 J 16 H2 ET 65&amp;lt;br /&amp;gt;30 x 9,5 R 15 auf Felge 7J x 15 H2, ET 25&lt;br /&gt;
| Besonderheit       =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BW 1984 HamburgUebung 008.jpg|mini|hochkant=1.3|VW Iltis der Bundeswehr, [[Militärischer Sanitätsdienst|SAN]]-Version (1984)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VW Iltis (Typ 183)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Geländewagen]], der von Ende der 1970er- bis gegen Ende der 1990er-Jahre als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LKW 0,5 t tmil gl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Teil des [[Bundeswehr]]-Fuhrparks war. Auch bei verschiedenen anderen NATO- (z.&amp;amp;nbsp;B. Belgien) und Nicht-NATO-Staaten (Mitte der 1990er-Jahre wurden 175 Fahrzeuge aus Depotbeständen an Litauen geliefert) war er in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wehrtechnische Sammlung der Bundeswehr (27859332379).jpg|mini|hochkant=1.3|VW Iltis, frühes Exemplar, erkennbar an der eckigen Motorhaube, [[WTS-Koblenz]]]]&lt;br /&gt;
Mitte der 1970er-Jahre trat für die Ausstattung der Bundeswehr mit geländegängigen Pkw ein erhebliches Problem auf: Der in der Anfangsausstattung beschaffte [[DKW Munga]] musste auf Grund des schlechten Zustands der Fahrzeuge nach fast 20 Jahren Nutzung zunehmend ausgemustert werden. Das Fahrzeug, seit 1968 nicht mehr produziert, war mit einem Zweitakt-Motor auch konzeptionell veraltet. Versuche, in einer trilateralen Entwicklung gemeinsam mit Frankreich und Italien ein Fahrzeug, den [[Europa-Jeep]], zu entwickeln, scheiterten an den unterschiedlichen Vorstellungen der Länder. Eine ab 1968 mit dem [[VW Typ 181|VW 181]] beschaffte nicht-geländegängige Lösung konnte den Bedarf der Kampf- und Kampfunterstützungstruppen nicht decken. Eine durch das [[Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung]] (BWB) 1975 bei Volkswagen und Mercedes abgefragte Auftragsentwicklung innerhalb von zwei Jahren wurde nur durch Volkswagen bestätigt. Der Auftrag wurde durch Volkswagen an die Konzerntochter Audi abgesteuert, bei der der Vorstand der Audi-Fahrzeugentwicklungsabteilung, [[Ferdinand Piëch]], die Verantwortung trug. Dort wurde [[Roland Gumpert]] mit der konkreten Konstruktion beauftragt. Die Grundidee bestand aus der Remotorisierung eines [[DKW Munga#Karosserievarianten|DKW Munga 8]] mit einem Viertaktmotor. Das allererste Versuchsmodell, ein restaurierter DKW Munga 8, wurde mit Motor, Vorderachse und Getriebe eines Audi 80 konstruiert, um so die allgemeine Umsetzbarkeit nachzuweisen. In einer Definitionsphase von November 1975 bis März 1976 wurden die weiteren Fahrzeugparameter festgelegt und Versuchstypen gefertigt. Im Februar 1977 wurde ein Erprobungsvertrag mit zehn Versuchsmustern von Audi durch das BWB abgeschlossen. Die Versuche wurden an der [[Artillerieschule]] in Idar-Oberstein, der [[Schule der Technischen Truppe|Schule der Technischen Truppen 1]] in Aachen sowie der [[Wehrtechnische Dienststelle 41|Wehrtechnischen Dienststelle 41]] in Trier durchgeführt. Zeitgleich mit der Erprobung durch die Bundeswehr führte auch Audi eigene Versuche durch: Ein Iltis-[[Prototyp (Technik)|Prototyp]] wurde zusammen mit [[Limousine]]n unter winterlichen Verhältnissen in [[Skandinavien]] bei Fahrzeugtests als Begleitfahrzeug eingesetzt. Der [[Quattro-Antrieb]] von [[Audi]] wurde durch das Allradantriebssystem des Iltis inspiriert: Roland Gumpert schlug seinem Vorgesetzten, dem Testleiter [[Jörg Bensinger]], vor, das Antriebskonzept des Iltis auch für zivile Limousinen zu nutzen. Ferdinand Piëch billigte diese Überlegungen, Gumpert und Bensinger gelten seitdem als geistige Väter des [[Audi quattro|Audi-Quattro]]. Unter dem Tarnnamen „Shitaki“ wurden durch Audi ebenfalls Versuche in Nordalgerien durchgeführt. Im Oktober 1977 erteilte das BWB den Beschaffungsauftrag für zunächst 8800 Fahrzeuge mit dem Beginn der Fertigung ab 1. Juli 1978 (Vorserie). Produktionsende in Deutschland war im Dezember 1982.&amp;lt;ref&amp;gt;Achim Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Iltis. Der Geländewagen von Volkswagen/Bombardier.&amp;#039;&amp;#039; VDS-Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2022, ISBN 978-3-9824021-0-9, S. 13 ff, S. 39 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konstruktive Verwandtschaft mit dem DKW Munga ermöglichte die Umrüstung von Rüstsätzen aus diesem in das neue Fahrzeug. 90 % der Baugruppen entstammten anderen Fahrzeugen aus dem VW-Konzern.&lt;br /&gt;
Zunächst wurden zwei Varianten gefertigt:&lt;br /&gt;
* Variante 1: Führungs-, Fernmelde- und Transportfahrzeug für vier Soldaten oder Rüstsatzträger Panzerabwehr,&lt;br /&gt;
* Variante 2: Trägerfahrzeug für den behelfsmäßigen Verwundetentransport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 bis 1989 kam es zur Beschaffung von 800 weiteren Fahrzeugen in der&lt;br /&gt;
* Variante 3: Wie Variante 1, nur mit 1580-cm³-Turbodieselmotor. Diese Variante befand sich mit etwa 200 Fahrzeugen noch 2005 im Bestand der Bundeswehr&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Plate: &amp;#039;&amp;#039;Fahrzeuge der Bundeswehr seit 1955.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-613-02530-2, S. 126 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Iltis wurde auch für den zivilen Markt produziert, erreichte jedoch wegen seines hohen Preises nie eine größere Käuferschaft. 1982 betrug der Preis mit 39.300&amp;amp;nbsp;DM etwa das Dreifache eines [[VW Golf I|VW Golf]] in Grundausstattung. In heutiger Währung und inflationsbereinigt entspricht dies einer Summe von {{Inflation|DE|39300|1982|r=-2}}&amp;amp;nbsp;Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorlage-Inflation&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wurde mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle 100 Euro gerundet und bezieht sich maximal auf den vergangenen Januar.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grund für den hohen Preis waren Preisbindungsklauseln mit einem Vergütungsanspruch der Bundeswehr, wenn das Fahrzeug auf dem zivilen Markt preiswerter angeboten worden wäre. Insgesamt wurden 404 Fahrzeuge verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Achim Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Iltis. Der Geländewagen von Volkswagen/Bombardier.&amp;#039;&amp;#039; VDS-Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2022, ISBN 978-3-9824021-0-9, S. 74 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einstellung der Produktion bei Volkswagen wurde die [[Fertigungsstraße]] an das kanadische Unternehmen [[Bombardier]] verkauft, das den Iltis in minimal modifizierter Form zunächst für die kanadischen Streitkräfte herstellte. In den Jahren 1983 bis 1984 wurden in Valcourt/Quebec insgesamt etwa 2700 Fahrzeuge gebaut, die bis 2009 in den Streitkräften genutzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Achim Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Iltis. Der Geländewagen von Volkswagen/Bombardier.&amp;#039;&amp;#039; VDS-Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2022, ISBN 978-3-9824021-0-9, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die belgische Armee bezog ab 1985 ebenfalls den Iltis von Bombardier; diese Fahrzeuge wurden mit kanadischen Teilen im belgischen VW-Werk Brüssel montiert und sind dem deutschen Ur-Iltis in vielen Punkten ähnlicher als der kanadische.&lt;br /&gt;
Gefertigt wurden 2500 Fahrzeuge in vier Varianten als Transportfahrzeug, Rüstsatzträger Funk 1 und 2 sowie Sanitätsausführung. Anfang 2021 wurden die letzten Fahrzeuge der Commando-Einheiten ausgesondert.&amp;lt;ref&amp;gt;Achim Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Iltis. Der Geländewagen von Volkswagen/Bombardier.&amp;#039;&amp;#039; VDS-Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2022, ISBN 978-3-9824021-0-9, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundeswehr ersetzte ihre Iltis-Fahrzeuge durch den [[Wolf (Fahrzeug)|Wolf&amp;amp;nbsp;gl]], der auf der [[Mercedes-Benz G-Klasse|Mercedes-Benz-G-Klasse]] basiert. Mit diesem Typ hatte Mercedes-Benz bereits in den 1970er-Jahren an der Ausschreibung teilgenommen, die damals jedoch mit der Beschaffung des VW Iltis geendet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
VW Iltis 002.jpg|Heckansicht&lt;br /&gt;
VW Iltis 001.jpg|VW Iltis, flecktarn, offen&lt;br /&gt;
VW Iltis 003.jpg|Iltis, geschlossen&lt;br /&gt;
VW Iltis 004.jpg|Iltis im Konvoi&lt;br /&gt;
Iltis Cockpit.JPG|Cockpitansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karosserie ===&lt;br /&gt;
Die Karosserie war aus der des [[DKW Munga]], verlängerte Pritsche, Munga 8, weiter entwickelt.&lt;br /&gt;
Der Iltis ist ein [[Geländewagen]] mit [[Kastenrahmen]] und [[Phaeton (Karosseriebauform)|Phaeton]]-Karosserie (offen mit Klappverdeck und vier Türen). Die Windschutzscheibe lässt sich nach vorn umklappen. Anfänglich auftretendes Einknicken der Karosserie unter der A-Säule wurde durch ein innenliegendes Verstärkungsblech behoben. Das Planenverdeck sowie die herausnehmbaren (Planen-)Türen ermöglichen den Einsatz im offenen wie im geschlossenen Zustand. Die Sanitätsausführung wurde mit einem verlängerten Verdeck ausgeliefert, um einen liegenden Transport von Verwundeten zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Montageplatz der Batterien unter den Rücksitzen ist ein Abdeckblech untergebracht, das bei Gewässerdurchfahrten als Schwallblech vor den Kühlergrill gesteckt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abmessungen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! Länge&lt;br /&gt;
! Breite&lt;br /&gt;
! Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Standardausführung:&lt;br /&gt;
| 3972&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 1520&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 1837&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Sanitätsausführung (verlängertes Verdeck):&lt;br /&gt;
| 4540&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 1720&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 1855&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motor und Antrieb ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Iltis Motorraum.JPG|mini|links|Motorraum des Iltis]]&lt;br /&gt;
Angetrieben wird der Iltis entweder von einem [[Wasserkühlung|wassergekühlten]] [[Vierzylinder]]-[[Ottomotor]] ([[VW EA827]]) in Reihenbauweise mit 1,7&amp;amp;nbsp;Litern [[Hubraum]] und 55&amp;amp;nbsp;kW (75&amp;amp;nbsp;PS) oder in den Baujahren 1987 bis 1988 von einem [[Turbodiesel]] mit 1,6&amp;amp;nbsp;Litern Hubraum und 52&amp;amp;nbsp;kW (70&amp;amp;nbsp;PS). Das maximale Drehmoment liegt bei 140&amp;amp;nbsp;Nm bei 3000&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;. Iltis mit Dieselmotor wurden bei VW in Belgien in rund 880 Einheiten ausschließlich für das deutsche Heer gefertigt. Die parallel dazu in Belgien produzierten Iltis waren ausnahmslos mit Ottomotoren ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das an die Bundeswehr gelieferte VW-Modell hatte keine vordere Differentialsperre, alle anderen Modelle konnten mit einer solchen Sperre geliefert werden. Die Fahrzeuge haben [[Hinterradantrieb]], der [[Vorderradantrieb]] ist zuschaltbar. Die [[Sperrdifferential|Differentialsperre]] hinten und (sofern vorhanden) vorne sind manuell einschaltbar, wobei die vordere Achse nur bei eingeschaltetem Allradantrieb gesperrt werden kann. Der Allradantrieb und die Differentialsperren können bei beliebiger Geschwindigkeit eingeschaltet werden. Der Vorderradantrieb ist im Schaltgetriebe integriert. Dieses hat vier [[Synchronisation#Fahrzeugtechnik|synchronisierte]] Vorwärtsgänge sowie einen Rückwärts- und einen Geländevorwärtsgang, die nicht synchronisiert sind. Der kurz übersetzte Geländegang kann nur bei zugeschaltetem Vorderachsantrieb (Allradantrieb) eingelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie beim Munga sind die Radaufhängungen vorne und hinten gleich und in der Tradition von [[DKW]] mit [[Querlenker]]n unten [[Doppelquerlenker]] und radführender Quer[[blattfeder]] oben ausgeführt. An der Vorderachse sitzt eine [[Zahnstangenlenkung]], hinten sind die Spurstangen an der über den Federn liegenden Quertraverse des Rahmens gelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Radstand]] beträgt nur 2017&amp;amp;nbsp;mm; damit ist der [[Rampenwinkel]] groß und die Gefahr des Aufsetzens beim Überfahren von kleineren Hügeln gering. Jedoch leidet der Fahrkomfort darunter; auf kurz aufeinanderfolgende Bodenwellen reagiert das Fahrzeug mit starken Nickbewegungen. Das Fahrzeugleergewicht beträgt 1340&amp;amp;nbsp;kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrleistungen ===&lt;br /&gt;
Der VW Iltis beschleunigt in 21&amp;amp;nbsp;Sekunden von 0 auf 100&amp;amp;nbsp;km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130&amp;amp;nbsp;km/h. Die geringen Fahrleistungen sind auf das relativ hohe Fahrzeuggewicht und den hohen Luftwiderstand der Karosserie zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Wegen des hohen Fahrzeugschwerpunktes und der in der Bundeswehrversion üblichen Bereifung neigt das Fahrzeug dazu, in engen Kurven zu rutschen oder zu kippen. Was denn nun? Aus diesem Grund--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bundeswehr empfiehlt ihren Fahrern, das Fahrzeug nur mit zugeschaltetem Vorderachsantrieb (Allradantrieb) zu fahren, um die Fahrsicherheit zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionszahlen ==&lt;br /&gt;
Gesamtproduktion 9547 Fahrzeuge von 1978 bis 1982&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Kittler, Thomas Rönnberg |Titel=Deutsche Autos Offroader und SUV seit 1945. Offroader und SUV |Band=7 |Auflage=1 |Verlag=Motorbuch |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=3-613-02490-X |Seiten=188, 190}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bombardier |url=https://www.vancouvergunners.ca/uploads/2/5/3/2/25322670/data_summary.pdf |titel=Iltis Canadian |hrsg=National Defence |abruf=2022-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1978&lt;br /&gt;
! 1979&lt;br /&gt;
! 1980&lt;br /&gt;
! 1981&lt;br /&gt;
! 1982&lt;br /&gt;
! Summe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 252&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3852&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3368&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1956&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 119&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 9547&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Bombardier Iltis&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1984&lt;br /&gt;
! 1985&lt;br /&gt;
! 1986&lt;br /&gt;
! 1987&lt;br /&gt;
! Summe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.6 Liter Diesel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| ?&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| ?&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| ?&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| ?&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| ca. 4500&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionenvergleich zwischen Bombardier und Volkswagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bombardier Geländewagen, VW Iltis (2019-06-02 Sp).JPG|mini|hochkant=1.2|Geländewagen von Bombardier, äußerlich nicht vom VW Iltis zu unterscheiden]]&lt;br /&gt;
Die Unterschiede zwischen dem frühen deutschen Modell und dem belgischen (manche Details wurden beim in Belgien gebauten Turbodiesel übernommen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Armaturenbrett-Anzeigen für Allrad und Sperren, mit entsprechenden Schaltern an den Getrieben&lt;br /&gt;
* Zusatzinstrumente für Bordspannung, Funkbatteriespannung und Kühlwassertemperatur&lt;br /&gt;
* Vorderachssperre (serienmäßig)&lt;br /&gt;
* Seitenblinker&lt;br /&gt;
* geänderter Kabelbaum&lt;br /&gt;
* am linken vorderen Kotflügel entfernte bzw. geänderte Antennenaufnahme&lt;br /&gt;
* am rechten Heck teilweise keine Schraublöcher für Antennenwinkel&lt;br /&gt;
* Spatenhalterung unter der Motorhaube für US-Spaten geändert&lt;br /&gt;
* verstärkte Antriebswellen rundum&lt;br /&gt;
* Reifen UNIROYAL T9 oder MICHELIN X&lt;br /&gt;
* Sperrenhebel aus Kunststoff gegen metallische Exzenterhebel getauscht&lt;br /&gt;
* Türen haben zwei Reißverschlüsse, hinterer und unterer Rand der Scheibe&lt;br /&gt;
* hintere Türen haben rechteckige Fenster&lt;br /&gt;
* breiter Kühler&lt;br /&gt;
* Verteiler luftgekühlt&lt;br /&gt;
* Wagenheber im rechten Staukasten verschraubt&lt;br /&gt;
* Karosserie und Rahmen mit sechs statt vier Gummilagern verschraubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motorsport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OASISILTIS.jpg|mini|Iltis als Sportgerät der Rallye Oasis]]&lt;br /&gt;
1980 erzielten alle vier bei der zweiten Rallye Oasis (der heutigen [[Rallye Dakar]]) gestarteten VW Iltis Spitzenplatzierungen. Den ersten Platz belegte das Team [[Freddy Kottulinsky|Kottulinsky]]/Löffelmann, deren Siegerfahrzeug mit der Startnummer 137 im Originalzustand im Automuseum Wolfsburg ausgestellt ist. Die anderen drei Mannschaften belegten die Plätze 2, 4 und&amp;amp;nbsp;9.&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind auch deshalb besonders erwähnenswert, da es sich weitestgehend um Serienfahrzeuge handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Achim Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Iltis. Der Geländewagen von Volkswagen/Bombardier.&amp;#039;&amp;#039; VDS-Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2022, ISBN 978-3-9824021-0-9.&lt;br /&gt;
* Jürgen Plate: &amp;#039;&amp;#039;Fahrzeuge der Bundeswehr seit 1955.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-613-02530-2.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl Anweiler, Rainer Blank |Titel=Die Rad- und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr. 1956 bis heute |Auflage=1. Auflage |Verlag=Weltbild Verlag |Ort=Augsburg |Datum=1998 |ISBN=3-8289-5331-X}}&lt;br /&gt;
* Kai Sippel: &amp;#039;&amp;#039;VW Typ 183 „Iltis“ – Der Allrad-Geländewagen von Volkswagen 1976–1988.&amp;#039;&amp;#039; [[Selbstverlag]], 2004, ISBN 3-00-014113-8.&lt;br /&gt;
* Willy Queissner: &amp;#039;&amp;#039;VW Iltis.&amp;#039;&amp;#039; Schiffer Publishing, 2001, ISBN 0-7643-1309-6.&lt;br /&gt;
* Jörg Walz, Alexander von Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Mit Segeltuchtüren zum Gesamtsieg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Volkswagen bei der Rallye Dakar. Von 1980 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; [[Heel Verlag]], Königswinter 2005, ISBN 3-89880-415-1, S. 32–37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Volkswagen Iltis|VW Iltis}}&lt;br /&gt;
* [https://www.volkswagen-classic.de/de/Serial-Models/Volkswagen-Iltis.html Volkswagen Classic Dossier zum VW Iltis]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=sY_sKwD7HZA Bundeswehr: 60 Sekunden CLASSIX - Der Geländewagen VW Iltis] ([[YouTube]]-Video, 14. Januar 2022)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=_a2PROYPzw0 Bundeswehr Classix: Der neue Bundeswehr-LKW 0,5t (1979)] (YouTube-Video)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Vw Typ 181}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswagen-Automobil|Iltis]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Militärisches Radfahrzeug (4×4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pkw-Modell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ole62</name></author>
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