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	<title>VW-Buggy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:37:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=VW-Buggy&amp;diff=705873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;A.Heidemann: /* Sonstiges */ Song &quot;Dune Buggy&quot; erwähnt (s. Infos zum Film Zwei wie Pech und Schwefel)</title>
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		<updated>2025-11-10T16:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstiges: &lt;/span&gt; Song &amp;quot;Dune Buggy&amp;quot; erwähnt (s. Infos zum Film Zwei wie Pech und Schwefel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Meyers Manx.jpg|mini|Original [[Meyers Manx|Meyers-Manx-Buggy]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VW-Buggys&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, allgemein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buggys&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sind offene Freizeitautos, die sich besonders für den Einsatz in [[Düne|Sanddünen]] eignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren die häufigste Variante sogenannter [[Kit Car]]s, entstanden Anfang der 1960er Jahre in den [[Vereinigte Staaten|USA]] als [[Strandwagen|Strandfahrzeuge]] der [[Hippie]]-Generation und verschwanden Ende der 1980er mit den zunehmenden Anforderungen der [[Straßenverkehrssicherheit|passiven Sicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründe für die Käfer-Basis ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Der [[VW Käfer|Käfer]] galt aus mehreren Gründen als ein gut geeignetes Basisfahrzeug:&lt;br /&gt;
* Er hatte keine [[selbsttragende Karosserie]], sondern einen [[Zentralrohrrahmen]] mit Bodenplatte. Darauf war eine nicht tragende [[Karosserie]] („Häuschen“) montiert. Deshalb konnte man die Karosserie entfernen oder modifizieren, ohne das [[Fahrverhalten]] zu verschlechtern.&lt;br /&gt;
* Der Käfer war als Gebraucht- oder Unfallwagen vielerorts preiswert zu bekommen&lt;br /&gt;
* ein Käfer galt als ein recht gutes Fahrzeug auf schwierigen Böden / Untergründen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-------und zählt zu den [[Geländewagen|geländegängigsten Fahrzeugen]] ohne [[Allradantrieb]]. -----Belege erforderlich---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren, in der Mode der Beatles und der Popularität des Pop- und [[Kalifornien|kalifornisch]] geprägten [[Hippie]]-Lebensstils, kamen die Buggys auf. Als Erfinder des Dune-Buggys gilt der Kalifornier Bruce Meyers, der 1964 die erste von ihm entwickelte Kunststoffkarosse auf ein gekürztes VW-Käfer-Fahrgestell schraubte. Das war die Geburtsstunde des legendären [[Meyers Manx|Meyers-Manx-Buggy]], dessen markante Form in den Grundzügen von allen folgenden Buggybauern kopiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Abschneiden nicht benötigter Karosserieteile und „[[Fahrzeugtuning|Tuning]]“ entstanden in den 1960er Jahren aus VW-Käfern dann auch Rennfahrzeuge für das [[Baja 1000|Baja-California-Rennen]], das entlang der Küste der wüstenähnlichen Verlängerung auf die [[Niederkalifornien|gleichnamige mexikanisch-südkalifornische Halbinsel]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Strandfahrzeugen der Hippies und einigen Eigenschaften der Baja-Rennwagen entwickelte sich dann zum Ende der 1960er Jahre auch in Europa eine rührige Umbau-Szene. Viele, meist kleine, Unternehmen boten Umbausätze, sogenannte [[Bausatz|Kits]] für die [[Kit Car]]s an, mit denen sich handwerklich begabte Schrauber in vielen Umbaustunden preisgünstige Spaß- und Sportfahrzeuge herstellen konnten. Vorreiter war die Hamburger [[Buggy-Center-Hamburg G. Kühn|Rudolf Kühn KG]], die mit dem HAZ-Buggy 1968 den ersten deutschen Buggy in einer Kleinserie auf die Straße brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehreren Stufen wurden diese Umbauten und Bausätze angeboten: von der preiswertesten Version (ca. 3000 DM) für eine blanke Kunststoff-Karosserie ohne Türen und Windschutzscheibe über halb montierte Bausätze mitsamt der Vorbereitung zum verkürzten Chassis für ca. 5000 bis 7000 DM bis hin zu [[TÜV]]-abgenommenen, straßenzulassungsfertigen Neufahrzeugen für weit über 10.000 DM reichte die Palette der Angebote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbauend auf der Buggy-Tradition stellte Volkswagen 2019 das [[Elektroauto|elektrisch angetriebene]] Konzeptfahrzeug [[Konzeptfahrzeuge von Volkswagen#VW ID Buggy|ID.Buggy]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technisches ==&lt;br /&gt;
Hauptbestandteil eines Käfer-Umbausatzes war die große Kunststoff-Karosserie, die aus [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|glasfaserverstärktem Kunststoff]], meist im Handauflegeverfahren, hergestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Zubehörteile eines Buggys sind die sehr großen Räder an der Hinterachse und oftmals ein leistungsgesteigerter Motor. In den USA war einer der ersten und erfolgreichsten Typen der [[Meyers Manx|Manx]] von Bruce Meyers. Pionier in Europa wurde das [[Belgien|belgische]] Unternehmen [[Apal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtige Unterscheidungsmerkmal von Buggys besteht darin, ob das Fahrgestell verkürzt wurde oder die Käfer-Bodenplatte unverändert blieb. Die verkürzten Versionen waren wendiger, leichter und [[Steifigkeit#Torsionssteifigkeit|verwindungssteifer]]. &lt;br /&gt;
Kundige Handwerker mussten die Bodenplatte allerdings an geeigneten Stellen auseinanderschneiden, um ca. 27,5 bis 39 Zentimeter kürzen und zusammenschweißen. In Deutschland mussten Handwerker Schweißscheine besitzen, damit das von ihnen bearbeitete Fahrzeug eine TÜV-Abnahme erhalten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben kleinen Tuning-Firmen [[Automobilproduktion|produzierten]] bald auch größere Unternehmen Buggys. &lt;br /&gt;
Der Karosseriehersteller [[Karmann]] in Osnabrück produzierte neben den Käfer-Cabrios und den [[VW Karmann-Ghia Typ 14|Karmann-Ghia]]-Modellen, die VW selbst vertrieb, auch tausende von Buggys auf originalem Käferfahrgestell. &lt;br /&gt;
Die Zeitschrift [[Gute Fahrt]] entwickelte 1969 das Modell &amp;#039;&amp;#039;Karmann GF&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:12-03-01-autostadtr-by-RalfR-17.jpg|VW-Karmann-GF-Buggy, von VW angeboten&lt;br /&gt;
Datei:Buggy Front.JPG|Albar Buggy von [[Alois Barmettler]] aus der Schweiz&lt;br /&gt;
Datei:Buggy Heck.JPG|Heckansicht&lt;br /&gt;
Datei:Albar Buggy geschlossen.JPG|Seitenansicht mit Verdeck&lt;br /&gt;
Datei:Swiss Buggy.JPG|[[Renesco Garagenbetriebe|Swiss Buggy]] aus der Schweiz&lt;br /&gt;
Datei:Bruvo Buggy.JPG|[[Bruvo]] aus den Niederlanden&lt;br /&gt;
Datei:Ledl Europa 2001.jpg|Ledl Europa von [[Ledl (Automobilhersteller)|Ledl]] aus Österreich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende ==&lt;br /&gt;
Die Bausatz-Herstellung endete zumeist in den 1980er Jahren, als die gesetzlichen Vorschriften zur Unfallverhütung und zur Fahrzeugtypenzulassung mit [[Crashtest]]s und ähnlichem immer aufwendiger wurden und die Buggybauten verteuerten oder unmöglich machten. Buggys selberbauen und auch Cabrios allgemein kamen vollkommen aus der Mode. Bis in die frühen 1990er Jahre fristeten gebrauchte Buggys ein Aschenputtel-Schattendasein auf den Höfen der Gebrauchtwagenhändler. Keiner wollte diese Fahrzeuge mehr haben – kalt und zugig, wie sie im Winter oft waren, mit ihren ungefütterten Verdecken und fehlenden oder oftmals defekten Heizungen. (Ein „vernünftiger“ Buggy sollte eine funktionierende Standheizung haben, denn sonst bereitet das Auto nur in maximal vier Sommermonaten des Jahres Freude.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind fahrbereite Buggys aus den 1960er und 1970er Jahren selten geworden. Aus den großen Pfingsttreffen der europäischen Buggygemeinde mit nicht selten über 500 Fahrzeugen in den 1980er Jahren sind beschauliche Veranstaltungen mit 100 bis 150 Buggys geworden. Mittlerweile bekommt man in Deutschland selbst im Zuge einer Einzelabnahme keine neuen Buggys mehr zugelassen. Gelegentlich sind auch heute noch Buggys der 1970er und 1980er Jahre im Gebrauchtwagenhandel zu finden, oft in etwas „durchwachsenem“ Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Der Buggy war auch Vorbild des klassischen [[Darda-Bahn|Darda-Spielzeugautos]].&lt;br /&gt;
* Im Spencer &amp;amp; Hill-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Zwei wie Pech und Schwefel]]&amp;#039;&amp;#039; spielt ein roter Strandbuggy mit gelbem Häubchen eine wichtige Rolle. Der Titelsong (&amp;quot;Dune Buggy&amp;quot;) von Oliver Onions besingt einen Buggy.&lt;br /&gt;
* In einer Szene im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Thomas Crown ist nicht zu fassen]]&amp;#039;&amp;#039; machen [[Steve McQueen (Schauspieler)|Steve McQueen]] und [[Faye Dunaway]] in einem Dünen-Buggy zum Theme „Windmills of your mind“ den Strand unsicher.&lt;br /&gt;
* Auch die Umbauten anderer Fahrzeuge oder komplette Eigenbauten, wie z. B. die [[Schlesser Buggy]]s von [[Jean-Louis Schlesser]] oder der französischen Firma SMG werden häufig als Buggy bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Die Fahrzeugtypen des Düne Buggy und seine Verwandten sind bis heute in Deutschland unter dem behelfsmäßigen Markennamen „Kunststoff“ und der Herstellerschlüsselnummer 0950 zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.autoampel.de/typklassen/kunststoff | titel=Typklassen Kunststoff 2018 | werk=autoampel.de | hrsg=Autoampel | datum=2017 | zugriff=2017-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Volkswagen Buggy|VW-Buggy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vw Buggy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pkw-Modell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeug der unteren Mittelklasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strandwagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kit Car]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswagen-Automobil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A.Heidemann</name></author>
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