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	<title>VESA Local Bus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T20:05:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=VESA_Local_Bus&amp;diff=81640&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Änderungen von 3x1t5h3l! (Diskussion) auf die letzte Version von Randbewohner zurückgesetzt</title>
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		<updated>2024-02-19T02:42:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/3x1t5h3l!&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/3x1t5h3l!&quot;&gt;3x1t5h3l!&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:3x1t5h3l!&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:3x1t5h3l! (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Randbewohner&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Randbewohner (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Randbewohner&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:I486 ISA- VL-Bus-Mainboard.jpg|mini|i486 ISA-/VL-Bus-Hauptplatine; die braunen VLB-Steckverbinder (links) ergänzen zwei der 16-Bit-ISA-Steckplätze (rechts)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KL Quick Technology SCSI-2 IDE FDC.jpg|mini|Multi-I/O-Controller für den VL-Bus mit 1×IDE, SCSI-2, [[Floppy-Disk-Controller|FDD]], [[IEEE 1284|parallel]], 2×[[RS-232]], [[Gameport]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KL ATI Mach 64 VLB.jpg|mini|VLB-Grafikkarte [[ATI Technologies|ATI]] MACH64.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VESA Local Bus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (VLB) ist ein von der [[Video Electronics Standards Association]] standardisierter [[Bus (Datenverarbeitung)|Bus]]. Er kam 1992 auf den Markt, erlebte seine Hochphase 1993 bis 1994 und verschwand bereits 1995 wieder. Er wurde fast nur für Systeme mit [[Intel i486|Intel-i486]]-Hauptprozessoren verwendet. Da er im Wesentlichen eine direkte Herausführung der i486-Signale darstellt, war er auf nicht-i486-Systemen nur mit großem Aufwand realisierbar und verschwand daher schon bald nach der Einführung des [[Intel Pentium|Intel-Pentium]]-Prozessors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Der Bus ergänzt den [[Industry Standard Architecture|ISA]]-Bus und ermöglicht schnelle Übertragungen aus dem und in den [[Arbeitsspeicher]], auch über [[Direct Memory Access]] ohne Belastung des Hauptprozessors. Der VESA Local Bus wurde wegen des beschränkten [[Datendurchsatz|Datendurchsatzes]] des ISA-Busses eingeführt, der damals für schnelle [[Grafikkarte]]n zunehmend zum Flaschenhals (siehe [[Von-Neumann-Architektur#Von-Neumann-Flaschenhals|Von-Neumann-Flaschenhals]]) wurde. Neben Grafikkarten wurde der VESA Local Bus gern für [[Host-Bus-Adapter]] (auf Basis von [[ATA/ATAPI|ATA]] oder [[Small Computer System Interface|SCSI]], teilweise mit integriertem [[Floppy-Disk-Controller]] und/oder integrierten parallelen [[IEEE 1284|IEEE-1284]]- und/oder seriellen [[RS-232]]-Schnittstellen) verwendet. Andere [[Steckkarte|Steckkarten]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;typen benötigten nicht so viel Datendurchsatz und wurden daher auch für Computer mit VESA Local Bus weiterhin als ISA-Karten ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Local Bus“ bedeutet, dass er direkt mit den Adress- und Datenleitungen des Hauptprozessors verbunden ist. Er gewährleistet daher einen Datentransfer mit 32&amp;amp;nbsp;Bit [[Datenwort|Verarbeitungsbreite]]. Laut VESA-Spezifikation Version 2.0 wurde der Datentransfer durch Adress- und Daten-[[Multiplexer|Multiplexing]] auch auf 64&amp;amp;nbsp;Bit erweitert.&lt;br /&gt;
Der Zugriff einer VLB-Steckkarte auf [[Interrupt]]-Request- und [[Eingabe und Ausgabe|Eingabe-und-Ausgabe]]-Leitungen erfolgt über den ISA-Bus, daher ist der VESA Local Bus untrennbar mit dem ISA-Bus verbunden. VLB-[[Steckplatz|Steckplätze]] bestehen deshalb aus einem normalen zweiteiligen 16-Bit-ISA-Steckplatz (meist schwarz) und einem in Richtung Rechnervorderseite daran anschließenden dritten Steckplatzabschnitt mit näher beieinander liegenden Pins (häufig braun). Durch diese Anordnung sind VLB-Steckkarten zwangsläufig recht lang. In VLB-Steckplätzen ließen sich bei Bedarf auch herkömmliche ISA-Karten einsetzen, der dritte Abschnitt bleibt dann einfach frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut VESA-Spezifikation dürfen nur maximal drei VLB-Steckplätze auf der [[Hauptplatine]] vorhanden sein und die [[Taktsignal|Taktfrequenz]] darf nicht mehr als 40[[Hertz (Einheit)|&amp;amp;nbsp;MHz]] betragen. Die Taktfrequenz leitet sich dabei von der externen Taktfrequenz des eingesetzten Prozessors ab. Durch diese Tatsache ist der Einsatz eines i486-Prozessors mit 50&amp;amp;nbsp;MHz externer Taktfrequenz äußerst kritisch, da es dadurch zu Fehlfunktionen bei den VLB-Steckkarten kommen kann. Oft ist auf den Hauptplatinen in der Nähe der VLB-Steckplätze ein [[Jumper (Elektrotechnik)|Jumper]] vorhanden, mit dem für die VLB-Karten ein [[Waitstate]] für den Prozessor eingestellt werden kann, wodurch diese zwar langsamer, dafür aber stabiler arbeiten. Bis zu einer Taktfrequenz von 33&amp;amp;nbsp;MHz ist normalerweise kein Waitstate erforderlich, oberhalb dieser Frequenz kann ein Waitstate das System stabilisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VLB-Hauptplatinen für den Intel Pentium wurden wegen des großen schaltungstechnischen Aufwands nur in kleinen Stückzahlen produziert. Dabei besteht auch das Problem, dass bei Einsatz eines Pentium mit 60&amp;amp;nbsp;MHz oder eines Pentium-S mit 90&amp;amp;nbsp;MHz der VESA Local Bus mit der nicht spezifizierten Frequenz von 30&amp;amp;nbsp;MHz betrieben werden muss. Weiterhin wurden durch die laufenden Änderungen der VESA-Definitionen VLB-Steckkarten teilweise untereinander inkompatibel. Die Industrie konnte sich nicht darauf verlassen, dass es irgendwann eine einheitliche Standardisierung geben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intel entschied sich, den VESA-Bus nicht zu unterstützen und entwickelte stattdessen den prozessorunabhängigen Busstandard [[Peripheral Component Interconnect|Periphical Component Interconnect]] (PCI) sowie einen Adapterschaltkreis, die PCI-ISA-Bridge. Letztere ermöglicht den Einsatz von ISA-Karten, jedoch keiner VLB-Karten, in jedem PCI-System, sofern der Hersteller entsprechende „[[Altsystem|Legacy]]“-Steckplätze einbaut. Dem VESA Local Bus war daher nur eine kurze Zeit des Erfolgs beschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VIP-Boards ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gigabyte_ga486im_motherboard_observe_croped.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;VIP-Board&amp;#039;&amp;#039; GA486IM von [[Gigabyte Technology]]]]&lt;br /&gt;
Aus der Spätzeit des VESA Local Busses existieren sogenannte „VIP“-Hauptplatinen. „VIP“ steht für VL/ISA/PCI.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ct0894116&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Schnurer]]: &amp;#039;&amp;#039;Bridge-Spiele&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[c’t]]&amp;#039;&amp;#039;, 08/1994&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese besitzen neben VL-Bus- und ISA-Bus- auch PCI-Bus-Steckplätze. Damit war die Nutzung bisheriger ISA- und VLB-[[Steckkarte]]n genauso möglich wie der Einsatz der damals noch neuen und daher weniger verbreiteten PCI-Karten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:VLB pins.png|mini|300px|Pin-Belegung des VESA Local Bus (nur dritter Slotabschnitt, ISA-Abschnitte nicht abgebildet)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Busbreite || 32&amp;amp;nbsp;Bit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| einsetzbare&amp;lt;br /&amp;gt;Steckkarten || 8&amp;amp;nbsp;Bit ISA ([[XT-Bus-Architektur|XT-Bus]]),&amp;lt;br /&amp;gt;16&amp;amp;nbsp;Bit ISA ([[Industry Standard Architecture|AT-Bus]]),&amp;lt;br /&amp;gt;VESA Local Bus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pins || 112 (plus ISA-Steckplatz mit 98)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsspannungen || +5&amp;amp;nbsp;V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bustakt || Abhängig von der externen Taktfrequenz des Prozessors:&amp;lt;br /&amp;gt;25&amp;amp;nbsp;MHz, 33&amp;amp;nbsp;MHz, 40&amp;amp;nbsp;MHz, 50&amp;amp;nbsp;MHz (außerhalb der Spezifikation)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[ASUS Media Bus]] – Wie der VESA Local Bus eine Erweiterung des ISA-Busses ist, ist dieser Bus eine Erweiterung des PCI-Busses, der aber durch die proprietäre Vermarktung nur wenig Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
* Bereits vor dem VESA Local Bus ermöglichten der ebenfalls rückwärtskompatible [[Extended ISA|Extended-ISA]]-Bus von [[Compaq]] sowie [[IBM]]s radikale Neuentwicklung, die [[Micro Channel Architecture]], die volle Nutzung des 32&amp;amp;nbsp;Bit breiten Busses eines entsprechenden Mikroprozessors, kamen jedoch aus Kostengründen eher in Hochleistungssystemen zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Axel Kloth |Titel=PCI und VESA Local Bus. Multimastersysteme, Speicherbussysteme, intelligente Peripherie |Auflage=2., neubearbeitete |Verlag=Franzis-Verlag |Ort=München |Datum=1995 |ISBN=3-7723-6413-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|VLB cards|VESA Local Bus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peripheriebus (intern)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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