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	<title>VDI-Haus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=VDI-Haus&amp;diff=2226749&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ReneeWrites: (GR)  File:Bundesarchiv Bild 183-09480-0002, Berlin, Dorotheenstraße 43, Kammer der Technik.jpg → File:Bundesarchiv Bild 183-09480-0002, Berlin, Dorotheenstraße 43, Kammer der Technik (cropped).jpg</title>
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		<updated>2024-09-04T23:00:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Bundesarchiv_Bild_183-09480-0002,_Berlin,_Dorotheenstra%C3%9Fe_43,_Kammer_der_Technik.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Bundesarchiv Bild 183-09480-0002, Berlin, Dorotheenstraße 43, Kammer der Technik.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Bundesarchiv Bild 183-09480-0002, Berlin, Dorotheenstraße 43, Kammer der Technik.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Bundesarchiv_Bild_183-09480-0002,_Berlin,_Dorotheenstra%C3%9Fe_43,_Kammer_der_Technik_(cropped).jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Bundesarchiv Bild 183-09480-0002, Berlin, Dorotheenstraße 43, Kammer der Technik (cropped).jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Bundesarchiv Bild 183-09480-0002, Berlin, Dorotheenstraße 43, Kammer der Technik (cropped).jpg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDI-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurhaus&amp;#039;&amp;#039;) wird seit 1897 in erster Linie die Hauptgeschäftsstelle und damit der Sitz des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] (VDI) bezeichnet. Der VDI-Landesverband [[Baden-Württemberg]] nennt seine Geschäftsstelle in Stuttgart ebenfalls VDI-Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) wurde am 12. Mai 1856 in [[Alexisbad]] ([[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]) gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Birk Karsten Ecke: [http://www.harz-saale.de/wordpress/alexisbad-und-der-verein-deutscher-ingeneure-vdi Alexisbad und der Verein Deutscher Ingenieure,] 9. Dezember 2012, abgerufen am 17. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen der Vereinsgründung im Jahr 1856 bis zum Bezug des ersten VDI-Hauses im Jahr 1897 besaß der VDI kein eigenes Gebäude.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI-5&amp;quot;&amp;gt;Bieler, W., Laalej, G, Renkel, S. (2008): &amp;#039;&amp;#039;Fünf Häuser, ein Verein.&amp;#039;&amp;#039; VDI GmbH, Düsseldorf.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Geschäftsräume dienten anfangs die Wohnungen der jeweiligen Geschäftsführer, ab den 1880er-Jahren wurden Räumlichkeiten im Westen von Berlin angemietet. Diese lagen erst in der Wichmannstraße, danach in der [[Potsdamer Straße]] und noch später in der [[Leipziger Straße (Berlin)|Leipziger Straße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Theodor Peters (Ingenieur)|Theodor Peters]] |Titel=Geschichte des Vereines deutscher Ingenieure |TitelErg=Nach hinterlassenen Papieren von Th. Peters – Im Auftrage des Vorstandes herausgegeben und bis 1910 vervollständigt |Verlag=Selbstverlag des Vereines deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1912 |Seiten=81–82}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner über 160&amp;amp;nbsp;Jahre währenden Geschichte musste der VDI mehrfach aufgrund seines Wachstums, aber auch wegen der Folgen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und der damit verbundenen [[Teilung Berlins]], umziehen. Bis zur Vereinsauflösung durch die [[Kriegführende Staaten im Zweiten Weltkrieg#Alliierte und Verbündete|Alliierten]] am 22. November 1945 hatte der VDI seinen Sitz in [[Berlin]]. Nach der Genehmigung durch die Militärregierung wurde der VDI am 12. September 1946 in der Britischen Zone und schließlich im September 1949 für das gesamte Gebiet der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]] und [[West-Berlin]] neu gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI125&amp;quot;&amp;gt;Verein Deutscher Ingenieure (1981): 125 Jahre Verein Deutscher Ingenieure. Düsseldorf.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sitz der Geschäftsstelle wurde [[Düsseldorf]] ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude in Berlin ==&lt;br /&gt;
=== Charlottenstraße 43 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Mitte, Charlottenstraße, MAN-Haus.jpg|mini|hochkant|Erstes VDI-Haus in Berlin (VDI-Sitz 1897–1914, Zustand 2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem [[Architektenwettbewerb]] beauftragte der Berliner Bezirksverein des VDI die Berliner Architekten [[Konrad Reimer]] und [[Friedrich Körte (Architekt)|Friedrich Körte]] (Büro &amp;#039;&amp;#039;Reimer und Körte&amp;#039;&amp;#039;) mit dem Bau eines Vereinshauses. Auf einem kleinen Grundstück im Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]], [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Charlottenstraße*|Charlottenstraße]] 43 / [[Unter den Linden]] 2–15 / Mittelstraße, wurde von 1896 bis 1897 ein fünfgeschossiger Bau mit Werksteinfassade im Stil der [[Neorenaissance]] errichtet. Der Sockel ist mit [[Schlesien|schlesischem]] [[Granit]] verblendet, die Obergeschosse zeigen verschiedene Fensterformate sowie Flachreliefs mit der Darstellung von Handel, Wissenschaft, Industrie, Dampf und Elektrizität vom Bildhauer &amp;#039;&amp;#039;Gotthold Riegelmann&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Souterrain]] wurde an eine Gaststätte, das Erdgeschoss sowie das 1.&amp;amp;nbsp;Stockwerk an eine Bank vermietet. Im 2.&amp;amp;nbsp;Stockwerk richtete der VDI seine Hauptverwaltung ein. Im 3. und 4.&amp;amp;nbsp;Stockwerk konnten die Redaktion der Vereinszeitschrift, ein mit Holzpaneelen gestalteter Sitzungsraum und einige Wohnräume untergebracht werden. 1905 wurde auf der 46. Hauptversammlung des VDI aufgrund der gewachsenen Anzahl von Angestellten und dem daraus folgenden Platzmangel entschieden, das gesamte Gebäude von nun an selbst zu nutzen und insgesamt 50.000 Mark für Umbauten und Neueinrichtungen des Vereinshauses zu investieren.&amp;lt;ref&amp;gt;VDI (1905): &amp;#039;&amp;#039;Angelegenheiten des Vereines. Die 46te Hauptversammlung des Vereins deutscher Ingenieure&amp;#039;&amp;#039;. Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure. Bd.&amp;amp;nbsp;49, Nr. 35, pp. 1450–1453. VDI, Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der gleichen Hauptversammlung wurde aufgrund der nun getätigten Investitionen weiterhin beschlossen, dass es nicht beabsichtigt wird, vor Ablauf von fünf Jahren über den Bau eines neuen Vereinshauses zu verhandeln. Folgende Änderungen wurden während der Umbaumaßnahmen vorgenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vereinshaus1905&amp;quot;&amp;gt;VDI (1905): &amp;#039;&amp;#039;Angelegenheiten des Vereines. Versammlung des Vorstandes des Vereines deutscher Ingenieure - Rundschreiben an die Bezirksvereine betr. den Bau eines neuen Vereinshauses&amp;#039;&amp;#039;. Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure. Bd.&amp;amp;nbsp;49, Nr. 11, p. 460. VDI, Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Die Geschäftsräume des Direktors und der Kanzlei wurden in das 1. Stockwerk verlegt. Die dadurch freigewordenen Räume im 2. Stockwerk wurden der Redaktion der Vereinszeitschrift zur Verfügung gestellt, wofür deren Zeichensaal im 3. Stockwerk vergrößert werden konnte. Im Erdgeschoss wurde eine Bibliothek für VDI-Mitglieder mit Lese- bzw. Sitzungszimmer eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1918 kaufte das Maschinenbau-Unternehmen [[MAN]] das Haus und nutzte es bis 1950. Zwischen 1950 und 1990 befanden sich in dem Gebäude Verwaltungseinheiten der [[Humboldt-Universität zu Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09055002|erstes VDI-Haus (Charlottenstraße 43)}} in der Berliner Landesdenkmalliste&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR, Berlin, I.&amp;#039;&amp;#039; Henschelverlag, Berlin 1984, S.&amp;amp;nbsp;202.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] erhielt die MAN die Immobilie zurück. Nach umfassender Renovierung ist hier deren Berliner Außenstelle untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ebertstraße 27 ===&lt;br /&gt;
Da die Räume des VDI im Haus Charlottenstraße 43 schon nach kurzer Zeit nicht mehr ausreichten, erwarb man nach Beschluss der Hauptversammlung im Jahre 1899 das Eckgrundstück Sommerstraße / Dorotheenstraße gegenüber dem [[Reichstagsgebäude]] und in Nachbarschaft zum [[Brandenburger Tor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vereinshaus1905&amp;quot;/&amp;gt; Aus einem zweistufigen Architektenwettbewerb gingen im Februar 1912 erneut die Architekten Reimer und Körte siegreich hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 46. Jahrgang 1912, Nr. 15 (vom 21. Februar 1912), S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einweihung erfolgte kurz vor Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] am 5. Juni 1914.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Erich Kothe]] |Titel=Vom Werden und Wirken des VDI |Sammelwerk=VDI-Z. |Band=98 |Nummer=14 |Datum=1956-05-11 |Seiten=644 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das neue fünfgeschossige Vereinshaus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert&amp;quot; /&amp;gt; an der heutigen [[Ebertstraße (Berlin)|Ebertstraße]] passt sich an die prominenten Nachbarbauten durch die Wahl des Fassaden-Materials ([[Wünschelburger Sandstein]]) und eine zurückhaltende Monumentalität mit [[Walmdach]], Skulpturenschmuck und [[Baluster]] gut an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Schlacht um Berlin]] zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Gebäude aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum Reichstagsgebäude [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|bombardiert]] und stark beschädigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI140&amp;quot;&amp;gt;Verein Deutscher Ingenieure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;140 Jahre VDI.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurden das Archiv und die Bibliothek sowie fast das gesamte Vermögen des VDI vernichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI-5&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI-Z 49&amp;quot; /&amp;gt; Mit der wegen seiner Zugehörigkeit zum [[NS-Bund Deutscher Technik]] verfügten Vereinsauflösung des VDI vom 22. November 1945 durch den [[Alliierter Kontrollrat|Alliierten Kontrollrat]] wurde das VDI-Haus mitsamt Grundstück auf Basis des [[Kontrollratsgesetz Nr. 2|Kontrollratsgesetzes Nr. 2]] vom 10. Oktober 1945 beschlagnahmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI140&amp;quot; /&amp;gt; Nach den Planungen von [[Albert Speer]] zur Umgestaltung der [[Reichshauptstadt#Berlin|Reichshauptstadt]] wäre das VDI-Haus abgerissen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Heinz Ludwig |Titel=Der VDI als Gegenstand der Parteipolitik 1933 bis 1945 |Sammelwerk=Technik, Ingenieure und Gesellschaft – Geschichte des Vereins Deutscher Ingenieure 1856–1981 |Hrsg=Karl-Heinz Ludwig |Verlag=VDI-Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1981 |ISBN=3-18-400510-0 |Seiten=425 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Teilung Berlins]] lag das VDI-Haus im [[Sowjetischer Sektor|Sowjetischen Sektor]]. Das Verbot des VDI blieb im Sowjetischen Sektor und später in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] bestehen. Stattdessen gründete sich hier die [[Kammer der Technik]], die das ehemalige VDI-Haus nach der Beseitigung schwerer Kriegsbeschädigungen am Dach und an der Fassade von 1949 bis 1990 nutzte. 1952–1954 erfolgten weitere Reparaturarbeiten im Inneren des Hauses, bei denen der Sitzungssaal und das Haupttreppenhaus neu gestaltet wurden. Für das Treppenhaus fertigte [[Hedwig Bollhagen]] einen Keramikschmuck an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Berliner Mauer]] verlief unmittelbar an der Westseite des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]] stand das Gebäude einige Jahre leer. Erst durch den [[Hauptstadtbeschluss]] und die damit einsetzende Bautätigkeit fand es eine neue Verwendung. Das Gebäude ist heute in das [[Jakob-Kaiser-Haus]] des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestags]] integriert und erhielt einen neuen gläsernen Dachaufbau. Der Umbau wurde von dem Architekten Pie de Bruijn ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert&amp;quot;&amp;gt;{{LDLBerlin|09065039|zweites VDI-Haus (Ebertstraße 25)}} in der Berliner Landesdenkmalliste&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;VDI-Haus Ebertstraße 27 in Berlin (VDI-Sitz 1914–1945)&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-09480-0001, Berlin, Dorotheenstraße 43, Kammer der Technik.jpg|Gebäude im Zustand von 1951&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-09480-0002, Berlin, Dorotheenstraße 43, Kammer der Technik (cropped).jpg|Gebäude im Zustand von 1951&lt;br /&gt;
Berlin duvari 20 04 2007 cropped.jpg|Gebäude im Zustand der 1970er Jahre&lt;br /&gt;
Berlin, Mitte, Ebertstraße, Bürogebäude Verein deutscher Ingenieure 01.jpg|Gebäude im Zustand von 2009&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude in Düsseldorf ==&lt;br /&gt;
=== Prinz-Georg-Straße 77–79 ===&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1967 befand sich die Hauptgeschäftsstelle des VDI in der [[Prinz-Georg-Straße]] 77–79 in [[Pempelfort|Düsseldorf-Pempelfort]]. Das erworbene Grundstück mit der Hausnummer 77 musste erst aufwendig vom Kriegsschutt befreit werden, bevor mit dem Bau am 11. November 1948 begonnen werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI-Z 49&amp;quot; /&amp;gt; Zur Finanzierung des neuen VDI-Hauses haben die Mitglieder in Form einer Bausteinsammlung über die Bezirksvereine erheblich beigetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI125&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI-Z 49&amp;quot;&amp;gt;F. Haßler (1949): &amp;#039;&amp;#039;Das Ingenieurhaus in Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;. VDI-Z. Bd.&amp;amp;nbsp;91, Nr. 17, pp. 411–413. VDI-Verlag GmbH, Düsseldorf.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einweihung der neuen Hauptgeschäftsstelle erfolgte am 6. September 1949.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI-Z 49&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ein Jahr später wurde aufgrund einer deutlich gestiegenen Anzahl von Mitarbeitern klar, dass die neuen Räume nicht mehr ausreichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI-Z 51&amp;quot;&amp;gt;F. Haßler (1951): &amp;#039;&amp;#039;Der Erweiterungsbau des Ingenieurhauses in Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;. VDI-Z. Bd.&amp;amp;nbsp;93, Nr. 33, pp. 1036–1038. VDI-Verlag GmbH, Düsseldorf.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorsorglich hatte man bereits am 13. August 1949 das Nachbargrundstück mit der Hausnummer 79 erworben, um eine Erweiterung des VDI-Hauses sicherzustellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI-Z 51&amp;quot; /&amp;gt; Für den Erweiterungsbau (Einweihung am 17. September 1951) wurde erneut eine Bausteinsammlung durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI-Z 51&amp;quot; /&amp;gt; Architektonisch wurde der Erweiterungsbau zu einem einheitlichen Gebäude mit dem bestehenden VDI-Haus verbunden. Der Erweiterungsbau wurde mit einem repräsentativen Haupteingang, der neben dem zur damaligen Zeit gültigen VDI-Logo auch den ausgeschriebenen Vereinsnamen Verein Deutscher Ingenieure enthielt, versehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI-Z 51&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gebäudeteile wurden umfangreich saniert und werden heute als Mehrfamilienwohnhäuser genutzt. Vor Ort findet man keinerlei Anzeichen des Bauherren und ehemaligen Besitzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Graf-Recke-Straße 84 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VereinDeutscherIngenieure1.jpg|mini|VDI-Haus Graf-Recke-Straße 84, Düsseldorf (VDI-Sitz 1967–2008, Zustand: 2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baustein für das VDI-Haus 1967.jpg|mini|Baustein aus [[Gusseisen]] für die Spender der Bausteinsammlung des VDI-Hauses in der Graf-Recke-Straße 84]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1967 bis 2008 befand sich die Hauptgeschäftsstelle des VDI in der Graf-Recke-Straße 84 in [[Düsseltal|Düsseldorf-Düsseltal]]. Das neue VDI-Haus wurde zu einem Teil durch Bausteinspenden von Mitgliedern, Bezirksvereinen und Unternehmen verwirklicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI140&amp;quot; /&amp;gt; Das viergeschossige Gebäude mit quadratischem Grundriss wurde von 1965 bis 1967 nach Entwürfen von [[Helmut Rhode]] für den VDI erbaut. Das Grundraster des Entwurfs hatte eine Seitenlänge von 75&amp;amp;nbsp;Meter. Die Hauptträger des Gebäudes waren 15&amp;amp;nbsp;Meter lang. An diesen Trägern waren vorgefertigte [[Waschbeton]]platten aufgehängt, die zusammen mit den Fensterbändern die Außenfassade des Hauses bildeten. Im Gebäudeinneren lag ein Innenhof mit abgeschrägten Ecken; die Hoffassaden waren mit [[Schiefer]] verkleidet. Das Gebäude hatte im Erdgeschoss [[Hörsaal|Hörsäle]], eine Bücherei und Konferenzräume sowie [[Kantine]] und Küche.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Ernst Wentz: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Düsseldorf.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1975, Nr.&amp;amp;nbsp;52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 125-jährigen VDI-Jubiläum wurde das seit dem 12. Mai 1931 in [[Alexisbad]] (Harz) stehende [[VDI-Denkmal (Alexisbad)|VDI-Denkmal]] nach Düsseldorf transportiert und dort am 12. Mai 1981 vor dem VDI-Haus in der Graf-Recke-Straße feierlich enthüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDI140&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund strengerer [[Brandschutz]]bestimmungen sowie Platzmangels musste das Gebäude schließlich aufgegeben werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grundstein&amp;quot;&amp;gt;VDI-Nachrichten vom 22. Juni 2007: [http://www.ingenieur.de/Politik-Wirtschaft/Unternehmen/VDI-legt-Grundstein-fuer-Zukunft &amp;#039;&amp;#039;VDI legt Grundstein für seine Zukunft.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 17. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das VDI-Haus in der Graf-Recke-Straße wurde 2008/2009 abgerissen. An seiner Stelle wurden zwei Mehrfamilienwohnhäuser errichtet. Das VDI-Denkmal wurde an den neuen Standort des VDI-Hauses umgesetzt. Vor Ort findet man keinerlei Anzeichen des ehemaligen Grundstückbesitzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VDI-Platz 1 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VDI Technologiezentrum Düsseldorf 2009-1.jpg|mini|VDI-Haus VDI-Platz 1, Düsseldorf (VDI-Sitz seit 2008, Zustand 2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 befindet sich die Hauptgeschäftsstelle des VDI am VDI-Platz 1 in der [[Airport City (Düsseldorf)|Airport City]] am [[Flughafen Düsseldorf|Düsseldorfer Flughafen]] in [[Lohausen|Düsseldorf-Lohausen]]. Der Neubau wurde vom Düsseldorfer Büro &amp;#039;&amp;#039;pinkarchitektur&amp;#039;&amp;#039; mit folgender Thematik entworfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das Gebäude kommuniziert die Dynamik eines Ortes, an dem es um Beschleunigung geht, um geistige Schnelligkeit und den Transfer von Know-how, beflügelt von der Faszination und der Ästhetik einer Welt der Trieb- und Schubkraft. Die Struktur und Gestaltung der Fassade und deren horizontale Fassadenbänder gleichen weißen Kondensstreifen. Die ausladenden Seitenflügel des Gebäudekomplexes erinnern an majestätische Spannweiten, die in Einklang mit den eingesetzten Oberflächenmaterialien den Besucher an Bord des VDI willkommen heißen.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pink&amp;quot;&amp;gt;[http://www.pinkarchitektur.de/index.php?id=16&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=15&amp;amp;cHash=8754de84ec4d9e56acbbb7d3eb29b735 VDI-Haus.] Bei: &amp;#039;&amp;#039;pinkarchitektur.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 4. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Projektsteuerung war das [[Duisburg]]er Architektenbüro &amp;#039;&amp;#039;agiplan integrale bauplanung&amp;#039;&amp;#039; (aib) verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der direkten Nähe zum Flughafen konnten eine verbesserte Anbindung realisiert und durch zahlreiche Tagungsräume sowohl im Haus als auch extern die Möglichkeiten zur Durchführung von Sitzungen und Tagungen verbessert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grundstein&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;verbaende&amp;quot;&amp;gt;[http://www.verbaende.com/news.php/VDI-checkt-ein-Duesseldorf-Airport-City-Ab-2008-ist-der-VDI-am-Duesseldorfer-Flughafen-zu-Hause-VDI-Gruppe-unter-einem-Dach-schafft-Synergien-Erstes-Bueroprojekt-fuer-neuen-Businesspark-des-F?m=32266 &amp;#039;&amp;#039;VDI checkt ein.&amp;#039;&amp;#039;] Bei: &amp;#039;&amp;#039;verbaende.com&amp;#039;&amp;#039;, 1. August 2005, abgerufen am 4. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin konnte der Neubau mit den rund 500 Mitarbeitern der gesamten VDI-Gruppe bezogen werden, was Synergien schaffen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verbaende&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein Deutscher Ingenieure]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ReneeWrites</name></author>
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