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	<title>Vůsí - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-07T01:58:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan           = &lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = Písek&lt;br /&gt;
| Fläche             = 328&lt;br /&gt;
| Höhe               = 420&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Květov&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 23&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 1. März 2001&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 399 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Květov]] – [[Červená 2. díl]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen České Budějovice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = &lt;br /&gt;
| Ortsteile          = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Website            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/24/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/15/22/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vůsí&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1924 &amp;#039;&amp;#039;Vusí t. Osí&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Wusi&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Wusy&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Květov]] in [[Tschechien]]. Sie liegt neun Kilometer südwestlich von [[Milevsko]] in Südböhmen und gehört zum [[Okres Písek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Vůsí befindet sich in der zum Mittelböhmischen Hügelland gehörigen Milevská pahorkatina. Das Dorf liegt auf einer Hochfläche rechtsseitig über dem vom [[Orlík-Talsperre|Orlíkstausee]] gefluteten [[Moldau (Fluss)|Moldautal]] und dem Tal des Baches [[Hrejkovický potok]]. Gegen Osten erstreckt sich das Waldgebiet Kopaniny mit dem Wildgehege Rukávečská obora, nördlich der Wald Braník. Östlich erheben sich die Oranice (538&amp;amp;nbsp;m), der Jirouškův vrch (552&amp;amp;nbsp;m) und die Obora (&amp;#039;&amp;#039;Woboraberg&amp;#039;&amp;#039;, 570&amp;amp;nbsp;m) sowie im Süden der Na Úlehlích (443&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind U Kloboučníků, Bohuslavský, V Dolanech, [[Kučeř]] und U Křížku im Norden, [[Svatý Jan (Květov)|Svatý Jan]], [[Květov]], Pazderna, Dolnice, [[Tyrolský Dům]] und Rukáveč im Nordosten, [[Okrouhlá u Branic|Okrouhlá]] und [[Branice (Tschechien)|Branice]] im Osten, Skalka, [[Stehlovice]] und [[Jetětice]] im Südosten, Jetětické Samoty, Habr, Truhlařov und [[Červená (Jetětice)|Červená]] im Süden, [[Červená 2. díl]], Zběrov und [[Oslov]] im Südwesten, U Chyšáků, [[Svatá Anna (Oslov)|Svatá Anna]], Strouha und Dejmov im Westen sowie [[Zvíkovské Podhradí]], Komora und U Moravců im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vůsí gehörte wahrscheinlich seit dem 13. Jahrhundert zu den Besitzungen des [[Kloster Milevsko|Prämonstratenserklosters Mühlhausen]]. Das Kloster wurde am 23. April 1420 von den [[Hussiten]] zerstört, wobei auch alle Urkunden verloren gingen. Danach schlug der [[Burg Zvíkov|Klingenberger]] Burggraf Jan Hájek von Hodětín die verwaisten Klostergüter der königlichen Herrschaft Klingenberg zu. Nachdem im Jahre 1430 Hussiten die Burg Klingenberg belagerten, verpfändete König [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] die Herrschaft 1431 an [[Ulrich II. von Rosenberg]]. [[Heinrich V. von Rosenberg]], der die überschuldete Herrschaft 1472 übernommen hatte, verkaufte am 28. September 1473 ein Viertel der Besitzungen des [[Rosenberg (Adelsgeschlecht)|Hauses Rosenberg]], darunter auch das Klingenberger Pfand, seinem Vetter Bohuslav V. [[Schwanberg (Adelsgeschlecht)|von Schwanberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von Vůsí stammt aus dem Jahre 1481. Johann von Schwanberg ließ in Květov eine Feste errichten. Nach dessen Tode erbte seine Witwe die Feste mit den umliegenden Dörfern, nachfolgender Besitzer wurde ihr Sohn Christoph von Schwanberg. Am 4. September 1612 verkaufte Georg Ehrenreich von Schwanberg u. a. die Dörfer Kučeř, Květov, Jickovice, Velká, Rukáveč, Stehlovice, Jetětice, Branice, Osek, Vůsí und Červená nad Vltavou an Georg von Schwanberg auf [[Burg Orlík nad Vltavou|Worlik]], der sie wieder zu den Klingenberger Gütern zuschlug. Während des Ständeaufstandes von 1618 gehörte Peter von Schwanberg zu den Anführern der Aufständischen. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] belagerte ein kaiserliches Heer unter Kommando von [[Baltasar von Marradas]] fast zwei Jahre die Burg Klingenberg. Der Nachlass des 1621 verstorbenen Peter von Schwanberg wurde gerichtlich konfisziert. Nach der Kapitulation vom 21. November 1621 erhielt Adam [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|von Sternberg]] die Herrschaft. Er verkaufte die Herrschaft Worlik mit Klingenberg 1622 an die [[Eggenberg (Adelsgeschlecht)|Fürsten von Eggenberg]]. Nachdem 1717 die Eggenberger im Mannesstamme erloschen, erbte 1719 das [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Haus Schwarzenberg]] deren Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1837 bestand &amp;#039;&amp;#039;Wusy&amp;#039;&amp;#039; aus 17 Häusern mit 136 Einwohnern. Pfarr- und Schulort war [[Červená 2. díl|Čerwena]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]] &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen, Bd. 9 Budweiser Kreis, 1840, S. 64&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer als Teil der Herrschaft Klingenberg zur Fideikommissherrschaft [[Burg Orlík nad Vltavou|Worlik]] samt den Allodialgütern Zalužan, Zbenitz und Bukowan untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Osí/Wusy&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft Písek und Gerichtsbezirk Milevsko. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts führte die Gemeinden den Namen &amp;#039;&amp;#039;Vusí&amp;#039;&amp;#039; und seit Beginn des 20. Jahrhunderts &amp;#039;&amp;#039;Vusí t. Osí&amp;#039;&amp;#039;. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte sich das im Moldautal gelegene Dorf Červená über die Grenzen des Katasters von Jetětice ausgedehnt. Neben dem zu Jetětice gehörigen Červená 1. díl wurden noch zwischen Červená 2. díl (zu &amp;#039;&amp;#039;Vusí t. Osí&amp;#039;&amp;#039; gehörig) und Červená 3. díl (links der Moldau, zu Oslov gehörig) unterschieden. Ab 1919 gehörte die Gemeinde zum Okres Milevsko. 1923 gründete sich die Freiwillige Feuerwehr &amp;#039;&amp;#039;Vusí t. Osí&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr darauf wurde der Gemeindename in &amp;#039;&amp;#039;Vůsí&amp;#039;&amp;#039; abgeändert. 1930 lebten in den 23 Häusern von Vůsí 113 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1956 und 1963 erfolgte der Bau der [[Orlík-Talsperre]], mit der Červená 1. díl und Červená 3. díl sowie die Einschichten Adámkův Mlýn (auch &amp;#039;&amp;#039;Mašek&amp;#039;&amp;#039; genannt), Jílovec, Saník, Šejharův Mlýn und Šimek überflutet wurden. Die Kirche des hl. Bartholomäus wurde 1960 von Červená 1. díl an ihren neuen Standort nordwestlich von Červená 2. díl versetzt. Nach der Aufhebung des Okres Milevsko wurde Vůsí Ende 1960 dem [[Okres Písek]] zugeordnet. Im Jahre 1964 wurde Vůsí nach [[Květov]] und 1976 nach [[Kučeř]] eingemeindet. Seit dem 24. November 1990 gehört Vůsí wieder zur Gemeinde Květov. Im Jahre 1991 hatte Vůsí 33 Einwohner, beim Zensus von 2001 lebten in den 24 Wohnhäusern 23 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Vůsí bildet zugleich einen Katastralbezirk, er umfasst die Siedlung [[Červená 2. díl]] und die Einschichten Dolnice und Pazderna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche des hl. Bartholomäus in Červená 2. díl, der im 12. Jahrhundert errichtete romanische Bau wurde im Zuge des Talsperrenbaus aus dem Überflutungsgebiet an seinen heutigen Standort umgesetzt. Neben der Kirche befindet sich ein freistehender Glockenturm. Auf dem Friedhof ist das Grab des Gouverneurs der Provinz [[Karpatenukraine|Podkarpatská Rus]], Antonín Rozsypal (1866–1937).&lt;br /&gt;
* Kapelle der Jungfrau Maria am Dorfteich in Vůsí, erbaut 1903&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vůsí-zbrojnice.jpg|Kapelle der Jungfrau Maria und Spritzenhaus in Vůsí&lt;br /&gt;
Přehrada Orlík, Vůsí-Červená nad Vltavou.jpg|Orlíkstausee bei Červená 2. díl&lt;br /&gt;
Kostel Sv. Bartoloměje.jpg|Kirche des hl. Bartholomäus und Glockenturm in Červená 2. díl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Kytka: &amp;#039;&amp;#039;Milevsko a jeho kraj: turistika, památky, historie&amp;#039;&amp;#039;, Milevsko : Nákladem odboru klubu českých turistů, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1481]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Květov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1964]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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