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	<title>Văliug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:34:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=V%C4%83liug&amp;diff=1928997&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wolly0209: /* Wirtschaft */lf</title>
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		<updated>2026-01-26T15:48:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch      = Văliug&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch        = Franzdorf&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch      = Ferenczfalva&lt;br /&gt;
 |Wappen             =ROU_CS_Valiug_CoA.png&lt;br /&gt;
 |lat_deg =45  | lat_min =13  | lat_sec =30&lt;br /&gt;
 |lon_deg =22  | lon_min =1  | lon_sec =46&lt;br /&gt;
 |Beschriftung       =&lt;br /&gt;
 |HistRegion         = Banat&lt;br /&gt;
 |Kreis              = Caraș-Severin&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart        = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde           =&lt;br /&gt;
 |Höhe               = 550&lt;br /&gt;
 |Fläche             = 8.20&lt;br /&gt;
 |Gliederung         =&lt;br /&gt;
 |Einwohner          = 643&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand     = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &amp;#039;&amp;#039;Populația rezidentă după etnie&amp;#039;&amp;#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl       = 327415&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister      = Gheorghe-Sorin Blaga&lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand = 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://prezenta.roaep.ro/locale27092020/romania-pv-final Angaben bei prezenta.roaep.ro], abgerufen am 9. März 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei             = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße    = Str. Principală, nr. 56&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt       = loc. Văliug, jud. Caraș–Severin, RO–327415&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz         = primaria-valiug.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest          =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Valiug jud Caras-Severin.svg|mini|Lage von Văliug im Kreis Caraș-Severin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Văliug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Franzdorf&amp;#039;&amp;#039;}}, {{huS|Ferenczfalva}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Caraș-Severin]]in der Region [[Banat]] in [[Rumänien]]. Sie befindet sich im Tal des Flusses [[Bârzava]] in {{Höhe|550}} Höhe, im [[Banater Gebirge|Banater Bergland]], am Fuße des [[Semenic-Gebirge]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Secu (Caraș-Severin)|Secu]]&lt;br /&gt;
| NORD = [[Semenic-Gebirge]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =[[Semenic-Gebirge]]&lt;br /&gt;
| WEST =[[Doman (Caraș-Severin)|Doman]]&lt;br /&gt;
| OST =[[Brebu Nou]]&lt;br /&gt;
| SUED =[[Nationalpark Semenic-Cheile Carașului]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =[[Gărâna]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =[[Carașova]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1792 erstmals urkundlich unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Franzdorf&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, wird der Ort diesen Namen bis zur Dreiteilung des Banats (1919) tragen. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], als der östliche Teil des Banats – also auch das Gebiet um [[Reșița]] – an Rumänien  fiel, erhielt der Ort den Namen &amp;#039;&amp;#039;Văliug&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde Franzdorf 1753 durch die Ansiedlung von 71 deutschen Familien aus dem [[Salzkammergut]] in [[Österreich]], die von der territorialen Administrationsverwaltung gerufen worden waren, um in der Kohleherstellung tätig zu sein. Die Kohle wurde für das [[Hüttenwerk]] in Reșita benötigt. Die Ansiedler waren demzufolge überwiegend [[Köhler]] von Beruf. Sie gaben dem Ort den Namen Franzdorf nach [[Franz II. (HRR)|Franz I.]], Kaiser von Österreich und von 1792 bis 1835 König von [[Böhmen]], [[Kroatien]] und [[Ungarn]]. 1795 kamen Rumänen aus [[Oltenien]], die vor den [[Türken]] geflüchtet waren, und ließen sich im Dorf nieder. Sie bauten ihre Häuser am Berghang ober- und unterhalb der deutschen Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Österreichisch-Ungarischer Ausgleich|Österreichisch-Ungarischen Ausgleich]] (1867) wurde das Banat dem [[Königreich Ungarn]] innerhalb der [[Österreich-Ungarn|Doppelmonarchie Österreich-Ungarn]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das [[Gesetz zur Magyarisierung der Ortsnamen (Ga. 4/1898)]] umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Seewann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutschen in Ungarn&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 1860 bis 2006, Herder-Institut, Marburg 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der amtliche Ortsname war &amp;#039;&amp;#039;Ferenczfalva&amp;#039;&amp;#039;. Die ungarischen Ortsbezeichnungen blieben bis zur [[Verwaltungsreform von 1923 im Königreich Rumänien]] gültig, als die rumänischen Ortsnamen eingeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Vertrag von Trianon]] am 4. Juni 1920 hatte die [[Banat#Zwischenkriegszeit|Dreiteilung des Banats]] zur Folge, wodurch &amp;#039;&amp;#039;Văliug&amp;#039;&amp;#039; an das [[Königreich Rumänien]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturleben ==&lt;br /&gt;
Im Ansiedlungsjahr, 1753, wurde die erste Schule errichtet. Der erste Lehrer war Anton Josef Priklmayer, der bis 1808 wirkte. 1807 wurde eine neue [[Schule]] gebaut, die bis 1962 ihrer ursprünglichen Bestimmung diente. Unterrichtssprache war Deutsch. Im Ansiedlungsjahr wurde auch das erste Bethaus aus Holz errichtet. Der erste Priester war Benedict Braun, der bis 1818 die Gemeinde seelsorgerisch versorgte. 1861 wurde die neue [[römisch-katholische Kirche]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die schnelle Entwicklung der Industrie in Reșita erforderte den Bau einer befestigten Straße für den Holz- bzw. Holzkohletransport. So wurde 1802 die Straße Văliug–Reșita gebaut. 1803 ging im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Hommerschupfen&amp;#039;&amp;#039; der erste [[Hochofen]] in Betrieb. 1855 wurde die Straße Văliug–[[Gărâna|Wolfsberg]] gebaut diese 1899–1903 bis [[Slatina Timiș|Slatina]] über [[Brebu Nou]] &amp;#039;&amp;#039;(Weidenthal)&amp;#039;&amp;#039; verlängert, was den Zugang nach [[Caransebeș]] und [[Băile Herculane]] &amp;#039;&amp;#039;(Herkulesbad)&amp;#039;&amp;#039; ermöglichte. All dies führte dazu, dass neue Arbeitskräfte gebraucht wurden. Zwischen 1858 und 1859 wurden weitere 40 deutsche Familien aus Österreich angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Holztransport zu erleichtern, entwickelte sich die [[Flößerei]]. Das Holz wurde nun auf dem Wasserweg nach Reșita gebracht. Zu diesem Zweck wurde 1865 der [[Staudamm]] Klaus errichtet, der die Verbindung zwischen Văliug und dem Ortsteil Lend in Reșita herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 kamen weitere 20 Familien deutsche Kolonisten, die sich in Josefinental ({{roS}} [[Poiana Văliug]]) niederließen. Gründer dieser Kolonie war Georg Brenan, Leiter der [[Staats-Eisenbahn-Gesellschaft]] (StEG) in Reșita, der diese Kolonie nach seiner Frau Josefine benannte. Zwischen 1949 und 1954 wurde der Staudamm Gozna angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde oberhalb des Dorfes ein Stausee errichtet; 1956 wurde die viel größere Talsperre oberhalb des Dorfes in Betrieb gesetzt. Als Folge wurde Franzdorf ein touristischer Anziehungspunkt. Anfangs war der Ort zwischen den zwei Stauseen das begehrte Ausflugsziel vorwiegend der Bewohner Reșițas; bald entstanden aber immer mehr Ferienhäuser, so dass Touristengruppen aus den verschiedensten Teilen Rumäniens nach Văliug kamen. Der Ort ist ein Ausgangspunkt für Ausflüge in das Semenic-Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demografie ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/csetn02.pdf Varga E. Árpád: &amp;#039;&amp;#039;Volkszählungen 1880–2002&amp;#039;&amp;#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 838&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Ethnie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bevölkerung&lt;br /&gt;
! [[Rumänen]]&lt;br /&gt;
! [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]]&lt;br /&gt;
! [[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 2154 || 1097 || 23 || 890 || 144&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 2383 || 1196 || 13 || 1044 || 130&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 2197 || 1256 || 42 || 878 || 21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || 1618 || 1036 || 4 || 575 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941 || 1506 || 1086 || 10 || 405 || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977 || 1491 || 1268 || 27 || 169 || 27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 || 1185 || 1046 || 18 || 109 || 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 982 || 881 || 10 || 80 || 11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 741 || 645 || 6 || 44 || 46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 643 || 526 || 3 || 32 || 82 (4 [[Ukrainer in Rumänien|Ukrainer]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Loidl, Walter. Kurze Geschichte der Gemeinde Franzdorf, 1993, Aschaffenburg, privately published.&lt;br /&gt;
* Mihalik, Sandor. Ferencfalva törtenete, 1900, Timișoara, publisher unknown. 26 Pages.&lt;br /&gt;
* Petri, Anton Peter. Herkunftsorte der Franzdorfer Kolonisten, 1987, Mühldorf/Inn, privately published. 12 pages. Library: AKdFF&lt;br /&gt;
* Elke Hoffmann, Peter-Dietmar Leber und Walter Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer&amp;#039;&amp;#039;, Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München GmbH, München, 2011, 670 Seiten, ISBN 3-922979-63-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Văliug, Caraș-Severin|Văliug}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/PRIMARIA-VALIUG/44084/ Valiug bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Caraș-Severin}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Valiug }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Banat (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1792]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolly0209</name></author>
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