<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=V%C3%B6ckelsbach</id>
	<title>Vöckelsbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=V%C3%B6ckelsbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=V%C3%B6ckelsbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T07:15:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=V%C3%B6ckelsbach&amp;diff=1900571&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: /* Historische Beschreibungen */ Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=V%C3%B6ckelsbach&amp;diff=1900571&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-29T10:22:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Historische Beschreibungen: &lt;/span&gt; Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Mörlenbach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Voeckelsbach.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49.563949&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8.771317&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 338 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 1.84&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 310&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moerlenbach.de/fileadmin/Dateien/Dateien/GB_20/Haushalt_2020_Stand_GV_04.02.2020.pdf#page=4  |titel=Haushalt 2020 |titelerg=Vorbericht: Statistische Angaben |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Mörlenbach |abruf=2020-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 69509&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06209&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vöckelsbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Mörlenbach]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Bergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Vöckelsbach liegt im westlichen [[Odenwald]] in der Nähe der [[Bergstraße]] am Oberlauf des &amp;#039;&amp;#039;Vöckelsbachs&amp;#039;&amp;#039;, einem linken südlichen Zufluss des [[Mörlenbach (Weschnitz)|Mörlenbachs]], der bei &amp;#039;&amp;#039;Mörlenbach-Mitte&amp;#039;&amp;#039; in die [[Weschnitz]] mündet. Im Süden reicht die Gemarkung bis zu den bewaldeten Abhängen des [[Götzenstein]]s (522 Meter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umkreis von weniger als einem Kilometer um Vöckelsbach liegen im Westen der Weiler [[Geisenbach]], im Südwesten der Weiler [[Schnorrenbach]] und im Osten das Dorf [[Mackenheim (Abtsteinach)|Mackenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Ortes findet sich unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fockelspach&amp;#039;&amp;#039; 1488. Für 1568 ist belegt, dass der Ort zur &amp;#039;&amp;#039;[[Oberamt Lindenfels#Zent Waldmichelbach|Zent-Waldmichelbach]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Kurpfalz|pfälzischen]] [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] Lindenfels gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Reformation]] wird der Ort evangelisch und eine Filiale der [[Reformierte Kirchen|reformatorischen]] Pfarrei Wald-Michelbach. Am Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] (1648) dürfte der Ort wie das benachbarte [[Siedelsbrunn]] fast menschenleer gewesen sein.&lt;br /&gt;
Nach dem verheerenden Krieg betrieb die Kurpfalz auf ihrem Gebiet eine durch religiöse Toleranz geprägte Wiederansiedlungspolitik. Doch die in der unruhigen Folgezeit ausbrechenden Kriege wie der [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzische Erbfolgekrieg]] (1688–1697) und der [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanische Erbfolgekrieg]] (1701–1714) machte viele der Bemühungen wieder zunichte und Zehntausende Pfälzer emigrierten u.&amp;amp;nbsp;a. nach Nordamerika und Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter pfälzer Herrschaft gehörte der Ort bis 1803 zum [[Oberamt Lindenfels]] und kam dann infolge des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es, der die Auflösung der Kurpfalz verfügte, nach Hessen. Dort wird er ab 1821 durch den [[Landratsbezirk Lindenfels]] verwaltet, wobei die [[Bürgermeisterei (Großherzogtum Hessen)|Bürgermeisterei]] in [[Ober-Mumbach]] auch für Vöckelbach zuständig war.&lt;br /&gt;
Später war die Bürgermeister für Vöckelsbach in [[Reisen (Birkenau)|Reisen]], bevor es sich selbst verwaltete.&lt;br /&gt;
Über mehrere Verwaltungsreformen in Hessen gehörte der Ort den Kreisen [[Kreis Lindenfels|Lindenfels]] und [[Kreis Heppenheim|Heppenheim]] an, bis es 1938 zum heutigen [[Landkreis Bergstraße]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  31. Dezember 1970 erfolgte die Eingemeindung zu [[Mörlenbach]], wobei Vöckelsbach einen eigenen [[Ortsbeirat]] behält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Anfang bis zum 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Vöckelsbach entstand im Gebiet der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039; die ein Verwaltungsbezirk des [[Fränkisches Reich|Frankenreichs]] bezeichnete. Am 20. Januar 773 schenkte [[Karl der Große]] die Stadt Heppenheim nebst dem zugehörigen Bezirk, der ausgedehnten &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Kloster Lorsch|Reichskloster Lorsch]]. Von hier wurde die Urbarmachung und Besiedlung des Gebietes betrieben. Der Blütezeit des Klosters Lorsch, in dessen Gebiet Vöckelsbach lag, folgte im 11. und 12. Jahrhundert sein Niedergang. 1232 wurde Lorsch dem [[Erzbistum Mainz]] unterstellt. Nach langen Streitigkeiten konnten sich die [[Kurpfalz]] und das Erzbistum Mainz Anfang des 14. Jahrhunderts über das Erbe aus dem [[Kloster Lorsch|Lorscher Abtei]] einigen und die pfälzer Teile wurden durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] Lindenfels verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Ortes findet sich unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fockelspach&amp;#039;&amp;#039; 1488. Für 1568 ist belegt, dass der Ort zur &amp;#039;&amp;#039;[[Oberamt Lindenfels#Zent Waldmichelbach|Zent-Waldmichelbach]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Kurpfalz|pfälzischen]] [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] Lindenfels gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfängen der [[Reformation]] sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem lutherischen Glauben, aber erst unter  [[Ottheinrich]] (Kurfürst von 1556 bis 1559) erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Danach wechselten seine Nachfolger und gezwungenermaßen auch die Bevölkerung mehrfach zwischen der [[lutherisch]]en, [[Reformierte Kirchen|reformierten]] und [[Calvinismus|calvinistischen]] Religion.&lt;br /&gt;
Völkelbach wurde eine Filiale der [[Reformierte Kirchen|reformatorischen]] Pfarrei Wald-Michelbach. Die bestehende Kirche in Wald-Michelbach durch die Reformierten benutzt, während die  Katholiken 1739 eine eigene dem Heiligen Lorenz geweihte Kirche bauten. Die [[Evangelisch-lutherische Kirchen|Lutheraner]] richteten sich 1780 eine Kirche in ihrem Schulhaus ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M49&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei google books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=49}} |Seiten=49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Orte der [[Zent (Historische Verwaltungseinheit)|Zent]] wurden Filialen der Pfarreien in Wald-Michelbach. 1613 wird Vöckelsbach noch als Filiale von Mörlenbach genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch - Starkenburg&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1937, S.&amp;amp;nbsp;722&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] (1648) dürfte der Ort wie das benachbarte [[Siedelsbrunn]] fast menschenleer gewesen sein.&lt;br /&gt;
Nach dem verheerenden Krieg betrieb die Kurpfalz auf ihrem Gebiet eine durch religiöse Toleranz geprägte Wiederansiedlungspolitik. Doch die in der unruhigen Folgezeit ausbrechenden Kriege wie der [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzische Erbfolgekrieg]] (1688–1697) und der [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanische Erbfolgekrieg]] (1701–1714) machte viele der Bemühungen wieder zunichte und Zehntausende Pfälzer emigrierten u.&amp;amp;nbsp;a. nach Nordamerika und Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in religiöser Hinsicht war die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg von großer Unruhe geprägt. 1685 starb die reformierte Linie [[Pfalz-Simmern]] aus und die katholischen Vettern der Linie [[Pfalz-Neuburg]] traten mit [[Philipp Wilhelm (Pfalz)|Kurfürst Philipp Wilhelm]] die Regierung in der Kurpfalz an. Dieser ordnete die Gleichstellung des katholischen Glaubens, in der mehrheitlich evangelischen bevölkerten Pfalz, an. Schon während des Pfälzischen Erbfolgekriegs hatte Frankreich versucht, in den eroberten Gebieten die [[Gegenreformation]] voranzutreiben, und etliche katholische Pfarreien gegründet. Der Krieg endete 1697 mit dem [[Frieden von Rijswijk]], der die Stellung des zu diesem Zeitpunkt regierenden katholischen Kurfürsten [[Johann Wilhelm (Pfalz)|Johann Wilhelm]] stärkte. Dies führte am 26. Oktober 1698 zum Erlass des [[Simultaneum]]. Danach waren die Katholiken berechtigt alle reformierten Einrichtungen wie Kirchen, Schulen und Friedhöfe mitzunutzen, während dies umgekehrt nicht erlaubt wurde. Weiterhin wurde die bis dahin selbständige reformierte Kirchenverwaltung dem Landesherren unterstellt. Erst auf Betreiben [[Preußen]]s kam es 1705 zur sogenannten [[Pfälzische Kirchenteilung]] in der das Simultanum rückgängig gemacht wurde und die Kirchen im Land wurden mitsamt Pfarrhäusern und Schulen zwischen den Reformierten und den Katholiken im Verhältnis fünf zu zwei aufgeteilt. Sonderregelungen gab es für die drei Hauptstädte [[Heidelberg]], [[Mannheim]] und [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]] sowie die Oberamtsstädte [[Alzey]], [[Kaiserslautern]], [[Oppenheim]], [[Bacharach]] und [[Weinheim]]. In den Städten mit zwei Kirchen sollte die eine den Protestanten und die andere den Katholiken zufallen; in den anderen, wo nur eine Kirche bestand, der [[Chor (Architektur)|Chor]] vom [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] durch eine Mauer geschieden, und jener den Katholiken, dieses den Protestanten eingeräumt werden. Den Lutheranern wurden nur jene Kirchen zugestanden, die sie im Jahr 1624 besaßen oder danach gebaut hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter pfälzischer Hoheit wurden Verwaltung und Gerichtsbarkeit über den Ort durch die [[Oberamt Lindenfels#Gebiet des Amtes mit seinen Gerichten|„Zent Waldmichelbach“]] der „Amtsvogtei Lindenfels“ ausgeübt. Diese [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Vogtei]] unterstand dem [[Oberamt Heidelberg]] bis 1737, danach wurde Lindenfels ein [[Oberamt Lindenfels|selbständiges Oberamt]] der [[Kurpfalz|„Pfalzgrafschaft bei Rhein“]] (im [[Kurpfalz-Bayern|Kurfürstentum Pfalzbayern]] ab 1777).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1613 wurden 7 [[Hubengut|Huben]], 7 [[Hausgesess|Hausgesäße]] und an [[Leibeigenschaft|Leibeigenen]] 6 Männer und 4 Frauen gezählt.&lt;br /&gt;
Für 1784 sind 6 Häuser und 12 Familien überliefert und die Gemarkung enthielt&lt;br /&gt;
320 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Äcker, 154 Morgen Wiesen, 22 Morgen Gärten und 56 Morgen Hubenwald.&lt;br /&gt;
Daneben gab es 800 Morgen Wald der gemeinschaftlich durch die [[Zent (Historische Verwaltungseinheit)|Zent]]  Wald-Michelbach genutzt wurde. Es gab einen Kurfürstlichen Förster, der sowohl über diese, als auch über alle anderen Waldungen der [[Zent (Historische Verwaltungseinheit)|Zent]] Wald-Michelbach und der [[Oberamt Lindenfels#Zent Hammelbach|Zent Hammelbach]] die Aufsicht hatte. Den großen und kleinen [[Zehnten]] bezog die [[Kurmainz|Kurmainzische Hofkammer]] Names des Klosters Lorsch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;W518&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|1067855437|Seite=518 |Fundstelle=5) Vöckelsbach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;M52&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei google books|KeinText=1 |BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=52}} |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert bis heute ===&lt;br /&gt;
Das ausgehende 18. und beginnende 19. Jahrhundert brachte Europa weitreichende Änderungen.&lt;br /&gt;
Als Folge der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]] wurde in der letzten Sitzung des [[Immerwährender Reichstag|Immerwährenden Reichstags]] in Regensburg im Februar 1803 der [[Reichsdeputationshauptschluss]] verabschiedet, der die Bestimmungen des [[Friede von Lunéville|Friedens von Lunéville]] umsetzte, und die territorialen Verhältnisse im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich (Deutscher Nation)]] neu regelte.&lt;br /&gt;
Dieser bestimmt die Auflösung der Kurpfalz und wies das „Oberamt Lindenfels“ und damit Völkesbach der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt als Ausgleich für verlorene rechtsrheinische Gebiete zu. Das „Oberamt Lindenfels“ wurde vorerst als hessische [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] weitergeführt.&lt;br /&gt;
Unter Druck [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] wurde 1806 der [[Rheinbund]] gegründet, dies geschah mit dem gleichzeitigen Reichsaustritt der Mitgliedsterritorien.&lt;br /&gt;
Dies führte am 6. August 1806 zur Niederlegung der Reichskrone, womit das alte Reich aufhörte zu bestehen.&lt;br /&gt;
Am 14. August 1806 wurde die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, gegen Stellung hoher Militärkontingente an Frankreich und den Beitritt zum Rheinbund, von Napoleon zum [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtum]] erhoben, anderenfalls drohte er mit Invasion.&lt;br /&gt;
Im Großherzogtum Hessen wurde der Amtsbereich des „Amts Lindenfels“ 1812 aufgeteilt und Völckesbach dem „[[Amt Waldmichelbach]]“ zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Dahl: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch, oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1812. S.&amp;amp;nbsp;248 ({{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=vJnomI9RGzYC|Seite=248}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Übergeordnete Verwaltungsbehörde war der „Regierungsbezirk Darmstadt“ der ab 1803 auch als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|311428620|Seite=358ff|Seiten=358ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der endgültigen Niederlage Napoléons regelte der [[Wiener Kongress]] 1814/15 auch die territorialen Verhältnisse für Hessen, daraufhin wurden 1816 im Großherzogtum Provinzen gebildet. Dabei wurde das vorher als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnete Gebiet, das aus den südlich des [[Main]]s gelegenen alten Hessischen und den ab 1803 hinzugekommenen rechtsrheinischen Territorien bestand, in [[Starkenburg (Provinz)|„Provinz Starkenburg“]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die Amtsvogteien in den Provinzen [[Starkenburg (Provinz)|Starkenburg]] und [[Oberhessen (Provinz)|Oberhessen]] des Großherzogtums aufgelöst und [[Landratsbezirk]]e eingeführt, wobei Vöckelsbach zum Landratsbezirk Lindenfels kam. Im Rahmen dieser Reform wurden auch [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] geschaffen, die jetzt unabhängig von der Verwaltung waren. Deren [[Gerichtsbezirk]]e entsprachen in ihrem Umfang den Landratsbezirken. Für den Landratsbezirk Lindenfels war das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] als Gericht erster Instanz zuständig. Diese Reform ordnete auch die Verwaltung auf Gemeindeebene neu. So war die [[Bürgermeisterei (Großherzogtum Hessen)|Bürgermeisterei]] in [[Ober-Mumbach]] außer für Ober-Mumbach auch für [[Geisenbach]], [[Hornbach (Birkenau)|Hornbach]], Reisen, [[Schimbach (Birkenau)|Schimbach (heute Weiler der Gemeinde Birkenau)]] und Vöckelsbach zuständig.&lt;br /&gt;
Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es keine Einsetzungen von [[Schultheiß]]en mehr, sondern einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3555013521|Seite=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurden die Verwaltungseinheiten weiter vergrößert und es wurden [[Landkreis|Kreise]] geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde, zu dem jetzt Vöckelsbach gehörte.&lt;br /&gt;
1842 wurde das Steuersystem im Großherzogtum reformiert und der [[Zehnt]]e und die Grundrenten (Einnahmen aus Grundbesitz) wurden durch ein Steuersystem ersetzt, wie es in den Grundzügen heute noch existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurden in den Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt, wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum [[Regierungsbezirk Heppenheim]] vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später, im Laufe der [[Reaktionsära]], kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück und Vöckelsbach wurde Teil des neu geschaffenen [[Kreis Lindenfels|Kreises Lindenfels]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Online=[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510180_00232.html?zoom=0.7000000000000002 Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek digital] |Hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren |Titel=Verordnung, die Eintheilung des Großherzogtums in Kreise Betreffend vom 12. Mai 1852 |Sammelwerk=Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 Nr. 30 |Seiten=224–229 |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Dezember 1852 aufgenommenen Bevölkerungs- und [[Kataster]]listen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3110190567|Seite=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ergaben für Vöckelsbach&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Alexander Ferdinand Walther: &amp;#039;&amp;#039;Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Jonghans, Darmstadt 1854, S.&amp;amp;nbsp;350 ([http://books.google.de/books?id=AZAAAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_navlinks_s online bei google books])&amp;lt;/ref&amp;gt;: Reformatorisches Filialdorf mit 107 Einwohnern das mit Schnorrenbach eine Gemarkung bildet. Diese besteht aus 1027 [[Morgen (Einheit)|Morgen]], davon 561 Morgen Ackerland, 168 Morgen Wiesen und 275 Morgen Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Statistiken des Großherzogtums Hessen werden, bezogen auf Dezember 1867, für das Filialdorf Vöckelsbach mit der Bürgermeisterei Reisen, 12 Häuser, 102 Einwohnern, der Kreis Lindenfels, das Landgericht Wald-Michelbach, die evangelische reformierte Pfarrei Wald-Michelbach des Dekanats Lindenfels und die katholische Pfarrei Wald-Michelbach des Dekanats Heppenheim, angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;, 1869, S.&amp;amp;nbsp;90 ([http://books.google.de/books?id=YeVSAAAAcAAJ online bei google books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Großherzogtum Hessen ab 1871 Teil des Deutschen Reiches war, wurden 1874 eine Reihe von Verwaltungsreformen beschlossen. So wurden die landesständige Geschäftsordnung sowie die Verwaltung der Kreise und Provinzen durch Kreis- und Provinzialtage geregelt. Die Neuregelung trat am 12. Juli 1874 in Kraft und verfügte auch die Auflösung der Kreise Lindenfels und Wimpfen und die Wiedereingliederung von Vöckelsbach in den [[Kreis Heppenheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kukowski: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Überlieferung aus dem ehemaligen Grossherzogtum und dem Volksstaat Hessen. Band 3&amp;#039;&amp;#039;, K.G. Saur, 1998, ISBN 3-598-23252-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hessischen Provinzen Starkenburg, [[Rheinhessen (Provinz)|Rheinhessen]] und [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen]] wurden 1937 nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage aufgehoben. Zum 1. November 1938 trat dann eine umfassende Gebietsreform auf Kreisebene in Kraft. In der ehemaligen Provinz Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen [[Landkreis Bergstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |titel=Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. |titelerg=Die Entstehung des Kreises Bergstraße |datum=2007 |seiten=109 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161005121532/http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |archiv-datum=2016-10-05 |offline=1 |abruf=2015-02-09 |format=PDF; 9,0&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 ein Mitgliedsstaat des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] und danach ein Bundesstaat des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]]. Es bestand bis 1919, nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das Großherzogtum zum [[republik]]anisch verfassten [[Volksstaat Hessen]]. 1945 nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befand sich das Gebiet des heutigen Hessen in der amerikanischen Besatzungszone und durch Weisung der Militärregierung entstand [[Groß-Hessen]], aus dem das [[Hessen|Bundesland Hessen]] in seinen heutigen Grenzen hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße mit 184&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] angegeben, davon waren 58&amp;amp;nbsp;ha Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurden am 31. Dezember 1970 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Vöckelsbach sowie Ober-Liebersbach und Ober-Mumbach auf freiwilliger Basis in der Gemeinde [[Mörlenbach]] [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Eingliederung von Gemeinden in die Gemeinde Mörlenbach, Landkreis Bergstraße |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-07 |seite=5 |seiten=141 |fundstelle=Punkt 176 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=214}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Vöckelsbach und die anderen ehemaligen Gemeinden von Mörlenbach wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moerlenbach.de/fileadmin/Dateien/Dateien/GB_10/Hauptsatzung_2016_.pdf#page=3 |seiten=3 §&amp;amp;nbsp;6 |titel=Hauptsatzung der Gemeinde Mörlenbach |format=PDF-Datei 297&amp;amp;nbsp;KB |zugriff=2019-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180617093145/https://www.moerlenbach.de/fileadmin/Dateien/Dateien/GB_10/Hauptsatzung_2016_.pdf#page=3 |archiv-datum=2018-06-17 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtszugehörigkeit in Hessen ===&lt;br /&gt;
Die Gerichtsbarkeit des Oberamtes Lindenfels ging 1813 an das neue Justizamt in Fürth über. Mit der [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] und der damit verbundenen Einrichtung der [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] als Gericht [[Instanz (Recht)|erster Instanz]] für Vöckelsbach zuständig. 1853 wurde aus dessen [[Gerichtsbezirk]] ein neuer Landgerichtsbezirk ausgegliedert, das [[Landgericht Waldmichelbach]], zu dem nun auch Vöckelsbach gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510181_00223.html &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, betreffend:&amp;lt;br&amp;gt;1) die Aufhebung der Landgerichte Großkarben und Rödelheim, und die Errichtung neuer Landgerichte zu Darmstadt, Waldmichelbach, Vilbel und Altenstadt, ferner die Verlegung des Landgerichtssitzes von Altenschlirf nach Herbstein;&amp;lt;br&amp;gt;2) die künftige Zusammensetzung der Stadt- und Landgerichts-Bezirke in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen&amp;#039;&amp;#039;] vom 15. April 1853. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 19 vom 26. April 1853, S. 221–230 (224f).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch [[Amtsgericht]]e an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen [[Landgericht]]e nun als Obergerichte fungierten, wurde nun das [[Amtsgericht Wald-Michelbach]] im Bezirk des [[Landgericht Darmstadt|Landgerichts Darmstadt]] zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde der Amtsgerichtsbezirk Wald-Michelbach [[Zweiter Weltkrieg|kriegsbedingt]] vorübergehend aufgelöst, dem [[Amtsgericht Fürth (Hessen)|Amtsgericht Fürth]] zugeordnet und dort als Zweigstelle geführt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |ID=13165 |titel=Wald-Michelbach, Landkreis Bergstraße |datum=2020-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; was nach dem Krieg wieder rückgängig gemacht wurde. Zum 1. Juli 1968 wurde dann das Amtsgericht Wald-Michelbach aufgelöst&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister der Justiz |titel=Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) |fundstelle=Artikel 1, Abs. 1 g) und Artikel 2, Abs. 1 c)|nr=4| jahr=1968 |datum=1968-02-12 |seite=1 |seiten=41–44 |kbytes=298}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, womit Vöckelsbach wieder und endgültig in die Zuständigkeit des Amtsgerichts Fürth kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Beschreibungen ===&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine&amp;#039;&amp;#039; findet sich 1786 über Vöckelsbach:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ist das geringste Dörflein in dieser [[Zent (Historische Verwaltungseinheit)|Zent]], aus 6 Häusern und 12 Familien bestehend; seine Nachbaren sind gegen Ost die Kurmainzischen Orte Mackenheim und Abt-Steinach, gegen Süd Schnorr- und Mumbach nämlichen Gebietes; gegen West das folgende Dorf Ober-Mummbach, und gegen Nordwest Weiher, so ebenfalls Mainzisch ist. [...] Durch das Dörflein flieset ein in dessen Gemarkung entspringendes Bächlein, treibet eine Mahlmühle, und füllt bei dem Dorfe Weiher in die Mörlenbach.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;W518&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Vöckelsbach:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Vöckelsbach (L. Bez. Lindenfels) reform. Filialdorf; liegt {{Bruch|2|1|2}}&amp;amp;nbsp;St. von Lindenfels, hat 10 Häuser und 79 Einw., die außer 14 Luth. und 2 Kath. reformirt sind. Im Jahr 1802 kam der Ort von Churpfalz an Hessen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Georg W. Wagner: Band 1, S.&amp;amp;nbsp;252 ({{Google Buch |Linktext=Online bei Google Books |KeinText=1 |BuchID=SJcAAAAAcAAJ |Seite=252}})&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039; von 1845 heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Vöckelsbach b. Lindenfels. – Reformirtes Filialdorf von Waldmichelbach. – 10 H. 79 E. (inkl. 2 Katholiken und 14 Lutheranern). – Großherzogthum Hessen. – Prov. Starkenburg. – Kreis Heppenheim. – Landgericht Fürth. – Hofgericht Darmstadt. – Das Dorf Vöckelsbach ist im Jahre 1802 von Churpfalz an Hessen abgetreten worden.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Kratzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039;, Naumburg 1845, Band 2, S.&amp;amp;nbsp;711 ([http://catalog.hathitrust.org/Record/009731873 online bei Hathi Trust, digital library])&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
==== Einwohnerstruktur ====&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Vöckelsbach 300 Einwohner. Darunter waren 6 (2,0 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 48 Einwohner unter 18 Jahren, 126 waren zwischen 18 und 49, 69 zwischen 50 und 64 und 57 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 144 Haushalten. Davon waren 48 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 45 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 33 Paare mit Kindern, sowie 15 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In nnn Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in nnn Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr  1961 wurden 112 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]]  (91,80 %) und 9 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (7,38 %) Christen gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einwohnerentwicklung ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1613: || 7 [[Hausgesess]]e, [[Leibeigenschaft|Leibeigene]]: 6 Männer und 4 Frauen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Vöckelsbach|width=450|float=none|maxEinwohner=160&lt;br /&gt;
|88|82|107|107|89|98|88|106|100|109|119|105|109|83|122|128|119|122|148&lt;br /&gt;
|vor1834=(1829,79)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,148)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,300)(2015,309)(2019,325)(2022,310)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970 Gemeinde Mörlenbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 1968 wurde der Gemeinde Vöckelsbach ein Wappen mit folgender [[Blasonierung]] verliehen: &amp;#039;&amp;#039;In Gold unter einer gestürzten, mit drei silbernen Vögeln belegten blauen Spitze ein blauer Wellenbalken.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Vöckelsbach, Landkreis Bergstraße, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 152 |nr=6 |jahr=1968 |datum=1968-01-17 |seite=6 |seiten=182 |kbytes=4950}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Für den Straßenverkehr ist Vöckelsbach durch die [[Kreisstraße]] K 19 erschlossen, die bei [[Weiher (Mörlenbach)|Weiher]] von der Landesstraße L 3120 in das Vöckelsbacher Tal abzweigt und im Ort endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ausgang des Vöckelbachtals überquert die stillgelegte, aber denkmalgeschützte [[Überwaldbahn]] auf dem längsten Brückenbauwerk der ganzen Strecke, dem 135 Meter langen &amp;#039;&amp;#039;Vöckelsbacher Viadukt&amp;#039;&amp;#039;. Allerdings liegt die Bahntrasse schon nördlich außerhalb der Gemarkung Vöckelsbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Goswin Widder: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine. Band 1&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1786–1788. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015014113016&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=5 Online bei Hathi Trust, digital library])&lt;br /&gt;
* Georg W. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1.&amp;#039;&amp;#039; Oktober 1829&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei google books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=1}} }}&lt;br /&gt;
* Wagner, Otto: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Mörlenbach : mit Bonsweiher, Ober-Liebersbach, Ober-Mumbach, Vöckelsbach, Weiher.&amp;#039;&amp;#039;  Verlag: Mörlenbach : Gemeinde Mörlenbach, 1983, ISBN 3-9800907-0-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13162 | titel=Vöckelsbach, Landkreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=13162 |titel=Vöckelsbach, Landkreis Bergstraße |datum=2020-03-11}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://www.moerlenbach.de/fileadmin/Dateien/Dateien/GB_20/Haushalt_2018_mit_Wirtschaftsplan_Eigenbetrieb.pdf |titel=Haushaltsplan 2018 |werk=Internatauftritt |hrsg=Gemeinde Mörlenbach |format=PDF; 7 MB |seiten=4 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180616213251/https://www.moerlenbach.de/fileadmin/Dateien/Dateien/GB_20/Haushalt_2018_mit_Wirtschaftsplan_Eigenbetrieb.pdf |abruf=2018-06}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.moerlenbach.de/fileadmin/Dateien/Dateien/GB_20/Haushalt_2021.pdf |titel=Haushalt 2021 |titelerg=Statistische Angaben |seiten=4 |hrsg=Gemeinde Mörlenbach |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220302054858/https://www.moerlenbach.de/fileadmin/Dateien/Dateien/GB_20/Haushalt_2021.pdf |abruf=2024-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=14 |seiten=10 und 64 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=12 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Mörlenbach}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4108330-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vockelsbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mörlenbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bergstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1488]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>