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	<title>Vézelay - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=V%C3%A9zelay&amp;diff=318400&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carsten Steger: /* Eintragung als Weltkulturerbe */ Bildunterschrift korrigiert.</title>
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		<updated>2025-09-18T18:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eintragung als Weltkulturerbe: &lt;/span&gt; Bildunterschrift korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde. Zur Malerin siehe [[Paule Vézelay]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Vézelay&lt;br /&gt;
|armoiries= Vezelay1.png&lt;br /&gt;
|région= [[Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Yonne|Yonne]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Avallon|Avallon]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Joux-la-Ville|Joux-la-Ville]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Avallon-Vézelay-Morvan|Avallon-Vézelay-Morvan]]&lt;br /&gt;
|insee= 89446&lt;br /&gt;
|cp= 89450&lt;br /&gt;
|longitude= 03/44/45/O&lt;br /&gt;
|latitude= 47/27/57/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 170&lt;br /&gt;
|alt maxi= 339&lt;br /&gt;
|siteweb= [http://www.vezelay.fr/ www.vezelay.fr]&lt;br /&gt;
|image= Village de Vézelay.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Blick auf Vézelay&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vézelay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|89446}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|89446}}) im [[Département Yonne]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bourgogne-Franche-Comté]]. Vézelay ist ein weit über Frankreich hinaus bekannter [[Wallfahrtsort]] und einer der Ausgangspunkte des [[Jakobsweg]]s &amp;#039;&amp;#039;([[Via Lemovicensis]])&amp;#039;&amp;#039;; der Ort ist als eines der [[Die schönsten Dörfer Frankreichs|schönsten Dörfer Frankreichs]] &amp;#039;&amp;#039;(Plus beaux villages de France)&amp;#039;&amp;#039; klassifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.les-plus-beaux-villages-de-france.org/fr/vezelay-0 |titel=Vézelay |werk=Les Plus Beaux Villages de France |sprache=fr |abruf=2012-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stadthügel mit der Abteikirche von Vézelay zählt seit 1979 zum [[UNESCO-Weltkulturerbe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;whc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Vézeliens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vézeliennes&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Klima ==&lt;br /&gt;
Der bekannte Wallfahrtsort liegt auf einem Hügel im nordwestlichen Zipfel des [[Morvan]] am Fluss [[Cure (Fluss)|Cure]] in einer Höhe von ca. 180 bis {{Höhe|250}}. Das Gemeindegebiet ist Teil des [[Regionaler Naturpark Morvan|Regionalen Naturparks Morvan]]. Die Départementshauptstadt [[Auxerre]] befindet sich knapp 51 km nordwestlich; die Kleinstadt [[Avallon]] liegt ca. 16&amp;amp;nbsp;km (Fahrtstrecke) östlich. Das Klima ist gemäßigt bis warm; Regen (ca. 925&amp;amp;nbsp;mm/Jahr) fällt übers Jahr verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.climate-data.org/europa/frankreich/burgund/vezelay-194641/ Vézelay – Klimatabellen.] de.climate-data.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Vézelay von den acht Nachbargemeinden:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Asnières-sous-Bois]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Montillot]]&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Asquins]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=&lt;br /&gt;
 | OST=[[Saint-Père (Yonne)|Saint-Père]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Foissy-lès-Vézelay]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Fontenay-près-Vézelay]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[La Maison-Dieu]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Chamoux]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|Name=Vézelay|float=none|tcolor=0|quelle=[[École des hautes études en sciences sociales|EHESS]]/Cassini bis 1999,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=39693|title=Notice Communale Vézelay|accessdate=2023-11-06|publisher=[[École des hautes études en sciences sociales|EHESS]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]] ab 2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/3681328?geo=COM-89446|title=Populations légales 2016 Commune de Vézelay (89446)|accessdate=2023-11-06|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|anm=Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz|werte=(1793,1300)(1800,1406)(1806,1285)(1821,1245)(1831,1161)(1836,1169)(1841,1193)(1846,1243)(1851,1308)(1856,1158)(1861,1162)(1866,1148)(1872,1053)(1876,1010)(1881,969)(1886,901)(1891,937)(1896,863)(1901,798)(1906,799)(1911,753)(1921,684)(1926,633)(1931,585)(1936,639)(1946,532)(1954,562)(1962,541)(1968,513)(1975,541)(1982,582)(1990,571)(1999,492)(2006,473)(2006,473)(2011,433)(2016,433)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Bevölkerungsrückgang seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist in der Hauptsache auf den Verlust an Arbeitsplätzen infolge der [[Mechanisierung der Landwirtschaft]] und der Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang lebten die Bewohner des Ortes als [[Selbstversorger]] von den Erträgen ihrer Felder und Gärten. Märkte und Lebensmittelgeschäfte gab es nicht; einige Frauen betrieben in geringem Umfang Straßenhandel. Im Mittelalter spülte der Pilgertourismus Einnahmen in die Kassen des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die über tausendjährige Geschichte des Ortes begann im Jahr 858/859 mit der Gründung einer [[Benediktinerabtei]] durch Gerhard (Girard) II., [[Grafschaft Vienne|Graf von Vienne]], in einer Tallage unterhalb des heutigen Ortes (heute [[Saint-Père (Yonne)|Saint-Père sous Vézelay]]). Das Kloster, zu Anfang ein [[Nonnenkloster|Frauenkloster]], wurde gemäß der Gründungsurkunde zu Ehren Christi und der [[Jungfrau Maria]] errichtet, als Schutzheilige kamen bereits in früher Zeit auch die [[Apostel Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] hinzu. Ausgestattet mit königlichen und päpstlichen Privilegien und von [[Nikolaus I. (Papst)|Papst Nikolaus&amp;amp;nbsp;I.]] mit [[Reliquien]] der Heiligen [[Pontianus]] und [[Andeolus]] beschenkt, wurde es in den folgenden Jahren in ein Männerkloster umgewandelt. Unter der Leitung des aus [[Autun]] gekommenen Abtes Odo (Eudes) umwehrte man es mit einer Mauer und verlegte es schließlich nach einer Plünderung durch die [[Normannen]] (887) zur besseren Verteidigung auf die benachbarte Anhöhe, den heutigen Standort. Die schon durch Graf Landry [[Liste der Herrscher von Nevers|von Nevers]] eingeleitete Eingliederung in den Reformverband von [[Abtei Cluny|Cluny]] &amp;#039;&amp;#039;(ordo cluniacensis)&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1058 durch Papst [[Stephan IX.]] bestätigt. Vézelay war hierdurch Cluny unterstellt, behielt jedoch seinen Status als [[Abtei]]. Erst Abt Wilhelm von Mello (gewählt 1161) stellte die volle Selbständigkeit gegenüber Cluny wieder her.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Vézelay Blick auf Vézelay 2.jpg|800|Blick auf Vézelay}}&lt;br /&gt;
Zu einem bedeutenden Wallfahrtsort und Ausgangspunkt einer der Routen des [[Jakobsweg]]es nach [[Santiago de Compostela]] wurde Vézelay durch seine Schutzheilige [[Maria Magdalena]]. Reliquien der Heiligen befanden sich wahrscheinlich schon seit dem späten 9. Jahrhundert in Vézelay. Die von Cluny ausgehende Förderung ihres Kultes führte dazu, dass Vézelay unter Abt Gottfried (Geoffroi, 1037–1051) die Heilige unter seine Schutzheiligen aufnahm, in dieser Form erstmals durch ein Privileg [[Leo IX.|Papst Leos&amp;amp;nbsp;IX.]] belegt (&amp;#039;&amp;#039;Epist.&amp;#039;&amp;#039; 36, [[Patrologia Latina|PL]] 143,642). Während dieser Zeit entstand eine erste Fassung der [[Mirakel]]sammlung über die wundertätige Wirkung der Reliquien der Heiligen, und wenig später auch und die neben konkurrierenden Angaben offizielle lokale Tradition über die [[Reliquientranslation|Translatio]] dieser Reliquien nach Vézelay: demnach war Maria Magdalena gemeinsam mit anderen Heiligen vor der Verfolgung der Juden aus Judäa geflohen und nach ihrem Tod zunächst in Südfrankreich, in [[Marseille]] oder nach verbreiteterer Version in [[Aix-en-Provence]], bestattet, ihre Gebeine aber zur Zeit von Abt Odo nach Vézelay überführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert war Vézelay das unangefochtene Zentrum des Magdalenenkultes. Dieser Entwicklung verdankte es nicht nur einen seither nicht wieder erreichten wirtschaftlichen Aufschwung, sondern auch seine zeitweise Präsenz im politischen Geschehen Europas. Hier rief [[Bernhard von Clairvaux]] 1146 zum [[Zweiter Kreuzzug|zweiten Kreuzzug]] auf, hier trafen sich 1190 zu Beginn des [[Dritter Kreuzzug|dritten Kreuzzuges]] der französische König [[Philipp II. (Frankreich)|Philipp&amp;amp;nbsp;II.]] und [[Richard Löwenherz]] zum Aufbruch ins Heilige Land, 1166 sprach hier [[Thomas Becket]], als [[Erzbischof von Canterbury]] ins Exil vertrieben, den Bannfluch über seinen König [[Heinrich II. (England)|Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vézelay büßte diese Stellung jedoch im 13. Jahrhundert wieder ein, als [[Karl II. (Neapel)|Karl&amp;amp;nbsp;(II.) von Anjou]], zu dieser Zeit noch Graf der Provence und in Abwesenheit seines Vaters Regent des Königreichs Neapel, 1279/80 aufwendige Untersuchungen zur Tradition der Magdalenenreliquien anstellen ließ und hierbei in einem Sarkophag in einer Kapelle der provenzalischen [[Ste-Marie-Madeleine de Saint-Maximin-la-Sainte-Baume|Abtei Saint-Maximin]] angeblich die echten, in ihrer Echtheit durch eine beiliegende, aber heute nicht mehr erhaltene Urkunde verbürgten Gebeine der Heiligen entdeckt wurden. Die Entdeckung führte zu einer heftigen Kontroverse zwischen beiden Abteien, die 1295 durch Papst [[Bonifaz VIII.]] zugunsten von Saint-Maximin entschieden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äbte von Vézelay hatten die Rechte und damit verbundenen Einkünfte der Abtei schon im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gegen die [[Liste der Bischöfe von Autun|Bischöfe von Autun]] und besonders gegen die [[Grafschaft Nevers|Grafen von Nevers]] verteidigen müssen, von denen die Letzteren die Schutzrechte über die Abtei beanspruchten und sich zeitweise mittels einer [[Vogt]]ei deren weltliche Jurisdiktion zu sichern vermochten. Als es 1104 zu einem Aufstand der Bürger von Vézelay kam, weil ihnen die Abtei die Verpflichtung zur kostenlosen Beherbergung der Pilger auferlegt hatte, stellten sich die Grafen auf die Seite der Bürgerschaft und leisteten ihr in den folgenden Jahrzehnten immer wieder Waffenhilfe, wogegen die Abtei ihrerseits den Schutz des französischen Königs einforderte. Im Konflikt mit der Abtei gründeten die Bürger eine [[Kommune (Mittelalter)|Kommune]] mit gewählten Konsuln (1152), die jedoch 1155 durch den König wieder aufgehoben wurde, und erlangten nach 1166 verbriefte Freiheitsrechte &amp;#039;&amp;#039;(Libertas Vizeliacensis)&amp;#039;&amp;#039;, die auch zum Vorbild für [[Avallon]] und andere Orte der Umgebung wurden. Die königliche Gewalt machte sich die Situation ihrerseits zunutze, um ihre Oberherrschaft auf Kosten der Abtei und ihrer Gegner auszubauen, zwang [[Ludwig I. (Flandern)|Ludwig&amp;amp;nbsp;II. von Nevers]] zum förmlichen Verzicht auf seine Schutzrechte und machte Vézelay nach 1360 auch zum Sitz der Fiskalverwaltung für alle der königlichen Hoheit unterstehenden Territorien im Gebiet der Diözese von Autun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:West facade of Basilique Sainte-Marie-Madeleine de Vézelay (August 2017).jpg|mini|Fassade der Basilika Sainte-Marie-Madeleine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Porte neuve.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Porte Neuve&amp;#039;&amp;#039; aus dem 14. Jh. ist Teil des Verteidigungswalls um Vézelay]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1569 gingen im Zuge der protestantischen [[Bildersturm|Bilderstürme]] die Magdalenenreliquien verloren. Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde zudem der gesamte Figurenschmuck an der Fassade der Basilika zerstört. Erst in den Jahren 1870/76 wurde die Bedeutung für den Magdalenenkult noch einmal wiederbelebt: Neue Reliquien der Heiligen wurden eingesetzt, und seitdem strömen die Pilger wieder nach Vézelay. Das Kloster ist heute Sitz eines gemischten Ordens, der &amp;#039;&amp;#039;[[Gemeinschaften von Jerusalem|Fraternité de Jérusalem]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ab 1840 unter der Leitung von [[Eugène Viollet-le-Duc]] erfolgte Restaurierung der baufällig gewordenen und im frühen 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vom Abbruch bedrohten Abtei leitete eine ganze Reihe von weiteren Restaurierungen historischer Kirchen, Schlösser und Befestigungsanlagen ein und bedeutet damit den Anfang der heutigen [[Denkmalpflege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ste-Marie-Madeleine (Vézelay)|Sainte-Marie-Madeleine]]: im 12. Jahrhundert erbaute romanische (Schiff) und frühgotische [[Basilika (Bautyp)|Basilika]], seit 1979 [[UNESCO-Welterbe]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Porte Neuve&amp;#039;&amp;#039;, ein gut erhaltenes Stadttor mit massivem Turm aus dem Spätmittelalter, diente 1966 als Kulisse bei der erfolgreichen französischen Filmkomödie &amp;#039;&amp;#039;[[Drei Bruchpiloten in Paris|La grande vadrouille]]&amp;#039;&amp;#039; („Die große Sause“).&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Chapelle la Cordelle&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;Chapelle Sainte-Croix&amp;#039;&amp;#039; genannt, wurde kurz nach seiner Kreuzzugspredigt im Jahre 1146 von [[Bernhard von Clairvaux]] errichtet. Die Kapelle befindet sich am Fuße des Hügels, auf dem Vézelay liegt und zwar in Richtung [[Asquins]]. Ab 1217 ließen sich [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] (in Frankreich &amp;#039;&amp;#039;Cordeliers&amp;#039;&amp;#039; genannt) in Vézelay nieder. Diese erhielten die &amp;#039;&amp;#039;Chapelle Sainte-Croix&amp;#039;&amp;#039; und erweiterten sie zum Kloster &amp;#039;&amp;#039;La Cordelle&amp;#039;&amp;#039;. Im Zuge der Umwandlung des Kirchenguts in [[Nationalgut|Nationalgüter]] während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] endete 1791 der Anspruch der Franziskaner auf &amp;#039;&amp;#039;La Cordelle&amp;#039;&amp;#039;. Das Anwesen wurde teilweise zerstört und dann vom Staat verkauft. Über ein Jahrhundert war es in Privatbesitz. Seit 1949 gehört die &amp;#039;&amp;#039;Chapelle la Cordelle&amp;#039;&amp;#039; wieder den Franziskanern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Vezélay - Timpà.JPG|Pforte&lt;br /&gt;
   Vezelay chevet11.jpg|Chorapsis&lt;br /&gt;
   Vezelay JBU03.jpg|Paradies mit Eingangssituation&lt;br /&gt;
   Nef de la basilique de Vézelay à 14h27 le 23 juin 1976.jpg|Innenansicht&lt;br /&gt;
   Vézelay Nef Chapiteau 230608 08.jpg|Kapitell am Seitenschiff, 2. Hälfte 12. Jh.&lt;br /&gt;
   Vézelay Narthex Chapiteau 220608 02.jpg|Kapitell am Narthex um 1140&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintragung als Weltkulturerbe ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
|Name          = Abteikirche und Stadthügel von Vézelay&lt;br /&gt;
|Bild          = [[Datei:Aerial image of Vézelay Abbey (view from the southwest).jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|Beschriftung  = Luftaufnahme&lt;br /&gt;
|Staats-Gebiet = {{Frankreich}}&lt;br /&gt;
|Typ           = Kultur&lt;br /&gt;
|Kriterien     = (i) (vi)&lt;br /&gt;
|Referenz-Nr   = 84bis&lt;br /&gt;
|Fläche        = {{0|00}}183&lt;br /&gt;
|Puffer        = 18373&lt;br /&gt;
|Region        = Europa und Nordamerika&lt;br /&gt;
|Jahr          = 1979&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Stadthügel von Vézelay mit der Abteikirche wurden 1979 aufgrund eines Beschlusses der [[Neuaufnahmen in das UNESCO-Kultur- und -Naturerbe 1979|dritten Sitzung]] des [[Welterbekomitee]]s in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. In der Sitzung wurden noch vier weitere Stätten aus Frankreich als Welterbe aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;decision&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://whc.unesco.org/en/decisions/2203 |titel=Decision CONF 003 XII.46. Consideration of Nominations to the World Heritage List |hrsg=UNESCO World Heritage Centre |datum=1979 |sprache=en |abruf=2022-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welterbestätte umfasst eine Fläche von 183&amp;amp;nbsp;Hektar und eine Pufferzone von 18.373&amp;amp;nbsp;Hektar. Sie besteht aus den beiden Teilen „Hügel von Vézelay“ (178 Hektar) und Corbigny (5&amp;amp;nbsp;Hektar), einem kleinen [[Weiler]] südwestlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;whc&amp;quot;&amp;gt;{{Weblink Welterbe |Nummer=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eintragung erfolgte aufgrund der [[UNESCO-Welterbe#Kriterien für Kulturerbe|Kriterien]] (i) und (vi).&amp;lt;ref name=&amp;quot;whc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=(ii): Die Kirche der Heiligen Maria Magdalena von Vézelay ist ein Meisterwerk der Burgundischen Romanik. Das Mittelschiff (1120–1140), das durch seine zweifarbigen [[Gewölberippe|Gewölberippen]] wirkungsvoll unterbrochen wird, ist mit einer Reihe von Kapitellen geschmückt, die in Stil und Themenvielfalt einzigartig sind. Das geschnitzte Portal zwischen dem Kirchenschiff und der Vorhalle, insbesondere das Tympanon der ‚Mission der Apostel‘, macht es zu einem der wichtigsten Denkmäler der westlichen Romanik.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=(iv): Im 12. Jahrhundert war der Hügel von Vézelay ein besonderer Ort, an dem die mittelalterliche christliche [[Spiritualität]] eine Art [[Paroxysmus]] erreichte und zu vielfältigen und einzigartigen [[Manifestation]]en führte, die von [[Gebet]]en und [[Chanson de geste]] bis hin zu den [[Kreuzzüge]]n reichten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Théodore de Bèze]] (1519–1605), Genfer Reformator französischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Jean-François Foucquet]] (1665–1741), Jesuit, Bischof, Historiker und Astronom&lt;br /&gt;
* [[Romain Rolland]] (1866–1944), Autor, Literaturnobelpreisträger 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alain Erlande-Brandenburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Vézelay.&amp;#039;&amp;#039; Gisserot, Paris 2002, ISBN 2-87747-619-7.&lt;br /&gt;
* Anke Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Südfranzösische Lokalheilige zwischen Kirche, Dynastie und Stadt vom 5. bis zum 16. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Steiner Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-07789-8 (= Beiträge zur Hagiographie, 2).&lt;br /&gt;
* Jean Richard: &amp;#039;&amp;#039;Vézelay.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039;. Band VIII, Sp. 1609–1610.&lt;br /&gt;
* [[Victor Saxer]]: &amp;#039;&amp;#039;Maria Magdalena.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Band VI, Sp. 282–284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vezelaytourisme.com/ Tourismusseite von Vézelay] (frz./engl.)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.art-roman.net/vezelay/vezelay.htm |text=Webseite mit vielen Bildern. |wayback=20220124141037}} art-roman.net (französisch).&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=84bis}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.kathedralenwelt.de/vezelay/vezelay00.html |text=Webseite mit vielen Fotos |wayback=20170312202117}}&lt;br /&gt;
* [http://www.basiliquedevezelay.org/ Website über die Basilika] (frz.)&lt;br /&gt;
* Jens Golombek: [https://www.spiegel.de/reise/europa/pilgerpfad-jakobsweg-im-franzoesischen-vezelay-in-burgund-a-823347.html &amp;#039;&amp;#039;Jakobsweg in Frankreich: Auf Pilgerpfaden durchs Burgund&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]], 25. März 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Welterbe Frankreich&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der schönsten Dörfer Frankreichs in Bourgogne-Franche-Comté&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Avallon&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4063430-9|LCCN=n50074011|VIAF=139527254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vezelay}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abteikirche und Stadthügel von Vézelay| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die schönsten Dörfer Frankreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Jakobsweg (Via Lemovicensis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vézelay| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Frankreich]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Carsten Steger</name></author>
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