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	<title>Uwe Scholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uwe_Scholz&amp;diff=227562&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22808-49: Die bisherige Webadresse ist nicht mehr gültig.</title>
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		<updated>2026-04-13T23:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die bisherige Webadresse ist nicht mehr gültig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uwe Scholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1958]] in [[Seeheim-Jugenheim|Jugenheim]], [[Hessen]]; † [[21. November]] [[2004]] bei [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Choreograf]] und [[Ballett]]direktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Scholz wurde von 1973 bis 1979 in [[Stuttgart]] bei [[John Cranko]] und [[Marcia Haydée]] ausgebildet und bekam dort 1980 auch seinen ersten festen Choreografie-Vertrag. Zwei Jahre später wurde er nach dem Tode von John Cranko zum ersten „Ständigen Choreografen“ am [[Stuttgarter Ballett]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Opernhaus Zürich]] war Scholz von 1985 bis 1991 engagiert. Bei seinem Amtsantritt war er mit 26 Jahren der bis dahin jüngste Leiter eines europäischen Tanzensembles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1991 bis zu seinem Tod war er Chef-Choreograf der [[Oper Leipzig]]. Uwe Scholz schuf Ballette von internationalem Rang, so unter anderem [[Joseph Haydn|Haydns]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schöpfung|Schöpfung]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] &amp;#039;&amp;#039;[[Große Messe in c-Moll|Große Messe]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pax Questuosa&amp;#039;&amp;#039; von [[Udo Zimmermann]], [[Hector Berlioz|Berlioz’]] &amp;#039;&amp;#039;[[Symphonie fantastique]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rot und Schwarz]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Stendhal]] sowie Interpretationen von [[Johann Sebastian Bach|Bach]]-Werken und von Symphonien [[Anton Bruckner|Bruckners]], [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]], [[Robert Schumann|Schumanns]] und [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Prokofjews]]. Im Jahr 1993 wurde er zum Professor an der [[Hochschule für Musik und Theater Leipzig]] ernannt. Außerdem gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der [[Freie Akademie der Künste zu Leipzig|Freien Akademie der Künste zu Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scholz ist vor allem mit sinfonischen Balletten bekannt geworden. Seit 1977 hatte er über 100 Ballette zu Musik von der Klassik bis zur Moderne choreografiert. Seine hohe Musikalität, seine künstlerische Sensibilität und Wärme sowie eine elegante und stringente Linienführung auch in der Arbeit mit großen Ensembles machten ihn weit über die Grenzen Deutschlands hinaus berühmt. Unter anderem choreografierte er Ballette für die [[Teatro alla Scala|Mailänder Scala]], die [[Wiener Staatsoper]], die [[Les Ballets de Monte Carlo|Ballets de Monte Carlo]] und immer wieder für das [[Stuttgarter Ballett]]. Seine letzten großen Choreografien waren &amp;#039;&amp;#039;[[Le sacre du printemps]]&amp;#039;&amp;#039; in einer spektakulären Leipziger Doppelversion sowie &amp;#039;&amp;#039;Scholz Notizen&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Abende unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Notizen&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Notizen&amp;amp;nbsp;III&amp;#039;&amp;#039; sowie Choreografien zu [[Richard Wagner|Wagners]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ring des Nibelungen|Ring]]&amp;#039;&amp;#039; waren geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2004 gab es infolge von Budgetkürzungen, einer Verkleinerung seiner Compagnie und der drohenden Schließung der zur Leipziger Oper gehörenden Ballettschule Meinungsverschiedenheiten zwischen Scholz, der Stadt [[Leipzig]] und der Leipziger Oper. Es wurde damals beschlossen, dass Scholz bis zum Ende der Spielzeit 2005/06 Chef-Choreograf bleiben, aber eine einjährige Auszeit nehmen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf gab Uwe Scholz aus gesundheitlichen Gründen –&amp;amp;nbsp;er kämpfte seit Jahren mit psychischen Problemen und einer daraus resultierenden [[Alkoholkrankheit]]&amp;amp;nbsp;– seinen Rückzug aus dem künstlerischen Berufsleben bekannt. Scholz litt bereits seit Wochen an einer lebensbedrohlichen Erkrankung der [[Bauchspeicheldrüse]], als er am 21. November 2004 in einer Klinik in der Nähe von Berlin an einer akuten [[Lungenentzündung]] verstarb. Sein Grab befindet sich in [[Lützelbach]] im [[Odenwald]]. Uwe Scholz’  Nachfolge als künstlerische Leiter des Leipziger Balletts trat 2005 der Kanadier [[Paul Chalmer]] an. Ihm folgten Mario Schröder (2010) und Rémy Fichet (2025). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 ist die Choreologin Tatjana Thierbach Erbin und Eigentümerin der Urheberpersönlichkeitsrechte von Uwe Scholz. Seit 2026 hat sie auch sämtliche Nutzungs-und Lizensierungsrechte am Gesamtwerk von Uwe Scholz inne. Die von ihr gegründete Uwe Scholz Legacy widmet sich der Bewahrung und Aufführung des choreographischen Erbes von Uwe Scholz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://uwescholz.dance/ueber-uns/ |titel=Über uns |sprache=de-DE |abruf=2026-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 2007 wurde über Scholz der Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Seelenlandschaften, Der Choreograph Uwe Scholz&amp;#039;&amp;#039; gedreht;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.imdb.com/title/tt1122607 | titel=Soulscapes: The Choreographer Uwe Scholz | hrsg=[[Internet Movie Database]] | zugriff=2015-06-10 | sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dieser Film wurde auf Filmfestivals in Prag, Mailand und Biarritz gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ceskatelevize.cz/specialy/zlatapraha/en/2007/competition-programmes-9/ 44th International Television Festival – Golden Prague]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museoscienza.org/attivita/midoc/2007_09_29.asp Milano Doc Festival 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.biarritz.fr/Images/Upload/PRESSE/PDF/DP_FIPA.pdf |wayback=20151215175633 |text=Festival International de Programmes Audiovisuels (FIPA) 2007}} (PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Scholz erschien auch in dem ZDF Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;West-Östliches Tanztheater – Von neuen und „alten“ Choreographen in neuen und alten Bundesländern&amp;#039;&amp;#039; (1992).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1992/40/zeitgeist-ballett Rene Drommert: &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeist Ballett&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 40/1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Leipziger Choreografie von &amp;#039;&amp;#039;Le sacre du printemps&amp;#039;&amp;#039; erschien im Jahre 2008 als DVD&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.imdb.com/title/tt1350506 | titel=Le sacre du printemps | hrsg=[[Internet Movie Database]] | zugriff=2015-06-10 | sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde von internationalen Fernsehsendern ausgestrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Omaggio Alla Danza (1987)&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande (1996)&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Theaterpreis]] in der Sparte Tanz (1998)&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Tanzpreis]] (1999)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nadja Kadel, Kati Burchart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitsprünge. Leaps in Time. Uwe Scholz&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2013, ISBN 978-3-00-037260-5&lt;br /&gt;
* Marie-Luise Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Lichtdesign&amp;#039;&amp;#039;. Reimer, Berlin 2002, ISBN 3-496-01252-8 (Fachbuch mit zahlreichen Bildern von Choreographien von Uwe Scholz in Leipzig).&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Uwe Scholz|3|1629|1630|Autor=Ursula Pellaton}}&lt;br /&gt;
* Lothar Wittke (Text), Andreas Birkigt (Fotos): &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Ballett. 10 Jahre Uwe Scholz&amp;#039;&amp;#039;. Edition Braus, Heidelberg 2001, ISBN 3-926318-90-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://uwescholz.dance Uwe Scholz Legacy], mit vielen Fotos, Werkverzeichnis und aktuellen Hinweisen zu weltweiten Aufführungen&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119458136}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2797004}}&lt;br /&gt;
* [http://www.scholzballets.com/ Scholzballets.com] mit vielen Fotos, Biographie, Werkverzeichnis und aktuellen Aufführungen weltweit&lt;br /&gt;
* [https://www.oper-leipzig.de/de/ensemble/person/uwe-scholz/1087 Uwe Scholz] Biografie auf der Website des Leipziger Balletts&lt;br /&gt;
* [https://www.thierbach-choreo.com/ Website der Choreologin von Uwe Scholz] mit Fotos, aktuellen Hinweisen zu weltweiten Aufführungen und Weiterführungen des Werkes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119458136|LCCN=n/97/869388|VIAF=62358736}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scholz, Uwe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Choreograf (Ballett)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HMT Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oper Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scholz, Uwe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Choreograf und Ballettdirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Seeheim-Jugenheim|Jugenheim]], [[Hessen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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