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	<title>Uwe Maeffert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:21:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uwe_Maeffert&amp;diff=978942&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2025-10-16T18:38:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uwe Maeffert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1943]] in [[Berlin]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Strafverteidiger (Deutschland)|Strafverteidiger]] und [[Sachbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maeffert ist seit 1974 Rechtsanwalt in [[Hamburg]]. Er gilt als einer der bekanntesten Strafverteidiger der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mopo.de/news/amor-s--staranwalt-verteidigt-bandenboss,5066732,5180370.html Staranwalt verteidigt Bandenboss], Hamburger Morgenpost vom 1. Juli 2010, abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er fing an, sich seinen Ruf in den 1970er- und 1980er-Jahren zu erwerben, als er zahlreiche Mandaten wegen Straftaten im Zusammenhang mit dem [[Versammlungsgesetz (Deutschland)|Versammlungsgesetz]] und Mandaten aus der „linken Szene“ vertrat. Unter anderem gehörte er 1981 gemeinsam mit Hans-Joachim Ehrig und [[Eberhard Kempf]] zu den Verteidigern im Nürnberger [[KOMM (Nürnberg)|Komm]]-Prozess.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mauz&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=14335535|Titel=Vorwärts Kameraden, wir müssen zurück|Autor=[[Gerhard Mauz]]|Jahr=1982|Nr=11|Datum=1982-03-15|Seiten=52–54}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maeffert machte sich zunächst auch als [[Arbeitsrecht]]ler mit gewerkschaftlicher Orientierung einen Namen, indem er sich um die Weiterbeschäftigung im Fall fristloser Kündigung bis zur arbeitsgerichtlichen Klärung engagierte. Spektakulär war der Fall eines Bochumer [[Opel]]-Betriebsrats, den der Konzern trotz gerichtlicher Vorgabe und 500.000 DM Strafandrohung nicht auf das Gelände lassen wollte. Maeffert wurde damals dem Bremer [[Kommunistischer Bund|KB Nord]] zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verteidigte in Aufsehen erregenden Fällen, beispielsweise den sogenannten Säurefassmörder [[Lutz Reinstrom]], die als Monika Weimar bekannte, wegen der Ermordung ihrer Kinder verurteilte [[Monika Böttcher (geschiedene Weimar)|Monika Böttcher]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrichsen&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=8671663|Titel=Faktisch am Ende|Autor=[[Gisela Friedrichsen]]|Jahr=1997|Nr=10|Datum=1997-03-03|Seiten=82–88}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Marianne Bachmeier]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rückert&amp;quot;&amp;gt;[[Sabine Rückert]]: Quälgeister der Justiz. In: [[Die Zeit]] vom 10. Januar 2001. [https://www.zeit.de/2001/18/200118_verteidiger.xml/komplettansicht Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; die den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschossen hatte, und [[Thomas Wüppesahl]], den ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Mitbegründer der [[Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten|Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizisten]], der wegen eines geplanten Raubmordes verurteilt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiegand&amp;quot;&amp;gt;Ralf Wiegand: Ein Querulant und ein mörderischer Plan. In: Süddeutsche Zeitung vom 3. März 2005. [https://www.sueddeutsche.de/panorama/polizei-ein-querulant-und-ein-moerderischer-plan-1.854904 Online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Maeffert vertrat auch die Angeklagten im Prozess um den [[Polizistenmord von Holzminden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrichsen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.anwaltverein.de/downloads/Anwaltsblatt/AnwBl-Archiv/Jahrgang_1997/02-97.pdf | wayback=20120717013227 | text=Uwe Maeffert: Das „Hildesheimer-Polizistenmord“-Verfahren. In: Anwaltsblatt, 2/1997, S. 84–88.  (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 2007 verteidigte er den Millionär [[Ulrich Marseille]] vor dem Amtsgericht in Halle; zeitgleich war er im so genannten &amp;#039;&amp;#039;Weimarer Rauschpilz-Prozess&amp;#039;&amp;#039; als Verteidiger vor dem Amtsgericht in Weimar tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Fall wird literarisch bei [[Andrea Hanna Hünniger]] verarbeitet: Das Paradies. Meine Jugend nach der Mauer. Tropen: Stuttgart 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat als „Staranwalt“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiegand&amp;quot; /&amp;gt; damit ein erhebliches Medieninteresse angezogen. Seine Tätigkeit wird recht unterschiedlich bewertet. So klagten Gerichte, Zeugen und gelegentlich auch Journalisten über aggressives Vorgehen, andererseits wurde auch Maefferts Hartnäckigkeit hervorgehoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mauz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrichsen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rückert&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9157607|Titel=Zeitfressende Anklage|Autor=[[Gisela Friedrichsen]]|Jahr=1995|Nr=9|Datum=1995-02-27|Seiten=34–36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkte an Büchern und Texten als Co-Autor mit. 1986 verfasste er &amp;#039;&amp;#039;Bruchstellen&amp;#039;&amp;#039;, das in Form eines literarischen Berichts die Ereignisse eines seiner spektakulären Prozesse schildert: den Fall zweier Türken, die 1983 wegen [[Landfriedensbruch]]s, [[Gefährliche Körperverletzung|gefährlicher Körperverletzung]] und [[Widerstand gegen die Staatsgewalt|Widerstands gegen die Staatsgewalt]] angeklagt waren und nach einjähriger Verhandlungsdauer freigesprochen wurden. 1989 folgte &amp;#039;&amp;#039;Strafjustiz&amp;#039;&amp;#039;. Er ist Mitglied im [[Schildower Kreis]], welcher sich für die [[Legalisierung von Drogen]] einsetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://schildower-kreis.de/netzwerk/ | titel=Informationen über die im Schildower Kreis aktiven Einzelpersonen | titelerg=  | autor= | hrsg=[[Schildower Kreis]] | werk= | seiten= | datum= | zugriff=2019-12-10 | sprache=de | format= | kommentar= | zitat= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maeffert ist Vater zweier Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108937844}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Nürnberger KOMM-Prozess&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit Hans-Jürgen Ehrig und Eberhard Kempf), Konkret Literatur-Verlag 1981, ISBN 3-922144-19-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruchstellen. Eine Prozeßgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Suhrkamp 1986, ISBN 3-518-11387-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strafjustiz&amp;#039;&amp;#039;, Rasch und Röhring 1989, ISBN 3-89136-273-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[[Sabine Rückert]]: Quälgeister der Justiz. In: [[Die Zeit]] vom 10. Januar 2001. [https://www.zeit.de/2001/18/200118_verteidiger.xml/komplettansicht Online].&lt;br /&gt;
*{{Der Spiegel|ID=9157607|Titel=Zeitfressende Anklage|Autor=[[Gisela Friedrichsen]]|Jahr=1995|Nr=9|Datum=1995-02-27|Seiten=34–36|Kommentar=Artikel über den Prozess zum Holzmindener Polizistenmord mit einem Überblick über Maefferts spektakuläre Fälle}}&lt;br /&gt;
*Uwe Maeffert: Das „Hildesheimer-Polizistenmord“-Verfahren. In: Anwaltsblatt, 2/1997, S. 84–88. [http://www.anwaltverein.de/downloads/Anwaltsblatt/AnwBl-Archiv/Jahrgang_1997/02-97.pdf Online] (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108937844|LCCN=n/81/4849|VIAF=20236910}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maeffert, Uwe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maeffert, Uwe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sachbuchautor und Strafverteidiger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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