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	<title>Uwe Greßmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T21:57:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uwe_Gre%C3%9Fmann&amp;diff=2194007&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ndevln: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-04-27T10:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uwe Greßmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Mai]] [[1933]] in [[Berlin]]; † [[30. Oktober]] [[1969]] in Berlin) war ein deutscher [[Lyriker]]. Er gilt als [[Poète maudit]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marion Titze]]: &amp;#039;&amp;#039;Die retuschierte Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; in: [[Aus Politik und Zeitgeschichte]]: &amp;#039;&amp;#039;Leseland DDR.&amp;#039;&amp;#039; Heft 11/2009, S. 3–8, hier S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Uwe Greßmann verbrachte seine Kindheit in verschiedenen Waisenhäusern und bei wechselnden Pflegeeltern. Nach Abschluss der Volksschule begann er eine Lehre als Elektroinstallateur, musste diese aber nach kurzer Zeit wegen einer schweren [[Tuberkulose]]erkrankung abbrechen. Die Jahre von 1949 bis 1954 verbrachte er in Kliniken und Sanatorien und konnte daher weder die Lehre fortsetzen noch ein geplantes Studium an der [[Arbeiter-und-Bauern-Fakultät|ABF]] aufnehmen. Er arbeitete ab 1954 als Montierer in einer Privatfirma in Berlin, ab 1958 bei den [[Handelsorganisation|HO-Gaststätten]] Berlin-Mitte zunächst als Bote, später als Postabfertiger. Ende der 1960er Jahre wurde er vom Dienst suspendiert und lebte als freier Autor und Übersetzer in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greßmann war literarischer Autodidakt, überliefert sind Berichte über sein exzessives Lesepensum. 1961 erschienen erste Gedichte in der Literaturzeitschrift [[Neue deutsche literatur|NDL]], gefolgt von weiteren Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Gefördert wurde er insbesondere von [[Adolf Endler]], der sich bei Institutionen, Zeitungen und Verlagen für ihn einsetzte. 1966 erschien als einzige eigenständige Publikation zu Lebzeiten Greßmanns sein Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Der Vogel Frühling&amp;#039;&amp;#039;, der von [[Elke Erb]] in [[Sinn und Form]] überaus positiv besprochen wurde und mit dem der Autor endgültig zu einer der wichtigsten Stimmen der Lyrik seiner Zeit avancierte. Seinen zweiten Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Das Sonnenauto&amp;#039;&amp;#039; konnte Greßmann noch vorbereiten, die Publikation erfolgte 1972 bereits posthum. Einen dritten Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Sagenhafte Geschöpfe&amp;#039;&amp;#039; stellte Holger J. Schubert aus dem Nachlass zusammen. Weitere Herausgaben aus dem umfangreichen Nachlass, der im Literaturarchiv der [[Akademie der Künste zu Berlin]] liegt, besorgte [[Richard Pietraß]] 1978 in der von ihm betreuten Reihe [[Poesiealbum (Lyrikreihe)|Poesiealbum]] (Heft 126) sowie 1982 mit &amp;#039;&amp;#039;Lebenskünstler&amp;#039;&amp;#039;, einer umfangreichen Werkauswahl und Materialien zum Autor bei [[Reclam Leipzig]] (eine zweite, erweiterte Auflage erschien 1992). Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Schilda Komplex&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte [[Andreas Koziol]] 1998 im [[Druckhaus Galrev]] ein im Archiv überliefertes Nachlass-Konvolut von Texten, die dem DDR-Staat in Adaption der bekannten [[Schildbürger|Schilda]]-Anekdoten satirisch-ernsthaft den Spiegel vorhalten. Wie Koziol in seinem editorischen Nachwort anmerkt, sei dieses Konvolut zu Beginn der 1970er Jahre, kurz nach Sicherstellung des Nachlasses, von unbekannter Hand aus dem Archiv entwendet worden und unter nicht verifizierbaren Umständen wieder dorthin zurückgelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er im Literaturbetrieb seiner Zeit ein Außenseiter blieb und zu Lebzeiten nur einen einzigen Gedichtband publizierte, war Greßmanns Werk für seine Zeitgenossen und auch die nachfolgende Generation vor allem ostdeutscher Lyriker von großer Bedeutung. Seine Art des Schreibens ist bis heute singulär. Eine Gesamtausgabe seiner – vielfach Fragment gebliebenen – Werke steht noch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurde eine Gedenkstätte für Uwe Greßmann auf dem [[Friedhof Pankow III]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Vogel Frühling.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte, [[Mitteldeutscher Verlag]], Halle (Saale) 1966 (2. Aufl. 1967).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Sonnenauto.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Mit einem Essay von Uwe Greßmann. Hrsg. und mit einem Nachwort von Holger J. Schubert, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke aus dem Nachlass ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Uwe Greßmann 2013.jpg|mini|Grab von Uwe Greßmann auf einem Friedhof in Berlin-Pankow]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sagenhafte Geschöpfe.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte, aus dem Nachlass hrsg. und mit einem Nachwort von [[Holger J. Schubert]], Mitteldeutscher Verlag, Halle-Leipzig 1978.&lt;br /&gt;
* Poesiealbum 126, hrsg. von [[Richard Pietraß]], [[Verlag Neues Leben]], Berlin 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uwe Greßmann: Lebenskünstler.&amp;#039;&amp;#039; Texte, Lebenszeugnisse, Erinnerungen, hrsg. von Richard Pietraß, Reclam Leipzig 1982. 2. Aufl. 1992. ISBN 3-379-00681-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schilda&amp;#039;&amp;#039;. Christine Schlegel (Kaltnadelradierungen), Auswahl aus den nachgelassenen Gedichten besorgten [[Andreas Koziol]] und Richard Pietraß. [[Edition Mariannenpresse]], Berlin 1996. ISBN 3-922510-87-6.&lt;br /&gt;
* Uwe Greßmann: &amp;#039;&amp;#039;Schilda Komplex&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Andreas Koziol, mit Zeichnungen von Christine Schlegel, [[Druckhaus Galrev|Edition qwert zui opü]] im Druckhaus Galrev, Berlin 1998. ISBN 3-933149-03-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* Adolf Endler: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt Uwe Greßmanns&amp;#039;&amp;#039;, in: ders., &amp;#039;&amp;#039;Nebbich. Eine deutsche Karriere&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2005.&lt;br /&gt;
* Elke Erb: &amp;#039;&amp;#039;Diese und jene Naivität&amp;#039;&amp;#039;, in: Sinn und Form, Heft 2/1968, S. 516–520. (Ein Vergleich der Lyrikdebüts von Uwe Greßmann und Reinhard Weisbach).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Ertl: &amp;#039;&amp;#039;Natur und Landschaft in der Lyrik der DDR: Walter Werner, Wulf Kirsten und Uwe Gressmann.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik Bd. 109, Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* Peter Geist: &amp;#039;&amp;#039;Der Lyriker Uwe Greßmann. Zur Profilierung der künstlerischen Subjektivität und zu Leitlinien seines Werkes.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit 1979 (unpubl.).&lt;br /&gt;
* Peter Geist: &amp;#039;&amp;#039;Uwe Greßmann&amp;#039;&amp;#039;, in: Ursula Heukenkamp/Peter Geist (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Lyriker des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2006.&lt;br /&gt;
* Thomas Markwart: Art. &amp;#039;&amp;#039;Greßmann, Uwe&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Michael Opitz (Literaturwissenschaftler)|Michael Opitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon der DDR-Literatur&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 112–113.&lt;br /&gt;
* [[Steffen Popp]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachdenken über Uwe Greßmann&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Information von Adolf Endler und einer Gedichtauswahl, in: Schreibheft 83, Köln 09/2014.&lt;br /&gt;
* [[Kristin Schulz]]: &amp;#039;&amp;#039;Uwe Greßmann: der &amp;quot;geheime&amp;quot; König von Berlin&amp;#039;&amp;#039;, in: Roland Berbig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der [[Lyrikclub Pankow]]: literarische Zirkel in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2000, S. 129–149.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Serke]]: &amp;#039;&amp;#039;Zuhause im Exil. Dichter, die eigenmächtig blieben in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, München 1998, S. 109–129.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=uwe-gressmann|lemma=Gressmann, Uwe|autor=|band=1|idNum=1087}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
*Peter Joachim Holz: &amp;#039;&amp;#039;Motivbesichtigung. Ansichten zu Leben und Tod des Dichters Uwe Greßmann&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentarfilm 1977, [[Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“|Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.galrev.com/material/seiten/neu_gress.htm Verlagsseite zum Schilda Komplex mit weiteren Informationen]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/8272 Uwe-Greßmann-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{Litport|2837|hist}}&lt;br /&gt;
* [http://www.planetlyrik.de/uwe-gresmann-sagenhafte-geschopfe/2010/11/ Artikel über Greßmann bei planetlyrik.de]&lt;br /&gt;
* [http://galerie-pankow.de/veranstaltungen/vernissage-gressmann-vogel-fruhling/ „Vogel Frühling“ Hommage an Uwe Greßmann], Ausstellung in Berlin-Pankow zu seinem 80. Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118542052|LCCN=n82119149|VIAF=4938710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gressmann, Uwe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Greßmann, Uwe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lyriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ndevln</name></author>
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