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	<title>Uwe Eric Laufenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Drucker03: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-05T22:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Uwe Eric Laufenberg.jpg|mini|Uwe Eric Laufenberg, 2014 im Frankfurt LAB]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uwe Eric Laufenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[11. Dezember]] [[1960]] in [[Köln]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schauspieler]], [[Regisseur]] und [[Theaterintendant]]. Von August 2014 bis 22. Januar 2024 war er Intendant des [[Hessisches Staatstheater Wiesbaden|Hessischen Staatstheaters Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur studierte Laufenberg von 1981 bis 1984 an der [[Folkwang Universität der Künste]] Essen im Fachbereich Schauspiel und lernte sein Handwerk durch Assistenzen und Hospitanzen bei [[Rudolf Noelte]], [[Dietrich Hilsdorf]], [[Jean-Pierre Ponnelle]], [[Peter Stein]] und [[Ruth Berghaus]]. 1983 debütierte er am [[Staatstheater Darmstadt]], 1985 wechselte er als Schauspieler und Regieassistent ans [[Schauspiel Frankfurt]], ab 1988 folgten dort seine ersten Inszenierungen – [[Harald Kuhlmann]]s &amp;#039;&amp;#039;Pfingstläuten&amp;#039;&amp;#039;, [[Rainald Goetz]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Krieg (Stück)|Krieg]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Ferdinand Bruckner]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Krankheit der Jugend]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Albert Camus]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gerechten]]&amp;#039;&amp;#039; an einem Abend, sowie &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr in die Wüste&amp;#039;&amp;#039; von [[Bernard Marie Koltès]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wechselte Laufenberg ans [[Schauspiel Köln]], wo er u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Merlin oder Das wüste Land]]&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;[[Besuch der alten Dame]]&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Clavigo]]&amp;#039;&amp;#039; inszenierte. Von 1993 bis 1997 war er Mitglied der Leitung am [[Schauspielhaus Zürich]] und erarbeitete dort unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Die Räuber]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Dantons Tod]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hamlet]]&amp;#039;&amp;#039;. Danach wirkte er als Oberspielleiter und Regisseur am [[Maxim-Gorki-Theater]] in Berlin, dramatisierte dort [[Alfred Döblin]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin Alexanderplatz (Roman)|Berlin Alexanderplatz]]&amp;#039;&amp;#039; und inszenierte u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Ratten]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Erdgeist (Wedekind)|Lulu]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Platonow (Tschechow)|Platonov]]&amp;#039;&amp;#039;. In den Jahren 2000 bis 2004 arbeitete Laufenberg als freier Regisseur und Schauspieler u.&amp;amp;nbsp;a. in Berlin, Brüssel, Genf und München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 inszeniert Laufenberg auch [[Oper|Musiktheater]] an internationalen Häusern, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Ariadne auf Naxos]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Theatre de la Monnaie]] in Brüssel, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkavalier]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lady Macbeth von Mzensk]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Semperoper]] Dresden, &amp;#039;&amp;#039;[[Die verkaufte Braut]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Volksoper Wien]] oder &amp;#039;&amp;#039;[[Tosca]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Grand Théâtre de Genève]]. Im Sommer 2008 war seine Inszenierung von [[Ernst Krenek]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Karl V. (Oper)|Karl V.]]&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Bregenzer Festspiele]]n zu sehen, im Herbst 2010 sein &amp;#039;&amp;#039;[[Don Giovanni]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Nationales Zentrum für Darstellende Künste|Nationaloper]] in Peking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Intendant in Potsdam ==&lt;br /&gt;
Von 2004 bis 2009 war Laufenberg Intendant des [[Hans Otto Theater]]s in [[Potsdam]]. Dieses war während des Neubaus nach Plänen von [[Gottfried Böhm]] zwei Jahre lang ohne festes Domizil. Laufenberg erfand das Konzept &amp;#039;&amp;#039;Potsdam unterwegs&amp;#039;&amp;#039;, inszenierte &amp;#039;&amp;#039;[[Frau Jenny Treibel]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Theodor Fontane|Fontanes]] Roman und bespielte mit seinem Ensemble in dieser Zeit die verschiedensten Orte in der Stadt, darunter die [[Französische Kirche (Potsdam)|Französische Kirche]], die Orangerie von [[Schloss Sanssouci]] und das [[Palais Lichtenau]]. Das neue Haus eröffnete er am 22. September 2006 mit seiner Inszenierung der Uraufführung von [[Thorsten Becker (Schriftsteller)|Thorsten Beckers]] &amp;#039;&amp;#039;Katte&amp;#039;&amp;#039;. In Potsdam war er auch schauspielerisch und sängerisch tätig, unter anderem in &amp;#039;&amp;#039;[[Veronika beschließt zu sterben]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Paulo Coelho]] und an der Seite von [[Dagmar Manzel]] in der Operette &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fledermaus]]&amp;#039;&amp;#039;, inszeniert von [[Adriana Altaras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Intendant der Kölner Oper ==&lt;br /&gt;
Ab der Spielzeit 2009/2010 war Laufenberg Intendant der [[Kölner Oper]]. Hier inszenierte er &amp;#039;&amp;#039;[[Die Meistersinger von Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Ariadne auf Naxos]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie einen kleinen Mozart-Zyklus (&amp;#039;&amp;#039;[[Don Giovanni]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Entführung aus dem Serail]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[La clemenza di Tito]]&amp;#039;&amp;#039;). Die Leistungen seiner Intendanz wurden im Herbst 2012 von der Fachzeitschrift [[Opernwelt]] und ihrer jährlichen Umfrage unter 50 internationalen Opernkritikern mit der Auszeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Opernhaus des Jahres]]&amp;#039;&amp;#039; gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeit online, dpa Newsticker vom 1. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war das erste und bislang einzige Mal, dass diese Würdigung der Kölner Oper zuerkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Oper Köln meisterte“, hieß es in der Begründung eines Kritikers, „gleich mehrere Spagate zu zahlreichen Ausweichspielstätten mit Bravour und servierte einen ambitionierten Spielplan mit Erfolg – leider wurde für den Intendanten Uwe Eric Laufenberg im unglücklichen Taktieren mit der tumben Kölner Kulturpolitik eine Blutgrätsche daraus.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.swr.de/swr2/kultur-info/uwe-eric-laufenberg-palermo/-/id=9597116/nid=9597116/did=11969880/1py79ly/index.html Wiesbadens designierter Intendant rechnet ab]&amp;#039;&amp;#039;, SWR, 30. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn zum Zeitpunkt der Auszeichnung war seine Intendanz bereits beendet – nach einer harten kulturpolitischen Auseinandersetzung um Sanierung oder Abriss und Neubau von Schauspiel- und Opernhaus, sowie heftiger Kämpfe um den Etat der Kölner Oper, die Laufenberg schließlich zur Bitte um Auflösung seines bis 2016 laufenden Vertrages bewegte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/newsticker/news3/article106251980/Laufenberg-verlaesst-die-Koelner-Oper.html Laufenberg verlässt die Kölner Oper], [[Die Welt]], 2. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach öffentlichem Hick-Hack, fristloser Kündigung und Rechtsstreit kam es schließlich zur einvernehmlichen Kündigung des Vertragsverhältnisses per 31. August 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;In einem Interview mit dem [[Kölner Stadt-Anzeiger]] rechnete Laufenberg schonungslos mit der in seinen Augen dilettantischen Kulturpolitik Kölns ab: [http://www.ksta.de/kultur/laufenberg--in-koeln-nichts-undenkbar-,15189520,16388618.html „In Köln nichts undenkbar“], 14. Juni 2012. Daraufhin wurde die erbetene Vertragsauflösung am 21. Juni vom Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln in eine fristlose Kündigung umgewandelt. Eine Entschuldigung des Intendanten wurde nicht akzeptiert: [http://www.ksta.de/kultur/opernstreit-stadt-feuert-intendant-laufenberg,15189520,16443962.html Stadt feuert Intendant Laufenberg], Kölner Stadt-Anzeiger, 20. Juni 2012. Gegen diese Kündigung reichten Laufenbergs Anwälte bei dem Amtsgericht Köln und dem Bühnenschiedsgericht Klage ein. Im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung kam es zur einvernehmlichen Auflösungsvertrag zum 31. August 2012. Die Parteien einigten sich auf folgende Sprachregelung: „Der Kölner Oberbürgermeister dankt Laufenberg für seine herausragende künstlerische Leistung und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Des Weiteren legt die Stadt in einer Unterlassungserklärung fest, dass nicht mehr behauptet werden kann, Laufenberg habe seinen in seinem Vertrag festgelegten künstlerischen Etat überzogen.“ Vgl. [http://www.uwe-eric-laufenberg.com/news/oper-k%C3%B6ln-die-letzten-tage-protokoll Oper Köln die letzten Tage Protokoll] auf Laufenbergs Homepage, 12. August 2012; abgerufen am 24. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kritikerumfrage der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Opernwelt]]&amp;#039;&amp;#039; wurden die Kölner Ereignisse auch als &amp;#039;&amp;#039;Ärgernis des Jahres&amp;#039;&amp;#039; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kritikerumfrage. In: &amp;#039;&amp;#039;Oper 2012 Das Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 94–120; sowie Christoph Vratz, Albrecht Thiemann: &amp;#039;&amp;#039;Opernhaus und Ärgernis des Jahres: Macht des Schicksals? Undurchsichtig, unberechenbar, unerhört: Köln und seine Oper – ein (kultu-)politisches Sittenbild in fünf Episoden&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Laufenberg für 2012/2013 geplanten Produktionen von &amp;#039;&amp;#039;[[Le nozze di Figaro]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Così fan tutte]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Parsifal]]&amp;#039;&amp;#039; wurden von seiner Nachfolgerin allesamt umgesetzt, allerdings ohne Laufenberg als Regisseur. Im August 2013 erschien in einem Potsdamer Verlag seine literarische Aufarbeitung der Kölner Erfahrungen in Romanform. &amp;#039;&amp;#039;Palermo&amp;#039;&amp;#039; beschreibt die kulturpolitischen Possen und Querelen rund um ein Opernhaus, transponiert nach Sizilien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2013/35/opernintendant-kulturleben-roman &amp;#039;&amp;#039;Rache für Köln – Ein echter Opernintendant macht das Kulturleben zum Roman&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 35/2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/kultur/Koelns-Ex-Opernchef-Uwe-Eric-Laufenberg-rechnet-ab-article1125102.html |titel=Kölns Ex-Opernchef Uwe Eric Laufenberg rechnet ab |werk=Bonner Generalanzeiger |datum=2013-08-20 |abruf=2014-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2013 bis 2015 erarbeitete Laufenberg [[Richard Wagner|Wagners]] gesamten &amp;#039;&amp;#039;[[Ring des Nibelungen]]&amp;#039;&amp;#039; im neuen [[Musiktheater Linz]], eine Tetralogie der Intrigen und Machtkämpfe. Es dirigierte [[Dennis Russell Davies]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden ==&lt;br /&gt;
Bereits vor seinem Antritt als Intendant des [[Hessisches Staatstheater Wiesbaden|Hessischen Staatstheaters Wiesbaden]] im August 2014 war Laufenberg mit heftiger Kritik konfrontiert, weil er ankündigte, teilweise dreißig Jahre alte Produktionen –&amp;amp;nbsp;wie &amp;#039;&amp;#039;[[Hänsel und Gretel (Oper)|Hänsel und Gretel]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[La traviata]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[La Bohème]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– durch [[Opernbesetzungen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden ab 2014|neue Inszenierungen ersetzen zu wollen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Online-Petition erbrachte knapp 1.500 (von 10.000 angestrebten) Unterschriften für die Erhaltung der alten Inszenierungen. Vgl. {{Webarchiv |url=http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/kultur/lokale-kultur/endgueltiges-aus-fuer-kultproduktionen-im-staatstheater-wiesbaden_13686498.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Endgültiges Aus für Kultproduktionen im Staatstheater Wiesbaden&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20140201173614}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wiesbadener Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Dezember 2013. {{Webarchiv |url=http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/kultur/lokale-kultur/petition-ans-theater_13807488.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Petition ans Theater&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20140201173619}} In: &amp;#039;&amp;#039;Wiesbadener Tagblatt&amp;#039;&amp;#039;, 23. Januar 2014; sowie [https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-klassischen-inszenierungen-von-haensel-und-gretel-und-la-boheme-am-theater-wiesbadenb &amp;#039;&amp;#039;Petition für den Erhalt der klassischen Inszenierungen am Staatstheater Wiesbaden&amp;#039;&amp;#039;.] Petitionsseite auf Openpetition; abgerufen am 2. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Opernbesetzungen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden ab 2014|Eröffnungspremiere]] seiner Intendanz wählte Laufenberg &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau ohne Schatten]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Hugo von Hofmannsthal]] und [[Richard Strauss]]. Seine Inszenierung kam sowohl beim Publikum, als auch bei der Kritik sehr gut an.&amp;lt;ref&amp;gt;„Er stellt das Stück nämlich vom Kopf auf die Füße.“ ([http://www.deutschlandfunk.de/theater-wiesbaden-frau-ohne-schatten-mit-sensibler.691.de.html?dram:article_id=297722 Deutschlandfunk], 16. September 2014) „Die Klarheit seiner Erzählung, die lebendige Personenführung und vor allem die Leidenschaft, mit der das Ensemble auf der Bühne des Staatstheaters agiert, kommen der verschwurbelten Märchenhandlung zugute.“ ({{Webarchiv |url=http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/kultur/theater/wiesbadener-premierenpublikum-feiert-die-frau-ohne-schatten-in-uwe-eric-laufenbergs-inszenierung_14585495.htm |text=Wiesbadener Kurier |wayback=20160923212453}}, 15. September 2014) „Einstand mit Paukenschlag.“ ([http://www.op-online.de/nachrichten/kultur/strauss-inszenierung-wiesbaden-einstand-paukenschlag-3859786.html op-online], 15. September 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2014 hatte schließlich am [[Staatstheater Darmstadt]] das neu gegründete [[Hessisches Staatsballett|Hessische Staatsballett]] seine erste Premiere, gegründet und geleitet von den beiden Staatstheatern in Darmstadt und Wiesbaden, wiederum erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;„Drei mitreißende Aufführungen, drei starke Choreografen – ein voller Fusionserfolg.“ ([http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/tagestipps/179034/index.html KulturZeit 3sat], abgerufen am 2. Dezember 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Premiere der – aus [[Theater Augsburg|Augsburg]] übernommenen – &amp;#039;&amp;#039;La Bohème&amp;#039;&amp;#039; erreichte gemischte Kritiken, insgesamt aber „herzliche bis begeisterte Zustimmung“.&amp;lt;ref&amp;gt;„Einzelne Buhs bezogen sich wohl eher auf die Entscheidung, eine neue „Bohème“ zu zeigen, als auf die neue „Bohème“ selbst. Deren flaue und dekorative Aspekte hier insofern anscheinend als innovativ durchgingen.“ ([https://www.fr.de/kultur/musik/karussell-11666441.html Frankfurter Rundschau], 14. Oktober 2014) „[…] und es gibt vereinzelte Buhrufe für das zweite Bild, das allerdings auch musikalisch verwackelt und nicht premierenreif ist. Im Schlussapplaus aber dominiert herzliche bis begeisterte Zustimmung für die aus Augsburg übernommene Produktion. Neben dem Ensemble wird Generalmusikdirektor [[Zsolt Hamar]] gefeiert, der einen atmenden, glühend beseelten Puccini dirigiert, in dem das Staatsorchester mit schönen Solobeiträgen glänzt. Eine solche Zustimmung auf breiter Front war eigentlich nicht zu erwarten. “ ({{Webarchiv |url=http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/kultur/lokale-kultur/viel-applaus-und-wenige-buhrufe-fuer-neuinszenierung-von-la-boheme-in-wiesbaden_14688857.htm |text=Wiesbadener Kurier |wayback=20141020032206}}, 13. Oktober 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt; Laufenberg führte auch sogleich die verschiedenen Kinder- und Jugendtheatersparten seines Hauses im neuen Projekt „JUST“ ([[Junges Staatstheater (Wiesbaden)|Junges Staatstheater]]) unter der Leitung seines Schwagers &amp;#039;&amp;#039;Carsten Kochan&amp;#039;&amp;#039; – dieser ist der Ehemann von Katharina Götz, welche am Staatstheater Wiesbaden verantwortlich ist für das Casting und die künstlerische Produktionsleitung und die Schwester von Laufenbergs Ehefrau, der Journalistin Eva-Maria Götz-Laufenberg, ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Elektra 4123-Michelides.jpg|mini|hochkant=1.55|&amp;#039;&amp;#039;[[Elektra (Strauss)|Elektra]]&amp;#039;&amp;#039;, Regie: Uwe Eric Laufenberg, Bühne: Rolf Glitten&amp;amp;shy;berg, Kostüm: Marianne Glittenberg, [[Staatsoper Wien]] 2015&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Bild zeigt [[Anne Schwanewilms]] in der Partei der Chrysothemis, welche sie an der Wiener Staatsoper bislang noch nicht gesungen hat, da sie nach der Fotoprobe erkrankte. Für sie sprang [[Ricarda Merbeth]] ein.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Im März 2015 inszenierte Laufenberg die Neuproduktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Elektra (Strauss)|Elektra]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Hugo von Hofmannsthal|Hofmannsthal]] und [[Richard Strauss|Strauss]] an der [[Wiener Staatsoper]]. Bühne und Kostüme wurden von [[Rolf Glittenberg|Rolf]] und [[Marianne Glittenberg]] gestaltet, es dirigierte [[Mikko Franck]]. Die zentralen Partien sangen [[Anna Larsson (Sängerin)|Anna Larsson]] (Klytämnestra), [[Nina Stemme]] (Elektra), [[Ricarda Merbeth]] (Chrysothemis), [[Falk Struckmann]] (Orest) und [[Norbert Ernst]] (Aegisth). Bereits im November 2014 war der Regisseur von den [[Bayreuther Festspiele]]n eingeladen worden, die Inszenierung des &amp;#039;&amp;#039;[[Parsifal]]&amp;#039;&amp;#039; für [[Bayreuther Premierenbesetzungen des Parsifal|2016 zu übernehmen]] – nachdem das Konzept des ursprünglich vorgesehenen [[Jonathan Meese]] als unfinanzierbar eingestuft und der umstrittene Künstler wieder ausgeladen worden war. [[Gisbert Jäkel]] zeichnete für das Bühnenbild, [[Jessica Karge]] für die Kostüme. Das Dirigat übernahm kurzfristig [[Hartmut Haenchen]]. Den Parsifal sang [[Klaus Florian Vogt]], den Gurnemanz [[Georg Zeppenfeld]], den Klingsor [[Gerd Grochowski]]. Die Kundry übernahm [[Elena Pankratova]]. Die Inszenierung wurde als „Fantasie über das Christentum in Zeiten der Bedrängnis“ gedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nachtkritik.de]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=12844:parsifal&amp;amp;catid=38&amp;amp;Itemid=40 Auf der Schlachteplatte]&amp;#039;&amp;#039;, Kritik von Wolfgang Behrens, 25. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Spielzeit 2016–2017 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden stand Wagners &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ring des Nibelungen|Ring des Nibelungen]]&amp;#039;&amp;#039; in einer Überarbeitung der Linzer Fassung, nunmehr mit [[Alexander Joel]] am Pult. Die zentralen Partien übernahmen [[Gerd Grochowski]] (Wotan) und [[Margarete Joswig]] (Fricka), [[Andreas Schager]] (Siegfried) und [[Catherine Foster]] (Brünnhilde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solo-Diskurse ===&lt;br /&gt;
Laufenberg veröffentlichte im Kontext der [[COVID-19-Pandemie in Deutschland]] zwischen dem 24. und 27. April 2020 auf dem [[Youtube]]-Kanal &amp;#039;&amp;#039;Staatstheater Wiesbaden&amp;#039;&amp;#039; sieben Solo-Diskurse, heftige Reaktionen des Intendanten auf den Ausfall von Premieren und Repertoirevorstellungen am Hessischen Staatstheater, aber auch auf die Absage der [[Internationale Maifestspiele|Internationalen Maifestspiele]] in Wiesbaden.&amp;lt;ref name=Kaminski &amp;gt; Michael Kaminski: &amp;#039;&amp;#039;[https://musik-theater-buch.de/blog/brandreden-aus-der-hessischen-landeshauptstadt/ Brandreden aus der Hessischen Landeshauptstadt]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel zu seinen Kollegen [[Nikolaus Bachler (Intendant)|Nikolaus Bachler]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=qolzjdOSQ9E Zur aktuellen Lage – eine Videobotschaft von Nikolaus Bachler]&amp;#039;&amp;#039;, 24. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Frank Castorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Spiegel]] (Hamburg): &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/kultur/frank-castorf-ueber-angela-merkel-und-corona-moechte-mir-nicht-sagen-lassen-dass-ich-mir-die-haende-waschen-muss-a-5ff19227-383c-4168-a1da-6aef96950855 &amp;quot;Ich möchte mir von Frau Merkel nicht sagen lassen, dass ich mir die Hände waschen muss&amp;quot;]&amp;#039;&amp;#039;, Frank Castorf ruft zu &amp;quot;republikanischem Widerstand&amp;quot; gegen die Pandemie-Maßnahmen auf (Interview), 28. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; beklagte er die Leere seiner Bühnen und der Zuschauerräume und klagte an: „Aber ... wenn Kunst ehrlich sein will, kann sie diese Grenzen nicht meiden.“ Er kritisierte zuerst die chinesische Regierung wegen Vertuschung, Zahlenverfälschung und Inhaftierung von Regimekritikern, am Beispiel des verschwundenen [[Ren Zhiqiang]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/china-in-kritik-ist-xi-jinping-ein-kaiser-ohne-kleider-16717538.html Xi Jinping, ein Clown ohne Kleider?]&amp;#039;&amp;#039;, 8. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kritisierte die europäischen Regierungen wegen der unreflektierten Übernahme der chinesischen Freiheitsbeschränkungen. Und er thematisierte das Problem vieler armer Länder Asiens und Afrikas, wo soziale Distanzierung zum Sterben am Hunger führen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=gxjSqwSZoQM Laufenberg. Solo-Diskurse »3. Die Geschichte des Virus, die Angst vor dem Tod und die Angst der Regierung vor dem Volk«]&amp;#039;&amp;#039;, 25. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; „Die Freiheit des Lebens ist eine unbedingte Freiheit. [...] Und wir gehen jetzt als westliche Gemeinschaft zusammen in die Knie ....“ Und er kritisierte das Sterben an den Außengrenzen der Europäischen Gemeinschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;YouTube: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=b5O9p9XNUtQ Laufenberg. Solo-Diskurse »4. Kunstfreiheit«]&amp;#039;&amp;#039;, 26. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 7. Diskurs (&amp;#039;&amp;#039;Das darf uns nie wieder passieren&amp;#039;&amp;#039;) zitierte Laufenberg das [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland]], darunter den Abschnitt über die [[Versammlungsfreiheit]]. Er stellte die Frage: „Dürfen wir das zulassen, dürfen wir zulassen, daß in unserem Leben, in der Gesellschaft, für die wir leben und atmen, daß diese Grundgesetze einfach weggefegt, außer Kraft gesetzt werden?“ Und beantwortet die Frage sogleich selbst: „Nein, nein ... und nochmals nein. [...] Wir sind &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; Menschheit, wir sind &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; Natur, wir sind &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; Erde. [...] Wir gehören zusammen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Eric Laufenberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.staatstheater-wiesbaden.de/extraseiten/laufenberg-solo-diskurse »7. Das darf uns nie wieder passieren«]&amp;#039;&amp;#039;, 27. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Laufenberg sprach auch über den „[[Sozialer Tod|sozialen Tod]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Kaminski verortete die Diskurse zwischen [[Don Karlos (Schiller)|Marquis Posa]] und [[Der Theatermacher|Bruscon]].&amp;lt;ref name=Kaminski /&amp;gt; In mehreren Medien wurde er kritisiert, da seine Ausführungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[Verschwörungstheorie|verschwörungstheoretische]] Elemente aufweisen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; ([[FAZ]]).&amp;lt;ref name=Magel &amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/intendant-uwe-eric-laufenberg-diskussion-um-solo-disukurse-16756102.html Kunstfreiheit als Grundrecht „Weil wir als Theater verboten sind“], von Eva-Maria Magel, [[FAZ]] 6. Mai 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.buerstaedter-zeitung.de/freizeit/kunst-und-kultur/kulturnachrichten/wirbel-um-laufenbergs-solo-diskurse_21607555  Wirbel um Laufenbergs „Solo-Diskurse“] [[Bürstädter Zeitung]] 28. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rhein-zeitung.de/deutschland-und-welt/kultur_artikel,-solodiskurse-von-uwe-eric-laufenberg-ein-intendant-wandelt-auf-verschwoerungspfaden-_arid,2121201.html Wiesbaden„Solo-Diskurse“ von Uwe Eric Laufenberg: Ein Intendant wandelt auf Verschwörungspfaden], von Claus Ambrosius, [[Rhein-Zeitung]] 13. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiesbadener-kurier.de/freizeit/kunst-und-kultur/kulturnachrichten/corona-krise-intendant-laufenberg-ruft-zum-widerstand-auf_21620186 Corona-Krise: Intendant Laufenberg ruft zum Widerstand auf], von Volker Milch, [[Wiesbadener Kurier]] 1. Mai 2020 (... für Verschwörungstheorien und „krude Nationalsozialismus-Vergleiche“ ...)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde er zu einem Gespräch ins zuständige Ministerium einbestellt, da er einen Journalisten innerhalb seiner Beiträge als &amp;quot;Parasiten&amp;quot; bezeichnete, weil dieser die Formulierung &amp;quot;Kunst ist so wichtig wie Klopapier&amp;quot; verwendete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=hessenschau de, Frankfurt Germany |url=https://www.hessenschau.de/kultur/staatstheater-wiesbaden-intendant-laufenberg-schmeisst-hin-ministerin-sagt-sorry,abgang-uwe-eric-laufenberg-100.html |titel=Staatstheater Wiesbaden: Intendant Laufenberg schmeißt hin, Ministerin sagt Sorry |datum=2021-09-20 |sprache=Deutsch |abruf=2021-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Inspizient des Hessischen Landestheaters und Vorsitzende des Personalrats, Frank Hietzschold, stellte eine Gegenrede zu Laufenberg ins Internet, in der er über Anarchie und Diktatur, über Macht und Verantwortung sprach.&amp;lt;ref name=Magel /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederöffnung der Wiesbadener Theater ===&lt;br /&gt;
Bereits während des [[Massenquarantäne|Shutdown]] aufgrund der [[COVID-19-Pandemie in Deutschland]] begann Laufenberg mit der Planung für die Zeit danach. Es gelang ihm – unter strikter Einhaltung aller behördlichen Vorschriften – als erstes Theater Europas den Vorhang wieder heben zu lassen. Am 19. Mai 2020 gab es den programmatischen Liederabend &amp;#039;&amp;#039;Mein Geist dürstet nach Taten, mein Atem nach Freiheit&amp;#039;&amp;#039; (Schiller) mit [[Günther Groissböck]] (Bass), [[Alexandra Goloubitskaia]] (Klavier) und Uwe Eric Laufenberg (Rezitation). Zu hören waren Lieder von Schubert und Mahler, Texte von Schiller und Brecht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[SWR2]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/erstes-konzert-nach-corona-100.html Staatstheater Wiesbaden hat als Erstes den Spielbetrieb wieder aufgenommen]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Mai 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab [[standing ovations]] ebenso wie für die folgenden Querschnittsabende, zuerst &amp;#039;&amp;#039;[[Der fliegende Holländer]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Arabella (Strauss)|Arabella]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Gabriela Scherer]] und [[Michael Volle]],&amp;lt;ref&amp;gt;Hessisches Staatstheater: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2020-05/der-fliegende-hollaender-und-arabella/6937/ Der fliegende Holländer &amp;amp; Arabella]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 27. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; dann &amp;#039;&amp;#039;[[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Andreas Schager]] und [[Catherine Foster]] in den Titelpartien, mit [[Margarete Joswig]] (Brangäne), [[René Pape]] (Marke), [[Thomas de Vries]] (Kurwenal) und [[Aaron Cawley]] (Melot), am Klavier wiederum Alexandra Goloubitskaia.&amp;lt;ref&amp;gt;Online-Merkel: &amp;#039;&amp;#039;[https://onlinemerker.com/wiesbaden-staatstheater-tristan-und-isolde-szenen-mit-orchestraler-begleitung-am-klavier/ WIESBADEN/Staatstheater: TRISTAN UND ISOLDE – Szenen mit „orchestraler“ Begleitung am Klavier]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Mai 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reihe der Querschnitte wurde mit &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]&amp;#039;&amp;#039; abgeschlossen, mit [[Annalisa Stroppa]] in der Titelpartie, die ausnahmsweise – wegen der Abstandsregel – nicht von Don José ermordet werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Giornale della Musica: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.giornaledellamusica.it/news/wiesbaden-ha-riaperto Wiesbaden ha riaperto]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Mai 2020 (ital.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Platea Magazine: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.plateamagazine.com/entrevistas/8995-annalisa-stroppa-los-teatros-vacios-nos-recuerdan-que-la-belleza-esta-en-hacer-las-cosas-juntos Annalisa Stroppa: &amp;quot;Los teatros vacíos nos recuerdan que la belleza está en hacer las cosas juntos&amp;quot;]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Mai 2020 (span.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Auftritte erfolgten unter Einhaltung der Abstandsregel, auch das Publikum – zugelassen waren nur 200 Besucher – war über den gesamten Zuschauerraum verteilt. Das Ende der europäischen Kulturquarantäne führte zu erheblicher Berichterstattung der Medien in ganz Europa, auch die [[New York Times]] berichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[New York Times]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nytimes.com/2020/05/19/arts/music/germany-music-coronavirus.html An Audience Comes Out of Lockdown for Schubert and Mahler]&amp;#039;&amp;#039;, Reportage von Jack Ewing, 19. Mai 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juni 2020 kam es zur dreifachen Beckett-Premiere im Großen Haus: &amp;#039;&amp;#039;[[Glückliche Tage (Drama)|Glückliche Tage]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Warten auf Godot]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Endspiel (Beckett)|Endspiel]]&amp;#039;&amp;#039;, inszeniert von Laufenberg selbst. Ein Erfolg beim Publikum, die Presse reagierte jedoch sehr unterschiedlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nachtkritik.de]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=18233:glueckliche-tage-endspiel-warten-auf-godot-staatstheater-wiesbaden-uwe-eric-laufenberg-startet-ins-postcorona-theater-mit-beckett&amp;amp;catid=38:die-nachtkritik-k&amp;amp;Itemid=40 Dompteure des Stillstands]&amp;#039;&amp;#039;, Kritik von Shirin Sojitrawalla, 6. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;  Während die FAZ resümierte: „An Absurdität nicht zu übertreffen ....“, schrieb Till Brigleb in der SZ: &amp;quot;ist als Therapie gegen Schlafvirus keinesfalls zu empfehlen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Bischoff: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/voll-absurditaet-glueckliche-tage-im-staatstheater-wiesbaden-16802747.html Vom Reifrock verschluckt.]&amp;#039;&amp;#039; [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 6. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/beckett-inszenierungen-unter-corona-bedingungen-schlechte-therapie-gegen-das-schlafvirus-1.4929533 |titel=Schlechte Therapie gegen das Schlafvirus |sprache=de |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Fügen wir uns - wie Wladimir und Estragon - der gesellschaftlichen Lähmung oder bezwingen wir das Fatum namens Corona? Wie sehr jedenfalls Becketts Stücke und deren Wiesbadener Umsetzungen auch den Stillstand zeigen, die Tatsache, dass die Beckett-Trilogie unter den Vorzeichen dieser Tage auf die Bühne gelangt, enthält revoltive Kraft.|Michael Kaminski|[http://theaterpur.net/nebenan/2020/06/wiesbaden-godot.html Wenn Warten zum Alibi wird], Theater pur, Premiere am 6. Juni 2020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juni 2020 eröffnete das Trio Groissböck, Goloubitskaia und Laufenberg mit dem Wiesbadener Programm auch die Konzertreihe der [[Wiener Staatsoper]] nach dem COVID-19-bedingten Shutdown.&amp;lt;ref&amp;gt; Sieglinde Pfabigan: &amp;#039;&amp;#039;[https://onlinemerker.com/wien-staatsoper-guenther-groissboeck-alexandra-goloubitskaya-uwe-eric-laufenberg/ WIEN/Staatsoper: GÜNTHER GROISSBÖCK/ALEXANDRA GOLOUBITSKAIA/Uwe Eric Laufenberg.]&amp;#039;&amp;#039; Onlinemerker, 9. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keine Vertragsverlängerung ===&lt;br /&gt;
Am 19. September 2021 veröffentlichte Uwe Eric Laufenberg eine Erklärung, in der er eine Verlängerung seiner Intendanz über die Spielzeit 2023/24 hinaus ausschloss. Er begründete diesen Schritt mit den Umstand, dass die Staatsministerin [[Angela Dorn]] vorsätzlich den vertraglich festgeschriebenen Zeitpunkt zur Verhandlung einer Vertragsverlängerung versäumt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hessisches Staatstheater Wiesbaden |url=https://www.staatstheater-wiesbaden.de/service/presse/pressemitteilungen/ |titel=Hessisches Staatstheater Wiesbaden - Pressemitteilungen |sprache=de |abruf=2021-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese entschuldigte sich für das Versäumnis und begründete die Verzögerung damit, dass weitere „wichtige Angelegenheiten des Staatstheaters“ zur Sprache kommen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wissenschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/stellungnahme-zum-schreiben-des-intendanten-des-staatstheaters-wiesbaden |titel=Stellungnahme zum Schreiben des Intendanten des Staatstheaters Wiesbaden {{!}} Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst |abruf=2021-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Wirkung vom 22.&amp;amp;nbsp;Januar 2024 verließ Uwe Eric Laufenberg das Staatstheater Wiesbaden vorzeitig. Der erst kurz amtierende Kunstminister [[Timon Gremmels]] habe zusammen mit Laufenberg beschlossen, die gemeinsame Arbeit nach fast zehn Jahren zu beenden, hieß es in der offiziellen Erklärung. Laufenberg werde ab diesem Datum in Wiesbaden ebenfalls nicht mehr inszenieren und nicht mehr als Darsteller auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Staatstheater Wiesbaden: Intendant Uwe Eric Laufenberg geht |Sammelwerk=FAZ.NET |Datum=2024-01-22 |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/staatstheater-wiesbaden-intendant-uwe-eric-laufenberg-geht-19466929.html |Abruf=2024-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Dass ich Wiesbaden überlebt habe, wundert mich!“ verkündete Laufenberg im Vorwort zu seiner letzten Spielzeit am hessischen Staatstheater.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://issuu.com/newplays/docs/hsw_spz2324_gesamt_issuu_230419-komprimiert |titel=Spielzeit 2023.2024 {{!}} Hessisches Staatstheater Wiesbaden by Hessisches Staatstheater Wiesbaden - Issuu |datum=2023-04-25 |sprache=en |abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Laufenberg ist mit der Journalistin Eva-Maria Götz-Laufenberg verheiratet und lebt mit ihr im Wiesbadener Stadtteil [[Wiesbaden-Biebrich|Biebrich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://opernnetz.de/seiten/news/Wiesbaden_Laufenberg_msz_140731.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Er ist wieder da.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140907212907}} Opernnetz, 23. Juli 2014, abgerufen am 9. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gemeinsame Tochter, [[Laura Laufenberg]], geboren 1995 in Köln, absolvierte das [[Max Reinhardt Seminar]] in Wien und ist derzeit als Schauspielerin am [[Landestheater Niederösterreich]] engagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Landestheater Niederösterreich: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.landestheater.net/de/ueber-uns/ensemble/laufenberg-laura Laura Laufenberg]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 22. Mai 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwester des Regisseurs, [[Iris Laufenberg]], war von 2015 bis 2023 Intendantin des [[Schauspielhaus Graz|Schauspielhauses Graz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Schurian: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.derstandard.at/2000002108799/Keine-Lust-auf-verstaubtes-Theater Keine Lust auf verstaubtes Theater]&amp;#039;&amp;#039;, [[Der Standard]] (Wien), 17. Juni 2014, abgerufen am 9. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hat zur Saison 2023/24 die Intendanz des [[Deutsches Theater (Berlin)|Deutschen Theaters Berlin]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= Marietta Schwarz |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/zukuenftige-dt-intendantin-iris-laufenberg-theater-ist.1013.de.html?dram:article_id=487141 |titel=Zukünftige DT-Intendantin Iris Laufenberg: „Theater ist wichtiger denn je“ |werk=Deutschlandfunk Kultur|hrsg= |datum=2021-11-06 |abruf=2021-11-09 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Eric Laufenberg: &amp;#039;&amp;#039;Palermo&amp;#039;&amp;#039;. Strauss Medien, Potsdam 2013, ISBN 978-3-943713-18-3.&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Uwe Eric Laufenberg|2|1086|1087|Autor=Dominique Spirgi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uwe-laufenberg.de/ Uwe Eric Laufenbergs Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/12589351.htm &amp;#039;&amp;#039;Uwe Eric Laufenberg wird neuer Intendant am Staatstheater Wiesbaden.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136352715|LCCN=no/2008/187382|VIAF=80711999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laufenberg, Uwe Eric}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayreuther Festspiele)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laufenberg, Uwe Eric&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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