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	<title>Utzberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Utzberg&amp;diff=179459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-28T16:38:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Grammetal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/58/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/11/28/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 261 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.82&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/165399 |titel=Gemarkung Utzberg, Landgemeinde Grammetal |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 295&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2006-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/TabAnzeige.asp?GGglied=1&amp;amp;GGTabelle=gem&amp;amp;tabelle=gg000102&amp;amp;startpage=71&amp;amp;datcsv=&amp;amp;richtung=&amp;amp;sortiere=&amp;amp;vorspalte=0&amp;amp;anzahlH=-29&amp;amp;fontgr=12&amp;amp;mkro=&amp;amp;AnzeigeAuswahl=&amp;amp;XLS=&amp;amp;auswahlNr=&amp;amp;felder=0&amp;amp;felder=1&amp;amp;felder=2&amp;amp;zeit=2006%7C%7Cs1&amp;amp;anzahlZellen=207 |titel=Utzberg  |werk= |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2007-12-1&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Nohra (Grammetal)|Nohra]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99428&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036203&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Utzberg Kirche 2.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Kirche in Utzberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Utzberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Grammetal]] im Westen des Kreises [[Landkreis Weimarer Land|Weimarer Land]] und Teil der [[Verwaltungsgemeinschaft Grammetal]] in Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Utzberg liegt im [[Thüringer Becken]] östlich der Stadt [[Erfurt]] und westlich der Stadt [[Weimar]] unterhalb des 324 Meter über NN liegenden &amp;#039;&amp;#039;Utzberg&amp;#039;&amp;#039;. Die Gemarkung befindet sich auf besten Ackerböden. Südlich verläuft die [[Bundesstraße 7]]  und die [[Bundesautobahn 4]] unweit des Dorfes vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Frühmittelalter]] gab es auf dem benachbarten Utzberg, nach dem der Ort benannt worden ist, eine [[Kultstätte]], wo der germanische Gott [[Odin|Wodan]] verehrt wurde. Um 1170 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als &amp;#039;&amp;#039;Wuodenesberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wutensberc&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde, die Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I.]] für die [[Kloster Fulda|Reichsabtei Fulda]] ausfertigte. Um 1123 gab es einen Hermannus de Wothensberg oder Wodenesberg. Der Ortsname änderte sich im Laufe der Zeit. Ab 1273 war &amp;#039;&amp;#039;Utensberc&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich, im 15. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Utisberg&amp;#039;&amp;#039; und ab 1790 ist schließlich Utzberg als Ortsname nachzuweisen. Der Ort gehörte ursprünglich zur [[Grafschaft Vieselbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Dominikus: &amp;#039;&amp;#039;Erfurt und das Erfurtische Gebiet. Nach geographischen, physischen, statistischen, politischen und geschichtlichen Verhältnissen.&amp;#039;&amp;#039; Eine von der Akademie der nützlichen Wissenschaften zu Erfurt mitgekrönte Preisschrift. Theil 2. Carl Wilhelm Ettinger, Gotha 1793, [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10018928_00273.html S. 253 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Südostecke des Dorfes stand auf einer Geländeterrasse eine Burg. Sie gehörte den [[Liste der Herrscher von Thüringen#Landgrafen von Thüringen|Landgrafen von Thüringen]]. 1316 wurde sie von Truppen der Stadt [[Erfurt]] zerstört. Von da an gehörte der Ort zur [[Erfurter Staat|Stadt Erfurt]], wobei im gleichen Jahr ein Adliger von Utzberg erwähnt wird. 1518 werden noch einmal die Herren von Utzberg genannt, als sie Besitzungen der Burg [[Ollendorf]] übernommen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 256 und 196–197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bevölkerung des Dorfes lebte mehrheitlich von der Landwirtschaft. [[Färberwaid|Waid]] wurde nachweislich im 16. Jahrhundert angebaut. Das Dorf war mehrfach vom Kriegseinwirkungen betroffen. So wurde der Ort im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwüstet. Weitere Schäden entstanden während der napoleonischen [[Koalitionskriege]] in den Jahren 1806 und 1813. In den Jahren 1896 und 1909 wurde der Ort von [[Feuersbrunst|Feuersbrünsten]] verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 kam Utzberg mit dem Erfurter Gebiet zu [[Preußen]] und zwischen 1807 und 1813 zum französischen [[Fürstentum Erfurt]]. Mit dem [[Wiener Kongress]] kam der Ort 1815 mit dem Amt Azmannsdorf zum Großherzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] ([[Amt Vieselbach]]), zu dessen [[Verwaltungsbezirk Weimar]] er ab 1850 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?weimar/weimar.htm |titel=I. Verwaltungsbezirk (Weimar) |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220811024452if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?weimar/weimar.htm |archiv-datum=2022-08-11 |abruf=2026-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] 1989 entwickelte sich, begünstigt durch die gute Verkehrsanbindung, ein Gewerbegebiet. Am 1. Dezember 2007 wurde Utzberg nach [[Nohra (Grammetal)|Nohra]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2007].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nohra schloss sich am 31. Dezember 2019 mit weiteren Gemeinden zur Landgemeinde Grammetal zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Etwa 1 km südlich des Ortskernes verläuft die [[Bundesstraße 7]] [[Erfurt]]–[[Weimar]]. Der nächste Bahnhof (Haltepunkt) befindet sich in [[Hopfgarten (Grammetal)|Hopfgarten]] an der [[Bahnstrecke Halle–Bebra|Thüringer Bahn]] zwischen Erfurt und Weimar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Napoleonstein1913.jpg|mini|Das ursprüngliche Denkmal (1913)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Napoleonstein (Nähe Weimar).JPG|mini|Das heutige Denkmal]]&lt;br /&gt;
=== Napoleonstein bei Utzberg ===&lt;br /&gt;
Der „Napoleonstein“ befindet sich an der Bundesstraße 7, westlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
Am Ort des ersten Aufeinandertreffens von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] I. und [[Alexander I. (Russland)|Zar Alexander]] von Russland stand nach örtlicher Überlieferung ein auffälliger Birnbaum, der aber 1857 durch Blitzschlag zerstört wurde. Im 100. Jubiläumsjahr der Befreiungskriege und der [[Völkerschlacht]] von Leipzig 1913 bot sich dem in [[Niederzimmern]] ansässigen Gutsbesitzer &amp;#039;&amp;#039;von Imhoff&amp;#039;&amp;#039; die ersehnte Gelegenheit, ein „vaterländisches“ Denkmal zu stiften. Es bestand aus einer eisernen Gedenktafel, die an einem etwa einen Meter hohen gemauerten Sockel angebracht wurde und mit einem wohl dort am Straßenrand aufgefundenen Findling bekrönt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=von Imhoff |Titel=Napoleonserinnerungen in der Umgebung von Niederzimmern. Zum 22. Oktober 1913 |Sammelwerk=Thüringer Monatsblätter |Band=Bd. 21, Nr. 8 |Datum=1913-11-01 |Seiten=10–11 |ZDB=527359-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text dieser ursprünglichen Tafel lautete:&lt;br /&gt;
:„1813 – 1913. Zur hundertjährigen Jubelfeier der Erhebung Deutschlands und der Zertrümmerung der Weltherrschaft Napoleons. Deutschland sei wach! Hier reichten sich 1808 Napoleon und Alexander von Rußland über Deutschlands Schmach die Hände.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 musste die von der Witterung angegriffene Gedenkstätte bereits ausgebessert werden, der gemauerte Sockel wurde entfernt, der zugehörige Findling lag nun wieder am Boden. An gleicher Stelle ragt seitdem ein pfeilerartiger Obelisk in die Höhe. Dieser trägt jedoch eine gekürzte Inschrift:&lt;br /&gt;
:„1813 – 1913. Zur hundertjährigen Jubelfeier der Erhebung Deutschlands und Unterdrückung der Fremdherrschaft Napoleons“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR-Zeit wurde das Denkmal zum Politikum, so erhielt der Stein noch eine weitere Inschrift, die ohne direkten Bezug zum ursprünglichen Anlass zu stehen scheint:&lt;br /&gt;
:„Deutschland, sei wachsam gegen die Imperialisten“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenüberliegende Seite trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
:„In Deutschlands tiefster Schmach zum Fürstenkongress in Erfurt 1808 begrüßten sich hier am 27.September [sic] und verabschiedeten sich am 14.Oktober [sic] Napoleon I. und  Zar Alexander von Russland. Fünf Jahre später verfolgten deutsche und russische Truppen auf dieser Straße die bei Leipzig geschlagenen Truppen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch in der DDR-Zeit als Denkmal ausgewiesene Objekt wurde inzwischen erneut saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Baudenkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Utzberg Kriegerdenkmal.JPG|mini|Kriegerdenkmal in Utzberg]]&lt;br /&gt;
Die folgenden Bauwerke des Ortes stehen unter Denkmalschutz:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche [[St. Johannes Baptista (Utzberg)|St. Johannes Baptista]] mit Friedhof&amp;#039;&amp;#039;. Ein Vorgängerbau aus dem 15. Jahrhundert und dessen Wiederaufbau wurden im 17. Jahrhundert zweimal Opfer der Flammen. Die älteste Glocke wurde im Jahr 1703 gegossen. 1725 schuf der Erfurter V. Ditmar den Kanzelaltar.&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Brauhaus, Am Teich&lt;br /&gt;
* Scheune, Nr. 6&lt;br /&gt;
* Portal und Tor, Weimarer Straße 32&lt;br /&gt;
* Ein &amp;#039;&amp;#039;Kriegerdenkmal&amp;#039;&amp;#039; im Ortszentrum ist aus drei [[Färberwaid|Waidmühlsteinen]] zusammengesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Grammetal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7690947-5|VIAF=865159248336004870000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weimarer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1170]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Grammetal)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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