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	<title>Uttum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uttum&amp;diff=1351767&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mutti245 am 16. Dezember 2025 um 23:24 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-16T23:24:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Krummhörn&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Uttum.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/27/11/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/9/23/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 0 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.74&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 493&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krummhoern.de/gemeinde/daten-fakten/ |titel=Daten und Fakten |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Krummhörn |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26736&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04923&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = KarteKrummhoern.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Karte der Krummhörn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uttum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Krummhörn]] im westlichen [[Ostfriesland]] im [[Landkreis Aurich]] in [[Niedersachsen]] und hat 505 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Früher war Uttum ein Häuptlingssitz ([[Burg Uttum]]). Der Name des Ortes bedeutet Heim des Otte oder Heim des Utte. Im 13. Jahrhundert gab es zwischen Uttum und den Nachbarorten einen schweren Streit. Im Jahre 1254 wütete zum wiederholten Mal eine Fehde, die auch Teile des [[Geschichte des Brookmerlandes|Brookmerlandes]] verwüstete. In der Vergangenheit war für den Ort die Dachziegelproduktion wichtig. Im Jahre 1874 entstand in Uttum die erste Molkerei Ostfrieslands, die von einer Genossenschaft gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1744 fiel Uttum wie ganz Ostfriesland an [[Preußen]]. Die preußischen Beamten erstellten 1756 eine statistische Gewerbeübersicht für Ostfriesland. In jenem Jahr gab es in Uttum 22 Kaufleute und Handwerker, darunter fanden sich jeweils drei Bäcker und Schuster, jeweils zwei Leineweber, Maurer, Schmiede und Zimmerleute und jeweils ein Böttcher, Schneider und Barbier. Die fünf Kaufleute handelten mit Kleinigkeiten von Salz, Tabak und Seife.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Heinrich Kaufhold]]; Uwe Wallbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Statistik der preußischen Provinz Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039; (Quellen zur Geschichte Ostfrieslands, Band 16), Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1998, ISBN 3-932206-08-8, S. 387.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang waren die natürlichen &amp;#039;&amp;#039;Tiefs&amp;#039;&amp;#039; und die Entwässerungskanäle, die die Krummhörn in einem dichten Netz durchziehen, der wichtigste Verkehrsträger. Über Gräben und Kanäle waren nicht nur die Dörfer, sondern auch viele Hofstellen mit der Stadt Emden und dem Hafenort Greetsiel verbunden. Besonders der Bootsverkehr mit Emden über das Uttumer und das [[Altes Greetsieler Sieltief|Alte Greetsieler Sieltief]] war von Bedeutung. Dorfschiffer übernahmen die Versorgung der Orte mit Gütern aus der Stadt und lieferten in der Gegenrichtung landwirtschaftliche Produkte: „Vom Sielhafenort transportierten kleinere Schiffe, sog. Loogschiffe, die umgeschlagene Fracht ins Binnenland und versorgten die Marschdörfer (loog = Dorf). Bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belebten die Loogschiffe aus der Krummhörn die Kanäle der Stadt Emden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Harm Wiemann/Johannes Engelmann: &amp;#039;&amp;#039;Alte Straßen und Wege in Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Pewsum 1974, S. 169 (Ostfriesland im Schutze des Deiches; 8)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torf, der zumeist in den ostfriesischen Fehnen gewonnen wurde, spielte über Jahrhunderte eine wichtige Rolle als Heizmaterial für die Bewohner der [[Krummhörn]]. Die Torfschiffe brachten das Material auf dem ostfriesischen Kanalnetz bis in die Dörfer der Krummhörn, darunter auch nach Uttum. Auf ihrer Rückfahrt in die Fehnsiedlungen nahmen die Torfschiffer oftmals Kleiboden aus der Marsch mit, mit dem sie zu Hause ihre [[Torfstich|abgetorften]] Flächen düngten. „Vor dem Ersten Weltkrieg wurde die Warf Damhusen bei Uttum erheblich in Mitleidenschaft gezogen, als dort Land abgegraben und mit einer Lore zum Uttumer &amp;#039;&amp;#039;Hafen&amp;#039;&amp;#039;, wie der Stigt in dieser Ortschaft genannt wurde, transportiert wurde, um dort auf Fehnschiffen verladen zu werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gunther Hummerich: &amp;#039;&amp;#039;Die Torfschifffahrt der Fehntjer in Emden und der Krummhörn im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039;, Band 88/89 (2008/2009), S. 142–173, hier S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uttum gehörte in der [[Geschichte Ostfrieslands#Die hannoversche Zeit (1815–1866)|Hannoverschen Zeit Ostfrieslands]] zum Amt Greetsiel (1824), das in die Amtsvogteien Greetsiel, Pewsum und [[Borkum]] unterteilt war. Innerhalb dieses Amtes gehörte Uttum zur Amtsvogtei Pewsum und darin zur Untervogtei Groothusen, die neben Groothusen und Pewsum auch Uttum, Upleward, Hamswehrum und Woquard umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;Curt Heinrich Conrad Friedrich Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover 1824.&amp;#039;&amp;#039; S. 172, {{archive.org|bub_gb_tG0AAAAAcAAJ|Blatt=n191}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nachbarort Jennelt als damals noch bestehende [[Herrschaft (Territorium)|Herrlichkeit]] hingegen zählte bis 1852 nicht zum Amt Greetsiel. Im Zuge der hannoverschen Ämterreform 1859 wurde das Amt Greetsiel aufgelöst und dem Amt Emden zugeschlagen, Uttum gehörte seitdem zum letztgenannten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung zur Neuordnung der Verwaltungsämter 1859&amp;#039;&amp;#039;. S. 675&amp;amp;nbsp;f., [http://books.google.de/books?id=phFGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA675#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kreisreformen in Preußen#Hannover|preußischen Kreisreform 1885]] wurde aus dem Amt Emden der [[Landkreis Emden]] gebildet, dem Uttum danach angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1919 kam es zu sogenannten „Speckumzügen“ Emder Arbeiter, an die sich Landarbeiterunruhen anschlossen. Zusammen mit dem [[Rheiderland]] war der Landkreis Emden der am stärksten von diesen Unruhen betroffene Teil Ostfrieslands. Arbeiter brachen in geschlossenen Zügen in die umliegenden Dörfer auf und stahlen Nahrungsmittel bei Bauern, wobei es zu Zusammenstößen kam. Die Lage beruhigte sich erst nach der Entsendung von in der Region stationierten Truppen der [[Reichswehr]]. Als Reaktion darauf bildeten sich in fast allen Ortschaften in der Emder Umgebung [[Einwohnerwehr]]en. Die Einwohnerwehr Uttums umfasste 42 Personen. Diese verfügten über 20 Waffen. Aufgelöst wurden die Einwohnerwehren erst nach einem entsprechenden Erlass des preußischen Innenministers [[Carl Severing]] am 10. April 1920.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bernhard Eden: &amp;#039;&amp;#039;Die Einwohnerwehren Ostfrieslands von 1919 bis 1921.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 65 (1985), S. 81–134, hier S. 94, 98, 105, 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ziegelei stellte in den 1960er Jahren ihre Produktion ein. Die Gebäude verfielen danach. Auf dem ehemaligen Ziegelei-Gelände soll ein Neubaugebiet mit etwa 50 Grundstücken entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oz-online.de/artikel/183915/Wasser-Grundstuecke-Neues-Baugebiet-in-Uttum |titel=Wasser-Grundstücke: Neues Baugebiet in Uttum |sprache=de |abruf=2021-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurde Uttum in die neue Gemeinde Krummhörn eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=263&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Uttum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind das [[Rentmeisterhaus (Uttum)|Rentmeisterhaus]] aus dem Jahr 1597, die Windmühle, ein zweistöckiger Galerieholländer aus dem Jahre 1856, die Überreste der [[Burg Uttum|alten Burg]], die im 18. Jahrhundert abgerissen wurde, und die Ziegelei, die im Jahre 1898 erbaut wurde, sowie die Kirche, die aus dem Jahre 1250 stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Uttumer Kirche]] stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der 1527 angebaute Westturm wurde nach einem Teileinsturz im Jahr 1931 in erniedrigter Form wiederaufgebaut. Die Kanzel der Kirche datiert aus dem Jahre 1580 und das Taufbecken aus dem Jahre 1474.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Gesine Janssen|Titel=Die evangelisch-reformierte Kirche zu Uttum. Glaubens- und Zufluchtsort im Wandel der Zeit|Verlag=Selbstverlag|Ort=Uttum|Datum=2022|ISBN=978-3-00-070415-4|Seiten=30–35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Orgel der Uttumer Kirche|Orgel der Kirche]] wurde um 1660 von einem unbekannten Meister unter Verwendung älteren Pfeifenmaterials gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;centered&amp;quot; widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Rentmeisterhausuttum-2893.jpg|Rentmeisterhaus&lt;br /&gt;
   Krummhörn, Uttum, Mühle, 2010-06 CN-01.jpg|Die Alte Mühle Uttum am östlichen Ortsrand&lt;br /&gt;
   Ziegelei Uttum msu 2018-4887.jpg|Alte Ziegelei&lt;br /&gt;
   Uttum church extern.jpg|Kirche in Uttum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://greetsiel-krummhoern.de/uttum/ Weitere Informationen zur Ortschaft Uttum]&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Uttum.pdf Beschreibung von Uttum] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Krummhörn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Krummhörn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mutti245</name></author>
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