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	<title>Uttershausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uttershausen&amp;diff=1605667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Bild in Infobox eingefügt</title>
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		<updated>2025-11-29T10:04:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild in Infobox eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Uttershausen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Wabern&lt;br /&gt;
| Ortswappen                = &lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 51.0835&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 9.335&lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 169&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                  = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 5.06&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle             = &amp;lt;ref&amp;gt;https://geolytics.de/gemarkungen/062065&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 617 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitz --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2022-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wabern.de/pdf-s/statistik-daten-fakten/einwohnerzahlen/20.09.22-kopie-von-15.07.22-einwohnerzahlen.pdf?cid=617 |titel=Einwohner mit Hauptwohnsitz in Wabern Gemeinde Wabern |format=PDF |abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 34590&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 05683&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
| Bild                      = Kirche Uttershausen 02.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung         = Kirche Uttershausen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uttershausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Wabern]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Schwalm-Eder-Kreis]], etwa sieben Kilometer südöstlich von [[Fritzlar]] und zwei Kilometer südlich der Kerngemeinde Wabern, am Nordrand der Talniederung der [[Schwalm (Eder)|Schwalm]] und am Ostrand der [[Großenengliser Platte]]. Die Gemarkung Uttershausen hat eine Größe von rund 506 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung ===&lt;br /&gt;
Der Ort ist, soweit bekannt, urkundlich erstmals um das Jahr 1100 in einer gefälschten und auf das Jahr 1081 zurückdatierten Urkunde erwähnt, in der Erzbischof [[Siegfried I. (Mainz)|Siegfried I.]] von [[Bistum Mainz|Mainz]] dem von ihm im Jahre 1074 gestifteten [[Kloster Hasungen]] die Schenkung einer [[Hufe]] zu „Oderadeshusun“ bestätigt. In einer weiteren um 1200 gefertigten Fälschung, die auf 1131 rückdatiert ist, bestätigt Erzbischof [[Adalbert I. von Saarbrücken|Adalbert I.]] von Mainz dem Kloster Hasungen eine der Kirche zu Uttershausen gehörende Zinspflichtige. Im Jahr 1197 bestätigte Papst [[Coelestin III.]] dem [[Kloster Spieskappel]] einen Hof in Uttershausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsadel ===&lt;br /&gt;
Von 1108 bis 1285 ist Ortsadel beurkundet, der sich von Uhedereshusun (1108), Hottershusen (1221) und Uchterhusen (1229) nannte, aber in [[Singlis]] oder [[Lendorf (Borken)|Lendorf]] ansässig war. Ein Henrich von Utershausen war zu Anfang des 13. Jahrhunderts Landrichter zu [[Maden (Gudensberg)|Maden]]. Ein Evirhard von Utirshusen wird um die gleiche Zeit erwähnt, und im Jahre 1215 sind Henrich und Reinhard von Otershusen bekundet.&amp;lt;ref&amp;gt;Regnerus Engelhard: [http://books.google.com/books?id=2GAAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA426&amp;amp;lpg=RA1-PA426&amp;amp;dq=Uttershausen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=2ouUYIOCf8&amp;amp;sig=DnGOvLdSx8H-1FbjOmIgzCRZHlA&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=mCG5SamEAaKBtweixaGgBg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ct=result#PRA1-PA427,M1 &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der hessischen Lande casselischen Antheiles.&amp;#039;&amp;#039;] Cassel, 1778, S.&amp;amp;nbsp;427.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der [[Edelfrei]]e und [[Ritter]] Heinrich von Uttershausen ist 1237, 1238,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=4294|titel=„Ulmes, Schwalm-Eder-Kreis“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1249,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.digam.net/dokument.php?ID=1274&amp;amp;lput=728&amp;amp;PHPSESSID=2b79ddef41d2239a14af99b11271cd2b |archive-is=20120724101838 |text=Grafische Darstellung lehensrechtlicher Abhängigkeiten auf Grund einer Urkunde vom 9. Februar 1249}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1253 und 1257,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungWestfalen/InformationenUndService/Ersterwaehnungen/Breuna_Hessen_.html |date=2019-05-20 |text=Ersterwähnungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Witwe ist noch im Jahre 1285 bekundet&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Ide, S. 369.&amp;lt;/ref&amp;gt;; er verstarb wohl 1279&amp;lt;ref&amp;gt;Das [[Kloster Haina]] übertrug 1279 einem Ludwig genannt [[Waltvogel]] die ehemaligen Güter derer von Uttershausen in [[Niedergrenzebach|Grenzebach]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein Hugo und ein Werner von Uttershausen werden in der Urkunde von 1249 als ehemalige Zehntinhaber in dem heute [[Wüstung|wüsten]] Dorf [[Altengrüsen]] zwischen [[Gemünden (Wohra)]] und Grüsen im Landkreis Waldeck-Frankenberg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitzverhältnisse ===&lt;br /&gt;
Wie weithin üblich, so hatten auch in Uttershausen eine Anzahl weltlicher und geistlicher Grundherren Besitz und Rechte, die sie zum Teil gleichzeitig, zum Teil nacheinander hielten und die zumeist, kaskadenartig, vom obersten Lehnsherrn herab- und dann weitergegeben, verkauft, verpfändet, vererbt oder getauscht wurden. Oberste Lehnsherren waren durchgängig die [[Abtei Hersfeld]] und die Grafen von [[Reichenbach (Adelsgeschlecht)|Reichenbach]] bzw. [[Grafschaft Ziegenhain|Ziegenhain]] bzw. später die [[Landgrafschaft Hessen|hessischen Landgrafen]], wobei diese Lehnsherrschaft, soweit bekannt ist, jeweils hälftig war. Neben dem Ortsadel hatten nicht nur die bereits erwähnten Klöster Hasungen und Spieskappel, sondern auch das [[Fritzlarer Dom|Petersstift Fritzlar]], der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]], die Herren von [[Burgruine Falkenberg (Zierenberg)|Falkenberg]], die Herren von [[Dalwigk (Adelsgeschlecht)|Dalwigk]], die Herren von [[Hertingshausen (Adelsgeschlecht)|Hertingshausen]], die [[Kartause Eppenberg#Kartause St. Johannis|Kartause Eppenberg]] und der hessische [[Hofamt|Erbmarschall]] Herman [[Riedesel]] Besitz und [[Zehnt]]rechte in Uttershausen. Diese verwickelten Rechtsansprüche sind heute nicht mehr unbedingt klar zu entwirren. So verkauften zwar die Herren von Falkenberg ihren Besitz in Uttershausen, der zu dieser Zeit wohl das gesamte Dorf umfasste, im Jahre 1426 an Landgraf [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I.]] von Hessen, wurden aber dennoch von 1485 bis 1535 von der Abtei Hersfeld mit deren Hälfte des Uttershauser Zehnten belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Ab 1450 gehörte Uttershausen zum landgräflichen Amt [[Homberg (Efze)|Homberg]] und ab 1462 zum „[[Gericht auf der Schwalm]]“, das spätestens ab 1557 und bis 1606 gemeinsam mit dem [[Gericht auf der Efze]] in [[Hebel (Wabern)|Hebel]] tagte. Im Jahre 1689 schenkte Landgraf [[Karl (Hessen-Kassel)|Karl]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] seiner Frau [[Amalia von Kurland]] den Zehnten zu Uttershausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform im [[Kurfürstentum Hessen]] kam das Dorf im Jahre 1821 verwaltungsmäßig zum [[Kreis Homberg]] und gerichtsmäßig zum [[Amtsgericht Homberg (Efze)#Geschichte|Landgericht Homberg]]. Durch die Zusammenlegung der Kreise Homberg und [[Kreis Fritzlar|Fritzlar]] im Jahre 1932 wurde Uttershausen Teil des [[Landkreis Fritzlar-Homberg|Kreises bzw. ab 1939 Landkreises Fritzlar-Homberg]], der wiederum 1974 im heutigen Schwalm-Eder-Kreis aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 1971 [[Gemeindefusion|fusionierten]] die Gemeinden Wabern, Falkenberg, Hebel, Rockshausen, Udenborn, Unshausen, Uttershausen und Zennern freiwillig zur neuen [[Großgemeinde]] Wabern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen |nr=01 |jahr=1972 |datum=1971-12-14 |seite=5 |seiten=5 |fundstelle=Punkt 8; Abs. 57. |kbytes=4820}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für alle durch die Gebietsreform eingegliederten Gemeinden, sowie die Kerngemeinde Wabern, wurde je ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.wabern.de/pdf-s/satzungen/gemeindeorgane/02.0-hauptsatzung.doc-08.10.19.pdf?cid=23o |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wabern |format=pdf;&amp;amp;nbsp;21&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2023-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem [[Simon Petrus]] geweihte Kirche wird erstmals im Jahre 1131 erwähnt. Um 1319 war die Kirche von Uttershausen eigenständige [[Pfarrkirche]] mit einem [[Leutpriester|Pleban]]. Das Kirchengebäude wurde in den Jahren 1520–1522 als achteckiger Bau im [[Gotik|gotischen]] Stil errichtet; von diesem Bau sind heute noch der dreiseitig geschlossene [[Chor (Architektur)|Chorraum]] mit vier hohen gotischen Fenstern mit [[Maßwerk#Maßwerkformen|Fischblasenmaßwerk]] und das St.-Georgs-[[Relief]] über dem Seiteneingang erhalten. Mit der Einführung der [[Reformation]] in der Landgrafschaft Hessen im Jahre 1526 wurde sie evangelisch. Das [[Kirchenpatronat|Patronat]] hatte die Familie von Falkenberg als Hersfelder Lehen bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1613. Im Jahre 1569 wurde die Kirche des benachbarten Dorfes [[Zennern]] nach Uttershausen eingepfarrt. Ab 1747 war die Uttershäuser Kirche dann eine [[Filialkirche]] von Hebel. Größere Schäden, vermutlich durch ein Erdbeben verursacht, machten ab 1767 größere Baumaßnahmen an Turm, Dach und Kirchenschiff notwendig, die im frühneuzeitlichen Sakralstil ausgeführt wurden. 1844 wurde die Kirche nach Wabern eingepfarrt. Das Kirchengebäude wurde 1965 weitgehend erneuert und umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Uttershausen 594 Einwohner. Darunter waren 6 (1,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 99 Einwohner unter 18 Jahren, 219 zwischen 18 und 49, 126 zwischen 50 und 64 und 147 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 243 Haushalten. Davon waren 57 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 69 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 96 Paare mit Kindern, sowie 21 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 54 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 141 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1537: || 14 [[Hufner|Hübner]], 8 [[Kötter|Köttner]], 20 [[Beisasse]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1639: || 21 verheiratete, ein lediger, 9 verwitwete [[Hausgesess]]e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1742/47: || 56 Häuser bzw. Hausgesesse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1768: || 279 Einwohner.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Falkenberg |width=450|float=none|maxEinwohner=700&lt;br /&gt;
|467|498|515|527|504|519|492|479|520|527|517|473|500|421|709|703|630|599|618&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,?)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2006,617)(2011,594)(2015,606)(2020,602)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Wabern&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;, [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1861: || alle Einwohner [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformierte]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 517 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 99,42 %), 3 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 0,58 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 533 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 88,89 %), 62 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 10,35 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Erwerbstätigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961 || Erwerbspersonen:  144 Land- und Forstwirtschaft, 103 Produzierendes Gewerbe, 26 Handel und Verkehr, 17 Dienstleistungen und Sonstiges&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsbeirat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Uttershausen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Uttershausen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Uttershausen 57,52 %. Alle Kandidaten gehörten der „Freien Liste Uttershausen“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06634025/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Uttershausen.html |titel=Ortsbeiratswahl Uttershausen |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Webern |abruf=2023-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Anna Hämel zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wabern.de/buergerservice-rathaus/politik/gremien/ortsbeiraete/ |titel=Ortsbeiräte |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wabern |abruf=2023-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Internationale Partnerschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1966 besteht eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der französischen Gemeinde [[Lormaison]] (Oise).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wabern.de/buergerservice-rathaus/gemeindeprofil/partnergemeinden/lormaison/ Lormaison] auf wabern.de, abgerufen am 6. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt inmitten fruchtbarer [[Löss]]böden, und Landwirtschaft war daher immer die vorherrschende Erwerbsform. In neuerer Zeit fanden Dorfbewohner zunehmend als [[Pendler]] Arbeit in Wabern, in [[Kassel]] und in [[Borken (Hessen)|Borken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Großenengliser Platte besteht zu großen Teilen aus mächtigen [[Kies]] und Kiessandablagerungen aus dem [[Tertiär]] und [[Quartär (Geologie)|Quartär]], und diese werden bei Uttershausen von mehreren Unternehmen seit den 1950er Jahren abgebaut. Ein ausgedehntes ehemaliges Abbaugebiet auf der Tannenhöhe wird seit Mitte der 1970er Jahre als Großdeponie für [[Abfall|Müll]] genutzt. Seit Juni 2005 befindet sich dort das „Entsorgungszentrum Schwalm-Eder“, bestehend aus der Deponie, auf der weiterhin mineralische Abfälle (Boden, Bauschutt, Asbest etc.) abgelagert werden können, und einer Müllumschlagsstation, auf der Hausmüll für die Verbrennung im Müllheizkraftwerk Kassel in Großcontainer umgeladen wird. Sperrmüll wird vorsortiert und in zugelassene Verwertungsanlagen transportiert; die Sortierreste werden ebenfalls im Müllheizkraftwerk entsorgt. Auf der Deponie erzeugt die [[E.ON Mitte|EAM]] aus dem entstehenden [[Biogas]] Elektrizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Umweltsanierung ===&lt;br /&gt;
In der Schwalmaue unterhalb des Dosenbergs wurde als Ausgleichsmaßnahme für das Logistikzentrum am Dosenberg ein [[Altwasser (Fluss)|Altarm]] hergestellt. Damit wurde neuer Lebensraum für Amphibien, Insekten, Fische und Vögel und gleichzeitig zusätzlicher [[Retention (Wasserwirtschaft)|Retentionsraum]] für den Hochwasserfall geschaffen. Durch den Einbau von zwei [[Sohlschwelle]]n in die Schwalm entwickelten sich im Altarm verschiedene Fließbilder und dadurch bedingt Sandbänke, Flachbereiche und steile Uferböschungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://schwalm-eder.active-city.net/city_info/anzeige/redaktionssystem/main/show.cfm?region_id=105&amp;amp;lang_id=1&amp;amp;id=35198&amp;amp;modul_id=5 |archive-is=20120713115310 |text=Renaturierung Schwalmaue}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wichtellöcher bei Uttershausen.jpg|mini|Die Wichtellöcher]]&lt;br /&gt;
Die [[Wichtellöcher (Uttershausen)|Wichtellöcher]], im Südhang des Dosenbergs in der Gemarkung Uttershausen, sind ein sagenumwobener [[Geotop]] am Prallhang der Schwalm. Die Gänge der Wichtellöcher führen bis zu 30 Meter weit in den [[Muschelkalk]] und sind mit Ausnahme zweier teilweise eingestürzter Seitengänge gut begehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Meinicke]] (* 1948), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[David Böddener]] (1546–1612), Propst zweier Klöster im Eichsfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Ide: &amp;#039;&amp;#039;Von Adorf bis Zwesten.&amp;#039;&amp;#039; Bernecker, Melsungen 1972, {{DNB|730347443}}, S. 368–371.&lt;br /&gt;
* Heinz Nöding (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lormaison – Wabern-Uttershausen: 40 ans/40 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, 2006, ISBN 3-8334-5016-9.&lt;br /&gt;
* Kathrin Ellwardt: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelisch-reformierte Kirche in Uttershausen: Ein kunstgeschichtlicher Kirchenführer.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Horst Schattner).  Ev. Kirchengemeinde Wabern, Wabern 1999, {{OCLC|174477583}}.&lt;br /&gt;
* {{HessBib|NAME=Uttershausen |PPN=116359706 |GND=4576249-1}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|Uttershausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wabern.de/cms/Leben/Ortsteile/ Webauftritt der Gemeinde Wabern]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=4299|titel=Uttershausen, Schwalm-Eder-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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