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	<title>Utsjoki - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T14:51:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die finnische Gemeinde Utsjoki. Für den gleichnamigen Fluss siehe [[Utsjoki (Fluss)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Finnland&lt;br /&gt;
|Name= Utsjoen kunta&amp;lt;br /&amp;gt;Ohcejoga gielda&lt;br /&gt;
|Wappen= [[Datei:Utsjoki.vaakuna.svg|100px|Wappen von Utsjoki]]&lt;br /&gt;
|Karte= [[Datei:Utsjoki sijainti Suomi.svg|140px|Lage von Utsjoki in Finnland]]&lt;br /&gt;
|Landschaft= Lappland&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= [[Nordlappland]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 69/52//N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 27/00//E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = FI-10&lt;br /&gt;
|Fläche= 5371.81&lt;br /&gt;
|EinzelnachweisFläche = [https://www.maanmittauslaitos.fi/sites/default/files/pinta_alat_kunnittain_01012010.pdf Maanmittauslaitos (finnisches Vermessungsamt): &amp;#039;&amp;#039;Suomen pinta-alat kunnittain 1. 1. 2010&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF-Datei; 194&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
|Landfläche= 5144.29&lt;br /&gt;
|Binnengewässerfläche = 227.52&lt;br /&gt;
|Gemeindenummer = 890&lt;br /&gt;
|Sprache= [[Finnische Sprache|Finnisch]], [[Nordsamische Sprache|Nordsamisch]]&lt;br /&gt;
|Website= [https://www.utsjoki.fi/ utsjoki.fi]&lt;br /&gt;
|Bild1= &lt;br /&gt;
|Bild1_Beschreibung= Karte der Gemeinde Utsjoki&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Utsjoki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{fiS}}, [{{IPA|ˈutsjɔki}}]) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ohcejohka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Nordsamische Sprache|nordsamisch]])&amp;lt;!--OHNE EN, ABER SIEHE https://gtweb.uit.no/cgi-bin/smi/smi.cgi?text=Ohcejohka&amp;amp;action=transcribe&amp;amp;lang=sme&amp;amp;plang=eng [[{{IPA|ˈuhceˌjuhkɑ]]--&amp;gt; ist eine zweisprachige [[Gemeinde (Finnland)|Gemeinde]] im [[Finnland|finnischen]] Teil [[Lappland]]s. Sie liegt im äußersten Norden des Landes und hat {{EWZ|FI|890}} Einwohner (Stand {{EWD|FI}}) auf einer Fläche von 5372&amp;amp;nbsp;km². Die Mehrheit der Bevölkerung von Utsjoki gehört dem Volk der [[Samen (Volk)|Samen]] an, und Nordsamisch ist, neben Finnisch, amtliche Sprache in der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Ausdehnung ===&lt;br /&gt;
Utsjoki liegt im äußersten Norden Finnlands in der Landschaft [[Lappland (Finnland)|Lappland]] an der [[Grenze zwischen Finnland und Norwegen|Grenze zu Norwegen]]. Beim Dorf [[Nuorgam]] befindet sich der nördlichste Punkt Finnlands und der [[Europäische Union|Europäischen Union]]. Die Gemarkung von Utsjoki ist recht ausgedehnt: Mit 5372 km² ist Utsjoki flächenmäßig mehr als doppelt so groß wie das [[Saarland]] oder [[Luxemburg]]. Ein Großteil des Gemeindegebiets besteht aus unbewohnter Wildnis. Bei {{EWZ|FI|890}} Einwohnern ergibt sich so eine Bevölkerungsdichte von {{EWZF|FI|890|5144.29|2}} Einwohnern pro Quadratkilometer Landfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Utsjoki sind [[Inari (Gemeinde)|Inari]] im Süden sowie auf norwegischer Seite [[Karasjok]] im Westen, [[Tana (Kommune)|Tana]] im Norden und [[Nesseby]] im Nordosten. Die Entfernung nach [[Rovaniemi]], der Hauptstadt Lapplands, beträgt 453&amp;amp;nbsp;km; nach [[Helsinki]] sind es 1267&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Utsjoki-Nuorgam Tenojoki.JPG|mini|links|Der Tenojoki nahe Nuorgam]]&lt;br /&gt;
Die Topografie Utsjokis wird durch zwei größere Flüsse beherrscht: Der [[Tanaelva|Tenojoki]] bildet zusammen mit seinem Zufluss [[Inarijoki]] die Grenze zu Norwegen. Der namensgebende Fluss [[Utsjoki (Fluss)|Utsjoki]] fließt in Nord-Süd-Richtung durch das Gemeindegebiet, ehe er in den Tenojoki mündet. Die Besiedlung Utsjokis konzentriert sich gänzlich auf die Täler dieser beiden Flüsse. Die Gebiete der Gemeinde abseits der beiden Flussläufe sind gänzlich wegelos und unbesiedelt. Die Natur ist hier aufgrund der extremen Nordlage sehr karg. [[Kiefern]] wachsen nur ganz vereinzelt in geschützten Lagen, ansonsten ist die einzige in Utsjoki vorkommende Baumart die [[Birken|Birke]]. Die [[Baumgrenze]] wird bereits auf einer Höhe von 300 Metern über dem Meeresspiegel erreicht, in höheren Lagen herrscht eine [[tundra]]artige Vegetation vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Fläche Utsjokis steht unter Naturschutz. Im Gebiet der Gemeinde befinden sich die Wildnisgebiete [[Kaldoaivi]], [[Muotkatunturi]] und [[Paistunturi]] sowie der 712&amp;amp;nbsp;km² große [[Kevo-Naturpark]]. Der Fluss [[Kevojoki]] durchfließt hier auf einer Strecke von 40&amp;amp;nbsp;km einen bis zu 80&amp;amp;nbsp;m tiefen [[Canyon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
202,93&amp;amp;nbsp;km², das sind unter 4 % der Gemeindefläche, wird von Wasser bedeckt. Der Anteil der Binnengewässer liegt damit, wie allgemein in Lappland, deutlich unter dem Landesdurchschnitt Finnlands. Die Anzahl der Seen ist bei rund 600 Seen mit einer Größe von über fünf Hektar und etwa 300 kleineren Teichen verhältnismäßig hoch, sie sind aber allesamt eher klein. Die größten Seen sind der [[Pulmankijärvi]] (12&amp;amp;nbsp;km²) südlich von Nuorgam an der Grenze zu Norwegen und der [[Luomusjärvi]] im Kevo-Naturpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dörfer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nuorgam.JPG|mini|Nuorgam ist das nördlichste Dorf Finnlands]]&lt;br /&gt;
Das Gemeindezentrum ist das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] Utsjoki an der Mündung des Utsjoki in den Tenojoki. Die beiden anderen wichtigen Ortschaften sind [[Karigasniemi]] (samisch &amp;#039;&amp;#039;Gáregasnjárga&amp;#039;&amp;#039;) 102&amp;amp;nbsp;km südwestlich und [[Nuorgam]] (&amp;#039;&amp;#039;Njuorggán&amp;#039;&amp;#039;) 43&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von Utsjoki. Beide liegen am Ufer des Tenojoki. Daneben gehören zur Gemeinde noch eine Reihe kleinerer [[Streusiedlung]]en wie Kaamasmukka (&amp;#039;&amp;#039;Gámasmohkki&amp;#039;&amp;#039;), Outakoski (&amp;#039;&amp;#039;Vuovdaguoika&amp;#039;&amp;#039;), Rovisuvanto (&amp;#039;&amp;#039;Roavesavu&amp;#039;&amp;#039;), Dalvadas (&amp;#039;&amp;#039;Dálvadas&amp;#039;&amp;#039;) oder Nuvvus (&amp;#039;&amp;#039;Nuvvos&amp;#039;&amp;#039;). Die Bevölkerung verteilt sich folgendermaßen auf die statistischen Gebiete der Gemeinde:&amp;lt;ref&amp;gt;Stand 2004, {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://teno.poyry.com/taustaraportti/traportti_osa1.pdf |text=Gemeinde Utsjoki: &amp;#039;&amp;#039;Tenonjoen kehittämissuunnitelma ja rantaosayleiskaavat&amp;#039;&amp;#039; (Entwicklungs- und Uferflächennutzungsplan für den Tenojoki)}}, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Utsjoki-Mieraslompolo: 642 Einwohner&lt;br /&gt;
* Karigasniemi: 315 Einwohner&lt;br /&gt;
* Nuorgam: 214 Einwohner&lt;br /&gt;
* Outakoski: 182 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Utsjoki wurde 1876 gegründet.&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung und -struktur ===&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er Jahre betrug die Einwohnerzahl noch nahezu 1600. Weil aber das strukturschwache Lappland von der finnischen Wirtschaftskrise schwerer getroffen wurde als der Süden des Landes, setzte eine Abwanderungswelle in die Wachstumszentren des Südens ein. Auch in Utsjoki verringerte sich die Einwohnerzahl zunächst rapide, hat sich aber mittlerweile auf einem niedrigen Niveau konsolidiert. Wie allgemein in Lappland ist eine Tendenz zur Überalterung festzustellen: Zwischen 1990 und 2001 stieg der Rentneranteil von 17 % auf 22 %, während im selben Zeitraum der Anteil der unter 15-Jährigen von 22 % auf 14 % sank.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://teno.poyry.com/taustaraportti/traportti_osa1.pdf |text=Gemeinde Utsjoki: &amp;#039;&amp;#039;Tenonjoen kehittämissuunnitelma ja rantaosayleiskaavat&amp;#039;&amp;#039; (Entwicklungs- und Uferflächennutzungsplan für den Tenojoki)}}, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auffällig ist die Überzahl der Männer, die 56 % der Bevölkerung ausmachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://pxweb2.stat.fi/Dialog/DataSort.asp?Matrix=vaerak_tau_004_en&amp;amp;timeid=20071211392944&amp;amp;lang=1&amp;amp;noofvar=4&amp;amp;numberstub=2&amp;amp;NoOfValues=3 |text=Tilastokeskus (finnisches Statistikamt)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Entwicklung der Einwohnerzahl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://pxweb2.stat.fi/Dialog/DataSort.asp?Matrix=vaerak_tau_004_en&amp;amp;timeid=2007121126718&amp;amp;lang=1&amp;amp;noofvar=4&amp;amp;numberstub=2&amp;amp;NoOfValues=15 |text=Tilastokeskus (finnisches Statistikamt)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
| 1980 || 1985 || 1990 || 1995 || 1996 || 1997 || 1998 || 1999 || 2000 || 2001 || 2002 || 2003 || 2004 || 2005 || 2006 || 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| 1.479 || 1.548 || 1.514 || 1.568 || 1.555 || 1.521 || 1.457 || 1.412 || 1.394 || 1.401 || 1.402 || 1.385 || 1.367 || 1.363 || 1.361 || 1.241&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samen ===&lt;br /&gt;
Utsjoki gehört zum Siedlungsgebiet des indigenen Volks der [[Samen (Volk)|Samen]]. 70 % der Einwohner sind ethnische Samen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand 2000, {{Webarchiv |url=http://pre20031103.stm.fi/suomi/tao/julkaisut/omakieli/saamelaiset.htm |text=Finnisches Sozial- und Gesundheitsministerium |wayback=20080117072314}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist Utsjoki die einzige Gemeinde Finnlands, in der die Samen die Bevölkerungsmehrheit stellen. Allerdings sprechen nur 46 % Samisch als Muttersprache.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand 2006, {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://pxweb2.stat.fi/Dialog/DataSort.asp?Matrix=vaerak_tau_007_en&amp;amp;timeid=200782282762&amp;amp;lang=1&amp;amp;noofvar=3&amp;amp;numberstub=1&amp;amp;NoOfValues=2 |text=Tilastokeskus (finnisches Statistikamt)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde gehört zum gesetzlich festgelegten samischen „Heimatgebiet“ (kotiseutualue), in dem den Samen besondere Minderheitenrechte zustehen. So hat die in Utsjoki verwendete Variante des Samischen, die [[nordsamische Sprache]], in der Gemeinde neben dem Finnischen einen offiziellen Status und darf im Umgang mit den Behörden verwendet werden. Der [[Samenrat]], eine länderübergreifende [[Nichtregierungsorganisation]] der Samen aus Finnland, [[Schweden]], [[Norwegen]] und [[Russland]], hat in Utsjoki seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Wie allgemein in den ländlichen Gegenden Finnlands ist auch in Utsjoki die [[Finnische Zentrumspartei|Zentrumspartei]] die stärkste politische Kraft. Bei der Kommunalwahl 2008 erhielt fast die Hälfte der Stimmen. Im Gemeinderat, der höchsten Entscheidungsinstanz bei lokalen Angelegenheiten, stellt sie acht von 15 Abgeordneten. Die beiden anderen großen Parteien des Landes spielen in Utsjoki dagegen eine untergeordnete Rolle: Die [[Nationale Sammlungspartei (Finnland)|Nationale Sammlungspartei]] ist nur mit zwei, die [[Sozialdemokratische Partei Finnlands|Sozialdemokratische Partei]] mit einem Abgeordneten im Gemeinderat vertreten. Zweitstärkste Kraft im Gemeinderat ist indes die lokale samische Wahlliste &amp;#039;&amp;#039;Ohcejoga Sámit&amp;#039;&amp;#039; (Samen von Utsjoki) mit vier Sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Zusammensetzung des Gemeinderats (2009–2012)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei !! Wahlergebnis 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tulospalvelu.vaalit.fi/K2008/e/tulos/kutulos_utsjoki.html Finnisches Justizministerium: Ergebnis der Kommunalwahlen 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Finnische Zentrumspartei|Zentrumspartei]] || 47,7 % || 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Ohcejoga Sámit || 25,5 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Nationale Sammlungspartei (Finnland)|Nationale Sammlungspartei]] || 16,1 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Finnlands|Sozialdemokratische Partei]] || {{0}}5,7 % || 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen von Utsjoki wurde von [[Gustaf von Numers (Heraldiker)|Gustaf von Numers]] entworfen. Es zeigt im schwarzen Feld ein [[Polarlicht]], darüber einen vierstrahligen Stern, beides in Silber. Das Polarlicht und der Stern symbolisieren den Winter in Lappland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Utsjoki unterhält seit 1970 eine [[Städtepartnerschaft]] mit der norwegischen Nachbarkommune [[Tana (Kommune)|Tana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Tenojoki gilt als einer der lachsreichsten Flüsse Europas und zieht daher viele Angeltouristen in die Gegend. Auch der Tagestourismus von Norwegern, die im preiswerteren Nachbarland Finnland einkaufen, ist von großer Bedeutung. Neben dem Tourismus ist auch die Rentierzucht der oft noch halbnomadisch lebenden Samen einer der Haupterwerbszweige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Saamen silta.jpg|mini|Die Brücke &amp;#039;&amp;#039;Saamen silta&amp;#039;&amp;#039; führt über den Fluss [[Deatnu]] nach Norwegen]]&lt;br /&gt;
Wegen der extrem geringen Bevölkerungsdichte sind weite Teile Utsjokis wegelos, seit den 1970er Jahren sind aber sämtliche Siedlungen auf dem Straßenweg erreichbar. Die größte Verkehrsader ist die [[Staatsstraße 4 (Finnland)|Staatsstraße 4]], die wichtigste Nord-Süd-Verbindung Finnlands, die über [[Inari (Gemeinde)|Inari]] aus Südfinnland kommend in Nord-Süd-Richtung durch Utsjoki bis zur norwegischen Grenze beim Kirchdorf Utsjoki führt. Die Hauptstraße 92 zweigt in [[Kaamanen]] in der Gemeinde Inari von der Staatsstraße 4 ab und führt ins Dorf Karigasniemi in Utsjoki. Die Regionalstraße 970 folgt dem rechten Ufer des Tenojoki und führt von Nuorgam über Utsjoki nach Karigasniemi. Sie setzt sich als unbefestigte Landstraße 9704 ins Dorf [[Angeli (Finnland)|Angeli]] in der Gemeinde Inari fort. Von Nuorgam führt ferner die kleinere Straße 19999 zum Pulmankijärvi-See. In Utsjoki gibt es drei Grenzübergangsstellen nach Norwegen: In Utsjoki führt die 1993 erbaute Brücke [[Saamen silta]] über den Tenojoki auf das gegenüberliegende norwegische Ufer, wo sich die [[Europastraße 75]] fortsetzt. Karigasniemi ist ebenfalls über eine Brücke über den Tenojoki mit dem norwegischen [[Karasjok]] verbunden. In Nuorgam besteht ein Grenzübergang nach [[Polmak]] in Norwegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Utsjoki wurde erst sehr spät ans Straßennetz angebunden. Zuvor waren die Siedlungen nur per Boot über den Tenojoki erreichbar, wobei die Boote teilweise an Stromschnellen vorbeitransportiert werden mussten. Im Winter konnte der zugefrorene Tenjoki auch mit dem Auto befahren werden. Die erste Straßenverbindung von Kaamanen nach Karigasniemi entstand während des Zweiten Weltkrieges, die Straße von Kaamanen nach Utsjoki wurde 1957 eröffnet. Ursprünglich bildete der Abschnitt von Kaamanen nach Karigasniemi das Schlussstück der Staatsstraße 4, erst nach Fertigstellung der Brücke &amp;#039;&amp;#039;Saamen silta &amp;#039;&amp;#039;1993 wurde die Staatsstraße 4 nach Utsjoki umgeleitet und die Strecke Kaamanen-Karigasniemi in die Hauptstraße 92 umgewandelt. Als letzte Siedlung wurde Nuorgam erst 1971 an das Straßennetz angebunden. 1983 entstand schließlich die Querverbindung von Karigasniemi nach Utsjoki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Ivalo]] aus bestehen Busverbindungen über Utsjoki nach Nuorgam sowie nach Karigasniemi. Nach Norwegen verkehren Busse von Karigasniemi nach Karasjok sowie von Nuorgam nach [[Tana (Kommune)|Tana]]. An das Eisenbahnnetz ist Utsjoki nicht angebunden, die nächsten Bahnhöfe sind [[Kolari]] 386&amp;amp;nbsp;km südwestlich und [[Rovaniemi]] 453&amp;amp;nbsp;km südlich. Die nächsten Flughäfen befinden sich in [[Lakselv]], [[Vadsø]] und [[Kirkenes]] in Norwegen bzw. auf finnischer Seite in [[Flughafen Ivalo|Ivalo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Utsjoki kirkko-4.JPG|mini|hochkant|Die Kirche von Utsjoki]]&lt;br /&gt;
Das Tal des Flusses [[Utsjoki (Fluss)|Utsjoki]] gehört offiziell zu den finnischen „[[Nationallandschaften Finnlands|Nationallandschaften]]“. Dies verdankt das Flusstal neben seiner landschaftlichen Schönheit einem kulturgeschichtlich wertvollen Ensemble, das sich am Ufer des Utsjoki durchflossenen Sees [[Mantojärvi]] sechs Kilometer südlich des Gemeindezentrums erhalten hat. Die Kirche von Utsjoki steht auf einem kleinen Hügel oberhalb des Sees. Der [[Granit]]bau wurde 1850–1853 nach Plänen von [[Ernst Bernhard Lohrmann]] erbaut. Der hölzerne Vorgängerbau wurde nach Fertigstellung der neuen Kirche abgetragen, von ihm ist nur noch die gezimmerte [[Sakristei]] aus dem Jahr 1776 erhalten. Gegenüber der Kirche am Ufer des Mantojärvi stehen 14 historische Kirchenstuben. Die Holzbauten stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert und dienten bis in die 1930er Jahre dazu, weit angereiste Kirchenbesucher unterzubringen. Ebenfalls nahe der Kirche befindet sich das repräsentative [[Pastorat|Pfarrhaus]], das 1843 von [[Carl Ludwig Engel]] im Stil des [[Klassizismus]] entworfen wurde. Angeschlossen sind einige [[falunrot]] gestrichene Wirtschaftsgebäude, deren älteste aus dem 18. Jahrhundert stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Utsjoki Mantojarvi.jpg|mini|links|Kirchenstuben am Mantojärvi]]&lt;br /&gt;
Neben der Kulturlandschaft von Mantojärvi hat sich in Utsjoki auch an einigen anderen Stellen alte Bausubstanz erhalten. Hierzu gehören alte Fischerhütten aus dem 19. Jahrhundert auf der Flussinsel Lohisaari im Tenojoki, das frühere samische Winterdorf Talvadas am Ufer des Tenojoki sowie die Gebäudeensembles von Mieraslompolo am Utsjoki und Välimaa am Tenojoki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ufer des Tenojoki zwischen Utsjoki und Nuorgam befindet sich eine alte Schotterstraße von Nivajoki nach Alajalve. Sie diente ursprünglich dazu, Boote an den unpassierbaren Alaköngäs-Stromschnellen des Tenojoki vorbeizutransportieren. 1928 wurde der sechs Kilometer lange Weg in das öffentliche Straßennetz integriert, obwohl er keine Verbindung zum übrigen Straßennetz hatte. Nach der Fertigstellung der Straßenverbindung nach Nuorgam wurde die parallel verlaufende alte Straße in eine Museumsstraße umgewandelt. Eine zweite Museumsstraße findet sich am Ufer des Utsjoki. Es handelt sich um einen ebenfalls sechs Kilometer langen Abschnitt des historischen Postwegs nach Utsjoki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Eino Guttorm]] (1941–2005), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Rauni Magga Lukkari]] (* 1943), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Rauni Manninen]] (* 1946), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Jovnna-Ánde Vest]] (* 1948), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Inger-Mari Aikio]] (* 1961), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Anne Nuorgam]] (* 1964), Politikerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [https://www.utsjoki.fi/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Lapin lääni}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Utsjoki| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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