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	<title>Uthweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:09:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uthweiler&amp;diff=386113&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDD-1991: Einwohnerzahlen aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-13T10:52:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahlen aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Filialkirche St. Michael Koenigswinter Uthweiler.jpg|mini|Filialkirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Muehle Uthweiler.jpg|mini|Alte Mühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uthweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dorf]] und Ortsteil der Stadt [[Königswinter]] im [[Rhein-Sieg-Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Es gehört zum Stadtteil [[Oberpleis]] und zur  [[Gemarkung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wahlfeld (Königswinter)|Wahlfeld]]&amp;#039;&amp;#039;, am 31. Dezember 2025 zählte Uthweiler 723 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Einwohnerstatistik Königswinter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Uthweiler liegt inmitten des [[Pleiser Hügelland]]s östlich des [[Siebengebirge]]s, zu beiden Seiten des [[Pleisbach]]s, der hier das [[Pleistal]] an seiner tiefsten Einkerbung auf {{Höhe|111|DE-NN|link=1}}. Die Ortschaft erstreckt sich gemeinsam mit dem unmittelbar nordwestlich anschließenden [[Freckwinkel]] als [[Straßendorf]] entlang der [[Landesstraße]] 143 ([[Aegidienberg]]–[[Oberpleis]]–[[Niederpleis]]–[[Troisdorf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 859 wurde Uthweiler als &amp;#039;&amp;#039;Utwilere&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als zwei Edelherren dem [[Stift (Kirche)|Stift]] [[Sankt Cassius Stift|St. Cassius]] in [[Bonn]] einen Hof schenkten, den heutigen Bönnschenhof im benachbarten [[Wahlfeld (Königswinter)|Wahlfeld]]. Im 8. Jahrhundert wurde die Gegend planmäßig gerodet und landwirtschaftlich nutzbar gemacht. Die Fronherren des Ortes saßen in [[Oberpleis]] und unterstanden dem [[Erzbischof]] von [[Köln]]. Das gesamte [[Mittelalter]] hindurch standen nur wenige Gehöfte am Ufer des Pleisbachs, im 19. Jahrhundert zählte der Ort circa 100 Einwohner. Haupterwerbsquelle der Bevölkerung waren neben der Landwirtschaft zwei Steinbrüche, am Buchholzer Berg und an der Uthweiler Hardt, die Braunkohlegrube „Satisfaktion“ am Kohlberg, sowie einige Tongruben. Der Kohleabbau endete schon 1860, wenige Jahre später gab eine große Baumschule im benachbarten [[Jüngsfeld]] vielen Uthweilern Arbeit. Die Stromversorgung setzte um 1900 ein; seit 1889 wurde eine unabhängige [[Zeitung]], der [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]] aus Bonn, in den Ort geliefert. Die Steinbrüche wurden gegen 1920 stillgelegt. Seit dem Jahr 1893 durchquerte die Kleinbahnlinie [[Niederpleis]]–[[Herresbach (Königswinter)|Herresbach bei Oberpleis]] (die sogenannte Pleistalbahn (siehe auch [[Bröltalbahn]])) das Dorf und sorgte für Güter- und Personentransport. Bis in die 50er Jahre hinein war die Bahn noch in Betrieb. Im Bahnhofsgebäude, das heute als privates Wohnhaus genutzt wird, gab es Fremdenzimmer, die sogar von Sommerurlaubern aus [[Berlin]] genutzt worden sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1929 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] Uthweiler gegründet. Verwaltungstechnisch war das Dorf seit 948 geteilt, nämlich durch den von [[Söven]] herabfließenden Blankenbach, der inmitten des Ortes in den [[Pleisbach]] mündet. Der nördliche Teil Uthweilers mit dem Bahnhof gehörte zur Gemeinde [[Stieldorf]], der südliche Teil zur Gemeinde [[Oberpleis]]. Bis zur kommunalen Neuordnung 1969 waren diese Gemeinden zwar im Amt Oberpleis zusammengefasst, die fast ausnahmslos katholische Bevölkerung war jedoch durch die Zugehörigkeit zum jeweiligen [[Kirchspiel]] in „Steeldörper Uthwieler“ und „Pleeser Uthwieler“ geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 wurde im Oberpleiser Teil des Dorfes eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] gebaut, die man 1943 vergrößerte. An ihrer Stelle wurde 1967/68 nach Plänen des Erzdiözesanbaumeisters [[Wilhelm Schlombs]] die [[Filialkirche]] Sankt [[Michael (Erzengel)|Michael]] errichtet, die Bauausführung und -leitung übernahm [[Mladen Rubčić]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kirche-am-oelberg.de/html/uthweiler.html |text=Kapellenwanderung – Kapellen in der Pfarreiengemeinschaft |wayback=20120125085512}}, Pfarreiengemeinschaft Königswinter – Am Oelberg&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gottesdienst wird seit 1942 regelmäßig von den Benediktinerpatres der Abtei in [[Siegburg]] versehen. Im Stieldorfer Teil wurde 1886 die Kapelle Sankt [[Antonius von Padua|Antonius]] errichtet, die 1976 abgetragen und im benachbarten [[Wahlfeld (Königswinter)|Wahlfeld]] durch Privatinitiative wiederaufgebaut wurde. Weitere historische Bauten in Uthweiler sind das Müllerhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und das ehemalige Stieldorfer Schulhaus von 1730, das 1828 in den Ortskern transferiert wurde (Pfarrer-Wichert-Straße 8).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist nach 1950 kontinuierlich gewachsen, der Baubestand hat sich erheblich vergrößert. Die Siegburger Straße, die Pfarrer-Wichert-Straße und die Straße Am Hang, die drei parallel verlaufenden Hauptachsen des Ortes, weisen kaum noch freie Grundstücke auf. Dicht bebaut wurden auch die Stichstraßen An der Hofwiese und Schillingstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mützell&amp;quot;&amp;gt;{{Wörterbuch Preußischer Staat |Band=5 |Seite=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 139&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1828&amp;lt;ref name=&amp;quot;Restorff&amp;quot;&amp;gt;{{Beschreibung Rheinprovinz 1830 |Seite=303}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 154&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV1846&amp;quot;&amp;gt;{{Uebersicht Ortschaften Cöln |Seite=105 |Seite_weitere=f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 195&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1885&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=XII |Seite=118 |Seite_weitere=f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Uthweiler wird in seiner Nord-Süd-Achse von der Landstraße 143 (Siegburger Straße) durchzogen, die alle Orte des Pleistals miteinander verbindet. Schnell erreichbar sind die [[Bundesautobahn 3|Autobahnen 3]] (Anschlussstelle [[Siebengebirge]]) und [[Bundesautobahn 560|560]] (Anschlussstelle Niederpleis). Im Öffentlichen Personennahverkehr wird Uthweiler von der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft mit mehreren Buslinien bedient, die in loser Vertaktung, in den Abendstunden allerdings nur sporadisch eingesetzt werden. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in [[Hennef]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft von Oberpleis gibt es in Uthweiler kaum Geschäfte für den täglichen Bedarf. Öffentliche Einrichtungen sind der Kindergarten und das 1964 erbaute [[Feuerwehrhaus]] der Freiwilligen Feuerwehr an der Siegburger Straße. In den 1990er Jahren gab es für kurze Zeit das erste [[Kinderhotel]] Deutschlands in Uthweiler im Haus Pfarrer-Wichert-Straße 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Lutz Wagner (Politiker)|Lutz Wagner]] (* 1964), Bürgermeister von Königswinter, lebt in Uthweiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Angelika Schyma]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Königswinter.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Denkmäler im Rheinland&amp;#039;&amp;#039;, Band 23.5.) Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 262/263.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uthweiler.de/ Website über Uthweiler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |article=/|NS=50/43/55/N |EW=7/15/55/E |type=city |pop=790 |region=DE-NW|map=right|maplevel=adm2nd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung Wahlfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberpleis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDD-1991</name></author>
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