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	<title>Uthmöden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:50:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uthm%C3%B6den&amp;diff=1907422&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Proofreader: /* Geschichte */ Verwaltungsgeschichte ab 1945</title>
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		<updated>2023-05-05T11:53:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Verwaltungsgeschichte ab 1945&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Straße in Uthmöden.JPG|mini|Lange Straße in Uthmöden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Uthmöden.JPG|mini|Dorfkirche Uthmöden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uthmöden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Haldensleben]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Im Jahr 2017 hatte der Ort  446 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=haldensleben.de |url=https://www.haldensleben.de/index.php?La=1&amp;amp;NavID=2048.4&amp;amp;object=tx%2C2048.8844.1 |titel=Einwohnerstatistik: Bevölkerungszahl in Haldensleben gestiegen |sprache=de |abruf=2021-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt abgelegen von größeren Verkehrswegen nordwestlich der Stadt und ist in Form eines [[Straßendorf]]s erbaut. Im Süden grenzt das ebenfalls zu Haldensleben gehörende Dorf [[Satuelle]] an. Westlich des Dorfes verlaufen [[Ohre]] und [[Mittellandkanal]], etwas weiter östlich erstrecken sich die ausgedehnten Waldgebiete der [[Colbitz-Letzlinger Heide]]. Uthmöden hat 542 Einwohner. Die Gemarkung umfasst 15,59 km². Die Dorfstellen der [[Wüstung|wüst]] gewordenen Dörfer Lindern und Dolzin liegen östlich von Uthmöden. Im Norden liegt [[Calvörde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Uthmöden wurde erstmals 1343 als &amp;#039;&amp;#039;Uhtmode&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Weitere Nennungen in Urkunden waren 1347 &amp;#039;&amp;#039;Otmude&amp;#039;&amp;#039;, 1443 &amp;#039;&amp;#039;Utmode&amp;#039;&amp;#039; und 1539 &amp;#039;&amp;#039;Uthmoede&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Meibeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Calvörde mit seinen Dörfern und Wüstungen&amp;#039;&amp;#039;, Aufsatz in: Jahresschrift der Museen des Ohrekreises, Band 9 (42) Haldensleben - Wolmirstedt 2002, S.&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uthmöden gehörte mit einigen anderen, zum Teil heute [[Wüstung|wüsten]] Dörfern, im [[Mittelalter]] und der frühen Neuzeit zum sogenannten Halbgericht, eines zwischen dem [[Erzstift Magdeburg]] und dem [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Haus Braunschweig]] umstrittenen Gebiets, das 1587 von [[Johannes Krabbe (Kartograf)|Johannes Krabbe]] kartographisch erfasst wurde. Aufgrund dieser Situation kam es auch wiederholt zu Auseinandersetzungen. Im Jahre 1571 wurde von [[Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Julius von Braunschweig]] das Halbgericht, dazu gehörten auch [[Zobbenitz]], [[Dorst]], [[Born (Westheide)|Born]] und Uthmöden, mit Calvörde zum [[Amt Calvörde]] vereinigt, welches bis 1945 als braunschweigische Enklave im preußischen Gebiet lag. Die Kirche gehört auch heute noch zur braunschweigischen Landeskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 1586 weilte der Calvörder [[Amtmann]] &amp;#039;&amp;#039;Johann Schoppe&amp;#039;&amp;#039; zu einer Hochzeit in Uthmöden. Als Rache für vorhergehende Auseinandersetzungen ließ der erzstiftische Hauptmann zu Wolmirstedt, &amp;#039;&amp;#039;Georg von Lange&amp;#039;&amp;#039; das Haus von 450 Bewaffneten umstellen und den Amtmann verhaften. Dabei wurden auch Uthmöder Bauern verletzt, Gebäude beschädigt und Flachs und Esswaren sowie zwei Pferde und zwei Büchsen geraubt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pastor Bock: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkunde des Kreises Neuhaldensleben&amp;#039;&amp;#039;, Kommissionsverlag E. Zabel Neuhaldensleben 1920, S.&amp;amp;nbsp;182&amp;lt;/ref&amp;gt; Hofstellenbestand des Dorfes im 18. Jahrhundert: 19 Ackerleute, 2 [[Halbspänner]], 12 [[Kleinkötter|Kotsassen]] und 2 [[Brink (Siedlung)|Brinksitzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam Uthmöden vom braunschweigischen [[Landkreis Helmstedt]] zunächst zum [[Landkreis Gardelegen]] (ab 1947 im neu gegründeten Land Sachsen-Anhalt) und 1950 zum [[Landkreis Haldensleben]], der mit der Bezirksreform von 1952 dem [[Bezirk Magdeburg]] zugeordnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Uthmöden]], die einzige Kirche in Uthmöden, gehört zum evangelisch-lutherischen [[Pfarrverband]] Calvörde-Uthmöden, der seinen Sitz an der [[St.-Georgs-Kirche (Calvörde)|St.-Georgs-Kirche]] in Calvörde hat. Der Pfarrverband Calvörde-Uthmöden gehört zur [[Propstei Vorsfelde]] der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem infolge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] auch im seit der [[Reformation]] evangelisch-lutherisch geprägten Uthmöden wieder Katholiken in größerer Zahl zugezogen waren, folgte 1962 im Haus &amp;#039;&amp;#039;Kleegartenstraße 6&amp;#039;&amp;#039; die Einrichtung einer katholischen [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 32, Teil 12, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Rechtsstellung von der Gründung der DDR bis zur Ernennung des Apostolischen Administrators.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Errichtung einer katholischen Kirchengemeinde kam es in Uthmöden nicht, die Kapelle wurde von Geistlichen der Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;Haldensleben I&amp;#039;&amp;#039; (St. Liborius) betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, St. Benno Verlag, Leipzig 1989, S. 70–71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor 2010 wurde die Kapelle wieder aufgegeben und [[Profanierung|profaniert]], die nächstliegenden katholischen Kirchen sind heute die [[Heilig-Kreuz-Kirche (Calvörde)|Heilig-Kreuz-Kirche]] in Calvörde und die [[St. Liborius (Haldensleben)|St.-Liborius-Kirche]] in Haldensleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Ort war bis 16. Juli 1992 eine eigenständige Gemeinde und wurde dann nach Haldensleben eingemeindet. In Uthmöden existiert ein Ortschaftsrat und die Ortsbürgermeisterin ist Marie Ohrdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder des Ortschaftsrates:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frank Schulze&lt;br /&gt;
* Oliver Schoppmann&lt;br /&gt;
* Christopher Appel&lt;br /&gt;
* Johannes Kusian&lt;br /&gt;
* Beate Rieke&lt;br /&gt;
* Marie Ohrdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Mehrere Gebäude im Ort stehen unter [[Denkmalschutz]]. Zu nennen ist hier die 1750 entstandene [[Dorfkirche Uthmöden]] mit dem auf dem Kirchhof befindlichen Kriegerdenkmal. Große Teile der Straßenzüge Lange Straße und Kurze Straße stehen gleichfalls unter Denkmalschutz. Hervorzuheben ist der große Bauernhof Kurze Straße 24 sowie das Bauernhaus mit Taubenturm in der Langen Straße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Komponist und Pädagoge [[Johann Joachim Wachsmann]] (1787–1853) wurde in Uthmöden als Sohn des örtlichen Küsters geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.haldensleben-dig.de/index.php?sid=49 Informationen zu Uthmöden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Haldensleben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.351083|EW=11.355057|type=landmark|pop=542|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7552560-4|VIAF=238804942}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uthmoden}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Haldensleben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Proofreader</name></author>
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