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	<title>Uthlande - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:12:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uthlande&amp;diff=327741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TExtHumer: /* Region Uthlande */ Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-19T17:39:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Region Uthlande: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Slesvig i Valdemarernes Tid.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;Utland&amp;#039;&amp;#039; auf einer Karte des [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums Schleswig]] von 1850, die den Zustand zur Zeit [[Waldemar II. (Dänemark)|Waldemars II.]] zeigen soll]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sønderjylland i middelalderen.png|mini|Die politische Einteilung von Schleswig/&amp;amp;shy;Sønderjylland im Mittelalter (Karte von 1913)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:UthlandeRungholt.png|mini|Mutmaßliche Küstenlandschaft Nordfrieslands bzw. der Uthlande vor der [[Zweite Marcellusflut|zweiten Marcellusflut]] 1362]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uthlande&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Utlande&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsch]] oder [[Dänische Sprache|altdänisch]] für &amp;#039;&amp;#039;Außenlande&amp;#039;&amp;#039;, im Dänischen auch: &amp;#039;&amp;#039;Friselag(en)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Ditlev Jørgensen: &amp;#039;&amp;#039;Bidrag til nordens historie i middelalderen.&amp;#039;&amp;#039; København 1871, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;) versteht man die dem Festland vorgelagerten Außenlande (Inseln, [[Hallig]]en und [[Marschland|Marschen]]) im heutigen [[Kreis Nordfriesland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ist urkundlich erstmals für das 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Wolfgang Laur]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Neumünster 1992, S.&amp;amp;nbsp;666.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die damaligen Inseln unterschieden sich sowohl in ihrem politischen Status als auch in ihrer sozialen Zusammensetzung deutlich vom Festland. Heute ist ein Teil der ehemaligen Uthlande im Meer versunken (insbesondere ein Großteil der Insel [[Strand (Insel)|Strand]]), teilweise durch Eindeichung und [[Landgewinnung]] Teil des Festlands geworden. Die Bezeichnung geht vermutlich auf die [[Dänische Dialekte|ostdänische]] [[Kanzleisprache]] im damals noch dänischen [[Lund]] in [[Schonen|Skåne]] zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Hanswilhelm Haefs: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen und Ortsgeschichten in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Norderstedt 2014, ISBN 3-8334-0509-0, Seite 227&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem dänischen Festland waren später die [[Harde]]n der größte Verwaltungsbezirk. Sie bestanden aus mehreren [[Kirchspiel]]en. Auf dem jütländischen Festland gab es noch [[Syssel]], die mehrere Harden zusammenfassten, in den Uthlanden aber komplett fehlten. Die [[Nordfriesen|Friesen]] wurden direkte Untertanen des dänischen Königs („Königsfriesen“) und fochten für ihn in den Schlachten mit dem [[Heiliges Römisches Reich deutscher Nation|Heiligen Römischen Reich]] und den [[Holstein]]ern. Im Mittelalter gelang es ihnen dennoch, eine weitgehende Autonomie zu erhalten. Vom 1241 erlassenen &amp;#039;&amp;#039;[[Jydske Lov]]&amp;#039;&amp;#039; waren sie ausgenommen und durften weiter nach dem Friesischen Recht rechtsprechen (siehe auch [[Lex Frisionum]], [[Siebenhardenbeliebung]], [[Krone der rechten Wahrheit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1250 König [[Erik IV. (Dänemark)|Erik IV.]] von Dänemark versuchte, auch in den Uthlanden den &amp;#039;&amp;#039;Plogpennig&amp;#039;&amp;#039;, die Steuer eines Pfennigs auf jeden Pflug einzutreiben, musste er die Gegend schließlich fluchtartig verlassen, nachdem viele dänische Ritter dort ihr Leben gelassen hatten. Sein Bruder, Mörder und Nachfolger [[Abel (Dänemark)|Abel]] verlor den größten Teil seines Heeres und sein Leben, als er 1252 wiederum versuchte, die Steuern einzutreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1261 schloss die Hansestadt [[Hamburg]] einen Friedensvertrag mit den Friesen &amp;#039;&amp;#039;in Utlandia&amp;#039;&amp;#039;; ob damit nur die drei Eiderstedter Harden oder das ganze Uthland gemeint ist, geht aus der Urkunde nicht hervor. Bis 1284 hatte sich die Zentralgewalt so sehr verfestigt, dass [[Waldemar IV. (Schleswig)|Herzog Waldemar IV. von Schleswig]] in der Lage war, einen bindenden Vertrag auch im Namen der Friesen mit der Hansestadt [[Bremen]] zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Harden der Uthlande ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Halligen 1650.png|mini|Das Gebiet der Halligen / Uthlande um 1650 auf einer Karte von Johannes Mejer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Halligen 1858.png|mini|Das Gebiet der Halligen / Uthlande um 1850]]&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] gehörten folgende [[Harde]]n zu den Uthlanden:&lt;br /&gt;
* [[Bökingharde]], heute Festland&lt;br /&gt;
* Horsbüllharde ([[Wiedingharde]]), heute Festland&lt;br /&gt;
* Föhr Osterharde (der Osten der Insel [[Föhr]]), weiterhin Insel&lt;br /&gt;
* Föhr Westerharde ([[Amrum]] und der Westen Föhrs), weiterhin Insel&lt;br /&gt;
* Sylt ([[Sylt]])&lt;br /&gt;
* Wiriksharde (früher Teil der [[Strand (Insel)|Insel Strand]], etwa das Gebiet um Hallig [[Langeneß]]), im 16. Jahrhundert mit der Beltringharde vereint und 1634 größtenteils im Meer versunken&lt;br /&gt;
* [[Beltringharde]] (Nordostteil der Insel Strand), größtenteils im Meer versunken&lt;br /&gt;
* Pellwormharde (Südwestteil der Insel Strand, etwa das heutige [[Pellworm]]), teilweise im Meer versunken&lt;br /&gt;
* [[Edomsharde]] (Südteil der Insel Strand einschließlich des untergegangenen [[Rungholt]]s), bis auf die heutige Halbinsel [[Nordstrand]] größtenteils im Meer versunken&lt;br /&gt;
* [[Lundenbergharde]] (Südostteil der Insel Strand, etwa das Gebiet des heutigen [[Simonsberg]]), Reste sind heute Festland&lt;br /&gt;
* Eiderstedt (Ostteil des heutigen [[Eiderstedt]]s), heute Halbinsel&lt;br /&gt;
* [[Everschop]] (Nordwestteil des heutigen Eiderstedts mit [[Westerhever]], damals eine Insel), heute Halbinsel&lt;br /&gt;
* [[Utholm]] (Südwestteil des heutigen Eiderstedts mit [[St. Peter-Ording]], damals eine Insel), heute Halbinsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung der Gebiete variiert nach Quelle und Jahr. Die Gestalt der Küste hat sich im Verlauf der Jahrhunderte stark verändert. Wichtige Quellen sind das um 1230 entstandene [[Waldemar-Erdbuch|Erdbuch]] [[Waldemar II. (Dänemark)|Waldemars II.]] und [[historisierend]]e Karten von [[Johannes Mejer (Kartograf)|Johannes Mejer]] (1652 gedruckt). Im Erdbuch befindet sich eine gesonderte Aufzeichnung aller bewohnten Inseln der Westküste. Die drei dort aufgeführten Namen &amp;#039;&amp;#039;Gaestaenacka&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hwaelae major&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hwaelae minor&amp;#039;&amp;#039; sind als Inseln heute nicht mehr auffindbar oder nachweisbar. Die oft geäußerte Vermutung, dass diese westlich von Alt-Nordstrand lagen und bei [[Sturmflut]]en bis zum 14. Jahrhundert im Meer versanken, wird aber angezweifelt: Möglicherweise sind diese drei Namen das Produkt von Transkriptionsfehlern, die dem damaligen Schreiber bei der Übertragung der Namen &amp;#039;&amp;#039;DeStrandt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Eydaerstath&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hewerschop&amp;#039;&amp;#039; unterlaufen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Newig: &amp;#039;&amp;#039;[https://eucc-d-inline.databases.eucc-d.de/files/documents/00000339_AMK2004_Artikel_Newig.pdf Die Küstengestalt Nordfrieslands im Mittelalter nach historischen Quellen]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Geographie der Meere und Küsten, Coastline Reports 1 (2004),&amp;#039;&amp;#039; S. 23–36, mit graphischer Darstellung des Fehlerablaufs. Abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Region Uthlande ==&lt;br /&gt;
Am 26.&amp;amp;nbsp;März 2002 wurde der Verein &amp;#039;&amp;#039;Regionale Partnerschaft Uthlande e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, die die Inseln und Halligen in Nordfriesland umfassende „Region Uthlande“ zu fördern.&lt;br /&gt;
In [[Midlum (Föhr)|Midlum]] auf [[Föhr]] wurde 2006 das Regionalbüro Uthlande der &amp;#039;&amp;#039;Insel- und Halligkonferenz (IHKo)&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet. Der Verein IHKo ist zusammengesetzt aus 26 Gemeinden und zwei Städten der nordfriesischen Inseln und Halligen sowie Helgoland. Er engagiert sich für die Belange der Region und ihrer Bevölkerung, soll eine bessere Vernetzung unter den Inseln herbeiführen, um die Uthlande wirtschaftlich und kulturell aufzuwerten und um ihre Identität zu wahren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ihko.de/index.php?id=6. Abgerufen am 8. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das [[Intercity (Deutschland)|Intercity]]-Zugpaar [[Dresden Hauptbahnhof|Dresden]]–[[Bahnhof Westerland (Sylt)|Westerland]] verkehrt unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Uthlande&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://grahnert.de/fernbahn/datenbank/suche/index.php?fahrplan_jahr=2018&amp;amp;zug_gattung=&amp;amp;fv_suche_zugnamen=Suchen&amp;amp;zug_id=20180102072 Zuglaufschild]&amp;lt;/ref&amp;gt; desgleichen trugen und tragen auch mehrere Schiffe diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordfriesische Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Christian Peter Hansen]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Chronik Der Friesischen Uthlande&lt;br /&gt;
   |Auflage=2&lt;br /&gt;
   |Datum=1877&lt;br /&gt;
   |Kommentar=eingeschränkte Vorschau des Nachdrucks von BiblioBazaar 2008&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=eKAikRdP0VUC}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Nicolas Peters, Mathias Peters&lt;br /&gt;
   |Titel=Kaart van Noord-Friesland in Sleeswijk (Duitsland) in 1651 (links) en 1240 (rechts)&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Historische Landkarte aus dem Bestand des &amp;#039;&amp;#039;Nederlands Scheepvaartmuseum&amp;#039;&amp;#039;, Amsterdam&lt;br /&gt;
   |Ort=Husum&lt;br /&gt;
   |Datum=1664&lt;br /&gt;
   |Originaltitel=FRISIA BOREALIS IN DVCATV SLESWICENSI sive FRISIA CIMBRICA Anno 1651; FRISIA BOREALIS IN DVCATV SLESWICENSI Anno 1240. Frisia Cimbrica Antiqu&lt;br /&gt;
   |Originalsprache=nl&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.geheugenvannederland.nl/?/nl/items/NESA01:L01-0480 geheugenvannederland.nl]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2010-05-24}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=G. Schernewski, T. Dolch&lt;br /&gt;
   |Titel=Geographie der Meere und Küsten, Coastline Reports 1 (2004)&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISSN=0928-2734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uthlande.de/ Homepage der Region Uthlande]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7617333-1|VIAF=243903060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kreis Nordfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleswig-holsteinische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Dänemarks im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Verwaltungseinheit (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wattenmeer (Nordsee)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TExtHumer</name></author>
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