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	<title>Ute Erdsiek-Rave - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-19T23:24:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ute Erdsiek-Rave (11322073684).jpg|mini|Ute Erdsiek-Rave 2013 bei der Veranstaltung „Die Schule im Dorf lassen“ der [[Heinrich-Böll-Stiftung]] Berlin.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ute Erdsiek-Rave&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Januar]] [[1947]] in [[Heide (Holstein)|Heide]]/[[Holstein]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Sie war von 1998 bis 2009 [[Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein|Bildungsministerin]] und von 2005 bis 2009 auch Stellvertreterin des [[Ministerpräsident]]en des Landes [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1966 begann sie zunächst ein Studium der [[Germanistik]] in [[Bochum]] und [[Kiel]], wechselte dann aber an die Pädagogische Hochschule Kiel. Nach dem [[Staatsexamen]] war sie von 1972 bis 1974 als [[Lehrer]]in tätig. Danach arbeitete sie für drei Jahre in [[Stockholm]], u.&amp;amp;nbsp;a. am [[Goethe-Institut]]. Seit 1977 war sie wieder im Schuldienst des Landes Schleswig-Holstein tätig. Erdsiek-Rave ist mit [[Klaus Rave]] verheiratet und hat zwei Töchter und einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit 1969 ist Ute Erdsiek-Rave Mitglied der [[SPD Schleswig-Holstein]]. Von 1983 bis 1986 war sie stellvertretende Landesvorsitzende der &amp;#039;&amp;#039;[[SPD Frauen|Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen]]&amp;#039;&amp;#039;. Bis Dezember 1987 war sie Mitglied des [[Kreistag]]es des [[Kreis Rendsburg-Eckernförde|Kreises Rendsburg-Eckernförde]]. Hier fungierte sie als Vorsitzende des Schul- und Kulturausschusses. Von 1987 bis 2009 war sie Mitglied des [[Landtag Schleswig-Holstein|Landtages von Schleswig-Holstein]]. Hier war sie von 1988 bis 1992 Stellvertretende Vorsitzende und von 1996 bis 1998 Vorsitzende der SPD-[[Fraktion (Politik)|Landtagsfraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 1996 war sie Präsidentin des Landtages von Schleswig-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1998 wurde sie als Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur in die von Ministerpräsidentin [[Heide Simonis]] geführte Landesregierung berufen.&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit wurde der Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen im Kita-Gesetz verankert und die allgemeine und spezielle Sprachförderung in den Kitas forciert. Die &amp;#039;&amp;#039;verlässliche Grundschule&amp;#039;&amp;#039; wurde eingeführt und der Vertretungsfonds „Jede Stunde zählt“ geschaffen. 2003 wurde mit dem Ausbau der offenen [[Ganztagsschule]] begonnen, dem später die gebundene Ganztagsschule folgte.&lt;br /&gt;
Sie war nach der [[Wahl des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein 2005|missglückten Wiederwahl von Heide Simonis]] am 17. März 2005 zeitweise nur geschäftsführend im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 27. April 2005 bis zum 20. Juli 2009 gehörte sie dem von Ministerpräsident [[Peter Harry Carstensen]] ([[CDU]]) geführten Kabinett der [[Große Koalition|Großen Koalition]] als Ministerin für Bildung und Frauen sowie als Stellvertreterin des Ministerpräsidenten an.&lt;br /&gt;
In ihrer Funktion als Ministerin war sie [[2006]] Präsidentin der [[Kultusministerkonferenz]] der Länder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=KMK |url=https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/Praesidentschaften_seit_1948.pdf |titel=Präsidentschaften der Kultusministerkonferenz seit 1948 |hrsg=KMK |datum=2020 |seiten=3 |format=PDF |sprache=de |abruf=2024-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter den gegebenen schwierigen politischen Bedingungen in Schleswig-Holstein schaffte sie es, zusammen mit der CDU ein neues Schulgesetz zu erarbeiten, das auch die [[Gemeinschaftsschule]] enthielt. Damit wurde die Volksschule in Schleswig-Holstein abgeschafft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[FAZ]] stellte in einer Würdigung heraus, dass Frau Erdsiek-Rave „maßgeblich die Koalition zusammengehalten [hatte] mit ihrer bedächtigen und ausgleichenden Art“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bruch der Großen Koalition wurde Erdsiek-Rave ebenso wie alle anderen SPD-Minister am 20. Juli 2009 mit Ablauf des 21. Juli 2009 von Peter Harry Carstensen aus ihren Ämtern in der Landesregierung entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.schleswig-holstein.de/ArchivSH/PI/STK/2009/MP/090720_stk_mp_Entlassung_Minister.html |text=Ministerpräsident Peter Harry Carstensen entlässt sozialdemokratische Ministerinnen und Minister |wayback=20120619082150}}&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung vom 20. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie kündigte daraufhin ihren Rückzug aus der aktiven Politik an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Pergande |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/schleswig-holstein-ein-letzter-blick-ueber-kiel-1826794.html |titel=Schleswig-Holstein: Ein letzter Blick über Kiel |hrsg=FAZ |datum=2009-07-21 |sprache=de |abruf=2024-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise war sie u.&amp;amp;nbsp;a. Vorsitzende des Expertenkreises „Inklusive Bildung“ der [[Deutsche UNESCO-Kommission|Deutschen UNESCO-Kommission]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unesco.de/interview_inklusive_bildung.html?&amp;amp;L=0 Inklusive Bildung] Interview Unesco online, Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Simonis II]] – [[Kabinett Simonis III]] – [[Kabinett Carstensen I]]&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Ute Erdsiek-Rave, Marei John-Ohnesorg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Individuell Fördern mit multiprofessionellen Teams&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin 2014, ISBN 978-3-86498-908-7.&lt;br /&gt;
* Ute Erdsiek-Rave, Marei John-Ohnsorg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Inklusion in der beruflichen Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;. FES, Berlin 2015, ISBN 978-3-95861-093-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spd-net-sh.de/rdeck/erdsiek-rave/ SPD Schleswig-Holstein/Homepage von Ute Erdsiek-Rave]&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|464}}&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/bildung/inklusive-bildung/inklusive-bildung-deutschland/herausforderungen-und-perspektiven-der Interview mit Deutscher UNESCO-Kommission &amp;#039;&amp;#039;Herausforderungen und Perspektiven der Umsetzung inklusiver Bildung auf kommunaler Ebene&amp;#039;&amp;#039;, 2017]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121284719|VIAF=161869417}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erdsiekrave, Ute}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagspräsident (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (SPD Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultusminister (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erdsiek-Rave, Ute&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdL, Landesministerin in Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heide (Holstein)|Heide]], Holstein&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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