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	<title>Uta Frith - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uta_Frith&amp;diff=1796255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aschmidt: gemäß Diskussion:Autismus#Kritik_Uta_Frith_etc.</title>
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		<updated>2026-04-12T09:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gemäß &lt;a href=&quot;/index.php?title=Diskussion:Autismus&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Diskussion:Autismus (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion:Autismus#Kritik_Uta_Frith_etc.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Uta Frith.jpg|mini|Uta Frith (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Dame (Ritterwürde)|Dame]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uta Frith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Order of the British Empire|DBE]] (* [[25. Mai]] [[1941]] in [[Rockenhausen]] als &amp;#039;&amp;#039;Uta Aurnhammer&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Entwicklungspsychologie|Entwicklungspsychologin]], [[Neurowissenschaften|Neurowissenschaftlerin]] und [[Autismus]]forscherin, die am &amp;#039;&amp;#039;Institute of Cognitive Neuroscience&amp;#039;&amp;#039; des [[University College London]] arbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Autismus und [[Dyslexie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Uta Frith studierte in [[Universität Saarbrücken|Saarbrücken]] einige Semester Kunstgeschichte, wechselte dann zur Psychologie und erlangte 1964 das Vordiplom. Zwei Jahre später erhielt sie das Diplom in &amp;#039;&amp;#039;Abnormal Psychology&amp;#039;&amp;#039; am Institut für Psychiatrie der [[Universität London]]. 1968 promovierte sie am [[King’s College London]] über das Thema Autismus. Von 1968 bis 2006 war sie als [[Medical Research Council (UK)|MRC]]-Wissenschaftlerin tätig. Nach ihrer [[Habilitation]] 1996 trat sie am [[University College London]] eine Professur für kognitive Entwicklung an, die sie seit 2006 als [[Emeritus]] Professur innehat. 2007 übernahm sie eine Forschungs-[[Stiftungsprofessur]] an der [[Universität Aarhus]], wo sie am Projekt „Interacting Minds“ beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ehemann [[Chris Frith]] ist ebenfalls Neurowissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten ==&lt;br /&gt;
Frith gilt bis heute als eine der weltweit bedeutendsten Autismus-Forscherinnen und prägte das wissenschaftliche und gesellschaftliche Verständnis von Autismus maßgeblich. 1985 veröffentlichte sie gemeinsam mit [[Simon Baron-Cohen]] und [[Alan M. Leslie]] den Artikel „Does the autistic child have a „[[Theory of Mind|theory of mind]]“?“, in dem sie die These aufstellte, dass autistische Kinder grundsätzlich ein Defizit bei der Fähigkeit hätten, die Überzeugungen und Wünsche anderer Menschen zu verstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Simon Baron-Cohen, Alan M. Leslie, Uta Frith |Titel=Does the autistic child have a “theory of mind” ? |Sammelwerk=Cognition |Band=21 |Nummer=1 |Datum=1985-10-01 |ISSN=0010-0277 |DOI=10.1016/0010-0277(85)90022-8 |Seiten=37–46 |Online=https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/0010027785900228 |Abruf=2026-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl diese Theorie, für die Simon Baron-Cohen 1990 die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;mind blindness&amp;#039;&amp;#039; prägte, schon früh angezweifelt wurde und inzwischen als widerlegt gilt, prägt sie bis heute den wissenschaftlichen Blick auf Autismus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Morton Ann Gernsbacher, Melanie Yergeau |Titel=Empirical failures of the claim that autistic people lack a theory of mind. |Sammelwerk=Archives of Scientific Psychology |Band=7 |Nummer=1 |Datum=2019-12-09 |ISSN=2169-3269 |DOI=10.1037/arc0000067 |Seiten=102–118 |Online=https://psycnet.apa.org/fulltext/2019-75285-001.html |Abruf=2026-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls mitgeprägt hat Frith die Theorie der schwachen [[Zentrale Kohärenz|zentralen Kohärenz]], die davon ausgeht, dass Autisten zwar eine bessere Detailwahrnehmung besitzen als [[Neurotypisch|neurotypische]] Menschen, aber Schwierigkeiten haben, das große Ganze zu sehen und Informationen aus verschiedenen Quellen zu integrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uta Frith |Titel=Autism: a very short introduction |Verlag=Oxford University Press |Ort=Oxford ; New York |Datum=2008 |Reihe=Very short introductions |ISBN=978-0-19-920756-5 |Seiten=90 ff |Abruf=2026-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frith war zudem eine der ersten, die Autismus als eine [[Gehirnentwicklung beim Menschen|Entwicklungsstörung des Gehirns]] erkannte, die nicht durch Erziehungsfehler entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kate Kellaway |Titel=Uta Frith: &amp;#039;The brain is not a pudding; it is an engine&amp;#039; |Sammelwerk=The Guardian |Datum=2013-02-24 |ISSN=0261-3077 |Online=https://www.theguardian.com/science/2013/feb/24/uta-frith-autism-neuroscience-rational |Abruf=2026-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war auch eine der ersten, die sich mit der später als [[Asperger-Syndrom]] bezeichneten Ausprägung von Autismus beschäftigte und übersetzte die Arbeiten des Namensgebers [[Hans Asperger]] von 1944 ins Englische.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Autism and Asperger Syndrome |Auflage=1 |Verlag=Cambridge University Press |Datum=1991-10-17 |ISBN=978-0-521-38608-1 |DOI=10.1017/CBO9780511526770 |Online=https://www.cambridge.org/core/product/identifier/9780511526770/type/book |Abruf=2026-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus beschäftigte sich Frith mit dem [[Schriftspracherwerb]] und [[Lese- und Rechtschreibstörung|Lese-Rechtschreib-Störungen]]. Sie widersprach der damals verbreiteten Annahme, Legasthenie stehe im Zusammenhang mit mangelnder Intelligenz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uta Frith |Titel=Paradoxes in the definition of dyslexia |Sammelwerk=Dyslexia |Band=5 |Nummer=4 |Datum=1999-12 |ISSN=1076-9242 |DOI=10.1002/(SICI)1099-0909(199912)5:4&amp;lt;192::AID-DYS144&amp;gt;3.0.CO;2-N |Seiten=192–214 |Online=https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/(SICI)1099-0909(199912)5:43.0.CO;2-N |Abruf=2026-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wies schon früh darauf hin, dass einige Menschen fließend lesen, aber nur extrem schlecht [[Orthographie|rechtschreiben]] konnten, was zuvor kaum Beachtung gefunden hatte. Gemeinsam mit [[Maggie Snowling]] konnte sie zeigen, dass Legastheniker Probleme mit der [[Phonologie|phonologischen]] Verarbeitung haben,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothy V. M. Bishop |Titel=Forty years on: Uta Frith&amp;#039;s contribution to research on autism and dyslexia, 1966-2006 |Sammelwerk=Quarterly Journal of Experimental Psychology (2006) |Band=61 |Nummer=1 |Datum=2008-01 |ISSN=1747-0218 |DOI=10.1080/17470210701508665 |PMC=2409181 |PMID=18038335 |Seiten=16–26 |Online=https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2409181/ |Abruf=2026-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die auf mangelnde funktionale Konnektivität im [[Sprachzentrum]] des Gehirns zurückzuführen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eraldo Paulesu, Uta Frith, Margaret Snowling, Alison Gallagher, John Morton, Richard S. J. Frackowiak, Christopher D. Frith |Titel=Is developmental dyslexia a disconnection syndrome?: Evidence from PET scanning |Sammelwerk=Brain |Band=119 |Nummer=1 |Datum=1996 |ISSN=0006-8950 |DOI=10.1093/brain/119.1.143 |Seiten=143–157 |Online=https://academic.oup.com/brain/article-lookup/doi/10.1093/brain/119.1.143 |Abruf=2026-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frith war [[Doktorvater|Doktormutter]] mehrerer Wissenschaftler, die später selbst zu führenden Experten in ihren jeweiligen Fachbereichen wurden, darunter [[Simon Baron-Cohen]], [[Tony Attwood]], Maggie Snowling und [[Francesca Happé]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen zum Autismus-Spektrum ==&lt;br /&gt;
In einem am 4.&amp;amp;nbsp;März 2026 im &amp;#039;&amp;#039;[[tes magazine]]&amp;#039;&amp;#039; (dem ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Times Educational Supplement&amp;#039;&amp;#039;) veröffentlichten Interview vertritt Frith, die selbst maßgeblich zur Etablierung des Autismus-Spektrums und damit zur Abschaffung diagnostischer Subtypen beigetragen hat, die Ansicht, dass das Konzept des Autismus-Spektrums wissenschaftlich nicht mehr haltbar sei. Dieses sei diagnostisch inzwischen bis zum Rand des Zusammenbruchs ausgeweitet, wodurch Menschen mit grundlegend verschiedenen neurologischen und symptomatischen Profilen unter einem einzigen Label versammelt seien, was dessen wissenschaftliche Präzision untergrabe und zu Überdiagnostizierung führe. In diesem Kontext kritisiert sie auch den Begriff „[[Neurodiversität|neurodivers]]“ als unscharf und stellt fest: „[...] was ist schon Besonderes daran, Teil eines riesigen Spektrums zu sein, dem wir alle angehören? Wir sind alle neurodivers; das können wir akzeptieren, weil unsere Gehirne alle unterschiedlich sind. Aber das macht eine medizinische Diagnose völlig bedeutungslos.“ Sie spricht sich stattdessen für eine Rückkehr zu einer engeren Definition von Autismus aus. Das Label „Autismus“ solle Betroffenen mit deutlichen kognitiven Beeinträchtigungen und Entwicklungsverzögerungen vorbehalten sein. Alle anderen, darunter auch spät diagnostizierte Erwachsene mit geringem Unterstützungsbedarf, sollten eher als [[Hochsensibilität|hypersensibel]] und nicht als autistisch eingestuft werden. Auch hält sie aktiv an der Bezeichnung von Autismus als &amp;#039;&amp;#039;disorder&amp;#039;&amp;#039; („Störung“) fest, die von Betroffenen überwiegend abgelehnt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:19&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tes.com/magazine/teaching-learning/general/uta-frith-interview-autism-not-spectrum |titel=Uta Frith interview: &amp;#039;Autism is not a spectrum&amp;#039; |sprache=en |abruf=2026-04-05|autor=Helen Amass|werk=tes magazine|datum=2026-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Datum=2017-06|Nummer=6|Abruf=2026-04-06|Titel=Editorial Perspective: Neurodiversity – a revolutionary concept for autism and psychiatry|Band=58|Online=https://acamh.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jcpp.12703|ISSN=0021-9630|Seiten=744–747|Autor=Simon Baron‐Cohen|Sammelwerk=Journal of Child Psychology and Psychiatry|DOI=10.1111/jcpp.12703}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus behauptet Frith, das Konzept und die Auswirkungen des [[Masking (Autismus)|Maskings]] hätten keine wissenschaftliche Grundlage. Dabei handelt es sich um eine von Autisten angewendete Kompensationsstrategie, um in ihrer sozialen Umgebung nicht aufzufallen, was von Betroffenen als extrem anstrengend und kräftezehrend beschrieben wird. Diese Fähigkeit gilt auch als einer der Gründe, warum autistische Mädchen und Frauen lange Zeit übersehen und auch heute noch im Schnitt deutlich später diagnostiziert werden als männliche Autisten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Siracusano, Claudia Marcovecchio, Elisa Carloni, Assia Riccioni, Luigi Mazzone |Titel=Female Autism Phenotype |Sammelwerk=Autism Spectrum Disorder: Understanding the Female Phenotype |Verlag=Springer International Publishing |Ort=Cham |Datum=2024 |ISBN=978-3-031-62071-3 |DOI=10.1007/978-3-031-62072-0_2 |Seiten=11–22 |Online=https://link.springer.com/10.1007/978-3-031-62072-0_2 |Abruf=2026-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frith bezweifelt jedoch, dass autistische Mädchen und Frauen überhaupt unterdiagnostiziert sind und vergleicht dies mit [[Psychopathie]], die ja auch überwiegend bei Männern auftrete. Fähigkeiten, wie das flüssige Führen einer Konversation oder das Verstehen von [[Ironie]] und [[Sarkasmus]], sprechen ihrer Ansicht nach gegen eine Autismusdiagnose. Auch die Reduzierung bzw. das Vermeiden sensorischer Reize, z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Geräuschreduzierender Kopfhörer|geräuschreduzierende Kopfhörer]] oder das [[Dimmer|Dimmen]] von Lichtern, habe laut Frith kaum eine wissenschaftliche Grundlage. Entsprechende Maßnahmen betrachte sie kritisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:19&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl auch andere Wissenschaftler bereits ähnliche Befürchtungen bezüglich möglicher Überdiagnostizierungen durch eine zu breite Ausdehnung der Diagnosekriterien geäußert haben, stießen Friths Aussagen auf erhebliche Kritik aus der Fachwelt und teils scharfe Reaktionen der autistischen Community.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.psychologytoday.com/us/blog/mental-health-reimagined/202603/has-broadening-the-autism-spectrum-led-to-overdiagnosis |titel=Has Broadening the Autism Spectrum Led to Overdiagnosis?  Dame Uta Frith sounds the alarm and draws harsh attacks |sprache=en |abruf=2026-04-05|autor=Paul Sunseri|werk=Psychology Today|datum=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erziehungspsychologin [[Sue Franklin]] kritisiert insbesondere Friths Ansichten zu Masking, Hypersensibilität und Autismus bei Mädchen und Frauen als verfehlt und potentiell gefährlich, da es das Leid Betroffener bagatellisiere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tes.com/magazine/analysis/general/why-uta-frith-wrong-about-girls-and-autism |titel=Why Uta Frith is wrong about girls and autism |sprache=en |abruf=2026-04-05|autor=Sue Franklin|werk=tes magazine|datum=2026-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Autismusforscherin [[Chloe Farahar]] bezeichnet Friths Aussagen sogar als aktiv schädlich und unterstellt, dass Frith ein überholtes, autistische Stimmen ausschließendes Forschungs[[paradigma]] aufrechterhalten wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Chloe Farahar |url=https://aucademy.co.uk/2026/03/10/why-autism-is-not-a-spectrum-but-not-for-the-reasons-you-may-have-heard/ |titel=Why “Autism Is Not A Spectrum” – But Not For the Reasons You May Have Heard |datum=2026-03-10 |sprache=en |abruf=2026-04-05|werk=Aucademy}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die britische National Autistic Society veröffentlichte eine Stellungnahme, in der sie insbesondere Friths Aussagen zu Überdiagnostizierungen als gefährliche Falschinformationen bezeichnet. Es gebe durchaus Belege für signifikante [[Dunkelziffer|Dunkelziffern]] bei Autismus, vor allem bei Frauen und älteren Menschen, und die verheerenden Auswirkungen von Masking.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.autism.org.uk/blog/challenging-misinformation-about-autism-using-evidence-to-correct-false-claims |titel=Challenging misinformation about autism: using evidence to correct false claims |sprache=en |abruf=2026-04-05|autor=Judith Brown|werk=National Autistic Society|datum=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Tony Attwood]] und [[Michelle Garnett]], die als zwei der weltweit führenden Autismus-Experten gelten, widersprachen Frith entschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.attwoodandgarnettevents.com/blogs/news/prof-uta-frith-s-interview-what-do-we-think |titel=Prof Uta Frith’s Interview: What do we think? |sprache=en |abruf=2026-04-06|autor=Michelle Garnett, Tony Attwood|werk=attwood &amp;amp; garnett events|datum=2026-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Mitgliedschaften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1992: Mitglied der [[Academia Europaea]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ae-info.org/ae/Member/Frith_Uta |titel=Mitgliederverzeichnis: Uta Frith |hrsg=Academia Europaea |zugriff=2017-11-06 |sprache=en |kommentar=mit biographischen und anderen Informationen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001: Fellow der [[British Academy]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Jean-Louis-Signoret-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2005: Fellow der [[Royal Society]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://royalsociety.org/people/uta-frith-11468/ |titel=Fellows Directory: Uta Frith |hrsg=Royal Society |zugriff=2017-11-06 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: Mitglied der [[Leopoldina]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|1334|IDName=uta-frith|Name=Prof. Dr. Uta Frith|Kommentar=mit Bild und CV|Datum=6. Juli 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009: [[Europäischer Latsis-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2012: [[Order of the British Empire]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fco.gov.uk/en/about-us/what-we-do/protocol/honours/honorary-awards Honorary awards]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: Mitglied der [[National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
* 2014: Mitglied der [[European Molecular Biology Organization|EMBO]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://idw-online.de/en/news585634 EMBO enlarges its membership for 50th anniversary.] Pressemitteilung vom 8. Mai 2014 beim [[Informationsdienst Wissenschaft]] (idw-online.de)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist Ehrendoktor der [[Universität Göteborg]] und der Universitäten [[University of St Andrews|St Andrews]], [[University of Cambridge|Cambridge]], [[University of Nottingham|Nottingham]] und [[University of York|York]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Autism: Explaining the Enigma.&amp;#039;&amp;#039; Blackwell Publishing, Oxford 2003, ISBN 0-631-22901-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Autism — Mind and Brain.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2004, ISBN 0-19-852924-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Autism and Asperger syndrome.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1991, ISBN 0-521-38608-X.&lt;br /&gt;
** enthält: H. Asperger: &amp;#039;&amp;#039;Autistic psychopathy&amp;#039; in childhood.&amp;#039;&amp;#039; (1944; mit Anmerkungen von U. Frith), S. 37–92.&lt;br /&gt;
* mit [[Sarah-Jayne Blakemore]]: &amp;#039;&amp;#039;The Learning Brain: Lessons for Education.&amp;#039;&amp;#039; Blackwell Publishing, Oxford 2005, ISBN 1-4051-2401-6.&lt;br /&gt;
* mit Gilles Trehin: &amp;#039;&amp;#039;Urville.&amp;#039;&amp;#039; Jessica Kingsley Publishers, London 2006, ISBN 1-84310-419-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cognitive Processes in Spelling.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, London 1983, ISBN 0-12-268662-4.&lt;br /&gt;
* mit Rab Houston: &amp;#039;&amp;#039;Autism in History: The Case of Hugh Blair of Borgue.&amp;#039;&amp;#039; Blackwell Publishing, Oxford 2000, ISBN 0-631-22088-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Autism. A Very Short Introduction.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2008, ISBN 978-0-19-920756-5.&lt;br /&gt;
** deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Autismus. Eine sehr kurze Einführung&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer. Huber, Bern 2013, ISBN 978-3-456-85294-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|109938720}}&lt;br /&gt;
* {{AcademiaNet|1028207}}&lt;br /&gt;
* [https://sites.google.com/site/utafrith/ Website von Uta Frith]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url= http://www.icn.ucl.ac.uk/Staff-Lists/MemberDetails.php?Title=Prof&amp;amp;FirstName=Uta&amp;amp;LastName=Frith | wayback= 20170218073704 | text=Uta Frith auf der Website des University College London}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=109938720|LCCN=n/79/101449|NDL=00466778|VIAF=100283259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frith, Uta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungspsychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University College London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der British Academy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Academia Europaea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der European Molecular Biology Organization]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dame Commander des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Cambridge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of St Andrews]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Nottingham]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of York]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Göteborg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Pädagogik und Psychologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität des Saarlandes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:100 Women (BBC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frith, Uta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Aurnhammer, Uta (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Entwicklungspsychologin und Professorin in London&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rockenhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aschmidt</name></author>
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