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	<title>Usinor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mosbatho: HC: Ergänze Kategorie:Montanunternehmen (Frankreich)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Montanunternehmen_(Frankreich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Montanunternehmen (Frankreich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Montanunternehmen (Frankreich)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = &lt;br /&gt;
| Logo             = Usinor.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = &lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1948&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 2002&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Fusion zu [[Arcelor]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Paris]],&amp;lt;br /&amp;gt;{{FRA}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = Stahlhersteller&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Union Sidérurgique du Nord de la France&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;USINOR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Frankreich|französischer]] Stahlkonzern mit Sitz in [[Paris]], der zusammen mit der spanischen [[Aceralia]] S.S. und der [[Luxemburg|luxemburgischen]] [[Arbed]] S.A. ab 2002 den europäischen Stahlkonzern [[Arcelor]] bildete, der 2006 von dem Konkurrenten [[Mittal Steel Company]] übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usinor wurde 1948 als Staatsunternehmen durch die Fusion von [[Hüttenwerk|Hütten]]-, Stahl- und [[Walzwerk]]en des Nordens und Ostens und der [[Hochofen|Hochöfen]], Hütten- und [[Stahlwerk]]e von [[Denain-Anzin]] gebildet. Usinor verfügte über Produktionsstandorte in [[Calais]], [[Roubaix]], [[Nivelles]] und [[Charleville-Mézières]], die in Nachbarschaft zum nordfranzösisch-belgischen [[Kohle]]revier lagen. Bei Usinor wurde Roheisen und Rohstahl, aber auch [[Flachstahl]] produziert.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Im selben Jahr wurde die &amp;#039;&amp;#039;Société Lorraine de Laminage Continu S.A.&amp;#039;&amp;#039; ([[Sollac|SOLLAC]]) mit Sitz in Paris als Gemeinschaftsunternehmen von der [[Familie de Wendel]], die im 18. Jahrhundert geschaffene Stahlindustrie zusammen mit acht weiteren [[Lothringen|Lothringer]] Unternehmen gegründet, die die Flachstahl- und [[Blech]]industrie Lothringens mit einer Kapazität von 1 Mio. Tonnen pro Jahr fortführten. Hier wurde der Rohstoff für die französische [[Automobilindustrie|Automobil]]- und [[Elektroindustrie]] erzeugt. Sollac verfügte über Produktionsstandorte in [[Dünkirchen]], in [[Rombas]], [[Hagondange]], [[Gueugnon]] und [[Longwy]] in Lothringen, aber auch im Département [[Département Bouches-du-Rhône|Bouches-du-Rhône]]. Zu Sollac gehörte auch die [[Dillinger Hütte]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde außerdem in [[Metz]] die &amp;#039;&amp;#039;Union Sidérurgique Lorraine S.A.&amp;#039;&amp;#039; ([[Sidelor|SIDELOR]]) mit Sitz in Paris gegründet, ein weiteres Stahlunternehmen im Besitz der Familie de Wendel, das über Produktionsstandorte in Rombas, die Hochöfen und [[Gießerei]]en in [[Pont-à-Mousson]], [[Homécourt]] und [[Micheville]] in Lothringen verfügte, wo [[Minette (Erz)|Minette]]-Eisenerzvorkommen abgebaut wurden. Die Rombacher Hüttenwerke waren ursprünglich vom Koblenzer [[Carl Spaeter|Carl-Spaeter]]-Konzern gegründet worden. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden sie von Otto-Ernst Flick in [[Treuhänder]]schaft übernommen. Sidelor wurde 1968 durch die Familie de Wendel absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde der andere große französische Stahlkonzern [[Sacilor|SACILOR]] gegründet, der die Stahlstandorte in Lothringen übernahm. Anfang der 1970er Jahre entfiel ein Drittel der französischen Stahlproduktion auf Usinor.&amp;lt;ref&amp;gt; Charles Levinson: Wirtschaftskrise und multinationale Konzerne, Hamburg, 1974, ISBN 3 499 16880 4, S. 40&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 warb Usinor in einem Prospekt zur Kapitalerhöhung damit, dass sich sein Umsatz seit 1968 um rund 80 % gesteigert und der [[Cash flow]] versechsfacht habe. Unter der Voraussetzung, dass die folgenden fünf Jahre den gleichen Verlauf wie 1970 nehmen würden, sah sich das Unternehmen im Stande, sein 4 Mrd. [[Französischer Franc|Francs]] starkes [[Investition]]sprogramm vollständig selbst zu finanzieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Charles Levinson: Wirtschaftskrise und multinationale Konzerne, Hamburg, 1974, ISBN 3 499 16880 4, S. 40f&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Stahlkrise]] der 1970er Jahre wurde in Lothringen und im angrenzenden belgisch-luxemburgischen Gebiet eine Vielzahl von Stahlarbeitsplätzen abgebaut. Der lange, zähe, letztlich jedoch erfolglose Kampf der Stahlarbeiter von Longwy erregte hierfür Mitte der 1970er Jahre internationales Aufsehen und Solidarität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg [[François Mitterrand]]s verstaatlichte die neue Regierung Usinor und Sacilor, die 1986 zur Usinor-Sacilor fusioniert wurden. Vier Jahre später wurde das dritte französische Unternehmen der Branche, Sollac, von Usinor übernommen. Im Folgejahr wurde auch &amp;#039;&amp;#039;Ugine&amp;#039;&amp;#039; von Sacilor integriert. 1994 wurden die [[Edelstahl]]hersteller in der &amp;#039;&amp;#039;Aster-Holding&amp;#039;&amp;#039; restrukturiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland erwarb Usinor 1980 zunächst einen Anteil von 25 % an der &amp;#039;&amp;#039;Drahtwerk Ludwig&amp;#039;&amp;#039; in [[Lampertheim]], den sie 1990 auf 100 % aufstockte. 1993 gründete Usinor-Sacilor in [[Neuves-Maisons]] ein Tochterunternehmen für [[Baustahl]], die &amp;#039;&amp;#039;Société des Aciers d&amp;#039;Armature pour le Béton&amp;#039;&amp;#039; (SAM), die die Drahtwerke Ludwig von seinen Elektrostahlwerken Neuves-Maisons und Montereau auf dem Wasserweg über die Mosel und den Rhein mit Vormaterial versorgte. 2000 verkaufte Usinor die SAM mitsamt ihrem deutschen Tochterunternehmen an den italienischen [[Riva-Konzern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 privatisierte die konservative [[französische Regierung]] Usinor Sacilor S.A. 1997 firmierte das Unternehmen erneut um und nennt sich fortan wieder Usinor S.A. In Frankreich beschäftigte Usinor 1997 rund 50.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 72.000 Mio. Franc. 1998 wurde der belgische Konkurrent [[Cockerill-Sambre]] S.A. übernommen, was im Jahr 1999 eine neue Organisation der Gruppe zur Folge hatte, bis sie 2002 im [[Multinationales Unternehmen|multinationalen Unternehmen]] Arcelor (heute: [[ArcelorMittal]]) integriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Montanunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ArcelorMittal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaugeschichte (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montanunternehmen (Frankreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mosbatho</name></author>
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