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	<title>Usinger Schloss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:57:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Usinger_Schloss&amp;diff=1625778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Ehemalige Schüler */</title>
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		<updated>2024-05-02T18:13:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehemalige Schüler&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Usingen Schloss.jpg|miniatur|300px|Der Hauptbau des Usinger Schlosses (heute Christian-Wirth-Schule)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Usinger Schloss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Schloss (Architektur)|Schloss]] in [[Usingen]] im [[Hochtaunuskreis]] in [[Hessen]], das heute als [[Schule]] genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luthmer II-153-Usingen Früheres gräflisches Schloss.jpg|mini|links|240px|Ansicht des ehemaligen Schlosses um 1905, noch mit [[Mansarddach|Mansardwalmdach]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan Usinger Seminar 1877.jpg|mini|Baupläne von Schule und Schloss von 1877]]&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Usinger Innenstadt befand sich bis zum 19. Jahrhundert das Usinger Schloss. Die genauen Ursprünge sind nicht eindeutig geklärt; als erster [[Wehrbau]] an diesem Ort ist ein unter Johann I. von Nassau-Weilburg errichtetes [[Festes Haus|Burghaus]] aus dem 14. Jahrhundert überliefert. [[Fürst]] [[Walrad (Nassau-Usingen)|Walrad von Nassau-Usingen]] ließ an Stelle der alten [[Burg]] in den Jahren 1660 bis 1663 ein neues Schloss errichten. Im [[Stadtbrand von Usingen 1692]] blieb das Schloss unzerstört. Der [[Architekt]] [[Friedrich Joachim Stengel]] (1694–1787) ließ es von 1733 bis 1738 im Auftrag von Fürstin Charlotte Amalie, der Witwe des Fürsten [[Wilhelm Heinrich (Nassau-Usingen)|Wilhelm Heinrich I. von Nassau-Usingen]], zu einer [[Barock|barocken]] [[Stadtpalais|Residenz]] umbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Januar 1873 vernichtete ein [[Großbrand]] das Schloss. Erhalten blieb nur der „&amp;#039;&amp;#039;Krumme Bau&amp;#039;&amp;#039;“, ein Nebengebäude des Schlosses, in dem der Lehrbetrieb des 1851 eingezogenen Lehrerseminars fortgesetzt wurde. An seiner Stelle entstand nach Plänen des Architekten [[Gustav Knoblauch]] ein [[Preußen|preußischer]] Klinkerbau, der seit seiner Eröffnung 1879 unter anderem als [[Lehrerseminar]] und heute als [[Gymnasium]] genutzt wird (Christian-Wirth-Schule). Der Neubau war in Berlin umstritten. Ein Abzug des Lehrerseminars aus dem abgelegenen Usingen wurde in der Hauptstadt diskutiert. Nach deutlichen Protesten der Stadt wurde der Neubau jedoch genehmigt. Entgegen den ursprünglichen Plänen wurde der „&amp;#039;&amp;#039;Krumme Bau&amp;#039;&amp;#039;“, der ursprünglich 1730 von Werkmeister Jost Bager als [[Remise]], [[Konditorei]] und [[Backhaus]] errichtet worden war, 1877 bis auf den Keller abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Bierwirth: &amp;#039;&amp;#039;Erfolgreiche Spurensuche in Berlin – Neue Erkenntnis über den Krummen Bau und den Schlossneubau in Usingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Hochtaunuskreises.&amp;#039;&amp;#039; 2005, {{ZDB|2580038-3}}, S. 221–227.&amp;lt;/ref&amp;gt; Direkt an die Schule grenzt der Usinger [[Schlossgarten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.usingen.de/freizeit.php?aktion=gesch_schlossgarten&amp;amp;schrift=2 usingen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schlossplatz trennt die Unterstadt im Süden von der Oberstadt im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung als Bildungseinrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Usingen, königlich preußisches Lehrerseminar, Siegelmarke.jpg|mini|hochkant|[[Siegelmarke]] des königlich preußischen Lehrerseminars]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usingen CWS Seitenansicht.JPG|mini|Seitenansicht mit Brücke zum Erweiterungsbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usingen CWS Neubau.JPG|mini|Neues Schulgebäude im Schlossgarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usingen CWS Treppenhaus im Seitenflügel.JPG|mini|hochkant|Das angebaute Treppenhaus im Seitenflügel]]&lt;br /&gt;
Die im Schloss untergebrachte &amp;#039;&amp;#039;Christian-Wirth-Schule&amp;#039;&amp;#039; (CWS) ist nach dem preußischen Landesdirektor und Landtagsabgeordneten [[Friedrich Christian Wirth]] benannt, der sich mit seinem Einsatz für die Bestimmung Usingens als [[Kreisstadt]] des [[Landkreis Usingen|Landkreises Usingen]] verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem Jahr 1851 wurde das Schloss als Schule genutzt. Damals wurde eine Lehrerbildungsanstalt für evangelische [[Seminarist]]en eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/bub_gb_PxsBAAAAYAAJ/page/n88/mode/1up Heinrich Lewin: &amp;#039;&amp;#039;Das Königliche paritätische Lehrerseminar in Usingen, vormals Herzogliches Landes-Seminar zu Idstein in Nassau. Festschrift zur Jubelfeier des 50jährigen Bestehens der Anstalt am 20.September 1901&amp;#039;&amp;#039;, Plaum, Wiesbaden, 1901, S. 76]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ersten Weltkrieg wurde das Schloss als Lazarett genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurde nach einer Auseinandersetzung über die Schulform die erste Aufbauklasse im Schloss eingerichtet. Seit 1950 bietet die Schule Unterricht ab dem 7. Schuljahr an. Im Jahre 1960 wurde die [[Förderstufe]] eingerichtet. In den 1970er Jahren wehrten sich Schüler und Lehrer lange gegen die Pläne des hessischen [[Kultusminister]]s [[Ludwig von Friedeburg]], die zwangsweise Bildung einer [[Gesamtschule]] vorzunehmen. 1976 wurde die CWS mit [[Hauptschule|Haupt-]] und [[Realschule]] zu einer [[Kooperative Gesamtschule|additiven Gesamtschule]] zusammengeschlossen. Hierbei blieben die einzelnen Schulformen erhalten; sie wurden lediglich organisatorisch zusammengefasst. Nach der Vorstellung der SPD-Landesregierung sollte dies eine Vorstufe zur Bildung einer integrativen Gesamtschule darstellen. Nach der [[Landtagswahl in Hessen 1987]] setzte die CDU ihre Forderung nach Schulfreiheit (also der Wahlfreiheit zwischen Gesamtschule (hier die ARS in [[Neu-Anspach]]) und gegliedertem Schulsystem (hier die CWS / KLS in Usingen)) durch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Christian-Wirth-Schule Usingen.&amp;#039;&amp;#039; Usingen 1997, zitiert nach [http://www.cws-usingen.de Christian-Wirth-Schule].&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Schuljahr 1988/89 wurde der Gymnasialbereich wieder eine selbständige Schule. 2007 wurde G8 ([[Abitur nach der 12. Jahrgangsstufe]]) eingeführt; seit dem Schuljahr 2013/14 wird G8 und G9 parallel angeboten. Die Schule ist heute ein [[Gymnasium]] mit besonderer musikalischer Förderung und hat ca. 1.400 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulerweiterung ===&lt;br /&gt;
Neben dem eigentlichen Schlossgebäude sind im ehemaligen Schlossgarten weitere Anbauten errichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CWS wurde in mehreren Ausbaustufen umfangreich erweitert. Nachdem in den 1970er Jahren die Schülerzahlen massiv stiegen, wurden Mitte der 1980er Jahre im Schulgarten weitere Klassenräume in Pavillons untergebracht. Mit der Abschaffung der Förderstufe in Hessen wurden zusätzlich 5. und 6. Klassen eingerichtet. Der damit verbundene Raumbedarf machte Erweiterungsgebäude unvermeidlich. So wurde das Toilettengebäude auf dem Schulhof abgerissen und ein Neubau errichtet, der über eine Brücke mit dem alten Zentralgebäude verbunden war. Die ehemaligen Fachräume für Naturwissenschaften wurden durch den Anbau eines Treppenhauses neu erschlossen. Anstelle der Pavillons wurde ein Neubau mit Klassenräumen erbaut. Auch die Sportmöglichkeiten wurden massiv erweitert. Während früher der Sportunterricht im ehemaligen fürstlichen [[Marstall]] (von den Schülern despektierlich, aber zutreffend „Bruchbude“ genannt) stattfand, wurde Ende der 1980er Jahre eine neue [[Turnhalle]] und 15 Jahre später eine zweite moderne [[Sporthalle]] unterhalb des Taunusbades gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 wurde im März die neue [[Mensa]] mit einer kleinen [[Aula]] eröffnet. Außerdem gibt es ein aus Modulen zusammengesetztes Gebäude, welches als Provisorium gedacht war, aber dauerhaft im Schulbetrieb genutzt wird. Alle zwei Jahre findet Ende November das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Winterfest&amp;#039;&amp;#039; statt, zu dem die ehemaligen Schüler und Lehrer eingeladen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Schüler ===&lt;br /&gt;
Ehemalige Schüler sind u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* der Landtagsabgeordnete der CDU im [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtag]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.cdu-fraktion-hessen.de/inhalte/1001618/vorstand/index.html|titel=CDU-Fraktion im Hessischen Landtag 47 Landtagsabgeordnete der CDU &amp;amp; Geschäftsstelle - Vorstand|autor=CDU - Landtagsfraktion Hessen|werk=www.cdu-fraktion-hessen.de|zugriff=2016-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Holger Bellino]] (Abitur 1977)&lt;br /&gt;
* Usingens ehemaliger Bürgermeister und späterer Erster Beigeordneter im [[Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main]], der jetzt als Direktor des [[Hessischer Landkreistag|Hessischen Landkreistags]] tätig ist, [[Matthias Drexelius]] (Abitur 1985)&lt;br /&gt;
* der Soziologe [[Carsten Stark]] (Abitur 1985)&lt;br /&gt;
* der Heldentenor [[Heiko Börner]] (Abitur 1985)&lt;br /&gt;
* der Physiker Andreas Ratka (Abitur 1986)&lt;br /&gt;
* der ehemalige Bundestagsabgeordnete [[Holger Haibach]] (Abitur 1991)&lt;br /&gt;
* die Autorin [[Charlotte Link]]&lt;br /&gt;
* der Schauspieler [[Christian Meyer (Schauspieler)|Christian Meyer]] (Abitur 2002)&lt;br /&gt;
* der Kulturjournalist und Filmemacher [[Peter Bermbach| Georg Peter Bermbach]] (* 6. Oktober 1931 in Usingen im Taunus)&lt;br /&gt;
* der Landtagsabgeordnete [[Sebastian Sommer (Politiker)|Sebastian Sommer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;346&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Heinrich Lewin&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nordhausen-wiki.de/wiki/Heinrich_Lewin Heinrich Lewin – NordhausenWiki], abgerufen am 3. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Das Königliche paritätische Lehrerseminar in Usingen, vormals Herzogliches Landes-Seminar zu Idstein in Nassau. Festschrift zur Jubelfeier des 50jährigen Bestehens der Anstalt am 20. September 1901&amp;#039;&amp;#039;, Plaum, Wiesbaden, 1901, S. 76 [https://archive.org/details/bub_gb_PxsBAAAAYAAJ Volltext] bei [[Archive.org]]&lt;br /&gt;
* Heinrich Nitschke: &amp;#039;&amp;#039;Von der Lateinschule in Usingen zur CWS (bis 1922).&amp;#039;&amp;#039; In: Ingrid Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat Hochtaunus.&amp;#039;&amp;#039; Wagner, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-7829-0375-7, S.&amp;amp;nbsp;355–358&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cws-usingen.de Christian-Wirth-Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Hochtaunuskreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.33408 |EW=8.538051 |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Hochtaunuskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Usingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule im Hochtaunuskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gustav Knoblauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Nassau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Usingen|Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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