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	<title>Uschhorod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Carolus requiescat am 5. April 2026 um 10:51 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-05T10:51:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der ukrainischen Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uschhorod.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Für die Verwaltungseinheit (Rajon) gleichen Namens siehe [[Rajon Uschhorod]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Ukraine&lt;br /&gt;
| Ort = Uschhorod&lt;br /&gt;
| OrtK = Ужгород&lt;br /&gt;
| Wappen = Coat of arms of the city of Uzhhorod.svg&lt;br /&gt;
| Oblast = Oblast Transkarpatien&lt;br /&gt;
| Rajon = Rajon Uschhorod&lt;br /&gt;
| Gliederung = 1 [[Stadt]]&lt;br /&gt;
| Adresse = пл. Поштова 3 &amp;lt;br /&amp;gt;88000 м. Ужгород&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Bohdan Andriyiv (2020)&amp;lt;ref&amp;gt;National parties lose out to local candidates in Ukraine’s 2020 municipal elections UkraineAlert by Brian Mefford, Atlantic Council (12 December 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Website = http://www.umr.uzhgorod.ua/&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uschhorod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{ukS}} /  [[Russinische Sprache|russinisch]] Ужгород&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Aussprache: {{IPA|ˈuʒɦɔrɔd|Tondatei=Uk-Ужгород.ogg}}; {{enS|Uzhhorod}}, {{huS|Ungvár}}, {{deS|Ungwar}}, {{csS}} und {{skS|Užhorod}}) ist die Hauptstadt der [[Oblast Transkarpatien]] in der [[Ukraine]] und Sitz des Verwaltungszentrums für den [[Rajon Uschhorod]]. Sie liegt im [[Dreiländereck]] zwischen [[Ungarn]], der [[Slowakei]] und der Ukraine, direkt an der [[Grenze zwischen der Slowakei und der Ukraine|slowakischen Grenze]]. Sie zählt 117.300 Einwohner ([[Volkszählung]] 2001) und ist Sitz eines griechisch-katholischen Bistums (Oberhaupt der [[Ruthenische griechisch-katholische Kirche|ruthenischen Kirche]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen uschhorod.jpg|mini|Das Wappen von Uschhorod symbolisiert einen wichtigen Kultur- und Wirtschaftsfaktor der Region: den [[Weinbau|Weinanbau]]. Foto des Reliefs im neuen Bahnhofsgebäude (2004) der Stadt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cathedral of the Exaltation of the Holy Cross Uzhhorod 2009.jpg|mini|Griechisch-Katholische &amp;#039;&amp;#039;Kreuzerhöhungskathedrale&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ungvar Foto Thaler Tamas.JPG|mini|Griechisch-Katholische Kathedrale]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uzhhorod Total View 1.JPG|mini|Blick über Uschhorod, im Vordergrund die von Dimitri Sidor erbaute Russisch-Orthodoxe Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoge uschhorod 2009.jpg|mini|Ehemalige [[Synagoge (Uschhorod)|Synagoge]] in Uschhorod, heute als Philharmonie genutzt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uzhhorod Oblast Council.JPG|mini|Gebäude der Oblastverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uzhhorod River Uzh 2.JPG|mini|Ihren Namen erhielt die Stadt vom Fluss [[Usch (Transkarpatien)|Usch]], an dem sie erbaut wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtname ==&lt;br /&gt;
Der Name der Stadt rührt von ihrer Lage am Fluss [[Usch (Transkarpatien)|Usch]] (ukrainisch {{lang|uk|Уж}}) her, wird aber [[Volksetymologie|volksetymologisch]] mit dem ukrainischen Wort für &amp;#039;&amp;#039;Natter&amp;#039;&amp;#039; (usch) in Verbindung gebracht. Aufgrund der Vielzahl von ethnischen Gruppen, die über die Jahrhunderte in Uschhorod lebten und leben, gibt es verschiedensprachliche Bezeichnungen für Uschhorod: ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Ungvár&amp;#039;&amp;#039;, ukrainisch {{lang|uk|Ужгород|Uschhorod}}, ruthenisch Ужгородъ Uschhorod, russisch {{lang|ru|Ужгород|Uschgorod}}, slowakisch und tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Užhorod&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ungwar&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Ungstadt&amp;#039;&amp;#039;, {{yiS| אונגוואַר |Ungwar}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt gliedert sich in 17 Teile:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.transcarpathia.zakarpattya.net/English/t014.php |wayback=20070930160240 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bosdosch&lt;br /&gt;
* Bolotyna (Sumpf)&lt;br /&gt;
* Werbnyk (Weidengebiet)&lt;br /&gt;
* Talahow&lt;br /&gt;
* [[Horjany (Uschhorod)|Horjany]] (ukrainisch Горяни, ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Gerény&amp;#039;&amp;#039;, 1970 eingemeindet)&lt;br /&gt;
* [[Domanynzi]] (ukrainisch Доманинці, ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Alsódomonya&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Drawzi]] (ukrainisch Дравці, ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Ungdaróc&amp;#039;&amp;#039;, 1940 eingemeindet)&lt;br /&gt;
* Kalwary&lt;br /&gt;
* [[Mynaj]] (ukrainisch &amp;#039;&amp;#039;Минай&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Burgviertel&lt;br /&gt;
* Promyslowyj (Industriezone)&lt;br /&gt;
* [[Radwanka]] (ukrainisch &amp;#039;&amp;#039;Радванка&amp;#039;&amp;#039;, ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Radvánc&amp;#039;&amp;#039;, 1940 eingemeindet)&lt;br /&gt;
* Stanzijnyj (Bahnhofsviertel)&lt;br /&gt;
* Storoschnyzja (ukrainisch &amp;#039;&amp;#039;Сторожниця&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Zeholnja&lt;br /&gt;
* [[Tscherwenyzja]] (ukrainisch &amp;#039;&amp;#039;Червениця&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Schakta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Sommer 2020 war die Stadt Sitz der &amp;#039;&amp;#039;Stadtratsgemeinde Uschhorod&amp;#039;&amp;#039; (Ужгородська міська рада/&amp;#039;&amp;#039;Uschhorodska miska rada&amp;#039;&amp;#039;), seit dem 12. Juni 2020 ist die Stadt zum Zentrum der neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Stadtgemeinde Uschhorod&amp;#039;&amp;#039; (Ужгородська міська громада/&amp;#039;&amp;#039;Uschhorodska miska hromada&amp;#039;&amp;#039;) im [[Rajon Uschhorod]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/712-2020-%D1%80#Text Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 712-р &amp;quot;Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Закарпатської області&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Uschhorod und [[Karpatenukraine|Transkarpatien]] waren im Laufe der letzten Jahrhunderte zahlreichen Herrschaftsgebieten zugehörig und seine Bewohner vielen Grenzverschiebungen ausgesetzt. Erste Ansiedlungen auf dem heutigen Stadtgebiet werden aufgrund von archäologischen Funden für das frühe [[Paläolithikum]] (100.000 Jahre v. Chr.) vermutet, auch aus der [[Bronzezeit|Bronze-]] und [[Eisenzeit]] gibt es Siedlungsnachweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Völkerwanderung]]szeit zogen in das Gebiet [[Slawen]] ein. Archäologischen Funden zufolge ist die Burgstätte Uschhorod an der Wende des 8. und 9. Jahrhunderts entstanden und wurde dann zu einer wichtigen Burgstätte von [[Großmähren]]. Schriftliche [[Chronik]]en dokumentieren die Existenz der Burg(stätte) zum ersten Mal im Jahr 903 (eher umstritten ist die Erwähnung vom Jahr 872). Vom 10. bis zum 11. Jahrhundert war Uschhorod der südwestliche Vorposten der [[Kiewer Rus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 11. Jahrhunderts wurde es von [[Ungarn]] erobert. Die Eroberung des restlichen Transkarpatien war dann bis zum 13. Jahrhundert abgeschlossen. Bis 1918/19 gehörte die Stadt mit wechselnden Fürsten zum Königreich Ungarn und somit ab 1526 auch zur [[österreich]]ischen Monarchie bzw. ab 1867 zu [[Österreich-Ungarn]]. Innerhalb Ungarns hieß die Stadt &amp;#039;&amp;#039;Ungvár&amp;#039;&amp;#039; und war Hauptstadt des [[Komitat Ung|Komitats Ung]] (Usch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Friedensvertrags von [[Vertrag von Trianon|Trianon]] fiel Uschhorod 1919 mit der Karpatoukraine an die neu gegründete [[Tschechoslowakei]]. Bis 1938 war Uschhorod nunmehr Hauptstadt der [[Geschichte der Karpatenukraine|autonomen Karpatoukraine]] innerhalb der Tschechoslowakei. Durch den Ersten [[Wiener Schiedsspruch]] vom 2. November 1938 wurde Uschhorod mitsamt dem südlichen Streifen der Karpatoukraine wieder ungarisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], am 27. Oktober 1944, wurde Uschhorod von der [[Rote Armee|Roten Armee]] in der [[Ostkarpatische Operation|Ostkarpatischen Operation]] eingenommen. Im Juni 1945 musste die Stadt von der Tschechoslowakei an die [[Sowjetunion]] abgetreten werden. Sie wurde dort 1946 zum Zentrum des neu gegründeten Oblast Transkarpatien innerhalb der [[Ukrainische SSR|Ukrainischen Sowjetrepublik]] der UdSSR. Seit August 1991 ist sie Teil der neu gegründeten [[Ukraine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein Sprachen- und Bildungsgesetz der Ukraine wurde der Gebrauch der ungarischen Sprache, die von etwa 100.000 Menschen in der Westukraine gesprochen wird, auch in den Schulen zurückgedrängt. 2018 gab es zwei Brandanschläge auf das ungarische Kulturzentrum in Uschhorod.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Clasen: [https://taz.de/Ungarische-Minderheit-in-der-Ukraine/!5874305/ &amp;#039;&amp;#039;Ungarische Minderheit in der Ukraine: Uschhorods Bewährungsprobe&amp;#039;&amp;#039;] in taz.de, 15. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer davon soll vom mutmaßlich vom deutschen Rechtsextremisten [[Manuel Ochsenreiter]] in Auftrag gegeben worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb-online.de/kontraste/pressemeldungen-texte/brandanschlag--vorwuerfe-gegen-ex-afd-bundestagsmitarbeiter-erhae.html |titel=Brandanschlag: Vorwürfe gegen Ex-AfD-Bundestagsmitarbeiter erhärten sich |abruf=2024-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 lebten in Uschgorod 117 317 Einwohner. Der Anteil der unterschiedlichen Volksgruppen war dabei:&lt;br /&gt;
* [[Ukrainer]] und [[Russinen]] 77,8 % (Ruthenen)&lt;br /&gt;
* [[Russen]] 9,6 %&lt;br /&gt;
* [[Magyaren|Ungarn]] 6,9 %&lt;br /&gt;
* [[Slowaken]] 2,5 %&lt;br /&gt;
* [[Roma]] 1,5 %&lt;br /&gt;
* [[Deutsche]] 0,3 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfessionen ==&lt;br /&gt;
Die meisten Bewohner Uschhorods gehören zwei (von drei) großen ukrainischen [[Konfession]]en an, der [[Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche|griechisch-katholischen Kirche]] und der [[Orthodoxe Kirche der Ukraine|orthodoxen Kirche]]. Die ungarischstämmige Bevölkerung ist überwiegend [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] oder gehört zur [[Reformierte Kirche in Transkarpatien|Reformierten Kirche in Transkarpatien]]. Außerdem sind unter den Protestanten [[Baptisten]] stark vertreten. Seit der ukrainischen [[Unabhängigkeit (Politik)|Unabhängigkeit]] haben sich auch zahlreiche andere [[Christentum|christliche]] Konfessionen und Bewegungen etabliert, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Pfingstler]], [[Adventisten]] und [[Zeugen Jehovas]]. In der Sowjetzeit ist eine [[Synagoge (Uschhorod)|Synagoge]] nach dem Krieg in eine Konzerthalle umgebaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Industrielle Ansiedlungen gibt es in den Bereichen Möbelherstellung, Maschinen- und Elektrogerätebau, Chemische Industrie, Nahrungsmittelindustrie und Schuhherstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uschhorod ist Endpunkt der 2750&amp;amp;nbsp;km langen [[Erdgastrasse|Erdgasleitung]] „[[Sojus (Erdgastrasse)|Sojus]]“ aus [[Orenburg]], deren Bau über mehrere Jahrzehnte hinweg durch die [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|RGW]]-Staaten realisiert wurde. Planung und Bau des ca. 550&amp;amp;nbsp;km langen Bauabschnitts der [[DDR]], der [[Druschba-Trasse]], wurden, wie die Abschnitte der anderen Staaten, von der damaligen [[UdSSR]] lediglich an die „[[Sozialistische Bruderländer|Sozialistischen Bruderländer]]“ delegiert und durch spätere kostenlose Abgabe von Erdgas bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uschhorod beherbergt viele Schulen, Fachschulen, Akademien und die Nationaluniversität Uschhorod, gegründet [[1946]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Von der Stadt führt ein Straßengrenzübergang in die Slowakei (und damit auch zur [[EU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt verfügt mit dem [[Flughafen Uschhorod]] über einen internationalen Flughafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschluss an das Eisenbahnnetz besteht seit 1872 durch die heutige [[Bahnstrecke Lwiw–Sambir–Tschop]] und seit 1966 an die [[Bahnstrecke Uschhorod–Košice]]. Die von [[Tschop]] kommende Strecke erhielt zusätzlich ein [[Normalspur]]gleis, so dass aus Ungarn in die Ukraine einfahrende Züge an der Grenze nicht auf [[Russische Breitspur|Breitspur]] [[Umspurung (Eisenbahnfahrzeug)|umgespurt]] werden müssen, sondern bis Uschhorod durchfahren können. Die feierliche Eröffnung fand am 5. September 2025 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;pd/jh: &amp;#039;&amp;#039;ÖBB planen Verbindung nach Uschhorod&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn-Revue International]] 5/2025, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Nevyhoštěný |url=https://zdopravy.cz/22-km-noveho-rozchodu-hotovo-za-17-mesicu-uzhorod-slavi-napojeni-ukrajiny-na-evropskou-zeleznici-258572/ |titel=22 km nového rozchodu hotovo za 17 měsíců |titelerg=22 km neue Spurweite in 17 Monaten fertig |werk= |hrsg=Zdopravy.cz |datum=2025-09-07 |sprache=cs |abruf=2025-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama uschhorod museum.jpg|mini|Museum für Architektur und Ethnografie mit typischer transkarpatischer Holzarchitektur]]&lt;br /&gt;
Architektonisch erinnert der [[Historischer Stadtkern|historische Stadtkern]] von Uschhorod in vielem an das alte [[Österreich-Ungarn]]. Ein großartiges Beispiel hierfür ist die barocke [[Kreuzerhöhungskathedrale]]. Dazu kommen in den Verwaltungsgebäuden und in den Außenbezirken einerseits sowjetische und postsowjetische [[Plattenbau]]ten und andererseits neue, private Wohnhäuser, die keinerlei Bauplänen unterworfen zu sein scheinen. Im Frühjahr sind mehrere Straßenzüge der Innenstadt von üppig blühenden [[Japanische Blütenkirsche|japanischen Kirschbäumen]] durchzogen, die besonders nachts einen starken Duft verströmen. Den ganzen Sommer über blühen entlang des Flusses Usch (slowakisch und ruthenisch Uh) die Bäume der längsten Lindenallee Europas, die eine beliebte Flaniermeile für Jung und Alt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die alte Burg aus dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und das in der Nähe errichtete Freilichtmuseum [[Museum der Volksarchitektur und des Lebens in den Transkarpaten]], in dem die typische transkarpatische Holzarchitektur präsentiert wird. Zu diesem Zweck sind Originalbauwerke, eine Kirche, eine Schule und regionaltypische Bauernhäuser aus der gesamten Oblast hierhin transportiert und wieder aufgebaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein Kunstmuseum, ein Museum für transkarpatische Holzarchitektur und ein Heimatmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&amp;lt;!-- Chronologische Sortierung nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Salomon Ganzfried]] (1804–1886), Talmudist, hebräischer Grammatiker&lt;br /&gt;
* [[Samuel Lipschütz]] (1863–1905), US-amerikanischer Schachmeister ungarischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Jenő Janovics]] (1872–1945), ungarischer Filmpionier&lt;br /&gt;
* [[László Schäffer]] (1893–1979), ungarischer Kameramann&lt;br /&gt;
* [[Lisa Fittko]] (1909–2005), österreichische Widerstandskämpferin und Fluchthelferin&lt;br /&gt;
* [[David Grünfeld]] (1915–1963), tschechoslowakisch-US-amerikanischer Tenor&lt;br /&gt;
* [[Renée Firestone]] (* 1924), Modedesignerin&lt;br /&gt;
* [[József Szabó (Fußballspieler, 1940)|József Szabó]] (* 1940), sowjetischer Fußballspieler und ungarisch-ukrainischer Fußballtrainer&lt;br /&gt;
* [[Wolodymyr Akulow]] (* 1944), ukrainischer theoretischer Physiker&lt;br /&gt;
* [[Serhij Kwit]] (* 1965), ukrainischer Politiker, Literaturkritiker und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Jonatan Binyamin Markowitsch]] (* 1967), Rabbiner&lt;br /&gt;
* [[Nil Jurij Luschtschak]] (* 1973), ruthenischer griechisch-katholischer Bischof&lt;br /&gt;
* [[Oksana Luzyschyna]] (* 1974), ukrainische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Pawel Runow]] (* 1976), ukrainischer Akkordeon-Spieler&lt;br /&gt;
* [[Roman Dolynytsch]] (* 1977), Squashspieler&lt;br /&gt;
* [[Maksym Melnyk]] (* 1982), Dokumentarfilmer&lt;br /&gt;
* [[Erzsébet Seleljo]] (* 1983), ungarische klassische Saxophonistin&lt;br /&gt;
* [[Jossyp Penjak]] (* 1984), Snowboarder&lt;br /&gt;
* [[Kira Rudyk]] (* 1985), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Vladimir Koman]] (* 1989), ungarischer Fußballspieler ukrainischer Abstammung&lt;br /&gt;
* [[Witalina Kowal]] (* 1990), ukrainische Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
* [[Wlada Charkowa]] (* 1996), Fechtweltmeisterin&lt;br /&gt;
* [[Antonio Lukitsch]] (* 1992), ukrainischer Filmemacher&lt;br /&gt;
* [[Milana Schukal]] (* 2001), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Karina Soskyda]] (* 2005), Handballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Andreas Bacsinsky]] (1729–1809), griechisch-katholischer Bischof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Békéscsaba]], {{HUN}} seit 2001&lt;br /&gt;
* [[Corvallis (Oregon)|Corvallis]], {{USA}} seit 1992&lt;br /&gt;
* [[Česká Lípa]], {{CZE}} seit 2000&lt;br /&gt;
* [[Darmstadt]], {{DEU}} seit 1992&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/u/ushgorod.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Horsens]], {{DNK}} seit 2002&lt;br /&gt;
* [[Jarosław]], {{POL}} seit 2002&lt;br /&gt;
* [[Kajaani]], {{FIN}} seit 2003&lt;br /&gt;
* [[Košice]], {{SVK}} seit 2003&lt;br /&gt;
* [[Krosno]], {{POL}} seit 2008&lt;br /&gt;
* [[Michalovce]], {{SVK}} seit 2001&lt;br /&gt;
* [[Moskau]], {{RUS}} seit 2003&lt;br /&gt;
* [[Nyíregyháza]], {{HUN}} seit 1999&lt;br /&gt;
* [[Orjol]], {{RUS}} seit 2001&lt;br /&gt;
* [[Pula]], {{HRV}} seit 2010&lt;br /&gt;
* [[Satu Mare]], {{ROM}} seit 2006&lt;br /&gt;
* [[Sárospatak]], {{HUN}} seit 2011&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Karpato-Ukraine]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Slowakei]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Ukraine]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Ungarns]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der historischen Komitate Ungarns]]&lt;br /&gt;
* [[SK Rusj Uschhorod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Uzhhorod|Uschhorod}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.transcarpathia.zakarpattya.net/English/t014.php |wayback=20070930160240 |text=Informationen zur Stadt (englisch)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.castles.org/castles/Europe/Eastern_Europe/Ukraine/Uzhgorod.htm Burg Uschhorod]&lt;br /&gt;
* [http://ungvar.vox.com.ua/en.html Alte und neue Ansichten der Stadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte in der Oblast Transkarpatien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4107486-5|LCCN=n81071620|VIAF=123964709}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Transkarpatien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uschhorod| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschul- oder Universitätsstadt in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstadt einer Oblast in der Ukraine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolus requiescat</name></author>
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