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	<title>Uruk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SuBaRy: Grammatikfehler</title>
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		<updated>2026-04-13T18:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatikfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Positionskarte+&lt;br /&gt;
|Irak&lt;br /&gt;
|caption=Uruk auf der Karte des Irak&lt;br /&gt;
|maptype=relief&lt;br /&gt;
|width=180&lt;br /&gt;
|float=right&lt;br /&gt;
|places=&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~&lt;br /&gt;
|Irak&lt;br /&gt;
|label= Uruk&lt;br /&gt;
|lat = 31/19/20&lt;br /&gt;
|long = 45/38/10&lt;br /&gt;
|region = IQ&lt;br /&gt;
|position=left&lt;br /&gt;
|background=#FFFFDD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~&lt;br /&gt;
|Irak&lt;br /&gt;
|label= Babylon&lt;br /&gt;
|lat = 32/32/30&lt;br /&gt;
|long = 44/25/24&lt;br /&gt;
|region = IQ&lt;br /&gt;
|position=left&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~&lt;br /&gt;
|Irak&lt;br /&gt;
|label=Bagdad&lt;br /&gt;
|lat=33/20/00&lt;br /&gt;
|long=44/23/00&lt;br /&gt;
|region = IQ&lt;br /&gt;
|position=right&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~&lt;br /&gt;
|Irak&lt;br /&gt;
|label=Ur&lt;br /&gt;
|lat=30/57/44&lt;br /&gt;
|long=46/06/16&lt;br /&gt;
|region = IQ&lt;br /&gt;
|position=right&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eanna4composite.svg|mini|420px|Grundrisse von Uruk, Stadtteil [[Eanna]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uruk, erste Metropole der Weltgeschichte (CC BY 4.0).webm|mini|Animation der Stadt Uruk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uruk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sumerische Sprache|sumerisch]] 𒀕𒆠 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; [[Bibel|biblisch]] אֶרֶךְ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Éreḵ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; griechisch-römisch Ὀρχόη &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orchoe, Orchoi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), das heutige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|الوركاء|d=al-Warkāʼ}}), liegt etwa 20&amp;amp;nbsp;km östlich des [[Euphrat]]s in der Nähe der antiken Stadt [[Ur (Stadt)|Ur]] im südlichen [[Irak]]. Im [[Altertum]] lag die [[Mesopotamien|mesopotamische]] Stadt direkt am Fluss. Uruk trug früher den [[Epitheton|Beinamen]] &amp;#039;&amp;#039;Die Schafhürde&amp;#039;&amp;#039;. Die Stadt ist einer der bedeutendsten Fundorte im Zweistromland und ist namensgebend für die [[Uruk-Zeit]] (etwa 3500 bis 2800 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Sie ist zugleich eines der ältesten urbanen Zentren der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uruk ist der Fundort einer der frühsten [[Schrift]]arten. Es war bereits im ausgehenden 4.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. eines der politisch führenden Zentren der [[sumer]]ischen Frühzeit. Eine zweite große Blütephase erlebte Uruk in der hellenistischen Zeit in den letzten Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung. Hauptgötter sind die Göttin der Liebe und des Krieges [[Inanna]]/[[Ištar]] und der Himmelsgott [[An (Gottheit)|An]], deren Tempelanlagen das Stadtbild prägten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Stätten von Uruk zählen zusammen mit denen von [[Ur (Stadt)|Ur]] und [[Eridu]] und den Marschlandgebieten im Südirak&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Landschaftsform siehe Siedlungsraum der [[Marsch-Araber]] um den [[Schatt al-Arab]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[UNESCO-Welterbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://whc.unesco.org/en/statesparties/iq Iraq] World Heritage List (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgrabungen ==&lt;br /&gt;
Die ersten Untersuchungen in Uruk führte der englische Geologe [[William Kennett Loftus]] in den Jahren 1849–1850 und 1854 durch. In den Jahren 1912 und 1913 begannen die Ausgrabungen der [[Deutsche Orient-Gesellschaft|Deutschen Orient-Gesellschaft]] unter [[Julius Jordan (Archäologe)|Julius Jordan]] und [[Conrad Preusser]]. Die Arbeiten wurden nach dem Ersten Weltkrieg 1928 wieder aufgenommen und bis 1939 fortgeführt. 1954 und in den folgenden Jahren wurden mehrere systematische Grabungen unter der Leitung von [[Heinrich Lenzen]] durchgeführt. Diese Grabungen brachten verschiedene alt-sumerische Dokumente und eine größere Anzahl von Rechts- und Lehrtafeln der [[Seleukidenreich|Seleukiden]]-Zeit ans Tageslicht. Sie wurden von [[Adam Falkenstein]] und anderen deutschen [[Epigraphik]]ern veröffentlicht; ein Teil davon befindet sich in der [[Uruk-Warka-Sammlung Heidelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte deutsche Grabungskampagne vor dem Irak-Krieg wurde im Sommer 2002 unter der Leitung von [[Margarete van Ess]] vom [[Deutsches Archäologisches Institut|DAI]] durchgeführt. Durch die Auswertung von Satellitenaufnahmen im Jahr 2005 wurden Berichte über Raubgrabungen in Uruk widerlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Margarete van Ess, H. Becker, J. Fassbinder, R. Kiefl, I. Lingenfelder, G. Schreier, A. Zevenbergen: &amp;#039;&amp;#039;Detection of Looting Activities at Archaeological Sites in Iraq using Ikonos Imagery&amp;#039;&amp;#039;, In: J. Strobl, Th. Blaschke, G. Griesebner: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Geo-Informatik 2006. Beiträge zum 18. AGIT Symposium Salzburg 2006&amp;#039;&amp;#039; (2006) S.&amp;amp;nbsp;669–678, hier zitiert aus dem Kurzbericht &amp;#039;&amp;#039;Kulturerhalt des Irak&amp;#039;&amp;#039; des DAI, {{Webarchiv | url=http://www.dainst.org/de/project/kulturerhalt-des-irak?ft=all | wayback=20130629113601 | text=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2024 steht ein [[digitaler Zwilling]] von Uruk zur Verfügung, mit dem verschiedene archäologische Befunde am Computer visualisiert und untersucht werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dainst.org/newsroom/uruk-vr-neue-technologie-ermoeglicht-schaffung-grossflaechiger-digitaler-zwillinge/379 |titel=DAI - Uruk-VR: Neue Technologie ermöglicht Schaffung großflächiger digitaler Zwillinge |sprache=de-de |abruf=2024-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Stadt und ihre Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ruine von Uruk ist mit einer Ausdehnung von 550 ha die größte Stadtruine des südlichen Babylonien. Die antike Stadt Uruk war über einen Zeitraum von etwa 5000 Jahren besiedelt, von der frühen [[Obed-Zeit]] (5. Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr.) bis ins 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. Das Zentrum der Stadt ist von den zwei Kultzentren der beiden Hauptgötter der Stadt geprägt. Das Viertel Kullaba ist mit dem Anu-Tempel und seinem Tempelturm ([[Zikkurat]]) der Hauptkultort des Himmelsgottes An, während der Eanna-Bezirk das Hauptheiligtum der Göttin [[Inanna]]/[[Ištar]] bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Leo Oppenheim: „&amp;#039;&amp;#039;In Uruk, in Süd-Mesopotamien, erreichte die sumerische Zivilisation ihren kreativen Höhepunkt. Das erkennt man an den Verweisen auf diese Stadt in religiösen und speziell in literarischen Texten, auch mit mythologischem Hintergrund; die historische Tradition, wie sie in den sumerischen Königslisten überliefert wurde, bestätigt dies. Von Uruk ging der politische Schwerpunkt offensichtlich auf Ur über.&amp;#039;&amp;#039;“ ([[#Literatur|Lit.]]: Oppenheim)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uruk-Zeit ===&lt;br /&gt;
Schon ab etwa 3500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. war Uruk ein großes urbanes Zentrum. Seine Lage an der Stelle, wo der mit Flößen und kleinen Booten befahrbare, einst fischreiche Euphrat in das südliche Sumpfland übergeht, deutet auf rege Handelstätigkeit. Um 3400 v.&amp;amp;nbsp;Chr. war der Siedlungshügel bereits 19&amp;amp;nbsp;m hoch. Es kann wohl als ein oder sogar als das Zentrum der Entstehung der sumerischen Kultur bezeichnet werden. Diese Periode wird in der Archäologie „Späte [[Uruk-Zeit]]“ genannt und reicht etwa bis 3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. Zentrum der Stadt war das Heiligtum der Inanna, [[Eanna]] genannt. Schon im vierten vorchristlichen Jahrtausend erreichte dieses monumentale Ausmaße. Der bedeutendste Teil war der sog. „Kalksteintempel“ (engl. „limestone temple“, in der Abbildung des Grundrisses rechts oben, abgekürzt LT), bei dem es sich um einen ca. 70&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;30 m großen Bau handelte, der aus Kalksteinblöcken errichtet worden war. Dabei ist allerdings nicht gesichert, ob diese Kalksteine nur die Fundamente eines Lehmziegelbaus bildeten oder ob der Bau in ganzer Höhe in Kalkstein errichtet wurde. Die Fassade des Tempels wurde mit einer Nischengliederung gestaltet. Im Inneren befindet sich ein T-förmiger Hof oder Saal. Neben diesem Haupttempel fanden sich andere Anlagen, darunter auch der sog. Steinstifttempel, ein Bau, dessen Wände mit geometrischen Mosaiken dekoriert sind. Auch Holzbalken von zwölf Metern Länge, Reste von Großskulpturen und [[Relief]]s, Tierfiguren, aufwendig gestaltete Steingefäße und [[Rollsiegel]] wurden gefunden. Die Tempelanlage wurde mehrmals umgebaut und erweitert und erhielt in der Zeit der dritten Dynastie von Ur eine [[Zikkurat]], die von [[Ur-Nammu]] errichtet wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Umma2350.PNG|mini|[[Sumer]] und [[Elam (Altertum)|Elam]] zur Zeit des Königs [[Lugal-Zagesi]] (reg. 2375–[[24. Jahrhundert v. Chr.|2347 v. Chr.]])]]&lt;br /&gt;
Auch die [[Zikkurat des Gottes An]] wurde hier errichtet („Weißer Tempel“ genannt); sie ist der andere bedeutende Tempelkomplex in Uruk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde der gesamte Siedlungshügel eingeebnet und neue Bauten wurden errichtet. Die Stadt erreichte auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung mit einer Fläche von 5,5&amp;amp;nbsp;km² eine Größe wie ähnlich dimensionierte Stadtanlagen, die in Regionen der [[Indus-Kultur]] [[Archäologie|archäologisch]] erschlossen wurden, beispielsweise [[Harappa]] und [[Mohenjo-Daro]]. Diese Zentren waren zu jener Zeit wahrscheinlich die größten Städte der [[Alte Welt|Alten Welt]]. Uruk wurde erst um 600 v.&amp;amp;nbsp;Chr. von [[Babylon]] in der Größe übertroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Eroberungen des [[Sargon von Akkad]] war Uruk die Hegemonialmacht in Sumer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im regenarmen Mesopotamien wurde Wasser für den Ackerbau durch Kanäle und Dämme zu den Feldern geleitet. Es bestand immer die Gefahr, dass die Anlagen von Feinden zerstört wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historiker sind der Ansicht, dass in Uruk etwa um 3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. eine Katastrophe durch einen [[Dammbruch]] stattfand. Die Schriftaufzeichnungen enden zu dieser Zeit plötzlich. Wahrscheinlich wurde der Damm absichtlich oder als Folge der Kämpfe zwischen [[Sumerer]]n und [[Semiten]] zerstört. Es wird vermutet, dass sich dieses Ereignis in den mesopotamischen [[Sintflut]]berichten widerspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sumerische Zeit: Frühdynastische Zeit ===&lt;br /&gt;
Auch in der [[Frühdynastische Zeit (Mesopotamien)|Frühdynastischen Zeit]] war Uruk eine der wichtigsten Städte in einem System konkurrierender Stadtstaaten. In der Frühdynastischen Zeit I (FD I) war die Stadt von einer großen Stadtmauer umgeben, die eine Länge von etwa neun Kilometern hatte. Die Stadtmauer ist bisher nur punktuell untersucht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uruk (Warka): Struktur einer altorientalischen Großstadt. Stadtforschung in der Metropole des legendären Königs Gilgamesch (5.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.)&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv | url=http://www.dainst.org/de/project/uruk?ft=all | wayback=20140802235514 | text=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Gilgamesch-Epos]] berichtet, die Mauer sei von Gilgamesch, dem legendären König von Uruk, selbst erbaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubabylonische, seleukidische und parthische Zeit ===&lt;br /&gt;
Uruks umfangreiche und erhaltene Tempelarchive der neubabylonischen Zeit dokumentieren ihre soziale Bedeutung als Verteilungszentrum. In Zeiten des Hungers konnten Familien ihre Kinder dem Tempel als Laienbrüder/-schwestern weihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in [[Hellenismus|hellenistischer]] Zeit war Uruk eine bedeutende Stadt. Die wichtigsten Tempel der Stadt sind instand gehalten und renoviert worden. Daneben gab es aber auch Tempelneubauten wie den [[An (Gottheit)|Anu]]- und den [[Aja (Mythologie)|Antum]]-Tempel, Teil der Kultstätte [[Bit Resch]], und ein &amp;#039;&amp;#039;Irigal&amp;#039;&amp;#039; genanntes Tempelgebäude. Erstere sind ausgesprochen große und monumentale Anlagen. Auch die [[Zikkurat]] im Eanna-Tempelbezirk wurde in dieser Zeit renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Parther|parthischer]] Zeit stammen ebenfalls einige Tempelneubauten wie der sog. [[Gareus]]-[[Gareus-Tempel|Tempel]], während die Anlagen sumerischer Gottheiten langsam verfielen oder nach Bränden nicht wieder aufgebaut wurden. Es wurden Teile von parthischen Wohnvierteln ausgegraben, die teilweise Häuser mit reichen Ausstattungen ([[Stuck]]&amp;amp;shy;dekorationen) zu Tage förderten. Unter den Wohnbauten, oftmals in deren Höfe gegraben, fanden sich zahlreiche Bestattungen, teilweise in glasierten Tonsärgen. Die Stadt bestand auch noch in [[Sassanidenreich|sassanidischer]] Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe befindet sich ferner die Anlage &amp;#039;&amp;#039;Nufedschi&amp;#039;&amp;#039;, über deren Bedeutung die Forschung noch immer rätselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Könige von Uruk ==&lt;br /&gt;
Den sumerischen Königslisten zufolge wurde Uruk von [[Enmerkar]] gegründet, der den offiziellen Königstitel aus der Stadt [[Eanna]] mitbrachte. Sein Vater [[Mesch-ki-ag-gascher]] „verschwand auf See“. Andere historische Könige von Uruk sind [[Lugal-Zagesi]] (welcher Uruk eroberte) und [[Utuḫengal]]. Der halbmythische [[Gilgamesch]] war laut den sumerischen Königslisten von ungefähr 2652 v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis 2602 v.&amp;amp;nbsp;Chr. hier König. Er vervollständigte die Unabhängigkeit Uruks und versah die Stadt mit Mauern. Von Gilgamesch behauptete man auch, er habe den Eanna-Tempel in Auftrag gegeben. Später spielte Uruk eine bedeutende Rolle in den Kämpfen Babylons gegen das Reich [[Elam (Altertum)|Elam]] um 1200 v.&amp;amp;nbsp;Chr., bei denen es ernsthafte Verluste hinnehmen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Könige von Uruk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 2013–2014 &amp;#039;&amp;#039;Uruk. 5000 Jahre Megacity&amp;#039;&amp;#039; im [[Pergamonmuseum]], Vorderasiatisches Museum, 25. April bis 8. September 2013 und im [[LWL-Museum für Archäologie]], Herne, 3. November 2013 bis 21. April 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rainer Michael Boehmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Uruk-Warka.&amp;#039;&amp;#039; In: Eric M. Meyers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Encyclopedia of Archaeology in the Near East.&amp;#039;&amp;#039; Band 5. Oxford University Press (u.&amp;amp;nbsp;a.), Oxford 1997, ISBN 0-19-506512-3, S. 294–298.&lt;br /&gt;
* Rainer Michael Boehmer, [[Friedhelm Pedde]], [[Beate Salje]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Uruk. Die Gräber&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archäologisches Institut. Abteilung Baghdad. Ausgrabungen in Uruk-Warka. Endberichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 10). Mainz 1985.&lt;br /&gt;
* [[Burchard Brentjes]]: &amp;#039;&amp;#039;Völker an Euphrat und Tigris.&amp;#039;&amp;#039; Koehler und Amelang, Leipzig/Wien 1981, ISBN 3-7031-0526-7.&lt;br /&gt;
* Nicola Crüsemann [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;Uruk. 5000 Jahre Megacity.&amp;#039;&amp;#039; Imhof-Verlag, Petersberg 2013, ISBN 978-3-86568-844-6.&lt;br /&gt;
* [[Margarete van Ess]]: &amp;#039;&amp;#039;1912/13: Uruk (Warka). Die Stadt des Gilgamesch und der Ischtar.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Wilhelm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Tigris und Nil. 100 Jahre Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft in Vorderasien und Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; Zabern, Mainz 1998, S. 32–41.&lt;br /&gt;
* Margarete van Ess: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgrabungen in Uruk-Warka.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsches Archäologisches Institut, Orient-Abteilung – Außenstelle Baghdad, &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Forschungen im Irak 1955–2005.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2005, S. 31–39.&lt;br /&gt;
* Margarete van Ess, Elisabeth Weber-Nöldeke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Uruk-Warka: 1931–1939/[[Arnold Nöldeke (Denkmalpfleger)|Arnold Nöldeke]].&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-89500-485-8.&lt;br /&gt;
* [[Julius Jordan (Archäologe)|Julius Jordan]]: &amp;#039;&amp;#039;Uruk Warka. Nach den Ausgrabungen der deutschen Orient-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Deutschen Orientgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 51). J. C. Hinrichs, Leipzig 1928.&lt;br /&gt;
* Gunvor Lindström: &amp;#039;&amp;#039;Uruk. Siegelabdrücke auf hellenistischen Tonbullen und Tontafeln.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-1902-9.&lt;br /&gt;
* [[Mario Liverani]]: &amp;#039;&amp;#039;Uruk, The First City.&amp;#039;&amp;#039; Equinox, London 2006, ISBN 9781845531911.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Leo Oppenheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Mesopotamia – portrait of a dead civilization.&amp;#039;&amp;#039; Rev. ed by [[Erica Reiner]]. University of Chicago Press, Chicago 1977, ISBN 0-226-63186-9.&lt;br /&gt;
* [[Michael Roaf]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltatlas der Alten Kulturen. Mesopotamien.&amp;#039;&amp;#039; München 1990, S. 59–61.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Uruk}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Uruk}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=1481}}&lt;br /&gt;
* [https://www.smb.museum/nachrichten/detail/uruk-5000-jahre-megacity-vorderasiatisches-museum-praesentiert-virtuelle-ausstellung/ Uruk – 5000 Jahre Megacity.] Ausstellung im [[Pergamonmuseum]] Berlin vom 25. April bis 8. September 2013.&lt;br /&gt;
* [https://storage.smb.museum/Virtueller_Rundgang/Uruk_5000/ Virtueller Rundgang durch die Ausstellung „Uruk – 5000 Jahre Megacity“]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Christine Hamel |url=https://media.neuland.br.de/file/2049541/c/website/uruk-und-wie-alles-begann-die-anfaenge-der-moderne-in-der-vorgeschichte.mp3 |titel=Uruk und wie alles begann – Die Anfänge der Moderne in der Vorgeschichte |werk=[[Bayern 2|Bayern-2]]-Sendung [[Radiowissen]] |datum=2023-09-21 |format=mp3-Audio; 22,6&amp;amp;nbsp;MB; 24:16&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2023-09-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=31/19/20/N|EW=45/38/10/E|type=landmark|region=IQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4062188-1|VIAF=1147310007137851187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike mesopotamische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Irak]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte im Irak]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sumer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parther]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsprojekt des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement al-Muthanna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ur- und Frühgeschichte (Fruchtbarer Halbmond)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Mesopotamien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uruk-Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupfersteinzeitlicher Fundplatz (Alter Orient)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SuBaRy</name></author>
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