<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ursulinen</id>
	<title>Ursulinen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ursulinen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ursulinen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T00:32:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ursulinen&amp;diff=16962&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KenntnisseSchüler am 11. Februar 2026 um 17:41 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ursulinen&amp;diff=16962&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-11T17:41:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ursulinenkirche - Hl. Angela Merici.jpg|mini|Die hl. Angela Merici, Gründerin der Ursulinen. Ölbild von [[Bartolomeo Altomonte]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:osu weltweit.gif|mini|Weltweite Verbreitung der Ursulinen (2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ursulinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft der heiligen Ursula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{laS|&amp;#039;&amp;#039;Ordo Sanctae Ursulae&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Ordenskürzel (katholisch)|Ordenskürzel]] &amp;#039;&amp;#039;OSU&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Ursulinerinnen&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind eine von [[Angela Merici]] 1535 in [[Brescia]] gegründete [[Ordensgemeinschaft]], die in der Erziehung und Bildung von Mädchen wirkt. Die Anfänge der Arbeit der Ursulinen gelten als der „Anfang der gesamten neuzeitlichen Mädchenerziehung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Seibt]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl V. Der Kaiser und die Reformation&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1990, ISBN 3-88680-338-4, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ursulinen stehen unter dem [[Schutzpatron|Patronat]] der hl. [[Ursula von Köln|Ursula]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
In der ursprünglichen Form der &amp;#039;&amp;#039;Compagnia di Sant’Orsola&amp;#039;&amp;#039; („Gesellschaft der heiligen Ursula“) lebten Frauen nach den [[Evangelische Räte|evangelischen Räten]] [[Armut#Freiwillig gewählte Armut|Armut]], [[Christliche Ehelosigkeit|Ehelosigkeit]] und [[Gehorsam#Kirchliches Recht|Gehorsam]], jedoch ohne durch die feierliche [[Ordensgelübde|Profess]] und damit an die [[Klausur (Kloster)|Klausur]] eines Klosters gebunden zu sein. Sie wohnten weiterhin in ihren Familien, trafen sich regelmäßig zu Gottesdienst, Gebet und geistlicher Weiterbildung und trugen auch weiterhin gewöhnliche Kleidung. Ziel der Gemeinschaft war es, einander im religiösen Leben zu stärken und durch ihre Lebensführung andere zum Leben nach dem [[Evangelium (Glaube)|Evangelium]] zu ermutigen. Dies war nicht mit einer bestimmten Aufgabe verbunden. Die „Compagnia di Sant’Orsola“ war in gewisser Hinsicht das erste [[Säkularinstitut]]. Für diese Gemeinschaft schrieb Angela Merici eine Regel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angelas Tod wurden die Mitglieder der Gemeinschaft zunehmend mit [[Katechismus]]unterricht betraut, der in der Folge des [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] überall angeboten wurde. Kardinal [[Karl Borromäus]], der Erzbischof von Mailand, übertrug ihnen die Betreuung von Waisenmädchen; dabei erkannten die Ursulinen die Notwendigkeit eines gemeinschaftlichen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbreitung ===&lt;br /&gt;
Über [[Avignon]] verbreiteten sich die Ursulinen sehr schnell in Frankreich. Zunehmend erteilten sie auch Unterricht in den Elementarfächern Lesen, Schreiben, Rechnen und Handarbeit. Anfang des 17. Jahrhunderts wandelte sich die Gemeinschaft zu einem klausurierten Orden; dies geschah sowohl auf Wunsch der Schwestern selbst als auch durch äußeren Druck. Obwohl sie nun den strengen Vorschriften der [[Klausur (Kloster)|Klausur]] unterlagen, blieb die [[Frauenbildung|Mädchenerziehung]] Aufgabe der Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1639 kamen die ersten Ursulinen nach Köln und gründeten dort das erste Ursulinenkloster auf deutschem Boden.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Conrad: &amp;#039;&amp;#039;Die Ursulinen&amp;#039;&amp;#039;. In: Friedhelm Jürgensmeier, Regina Elisabeth Schwerdtfeger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orden und Klöster im Zeitalter von Reformation und katholischer Reform, 1500–1700&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1. Aschendorff, Münster 2005, S. 243–254.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gibt es Ursulinen in fast allen Teilen der Welt. Sie leben sowohl in Klöstern als auch in Wohnungen. Insgesamt gehören dem Orden mehr als 10.000 Schwestern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenschlüsse und Kongregationen ===&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Römischen Union des Ordens der hl. Ursula&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Ursulinen der Römischen Union&amp;#039;&amp;#039; genannt, wurde am 25. November 1900 auf Wunsch Papst [[Leo&amp;amp;nbsp;XIII.]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ursulines-roman-union.org/en/history &amp;#039;&amp;#039;Birth of the Roman Union&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr gehören 27 Provinzen in 34 Ländern an. In Österreich bestehen drei [[Konvent (Kloster)|Konvente]] der Ursulinen der Römischen Union, nämlich in [[Klagenfurt am Wörthersee|Klagenfurt]], [[Salzburg]] und [[Wien]]. Sie gehören seit 2015 zur slowenischen Provinz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ursulanet.at/Ursulinen Ursulinen in Österreich], abgerufen am 13. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zur Föderation deutschsprachiger Ursulinen (Ursulinen der Deutschen Föderation) gehören 29 Konvente und Filialen, davon 25 in Deutschland, zwei in Österreich (in [[Graz]] und in [[Innsbruck]]) sowie je eine in [[Südtirol]] ([[Bruneck]]) und in [[Chile]] ([[Santiago de Chile]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ursulinen.de/wo-es-ursulinen-gibt/ursulinen/adressen-foederation.html &amp;#039;&amp;#039;Adressen der Föderation&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Daneben gibt es die [[Kloster Kalvarienberg|Kongregation von Calvarienberg-Ahrweiler]] in Deutschland mit drei Niederlassungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ursulinen.de/wo-es-ursulinen-gibt/ursulinen/adressen-calvarienberg.html &amp;#039;&amp;#039;Ursulinenkongregation Calvarienberg&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Ursulinen sind:&lt;br /&gt;
* [[Ursulinenschwestern vom heiligen Herzen Jesu im Todeskampf]] (USKJ)&lt;br /&gt;
* [[Gesellschaft der heiligen Ursula von Anne de Xainctonge]], 1606 gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben die traditionelle Erziehungstätigkeit sind inzwischen viele weitere Apostolate getreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Säkularinstitut der heiligen Angela Merici ===&lt;br /&gt;
Das internationale Säkularinstitut St. Angela Merici ist ein [[Institut des geweihten Lebens]]. Es folgt der Lebensform aus den Gründerjahren um 1535.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ursulinen.de/wo-es-ursulinen-gibt/andere-lebensformen.html &amp;#039;&amp;#039;Säkularinstitut St. Angela Merici&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25. Mai 1958 wurde es als [[Säkularinstitut]] päpstlichen Rechts anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Compagnia di S. Orsola, Istituto Secolare di S. Angela Merici&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Annuario Pontificio]], Ausgabe 2017, S. 1660.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute sind die Säkularursulinen weltweit tätig. Die Satzungen fußen auf den Grundsätzen der hl.&amp;amp;nbsp;Angela, die Frauen weihen ihr Leben der Nachfolge [[Jesus Christus|Jesu Christi]] und versprechen ein Leben nach den evangelischen Räten. Die erste Zeit nach der Aufnahme besteht in einer zweijährigen geistlichen Ausbildung und schließt mit der zeitlichen [[Profess]] ab. Diese wird nach zwei Jahren für weiteren drei Jahren abgelegt. Nach fünf Jahren erfolgt mit der ewigen Profess die endgültige Aufnahme in das Säkularinstitut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Ursulinen ==&lt;br /&gt;
* [[Marie de l’Incarnation]] (Marie Guyart) (1599–1672), ging 1639 als Missionarin nach Kanada&lt;br /&gt;
* [[Jeanne des Anges]] (1602–1665), Oberin in [[Loudun]], Schriftstellerin und Mystikerin, Frankreich&lt;br /&gt;
* [[Isabella Leonarda]] (1620–1704), Komponistin in [[Novara]], Italien&lt;br /&gt;
* die [[Märtyrinnen von Valenciennes|ursulinischen Märtyrinnen]] († 17.–23. Oktober 1794), wurden in der Zeit der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] in Valenciennes auf dem [[Schafott]] hingerichtet&lt;br /&gt;
* [[Ursula Ledochowska]] (1865–1939), gründete die Ursulinenschwestern vom heiligen Herzen Jesu im Todeskampf&lt;br /&gt;
* [[Blandine Merten]] (1883–1918), Lehrerin, wurde 1987 seliggesprochen&lt;br /&gt;
* [[Maria Lucia Vecerka]] (1892–1971), Lehrerin, führte in Wien während der NS-Zeit die Ordensschule nach deren Auflösung als illegale Geheimschule weiter – auch für jüdische Kinder.&lt;br /&gt;
* [[Tisa von der Schulenburg]], Schwester Paula (1903–2001), Bildhauerin und Zeichnerin&lt;br /&gt;
* [[Johanna Eichmann]] (1926–2019), Lehrerin und Oberin der Ursulinen in Dorsten, Begründerin des [[Jüdisches Museum Westfalen|Jüdischen Museums Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Dianna Ortiz]] (1958–2021), Aktivistin gegen Folter&lt;br /&gt;
* [[Cristina Scuccia]] (* 1988), Erzieherin und Popsängerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St.-Ursula-Schulen ==&lt;br /&gt;
* {{Hauptartikel|St.-Ursula-Schule}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anne Conrad]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ursulinen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Friedhelm Jürgensmeier]], Regina Elisabeth Schwerdtfeger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orden und Klöster im Zeitalter von Reformation und katholischer Reform, 1500–1700&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1. Aschendorff, Münster 2005, ISBN 3-402-02986-3, S. 243–254.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ursulines|Ursulinen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2001462-4|LCCN=n/82/116912|VIAF=137135136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ursulinen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angela Merici]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säkularinstitut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer religiösen Organisation 1535]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KenntnisseSchüler</name></author>
	</entry>
</feed>