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	<title>Ursula de Boor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T17:06:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ursula_de_Boor&amp;diff=1999933&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Familienmitglied (de Boor) umbenannt in Kategorie:Mitglied der Familie de Boor: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-12-28T14:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Familienmitglied_(de_Boor)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Familienmitglied (de Boor) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Familienmitglied (de Boor)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Mitglied_der_Familie_de_Boor&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Mitglied der Familie de Boor (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Mitglied der Familie de Boor&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2025/Dezember/11&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2025/Dezember/11 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ursula de Boor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (verheiratete Seemann), auch Ursel genannt, (* [[3. März]] [[1915]] in [[Kirchhain]] bei [[Marburg]]; † [[5. Mai]] [[2001]] in Marburg) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Ärztin]] und Mitglied der [[Weiße Rose Hamburg|Weißen Rose Hamburg]], einer [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ursula de Boor war die Tochter der Lyrikerin [[Lisa de Boor]] (1894–1957) und des Offiziers und Juristen Wolfgang de Boor. Sie kam 1940 von [[Heidelberg]] nach [[Hamburg]] und arbeitete zunächst im &amp;#039;&amp;#039;[[Krankenhaus St. Georg (Hamburg)|Hilfskrankenhaus St. Georg]]&amp;#039;&amp;#039; als Assistenzärztin. Im Oktober 1941 wurde sie in die Kinderklinik des [[Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf#„Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf“ (UKE)|Universitäts-Krankenhaus Eppendorf]] (UKE) unter [[Rudolf Degkwitz (senior)]] versetzt. Hier war sie maßgeblich am Aufbau der &amp;#039;&amp;#039;[[Weiße Rose Hamburg#Candidates of humanity|candidates of humanity]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligt, einer Gruppe von jungen Ärzten und Medizinstudenten, die sich in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem NS-Regime zusammenfanden. Über persönliche Kontakte, insbesondere über die Studenten [[Frederick Geussenhainer]] und [[Albert Suhr]], war die Gruppe mit weiteren Widerstandskreisen in Hamburg verknüpft. Nach dem Krieg wurde dieser Zusammenhang &amp;#039;&amp;#039;Nebenzweig der Weißen Rose&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;[[Weiße Rose Hamburg]]&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula de Boor wurde am 20. Dezember 1943 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet, zunächst in der Jugendarrestanstalt Bergedorf und ab dem 8. Januar 1944 im [[KZ Fuhlsbüttel|Polizeigefängnis Fuhlsbüttel]] in Einzelhaft untergebracht. Der Haftgrund lautete: „Abhören feindlicher Sender und Weitergabe der Nachrichten, Ausleihen verbotener Bücher und Schriften, Teilnahme an kommunistischen Versammlungen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Lisa de Boor: &amp;#039;&amp;#039;Tagebuchblätter 1943&amp;#039;&amp;#039;, Auszug in Ursel Hochmuth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Candidates of Humanity.  Dokumentation zur Hamburger Weißen Rose anläßlich des 50. Geburtstages von Hans Leipelt&amp;#039;&amp;#039;; Herausgeber: Vereinigung der Antifaschisten und Verfolgten des Naziregimes Hamburg e.&amp;amp;nbsp;V., Hamburg 1971, Seite 17 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1944 erfolgte die Überstellung als Untersuchungsgefangene des [[Volksgerichtshof]] in das [[Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus|Frauenzuchthaus Cottbus]]. Die Anklage gegen sie lautete, wie bei 23 weiteren Mitgliedern der Widerstandsgruppe, &amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung zum [[Hochverrat]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1945 wurde Ursula de Boor zusammen mit etwa 500 anderen Gefangenen vor der herannahenden [[Rote Armee|Roten Armee]] in das Gefängnis nach [[Bayreuth]] verlegt. Es war geplant, dass hier der Volksgerichtshof weiter tagen sollte. Die Hauptverhandlung gegen sie fand jedoch am 19. April 1945 vor dem Volksgerichtshof in Hamburg in Abwesenheit der Angeklagten statt. Sie war bereits am 14. April 1945 in Bayreuth von Angehörigen der [[United States Army|US-Armee]] befreit worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursel Hochmuth, Gertrud Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand. 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, S. 414, 419 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete sie wieder in Heidelberg, wo sie ihren späteren Mann, den Arzt Dr. Walter-Fritz Seemann kennenlernt. Später übernahm ihr Mann die Leitung einer Herzklinik in Bad Salzuflen, sie kümmerte sich zunächst um die vier gemeinsamen Kinder, bevor sie eine eigene Praxis als Kinderärztin eröffnete. Als das Ehepaar 1982 in den Ruhestand ging, zog es wieder in das Elternhaus von Ursula Seemann am Rotenberg in Marburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Jäger: Unbequeme Fragen – zum Studium nicht zugelassen. Im Portrait: Ursula Seemann. Marburg, Oberhessische Presse vom 4. Juni 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr zu Ehren wurde im Jahr 2016 die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg-Langenhorn|Ursula-de-Boor-Straße]]&amp;#039;&amp;#039; im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Langenhorn|Langenhorn]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/5662104/strassenumbenennung/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.66354&amp;amp;mlon=10.00521#map=18/53.66354/10.00521&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Brüder waren der Psychiater, Gerichtsgutachter und Gründer des Instituts für Konfliktforschung der [[Universität Köln]] [[Wolfgang de Boor]] (1917–2014) und der Psychoanalytiker und Leiter des [[Sigmund-Freud-Institut]]s in Frankfurt am Main, [[Clemens de Boor]] (1920–2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Personen der Weißen Rose Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angela Bottin: &amp;#039;&amp;#039;Enge Zeit. Spuren Vertriebener und Verfolgter der Hamburger Universität.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Audimax der Universität Hamburg vom 22. Februar bis 17. Mai 1991. Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte Band 11, Hamburg 1992, ISBN 3-496-00419-3&lt;br /&gt;
* Herbert Diercks: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit lebt. Widerstand und Verfolgung in Hamburg 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Texte, Fotos und Dokumente. Herausgegeben von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Hamburger Rathaus vom 22. Januar bis 14. Februar 2010&lt;br /&gt;
* Ursel Hochmuth: &amp;#039;&amp;#039;Candidates of Humanity. Dokumentation zur Hamburger Weißen Rose anläßlich des 50. Geburtstages von Hans Leipelt&amp;#039;&amp;#039;; Herausgeber: Vereinigung der Antifaschisten und Verfolgten des Naziregimes Hamburg e.&amp;amp;nbsp;V., Hamburg 1971&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth]], [[Gertrud Meyer (Autorin)|Gertrud Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand. 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Zweite Auflage, Frankfurt 1980, ISBN 3-87682-036-7&lt;br /&gt;
* Julia de Boor: Teilnahmebeitrag zum Literaturpreis Selma Meerbaum-Eisinger in Gedenken an die Großtante.&lt;br /&gt;
* Lisa de Boor: &amp;#039;&amp;#039;Tagebuchblätter aus den Jahren 1938–1945.&amp;#039;&amp;#039; München 1963&lt;br /&gt;
* Gunther Staudacher: &amp;#039;&amp;#039;Margaretha Rothe und die Hamburger Weiße Rose – Sichtweisen ihres Umfelds&amp;#039;&amp;#039;. epubli, Berlin 2022, ISBN 978-3-7549-4365-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-07-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boor, Ursula de}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Weißen Rose Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie de Boor|Ursula]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boor, Ursula de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Boor, Ursel de&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kirchhain]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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