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	<title>Ursula Ragwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ursula_Ragwitz&amp;diff=2413553&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: /* Literatur */ irreführenden Link entfernt</title>
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		<updated>2026-02-18T11:59:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; irreführenden Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ursula Ragwitz.jpg|mini|Ursula Ragwitz (4. Volkskunstkonferenz, 1. Dezember 1984)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ursula Ragwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Geburtsname: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ursula Rose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[15. Februar]] [[1928]] in [[Cottbus]]; † [[2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118955543 Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Ursula Ragwitz&amp;#039;&amp;#039;]. Deutsche Digitale Bibliothek. Abruf am 31. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine Funktionärin der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. In ihren verschiedenen Funktionen spielte sie eine bedeutende Rolle bei der Durchsetzung der Kulturpolitik der Partei und der damit verbundenen [[Zensur in der DDR|Zensur]] in der [[DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Tochter eines [[Kraftfahrer]]s studierte zwischen 1942 und 1945 [[Musikpädagogik|Musikerziehung]] und [[Deutsche Sprache|Deutsch]] am Lehrerbildungsinstitut in [[Kcynia|Exin]] im [[Landkreis Bromberg]] und wurde nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] 1945 [[Lehramtsreferendariat|Lehramtsanwärterin]] in einer [[Einklassenschule|Dorfschule]] im [[Spreewald]]. Nachdem sie 1946 Mitglied der SED wurde, war sie zunächst zwischen 1946 und 1951 [[Lehrer]]in an der 7.&amp;amp;nbsp;[[Grundschule]] in Cottbus sowie anschließend von 1951 bis 1952 [[Dozent]] am dortigen [[Institut für Lehrerbildung]] (IfL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 gründete sie die [[Musikschule]] Cottbus und war deren Direktorin und anschließend Leiterin der Abteilung Kultur beim [[Rat des Bezirkes]] [[Bezirk Cottbus|Cottbus]] sowie von Mai bis Juni 1954 Leiterin einer Abteilung der Staatlichen Kunstkommission. Im Anschluss wurde sie nacheinander Assistentin, Oberassistentin und zuletzt Dozentin an der [[Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden|Musikhochschule Dresden]] und dann bis 1963 Direktorin der Musikschule [[Hoyerswerda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1963 und 1969 war Ursula Ragwitz stellvertretende Vorsitzende des Rates des Bezirks Cottbus für Kultur, Körperkultur und Sport und absolvierte während dieser Zeit 1967 einen Weiterbildungslehrgang für leitende Kulturkader am [[Akademie für Gesellschaftswissenschaften|Institut für Gesellschaftswissenschaften]] (IfG) des [[ZK der SED]] in [[Ost-Berlin]]. Darüber hinaus wurde sie 1968 Mitglied des Zentralvorstandes des Verbandes der darstellenden Künstler (VDK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wechselte sie als politische Mitarbeiterin in die Abteilung Kultur des ZK der SED, wurde 1973 deren stellvertretende Leiterin und war danach von November 1975 bis März 1976 dort kommissarische Leiterin. Im März 1976 wurde sie schließlich als Nachfolgerin von [[Peter Heldt]] selbst [[Liste der ZK-Abteilungen und ihrer Abteilungsleiter|Leiterin der Abteilung Kultur des ZK der SED]] und bekleidete diese Position bis zur [[Wende (DDR)|Wende]] im November 1989.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.defa.de/cms/DesktopDefault.aspx?TabID=1175 Binnenstruktur von ZK-Abteilungen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Borgwardt&amp;quot;&amp;gt;Angela Borgwardt: &amp;#039;&amp;#039;Im Umgang mit der Macht: Herrschaft und Selbstbehauptung in einem autoritären politischen System&amp;#039;&amp;#039;, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2002, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Amt hatte sie maßgeblichen Einfluss auf das kulturelle Leben und Schaffen in der DDR, aber auch auf [[Autor]]en in der [[Bundesrepublik Deutschland]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680626.html Der Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Dumm und gutgläubig. Peter Schütt über den Einfluß der DDR-Kulturpolitik auf westdeutsche Autoren&amp;#039;&amp;#039; (Nr.7/1992)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20100204022504/http://www.horch-und-guck.info/hug/archiv/2008-2009/heft-61/06119/ Jörg Bernhard Bilke: &amp;#039;&amp;#039;Westweine durften nicht erwähnt werden. DDR-Zensur bei allem, was gedruckt wurde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Horch und Guck. Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatatur&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3/2008, S. 74 und 75]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie auf die materielle Betreuung von Schriftstellern wie [[Stephan Hermlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8652008.html Der Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;SCHRIFTSTELLER: Hermlin: Hilfe vom MfS&amp;#039;&amp;#039; (Nr.5/1997)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus war sie gegenüber dem ZK-Sekretär [[Kurt Hager]] unterstellt wie beispielsweise bei der Genehmigungspraxis von Auslandstourneen und -auftritten von DDR-Künstlern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01256/index-15.html.de |wayback=20100402204556 |text=Kultur und Kunst in der DDR - Auftrag, Auseinandersetzung und Veränderung (Brief von Ursula Ragwitz an Kurt Hager vom 29. Juni 1982).}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, aber auch mitverantwortlich für die Veröffentlichung und Verfilmung von Büchern von [[Karl May]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01256/index-8.html.de |wayback=20100402204650 |text=Kultur und Kunst in der DDR - Auftrag, Auseinandersetzung und Veränderung (Brief von Ursula Ragwitz an Erich Honecker, 10. November 1981).}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Funktion als ZK-Abteilungsleiterin war sie zwischen 1976 und 1989 Mitglied der Kulturkommission beim [[Politbüro]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Borgwardt&amp;quot; /&amp;gt; sowie der Kommission des Politbüros der Leiter der gesellschaftswissenschaftlichen Institute des ZK der SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula Ragwitz, die 1980 mit dem [[Banner der Arbeit]] und 1981 mit dem [[Kampforden „Für Verdienste um Volk und Vaterland“]] ausgezeichnet wurde, war zwischen 1981 und dem 3. Dezember 1989 auch Mitglied des ZK der SED und erhielt 1985 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] (VVO). Neben ihrer Mitgliedschaft der Paritätischen Regierungskommission für kulturelle Zusammenarbeit zwischen der DDR und der [[Sowjetunion]] von 1986 bis 1989 war sie von 1987 und 1989 auch Mitglied des Präsidialrates und des Präsidiums des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes der DDR]]. Zuletzt wurde ihr am 8. Juli 1988 ein [[Ehrendoktor]] durch die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] sowie die Ehrenspange zum VVO verliehen. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde erfolgte gegen den Widerstand einiger Professoren und des Dekans der Philosophischen Fakultät infolge politischer Einflussnahme durch die SED.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Erneuerung der Martin-Luther-Universität. Argumente Berichte Analysen Dokumente der Initiativgruppe |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer=(Heft 2) |Auflage= |Verlag= |Ort=Halle (Saale) |Datum=1990 |ISBN= |Seiten=20-35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Ende der DDR lebte sie mit ihrem Ehemann, dem Komponisten und Hochschullehrer [[Erhard Ragwitz]], mit dem sie seit den 1970er Jahren verheiratet war, als Rentnerin in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=ursula-ragwitz|lemma=Ragwitz, Ursula|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]], [[Andreas Herbst]]|band=2|idNum=2751}}&lt;br /&gt;
* Angela Borgwardt: &amp;#039;&amp;#039;Im Umgang mit der Macht: Herrschaft und Selbstbehauptung in einem autoritären politischen System.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2002, ISBN 3-531-13833-2.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Walther]]: [https://www.spiegel.de/politik/das-tribunal-a-89ff70f7-0002-0001-0000-000013503152 Das Tribunal], [[Der Spiegel]], 23. Dezember 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118955543|VIAF=30336534}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ragwitz, Ursula}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zensur (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ragwitz, Ursula&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rose, Ursula (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SED), Abteilungsleiterin des Zentralkomitees der SED in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cottbus]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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