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	<title>Urslau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:45:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urslau&amp;diff=210306&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Exa: Name</title>
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		<updated>2024-12-28T17:40:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Urslau&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= Urschlau&lt;br /&gt;
| SORTNAME= Urslau&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Pinzgau]], Salzburg, Österreich&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Donau&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Saalach//Salzach//Inn//Donau//Schwarzes Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 20&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| QUELLE= an der [[Hohe Torscharte|Hohen Torscharte]] ([[Hochkönig (Berg)|Hochkönig]]/[[Steinernes Meer]])&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= etwa&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 1700&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= AT&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 47/25/40/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 13/00/00/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= AT-5&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= Saalach bei [[Uttenhofen (Gemeinde Saalfelden)|Uttenhofen]] (mit [[Leoganger Ache]])&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 720&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= AT&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 47/26/22/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 12/49/22.5/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= AT-5&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Saalfelden]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Maria Alm am Steinernen Meer]]&lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Urslau Saalfelden.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Die Urslau bei Saalfelden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urslau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Urslaubach&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Urschlau&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖK50&amp;quot;&amp;gt;[[ÖK&amp;amp;nbsp;50]] am Oberlauf&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Gebirgsfluss und gleichnamige Talung im Salzburger [[Bezirk Zell am See]] (Pinzgau). Der 20&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Nebenfluss der [[Saalach]] bildet die Grenze zwischen [[Berchtesgadener Alpen]] und westlichen [[Dientener Berge]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Fluss wurde erstmals 1260 als &amp;#039;&amp;#039;Vrslaẘ&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vermutlich mit &amp;#039;&amp;#039;-la&amp;#039;&amp;#039;-Suffix vom [[Urgermanische Sprache|germanischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;*ursa&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „Fluss“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|557|Urslau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lauf und Tallandschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urslau Hinterthal.jpg|mini|Die Urslau bei Hinterthal]]&lt;br /&gt;
Die Urslau entspringt &amp;lt;!--aus mächtigen Quellen ?? --&amp;gt; zwischen dem [[Hochkönig (Berg)|Hochkönigmassiv]] und dem [[Steinernes Meer|Steinernen Meer]], unterhalb des Bergeinschnitts der [[Hohe Torscharte|Hohen Torscharte]] ({{Höhe|2293}}) und [[Brandhorn (Steinernes Meer)|Brandhorn]] ({{Höhe|2610}}) und Poneck ({{Höhe|2570}}&amp;lt;!--Hochponeck--&amp;gt;), im Bereich der &amp;#039;&amp;#039;Enzenalm&amp;#039;&amp;#039;. Neben dem Kamm Brandhorn–[[Hochseiler]] bildet der Plateaugletscher [[Übergossene Alm]] die [[Wasserscheide]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;mauer zwischen dem [[Blühnbachtal]] bei Werfen und der Pinzgauer Urslau. Im Oberlauf strömt sie mit dem &amp;#039;&amp;#039;Schneekarbach&amp;#039;&amp;#039; vom Hochkönig zusammen und überwindet als [[Wildbach]] rasch viele Höhenmeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[Maria Alm|Hinterthal]], wo die Straße zum [[Filzensattel]] ansteigt, wird sie etwas ruhiger, fließt aber in engem Tal von besonderer landschaftlicher Schönheit. Hauptort des Urslautals ist [[Maria Alm am Steinernen Meer]], wo sich das Tal ab dem Ortsteil Aberg zu weiten beginnt und Auencharakter gewinnt. Zahlreiche Bäche, wie &amp;#039;&amp;#039;Handlergraben (Reiterbach), Jetzbach&amp;#039;&amp;#039; vom [[Hundstein (Salzburger Schieferalpen)|Hundstein]] in Aberg, &amp;#039;&amp;#039;Krallerbach (Grießbach)&amp;#039;&amp;#039; von [[Selbhorn]] und [[Schönfeldspitze]] in Maria Alm, &amp;#039;&amp;#039;Pirnbach, Schwarzbach&amp;#039;&amp;#039;, sowie der Ablauf des &amp;#039;&amp;#039;[[Ritzensee]]&amp;#039;&amp;#039; speisen die Urslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb von Maria Alm erreicht sie das [[Saalfeldener Becken]], durchfließt gefasst und begradigt die Stadt [[Saalfelden]] (&amp;#039;&amp;#039;Jufersbach&amp;#039;&amp;#039; von der [[Ramseider Scharte]]), wo sie nordwestlich, in der Katastralgemeinde [[Uttenhofen (Gemeinde Saalfelden)|Uttenhofen]], in die [[Saalach]] mündet (Drei-Flüsse-Eck mit der [[Leoganger Ache]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmal Triefen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Urslau Triefen 2006.jpg|mini|Die Triefen an der Urslau im Winter 2006]]&lt;br /&gt;
Etwa 30 bis 60 Gehminuten vom Eingang des Ortsteiles Hinterthal entfernt kann man das Schauspiel der Triefen (in Salzburger Mundart &amp;#039;&amp;#039;Triafnfall&amp;#039;&amp;#039;) bewundern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Urslau Triefen Beschreibung.JPG|Beschreibung des Naturdenkmals Triefen]], Bild auf de.wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Urslau hat sich durch einen sehr harten [[Konglomerat (Gestein)|Konglomeratkörper]] ihr Bachbett gegraben, durch den sich waagrecht ein Quellhorizont zieht. Diese geologische Besonderheit ermöglicht, dass [[Quellwasser]] auf Grund einer wasserundurchlässigen Gesteinsschicht etwa zwei bis drei Meter über dem Bachbett der Urslau an die Oberfläche gelangt und sich als [[Wasserfall]] der besonderen Art in Form eines 100 Meter langen Vorhanges aus unzähligen perlenden Wasserschnüren in die Urslau ergießt. Dieses Phänomen tritt unabhängig von der jeweiligen Witterung auf. Die permanente Präsenz von Wasser ermöglicht ein üppiges Wachstum zahlreicher Wasser liebender Pflanzen. 39 [[Laubmoose|Laub-]] und 16 [[Lebermoose|Lebermoosarten]] sowie 96 [[Farne|Farn-]] und [[Gefäßpflanzen]]arten sind bereits nachgewiesen worden. Wegen der Einzigartigkeit und der sehr großen Bedeutung der Naturerscheinung für die [[Ökologie]], den [[Artenschutz]], die [[Wissenschaft]] und die [[Ästhetik|Landschaftsästhetik]] wurde die Triefen im November 2001 mit Bescheid der Salzburger Naturschutzbehörde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Naturschutzbuch Salzburg|id=NDM00247|name=Triefen in Maria Alm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Naturdenkmal nach dem Salzburger Naturschutzgesetz&amp;lt;ref&amp;gt;{{§|6|NSchG|LrSbg|DokNr=LSB40000121|text=§&amp;amp;nbsp;6 Abs. 1 Salzburger Naturschutzgesetz}} (NSchG LGBl.Nr. 73/1999 zuletzt geändert durch LGBl Nr. 1/2002)&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
Am 12.&amp;amp;nbsp;August 2002 nachts brach ein Unwetter über den Pinzgau herein und verwandelte die Urslau in einen reißenden Bach. Im Gemeindegebiet [[Maria Alm]] trat sie bei der Thoraubrücke aus ihrem Bachbett, überflutete die Steegsiedlung massiv und beschädigte durch [[Verklausung]]en auch Teile der Ortschaft Maria Alm schwer. Maria Alm und Saalfelden wurden zum Katastrophengebiet erklärt. Mit aufwendigem Großgeräteeinsatz konnten die Schäden in Maria Alm auf 2,5&amp;amp;nbsp;Mio. [[Euro]] begrenzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://gpool.lfrz.at/gpoolexport/media/file/WLV_JB_niedrig_2002.pdf | wayback=20070928212638 | text=&amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht 2002&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung]] (pdf 989 KB, Seiten 16–17)&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe dazu auch die Ausführungen im Artikel [[Saalfelden am Steinernen Meer#Geschichte|Saalfelden]], Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;1996–2013&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Erschließung ==&lt;br /&gt;
=== Fischen in der Urslau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischbesatz Urslau.JPG|mini|Fischbesatz in der Urslau im Frühjahr 2003 zwischen Maria Alm und Saalfelden]]&lt;br /&gt;
Nicht nur auf Grund ihres hohen [[Sauerstoff]]gehaltes kommen in der Urslau [[Fische]] wie [[Regenbogenforelle]]n, [[Bachforelle]]n und [[Saiblinge]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bach- und Regenbogenforelle können befischt werden. Erlaubte Köder und Fanggeräte sind künstliche Fliege, künstlicher Spinnköder, natürliche Fliege, Grundangel und Schleppangel. Die [[Fischereirecht]]e werden von zwei Privatpersonen gehalten und sind im [[Fischereibuch]] des [[Land Salzburg|Bundeslandes Salzburg]] eingetragen. Berechtigungen zum Fischfang werden fast ausschließlich über [[Pachtvertrag (Österreich)|Pachtverträge]] vergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahresfischerkarte ist ausschließlich beim Landesfischereiverband Salzburg erhältlich. Für die Neuausstellung einer Jahresfischerkarte ist die erfolgreiche Ablegung der gesetzlichen Fischerprüfung nach dem Salzburger Fischereigesetz&amp;lt;ref&amp;gt;{{§|17|Fischereigesetz|LrSbg|DokNr=LSB40004136|text=§&amp;amp;nbsp;17 Salzburger Fischereigesetz 2002}} – Fischereifachliche Eignung&amp;lt;/ref&amp;gt; erforderlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.salzburgerland.com/media/infoblaetter/sommer/Infoblatt_Angeln.pdf |wayback=20151025032700 |text=Informationsblatt der SalzburgerLand Tourismus Ges.m.b.H. (PDF) }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nachweis der fischereifachlichen Eignung gilt auch als erbracht, wenn der Bewerber in einem anderen Bundesland oder Staat eine der Fischerprüfung gleichwertige Eignungsprüfung abgelegt oder andere Voraussetzungen erfüllt hat. Die Anerkennung der Gleichwertigkeit erfolgt durch die Landesregierung im Einzelfall oder durch Verordnung allgemein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saison dauert wegen der lange anhaltenden [[Schneeschmelze]] im [[Frühjahr]], aber auch der jährlichen [[Gewitter]] in den Sommermonaten, nur wenige Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufen an der Urslau ===&lt;br /&gt;
In [[Saalfelden]] gibt es mit der &amp;#039;&amp;#039;Pestkreuzrunde&amp;#039;&amp;#039; eine 4,6 km lange ausgeschilderte Laufstrecke, die teilweise entlang der Urslau führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger Schieferalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Maria Alm am Steinernen Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saalfelden am Steinernen Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Zell am See]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal in Österreich]] stehen in [[Triefen-Wasserfall]]--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Exa</name></author>
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