<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Urselbach</id>
	<title>Urselbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Urselbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urselbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T07:18:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urselbach&amp;diff=1297475&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FBuHL09: kleine Textkorrekturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urselbach&amp;diff=1297475&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-18T14:07:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine Textkorrekturen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Urselbach&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Taunus]]&lt;br /&gt;
* [[Hoher Taunus]]&lt;br /&gt;
** [[Feldberg-Taunuskamm]]&lt;br /&gt;
* [[Vortaunus]]&lt;br /&gt;
** [[Kronberger Taunusfuß]]&lt;br /&gt;
[[Rhein-Main-Tiefland]]&lt;br /&gt;
* [[Main-Taunusvorland]]&lt;br /&gt;
** [[Nordöstliches Main-Taunusvorland]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Hessen]]&lt;br /&gt;
** [[Hochtaunuskreis]] &lt;br /&gt;
** [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Rhein-Main-Gebiet]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/24894&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Rhein&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Nidda (Fluss)/Nidda/Main//Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 33.32&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= {{GeoQuelle|DE-HE|WRRL|REF-NAME=&amp;quot;WRRL&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 16&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL4 = &amp;lt;!--NAME:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--LoM:--&amp;gt;  0/ &amp;lt;!--EZG:--&amp;gt; 33.32 / &amp;lt;!--NNQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--NNQ-DATUM:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--MNQ:--&amp;gt;  0.059/ &amp;lt;!--MQ:--&amp;gt; 0.296 / &amp;lt;!--MHQ:--&amp;gt; / &amp;lt;!--HHQ:--&amp;gt; / &amp;lt;!--HHQ-DATUM:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL4= &amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE= im [[Taunus]] an der [[Weiße Mauer (Taunus)|Weißen Mauer]] nahe [[Oberursel]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 470&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50/13/36/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 8/30/0/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-HE&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= bei [[Frankfurt-Heddernheim]] in die [[Nidda (Fluss)|Nidda]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 102&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &amp;lt;!--???ref--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 50/9/44.25/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 8/39/8.6/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-HE&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= siehe [[#Einzugsgebiet und Zuflüsse|unten]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= siehe [[#Einzugsgebiet und Zuflüsse|unten]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| BILD= Urselbach 3.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Der Urselbach in [[Frankfurt-Heddernheim|Heddernheim]], nahe der Mündung in die [[Nidda (Fluss)|Nidda]]&lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID = Q830614&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= Verlauf des Urselbachs&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urselbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa 16&amp;amp;nbsp;km langer Bach im [[Taunus]] und ein nordwestlicher und [[orographisch links und rechts|orographisch rechter]] [[Nebenfluss|Zufluss]] der [[Nidda (Fluss)|Nidda]], der in [[Hessen]] im [[Hochtaunuskreis]] und im Gebiet der [[Kreisfreie Stadt|kreisfreien Stadt]] [[Frankfurt am Main]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Eine Deutung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Ursel(bach)&amp;#039;&amp;#039; gibt [[Hans Krahe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Krahe: &amp;#039;&amp;#039;Unsere ältesten Flussnamen&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz, Wiesbaden 1964, S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; Er leitet die Belege &amp;#039;&amp;#039;800 Ursalla, 821 Ursela 791 in uilla Ursella&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;182 Krahe gibt diesen Beleg als „791 Ursella“ an&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Internetquelle |autor=Karl Josef Minst [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0171 |titel=Lorscher Codex (Band&amp;amp;nbsp;5), Urkunde 3371 26.&amp;amp;nbsp;April 791 – Reg. 2312 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=165 |abruf=2021-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; letztlich aus dem [[Illyrische Sprache|Illyrischen]] ab. Er analysiert das Hydronym als alteuropäisch mit Suffix -elâ gebildet aus illyrisch *&amp;#039;&amp;#039;urs-elâ&amp;#039;&amp;#039; zu altindisch &amp;#039;&amp;#039;versati&amp;#039;&amp;#039; „es regnet“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Beleg ist als Karteikarte bei Krahe in Kasten vier ersichtlich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20150324-Urselbach-Oberursel Hohemark-Taunus-Hessen-Deutschland.jpg|mini|links|Urselbach kurz vor [[Oberursel (Taunus)|Oberursel]]-Hohemark, Blick südostwärts in Fließrichtung (2015)]]&lt;br /&gt;
Der Urselbach entspringt im [[Vordertaunus]] im nordwestlichen Teil der [[Hohe Mark (Taunus)|Hohemark]] in der Gemarkung [[Oberursel]]. Seine [[Quelle]] liegt etwa 6&amp;amp;nbsp;km nordwestlich des Oberurseler Kernorts auf dem Nordhang der [[Weiße Mauer (Taunus)|Weißen Mauer]] ({{Höhe|634.0|DE-NHN|link=true}}) direkt nördlich des durch Wald verlaufenden &amp;#039;&amp;#039;Oberen Maßbornweges&amp;#039;&amp;#039; auf etwa {{Höhe|470}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Höhe. Am nördlich gegenüberliegenden Berghang verläuft zwischen Oberursel und dem Gebirgspass [[Sandplacken]] ({{Höhe|669}}) die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem etwa 200&amp;amp;nbsp;m langen [[Rinnsal]], das der Quelle des Urselbachs in Richtung Norden entfließt, speisen den [[Oberlauf]] des Fließgewässers sieben Quell- bzw. Zuflüsse, die alle wesentlich länger als das eigentliche Quellrinnsal sind. Sie tragen die folgenden Namen: Dreiborn, Hanswagnerborn, Buchborn, Hermannsborn, Kauteborn und Schellbach. Die Quellzone des siebten Baches hat keinen Namen. Etwas abwärts heißt dieses Bächlein jedoch Maßborn &amp;#039;&amp;#039;(Massborn)&amp;#039;&amp;#039;. Die Quellen dieser Bäche sind in der Regel [[Schichtquelle]]n. Sie befinden sich meist an der Grenze des besser durchlässigen Hermeskeilsandsteins über dichten Bunten Schiefern oder bei Hochstau des Kluftgrundwassers auch etwas höher.&amp;lt;ref&amp;gt;Geologische Karte 1:25000, Blatt 5716, Oberreifenberg&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Hauptquelle des Urselbaches galt früher der Buchborn, was zum Beispiel aus einem alten Kupferstich aus dem Jahre 1734 von P.&amp;amp;nbsp;Fehr hervorgeht.&amp;lt;!--²; die hochgestellte &amp;quot;²&amp;quot; will und was sagen?--&amp;gt; Heute werden die Quellen größtenteils zur Trinkwassergewinnung genutzt. Der Schellbach wurde früher großräumig zu einem Mühlgraben auf der südlichen Talseite des Haidtränkbaches (u.&amp;amp;nbsp;a. auch Haidttränkebach&amp;lt;!--BfN--&amp;gt; genannt) umgeleitet. Damit kam auch sein Wasser den Turbinen der früheren Spinnerei zugute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Talabwärts fließen die beiden etwa gleich großen Hauptquellbäche, Maßborn und Buchborn, etwas unterhalb der eigentlichen Quelle des Urselbachs auf etwa {{Höhe|405}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Höhe zusammen und bilden das dort auch Haidttränkebach genannte und anfangs ostwärts strebende Fließgewässer. Es hat durch Begradigungsmaßnahmen beim Ausbau der Kanonenstraße und vor allem in den 1960er Jahren an ökologischem Wert eingebüßt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fürl: &amp;#039;&amp;#039;Die Biologie der Landschaft des Haidtränktals&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel&amp;#039;&amp;#039;, Heft 25, 1981&amp;lt;/ref&amp;gt; Von früheren Baumaßnahmen künden noch einige quer verlaufende Dämme. Reste ökologisch bedeutsamer Erlenbrüche mit [[Torfmoos]]en, Kappenhelmkraut, Gilbweiderich und [[Sumpfsegge]] sind jedoch noch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe dem ehemaligen Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Heidetränke&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Haidetränke&amp;#039;&amp;#039; genannt), das im Bachtal auf dem unteren Südwesthang des Berges [[Goldgrube (Berg)|Goldgrube]] ({{Höhe|492.0}}) steht, wird die Trinkwasserversorgung der Stadt Oberursel ergänzend durch Brunnenbohrungen gesichert. Ein [[Pegel (Wasserstandsmessung)|Pegel]] zeigt an, wenn der Bach wenig Wasser führt und die Wasserförderung zurückgefahren werden muss. Mittlerweile verliert der Bach jedoch auch Wasser durch tiefliegende Kanäle in den Neubaugebieten am Rande seiner Ufer. In niederschlagsarmen Jahren kann er daher in [[Oberursel]] trockenfallen. Ab dem unterhalb des ehemaligen Gasthauses gelegenen Austritt aus dem Vordertaunus, bei Passieren beider Berge, heißt der überwiegend in südöstlicher Richtung fließende Bach nur noch Urselbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz danach wechselt der Urselbach aus dem Wald in ein Wiesengebiet. Er unterquert die [[Bundesstraße 455|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;455]] und erreicht das Stadtgebiet von Oberursel. In Oberursel fließt der Bach ab seinem km&amp;amp;nbsp;6,8&amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRL&amp;quot;/&amp;gt; für 700&amp;amp;nbsp;m Strecke in südlicher Richtung, um dann wieder südostwärts zu verlaufen. Östlich des Stadtteils [[Stierstadt]] durchquert er den Stadtteil [[Weißkirchen (Oberursel)|Weißkirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Unterquerung der [[Bundesautobahn 5|Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;5]] erreicht der Urselbach das Gebiet der kreisfreien Stadt [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]. Er durchfließt den Stadtteil [[Frankfurt-Niederursel|Niederursel]], um schließlich im Stadtteil [[Frankfurt-Heddernheim|Heddernheim]] auf {{Höhe|102}} Höhe in den dort von etwa Nordosten kommenden [[Main]]-Zufluss [[Nidda (Fluss)|Nidda]] zu [[Mündung (Gewässer)|münden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzugsgebiet und Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
Das [[Einzugsgebiet]] des Urselbachs ist 33,32&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRL&amp;quot;/&amp;gt; groß. Zu seinen Zuflüssen gehören (flussabwärts betrachtet; auch bei Kilometrierungsangaben in Spalte &amp;#039;&amp;#039;Einmündung&amp;#039;&amp;#039;):&amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zuflussliste Tabellenkopf |Breite= |GKZFN=ja |NameVorfl= |GKZErg= |Stat=3 |StatErg= |NameErg= |LageErg= |Vorfluter= |VorfluterErg= |LängeErg= |EZGErg= |MQ= |MQErg= |Mündung=ja |MoErg= |MhErg= |Quelle= |QoErg= |QhErg= |Bemerkung= |Titel=|EZG=aus|Ort=Tausch|Koordinaten=ja|Ausr=aus}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maßborn]]&lt;br /&gt;
| 24894-12||align=&amp;quot;right&amp;quot; |links||align=&amp;quot;right&amp;quot; |15,8&lt;br /&gt;
| 2,7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 450&lt;br /&gt;
| [[Oberursel]] ({{Coordinate|text=⊙|NS=50/13/40.55/N|EW=8/29/50.06/E|type=waterbody|region=DE-HE|name=Zufluss Maßborn}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schellbach (Urselbach)|Schellbach]]&lt;br /&gt;
| 24894-16||align=&amp;quot;right&amp;quot; |links||align=&amp;quot;right&amp;quot; |14,9&lt;br /&gt;
| 1,5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 432&lt;br /&gt;
| Oberursel ({{Coordinate|text=⊙|NS=50/13/44.32/N|EW=8/30/43.81/E|type=waterbody|region=DE-HE|name=Zufluss Schellbach}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stierstädter Bach]]&lt;br /&gt;
| 24894-4 ||align=&amp;quot;right&amp;quot; | rechts||align=&amp;quot;right&amp;quot; |6,0&lt;br /&gt;
| 3,3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 150&lt;br /&gt;
| Oberursel-[[Stierstadt]] ({{Coordinate|text=⊙|NS=50/10/57.56/N|EW=8/35/19.83/E|type=waterbody|region=DE-HE|name=Zufluss Stierstädter Bach}})&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Z&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flusssystem Nidda ===&lt;br /&gt;
* [[Liste der Fließgewässer im Flusssystem Nidda|Fließgewässer im Flusssystem Nidda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
![[Datei:Hermannsborn-11.jpg|alternativtext=Hermannsborn|zentriert|mini|250x250px|Hermannsborn]]&lt;br /&gt;
![[Datei:Quelle unterhalb des Schellenbach Wasserwerk.jpg|alternativtext=Quelle Schellenbach|zentriert|mini|333x333px|Schellenbach Quelle]]&lt;br /&gt;
![[Datei:Buchborn.jpg|alternativtext=Buchborn|zentriert|mini|333x333px|Buchborn]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Haidetränke Quelle.jpg|alternativtext=Heidetränke Born|zentriert|mini|541x541px|Heidetränke Born]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Kauteborn.jpg|alternativtext=Kauteborn|zentriert|mini|541x541px|Kauteborn]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Urselbach Quellgebiet Quelle 1.jpg|alternativtext=Urselbach Quellgebiet Quelle 1|mini|Urselbach Quellgebiet Quelle 1]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Urselbach Quellgebiet Quelle 2.jpg|alternativtext=Urselbach Quellgebiet Quelle 2|mini|Urselbach Quellgebiet Quelle 2]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Urselbach Quellgebiet Quelle 3.jpg|alternativtext=Urselbach Quellgebiet Quelle 3|mini|Urselbach Quellgebiet Quelle 3]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaften ===&lt;br /&gt;
Die [[Ortschaft]]en am Urselbach sind (flussabwärts betrachtet):&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;300&amp;quot; valign=top |&lt;br /&gt;
* [[Oberursel]]&lt;br /&gt;
* Oberursel-[[Stierstadt]]&lt;br /&gt;
* Oberursel-[[Weißkirchen (Oberursel)|Weißkirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Frankfurt-Niederursel]]&lt;br /&gt;
* [[Frankfurt-Heddernheim]]&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
Der obere Teil des Urselbaches (die ersten 11&amp;amp;nbsp;km bis zum Fluss-km&amp;amp;nbsp;5) ist vom Typ ein [[Silicate|silikatischer]] Mittelgebirgsbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=T.&amp;amp;nbsp;Pottgiesser, M.&amp;amp;nbsp;Sommerhäuser|url=https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/typ5.pdf|titel=Erste Überarbeitung Steckbriefe der deutschen Fließgewässertypen|titelerg=Typ&amp;amp;nbsp;5: Grobmaterialreiche, silikatische Mittelgebirgsbäche|werk=umweltbundesamt.de|hrsg=[[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]]|datum=2008|zugriff=2016-05-22|format=PDF; 137&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der untere Teil (ab Fluss-km&amp;amp;nbsp;5) ein feinmaterialreicher [[Carbonate|karbonatischer]] Mittelgebirgsbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gewaesser-bewertung.de/media/steckbriefe_fliessgewaessertypen_dez2018.pdf#page=71 |titel=Typ 6: Feinmaterialreiche, karbonatische Mittelgebirgsbäche (S. 71) |werk=[[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]] |format=PDF; 9,3 MB |abruf=2025-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Urselbach hat in seinem unteren Bereich einen mittleren Abfluss von 295,8&amp;amp;nbsp;l/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
=== Brücken ===&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl von Brücken führen über den Urselbach. Dazu gehören (flussabwärts betrachtet):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb von Oberursel befindet sich über dem Urselbach nahe der Kanonenstraße nach [[Schmitten im Taunus]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiserin-Friedrich-Brücke]]&amp;#039;&amp;#039;, die unter Denkmalschutz steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Brücke ist die zwischen Weißkirchen und Niederursel stehende &amp;#039;&amp;#039;Urselbachtalbrücke&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 5|Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;5]], die am 27.&amp;amp;nbsp;September 1936 während des Ausbaus der Reichsautobahn eröffnet wurde. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde sie stark beschädigt. Im Jahr 1953 wurde eine Brückenhälfte vollendet, auf der der Verkehr notdürftig wieder fahren konnte. Für einen Aufwand von 1,3 Millionen Mark wurde die Brücke bis April 1957 wieder zweispurig hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7.&amp;amp;nbsp;Juli 1956, S.&amp;amp;nbsp;34 Vollendung der Urselbachbrücke und Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1956, S.&amp;amp;nbsp;35 Die Urselbachbrücke erst 1957 fertig&amp;lt;/ref&amp;gt; 1972 wurde der dreispurige Ausbau der Brücke fertiggestellt. Der Aufwand für diese Baumaßnahme betrug 17&amp;amp;nbsp;Millionen Mark und damit 4,5&amp;amp;nbsp;Millionen Mark mehr als die ursprüngliche Planung.&amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.&amp;amp;nbsp;Juni 1974, S.&amp;amp;nbsp;27 Urselbachbrücke nicht vom Einsturz bedroht&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau auf acht Spuren ist insbesondere die Forderung der Anlieger auf eine Lärmschutzwand Teil der öffentlichen Diskussion.&amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.&amp;amp;nbsp;Februar 2009, Nr.&amp;amp;nbsp;38, S.&amp;amp;nbsp;62, Lärmschutzwand für Oberursel&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bereich des südsüdwestlichen Brückenwiderlagers befindet sich die Wüstung [[Mittelursel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassizistische Brücke über den Bach in der Spielsgasse in Niederursel wurde 1984 durch einen Stahlbetonneubau ersetzt. Erhalten ist ein denkmalgeschützter Brückenstein, der als Erinnerung neben der Brücke aufgestellt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Schomann, Volker Rödel, Heike Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, limitierte Sonderauflage aus Anlass der 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt am Main. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-7973-0576-1, S.&amp;amp;nbsp;674&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Oberursel, Brücke über den Urselbach.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Kaiserin-Friedrich-Brücke&amp;#039;&amp;#039; über den Urselbach oberhalb von [[Oberursel]]&lt;br /&gt;
 Datei:Bundesautobahn 5 Urselbachtal.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Urselbachtalbrücke&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 5|A&amp;amp;nbsp;5]] zwischen [[Weißkirchen (Oberursel)|Weißkirchen]] und [[Frankfurt-Niederursel|Niederursel]]&lt;br /&gt;
 Datei:Niederursel, Urselbachbrücke Spielsgasse.JPG|Brückenstein der Urselbachbrücke an der Spielsgasse in Niederursel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wassermühlen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FfM Muhlenwanderweg-Signet FoP-de.png|mini|hochkant|Signet des &amp;#039;&amp;#039;Mühlenwanderwegs am Urselbach,&amp;#039;&amp;#039; Lehrpfad zu historischen Mühlen und Naturräumen entlang des Bachlaufs]]&lt;br /&gt;
Der Urselbach führte bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert genug Wasser und lieferte durch sein Gefälle (rund 250&amp;amp;nbsp;Meter Höhenunterschied auf 15&amp;amp;nbsp;Kilometern Fließstrecke) genügend Energie, um an seinem Lauf eine Vielzahl von [[Wassermühle]]n zu betreiben. Deren [[Wasserrad|Wasserräder]] wurden entweder direkt vom Bachlauf (mit unterschlächtigen Rädern) oder über dafür angelegte Werkgräben (mit ober- oder rückenschlächtigen Rädern, über [[Mühlkanal|Mühlkanäle]]) angetrieben. Sieben dieser Mühlgräben, der längste davon über drei Kilometer lang, sind bis in die Gegenwart erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Frankfurt am Main/Umweltamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Mühlenwanderweg am Urselbach&amp;#039;&amp;#039;. Darin: Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Mühl- und Werkgräben&amp;#039;&amp;#039; (ohne [[Paginierung]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Entlang des Urselbachs von Oberursel bis zur Mündung bei Heddernheim sind insgesamt 42 historische, die [[Wasserkraft]] nutzende Gewerbebetriebe bekannt; von 20 davon sind durch Abriss und jüngere Überbauungen keine oberirdisch sichtbaren Spuren mehr vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Frankfurt am Main/Umweltamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Mühlenwanderweg am Urselbach&amp;#039;&amp;#039;. Darin: Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Es klapperten die Mühlen am Urselbach …&amp;#039;&amp;#039; (ohne Paginierung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberursel trugen die durch die Wassermühlen ermöglichten Gewerbebetriebe, deren Erzeugnisse und die daraus resultierenden Steuereinnahmen, maßgeblich dazu bei, dass der Gemeinde im Jahr 1444 das Stadtrecht verliehen wurde. Im späten 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden im Stadtgebiet von Oberursel insgesamt 13&amp;amp;nbsp;Mühlen gezählt (davon vier Walkmühlen, drei Schleifmühlen sowie je zwei Öl-, Loh- und Mahlmühlen); im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren noch acht davon in Betrieb. Dem ältesten in Oberursel erhalten gebliebenen Werkgraben wird ein Alter von 600 Jahren zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Frankfurt am Main/Umweltamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Mühlenwanderweg am Urselbach&amp;#039;&amp;#039;. Darin: Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Werkgräben&amp;#039;&amp;#039; (ohne Paginierung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet des heutigen Frankfurter Stadtteils Niederursel, bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein [[Kondominium]] der Freien Reichsstadt Frankfurt und der [[Grafschaft Solms-Rödelheim]], befanden sich im Jahr 1885 insgesamt zehn Wassermühlen. Vier Fruchtmühlen, eine Tabaksmühle und eine Papiermühle befanden sich davon auf hessischem, zwei Fruchtmühlen, eine Farbmühle und eine Ölmühle auf frankfurterischem Gebiet. Von diesen zehn Mühlen sind sieben lokalisierbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederursel, Niederursel, Krautgartenweg 3.JPG|mini|Papiermühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederursel, Oberurseler Weg 21.JPG|mini|Unter- oder Kornettsmühle]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Krebsmühle (Oberursel)|Krebsmühle]]&amp;#039;&amp;#039; wurde ab dem 17. Jahrhundert als Mahlmühle genutzt. In späteren Jahren war in der Mühle eine Brotfabrik untergebracht, deren Betrieb 1975 eingestellt wurde. Heute werden die Gebäude für Wohnungen und Gewerberäume genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre&amp;quot;&amp;gt;Stadt Frankfurt am Main/Umweltamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Mühlenwanderweg am Urselbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Hohe Mühle&amp;#039;&amp;#039; diente ebenso wie die nachstehend genannte &amp;#039;&amp;#039;Papiermühle&amp;#039;&amp;#039; der Herstellung von Papier; gegenwärtig befinden sich darin verschiedene Kleinbetriebe sowie Wohnungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Papiermühle&amp;#039;&amp;#039; beherbergt heute Wohnungen (barockes Fachwerkgebäude von 1695). Der Speicher der Untermühle am Urselbach hat charakteristische [[Dachgaube#Formen von Dachgauben|Schleppgauben]] der unter dem Dach befindlichen Trockenböden. Das Speichergebäude („Tabakscheune“) steht unter [[Liste der Kulturdenkmäler in Frankfurt-Niederursel#Tabakscheune|Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Schila-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Walkmühle,&amp;#039;&amp;#039; benannt nach dem Müller Jakob Schila, diente der Textilverarbeitung.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Obermühle&amp;#039;&amp;#039; – früher &amp;#039;&amp;#039;Stalburg’sche Mühle&amp;#039;&amp;#039; nach [[Claus Stalburg]], im frühen 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Frankfurter Ratsherr – war die [[Mühlenzwang|Bannmühle]] von Niederursel, wahrscheinlich auf dem Gelände der ehemaligen Burg. Von 1720 bis 1876 wurde sie als Ölmühle, danach bis zum Jahr 1952 als Mahlmühle genutzt. Gegenwärtig ist in den Gebäuden der Niederurseler Reitclub beheimatet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre&amp;quot;/&amp;gt; Im Rahmen von Baumaßnahmen wurde bis 2020 Ausgrabungen vorgenommen, bei denen deutliche Hinweise auf eine Burg gefunden wurden. Dazu zählten Holzpfosten aus der Zeit zwischen 1301 und 1379, steinerne Überreste und ein gepanzerter Handschuh.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Veste des Werner von Ursel; in: FAZ vom 1. September 2020, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Unter-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kornettsmühle&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1695 von Kornett ([[Fähnrich]]) Heinrich Ludwig Heimburger, Sohn eines Niederurseler [[Schultheiß]]en erbaut. Im Volksmund wurde sie wegen der großen Trockenscheune mit [[Mansarddach]] und Schleppgauben auch &amp;#039;&amp;#039;Tabaksmühle&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie könnte zum Trocknen von Papierfahnen gedient haben. Im Jahr 1699 ließ Heimburger in der Mühle mit Zustimmung des Hauses [[Solms (Adelsgeschlecht)|Solms]] einen Braukessel für das Brauen von Bier errichten, der kurze Zeit später im Auftrag des Rates der Stadt Frankfurt zerstört wurde. Im Jahr 1702 verkaufte Heimburger die Mühle an die Grafschaft Solms-Rödelheim und wurde dort als Verwalter eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Frankfurt am Main/Umweltamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Mühlenwanderweg am Urselbach&amp;#039;&amp;#039;. Darin: Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Die Untermühle&amp;#039;&amp;#039; (ohne Paginierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das barocke Fachwerkhaus von etwa 1746 und das ehemalige Mühlengebäude aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stehen unter [[Liste der Kulturdenkmäler in Frankfurt-Niederursel#Papiermühle|Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Christ-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Neue Mühle&amp;#039;&amp;#039; diente der Metallverarbeitung.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Gerner: &amp;#039;&amp;#039;Niederursel, Mittelursel: chronikalische Aufzeichnungen zu einem Dorf,&amp;#039;&amp;#039; 1976, S.&amp;amp;nbsp;116&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nicht erhalten gebliebene, gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts abgerissene Mühle am Unterlauf des Urselbachs im heutigen Stadtteil Frankfurt-Heddernheim gelangte durch eine dort getätigte Erfindung zu internationalem Rang: In der &amp;#039;&amp;#039;Sandelmühle,&amp;#039;&amp;#039; erst Getreide- und später Papiermühle wurde die besonders deckende Druckfarbe &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Schwärze&amp;#039;&amp;#039; entwickelt, die weite Verwendung bei der Herstellung von Kunstdrucken und Banknoten fand.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Frankfurt am Main/Umweltamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Mühlenwanderweg am Urselbach&amp;#039;&amp;#039;. Darin: Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Sandelmühle&amp;#039;&amp;#039; (ohne Paginierung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis in die Gegenwart weisen der Straßenname &amp;#039;&amp;#039;An der Sandelmühle&amp;#039;&amp;#039; sowie der Name der U-Bahn-Station &amp;#039;&amp;#039;Sandelmühle,&amp;#039;&amp;#039; beide am Urselbach im östlichen Heddernheim gelegen, auf die Geschichte des Ortes hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Frankfurt am Main/Umweltamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die GrünGürtel-Freizeitkarte,&amp;#039;&amp;#039; 7.&amp;amp;nbsp;Auflage, 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2000er-Jahren wurde entlang des Bachlaufs der &amp;#039;&amp;#039;Mühlenwanderweg am Urselbach&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, der mit zahlreichen Informationsstelen und mit einer von den Stadtverwaltungen von Oberursel und Frankfurt sowie vom [[Regionalpark Rhein-Main]] herausgegebenen, begleitenden Broschüre über die einstige gewerbliche Nutzung des Gewässers informiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renaturierungs-Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
Als Kompensationsmaßnahme für den Ausbau der Trasse der [[Main-Weser-Bahn]] zwischen dem [[Frankfurt (Main) Westbahnhof|Frankfurter Westbahnhof]] und dem [[Bahnhof Bad Vilbel]], die auf Frankfurter Gemarkung in das Landschaftsschutzgebiet [[Frankfurter Grüngürtel]] eingreift, plant die [[Deutsche Bahn]], zwischen Februar 2025 und Ende 2026 etwa fünf Millionen Euro für die [[Renaturierung]] des Urselbachs in Frankfurt-Heddernheim auszugeben. Vorgesehen sind die Tieferlegung und die Renaturierung des Bachbetts in der Nähe der Mündung des Urselbachs in die Nidda auf einer Länge von 400 Metern.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachhaltigkeit.deutschebahn.com/de/news/deutsche-bahn-investiert-in-renaturierung-des-urselbachs&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Renaturierung sollen zwei neue Brücken für Fußgänger und Radfahrer errichtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://main-riedberg.de/renaturierungsmassnahme-am-urselbach/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Petran: &amp;#039;&amp;#039;Ursella II – Mühlen, Fabriken und Menschen am Urselbach&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-7829-0236-X&lt;br /&gt;
* Gudrun Koeniger, Jürgen Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Mühlenwanderweg am Urselbach&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Hartmut Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Oberurseler Bäche&amp;#039;&amp;#039;. Bund für Umwelt und Naturschutz e.&amp;amp;nbsp;V., Ortsverband Oberursel/Steinbach, 2006&lt;br /&gt;
* Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH, Stadt Oberursel, Stadt Frankfurt am Main/Umweltamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Mühlenwanderweg am Urselbach von Oberursel (Taunus) nach Frankfurt am Main.&amp;#039;&amp;#039; 1.&amp;amp;nbsp;Auflage, Frankfurt am Main 2010. Broschur, 28&amp;amp;nbsp;S. Mit umfangreichen Informationen zur Geschichte der Mühlen am Urselbach und zur Ökologie des Gewässers&lt;br /&gt;
* Stadt Frankfurt am Main, Umweltamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadtgewässer –&amp;amp;nbsp;Flüsse, Bäche, Altarme entdecken&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt 2004. Darin: Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Urselbach,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;75&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://wildebaechehessen.de/urselbach Der Urselbach], [https://wildebaechehessen.de/wp-content/uploads/2024/02/2024_01_02_100WB_Liste_Gewaesser-u-Kommunen.pdf 100 Wilde Bäche], Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat&lt;br /&gt;
* [https://frankfurt.de/themen/umwelt-und-gruen/orte/stadtgewaesser/baeche-und-graeben/urselbach Beschreibung des &amp;#039;&amp;#039;Urselbaches in Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;] auf Frankfurt.de&lt;br /&gt;
* [http://www.ursella.info/muehlen_web/mueh_web/index.html Mühlen-Wanderweg der Stadt Oberursel]&lt;br /&gt;
* [http://static.hlug.de/medien/wasser/rkh/berichte/24894_Urselbach.pdf Retentionskataster Flussgebiet Urselbach Flussgebiets-Kennzahl: 24894] (PDF; 391&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.ursella.info/obu_in_han/files/Web_Fabr_Muehlen_2017_totl_30_03_Entw.pdf Fabriken und Mühlen am Urselbach ein Faktenbuch] vom Arbeitskreis Industrie und Handwerk im Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberursel e.&amp;amp;nbsp;V., Ausgabe 2017&lt;br /&gt;
* [https://nachhaltigkeit.deutschebahn.com/de/news/deutsche-bahn-investiert-in-renaturierung-des-urselbachs Renaturierung des Urselbachs durch die Deutsche Bahn]&lt;br /&gt;
* [https://main-riedberg.de/renaturierungsmassnahme-am-urselbach/ Artikel „Renaturierungsmassnahme am Urselbach“ auf Main-Riedberg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4062166-2|VIAF=235031759}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Taunus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Hochtaunuskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt-Heddernheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt-Niederursel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurter Grüngürtel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Main-Taunusvorland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Vortaunus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FBuHL09</name></author>
	</entry>
</feed>