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	<title>Urnerboden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-86125-0: Urner Boden zu Urnerboden</title>
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		<updated>2026-02-08T09:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Urner Boden zu Urnerboden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Urnerboden, Urner Boden&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Spiringen 2007.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = &lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-UR&lt;br /&gt;
|BEZIRK = &amp;lt;small&amp;gt;(Uri kennt keine Bezirke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = [[Spiringen]]&lt;br /&gt;
|BFS = 1218&lt;br /&gt;
|BILD= Urnerboden2.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG= Der Urner Boden im Juni&lt;br /&gt;
|PLZ = 8751&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.883329&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.900002&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1372&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 42.15&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 25&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 2017&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.urnerboden.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Hochtal &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urnerboden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die grösste [[Alm (Bergweide)|Alp]] der [[Schweiz]] und der Kirchenweiler &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urnerboden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch «Boden» oder «Ennetmärcht» genannt) eine ganzjährig bewohnte kleine Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Der Urnerboden ist ein 8&amp;amp;nbsp;Kilometer langes, von knapp 3000&amp;amp;nbsp;Meter hohen Bergen eingekeiltes Hochtal östlich des [[Klausenpass]]es. Er gehört zum [[Kanton Uri]], obwohl er geografisch jenseits der [[Wasserscheide]] auf der [[Kanton Glarus|Glarner]] Seite liegt. Politisch ist es eine Exklave der Gemeinde [[Spiringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Urnerboden .jpg|mini|275px|Siedlung Urnerboden]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die [[Hauptstrasse 17]] ist der Urnerboden&amp;lt;!-- das Tal --&amp;gt; nur in den Sommermonaten von Uri her über die 1900 eröffnete Klausenpassstrasse erreichbar. Im Winter ist der [[Klausenpass]] ({{Höhe|1948|CH|link=1}}) nicht befahrbar. Dann ist Urnerboden&amp;lt;!-- die Ortschaft --&amp;gt; nur von [[Linthal GL|Linthal]] im Kanton [[Glarus]] her zu erreichen, falls nicht Lawinen auch diesen Weg unpassierbar gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1315 wurde die Grenze zwischen Glarus und Uri genau abgesteckt. Damit nahmen jahrelange Streitigkeiten ein Ende, und die &amp;#039;&amp;#039;Ennetmärch (ennet = schweiz. für jenseits, March = schweiz. für Flurgrenze)&amp;#039;&amp;#039; gehörte fortan unbestritten den Urnern. Eine [[Sage]] erzählt, wie es zu dieser ungewöhnlichen Grenzziehung angeblich gekommen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sage&amp;quot;&amp;gt;[https://urnerboden.ch/sage/ Sage.] Verkehrsverein Urnerboden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufenthalt während des Winters war auf dem Urner Boden bis 1877 gesetzlich verboten. Heute bleiben rund 25 Bewohner während des Winters auf der Alp. 1899 erhielt das kleine Dorf eine eigene Schule, 1902 wurde sie eine ständige Kaplanei, die ab 1913 ihre Toten auf dem eigenen Friedhof begraben durfte. 1915 schliesslich erhielt Urnerboden eine eigene Kirche. 1935 lebten 250 Personen auf dem Urnerboden, 2003 waren es noch rund 40. Schule und Post wurden geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dichter [[Otto Ernst (Schriftsteller)|Otto Ernst]] erzählt in seinem Gedicht «Der Grenzlauf» eine (hypothetische) Geschichte vom Streit zwischen Uri und Glarus um den Urner Boden.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Ernst: &amp;#039;&amp;#039;[[s:Der Grenzlauf|Der Grenzlauf]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Wikisource]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Ernst: [http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/2005/ernst_siebzig/ &amp;#039;&amp;#039;Siebizig Gedichte&amp;#039;&amp;#039;.] UB Bielefeld, Digitale Rekonstruktion.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gleiche Geschichte gibt es auch als Sage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sage&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner Urnerbodens leben überwiegend von der Alp- und Landwirtschaft. Bis zu 1000 Kühe und 700 Rinder werden im Hochtal gesömmert. Während dieser Zeit werden die dortigen kleinen Käsereien zur Produktion von [[Alpkäse]] in Betrieb genommen. Auch der Tourismus ist seit der Eröffnung der Passstrasse eine wichtige Einnahmequelle; im Sommer wird die Alp rege besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausflüge, Sport und Kultur ==&lt;br /&gt;
Urnerboden ist ein Ausgangspunkt für Bergbesteigungen, Kletterei und Skitouren. Im Winter wird der Urner Boden zum Langlaufen genutzt. Im Winter ist er ein Eiskletterziel. Jeden zweiten Sommer findet der «[[Schwingen|Urnerbodenschwinget]]» statt und jeden Herbst die «[[Kirchweih|Verenenchilbi]]». Zudem bietet der Urnerboden auch für Gleitschirmfans ein Fluggebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 führt eine kleine Seilbahn für sechs Personen von Urnerboden auf den {{Höhe|2036|CH|link=1}} hohen [[Fisetenpass]]. Dieser ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und Bergtouren, z.&amp;amp;nbsp;B. auf den [[Gemsfairenstock]], den [[Clariden]], zum [[Klausenpass]] oder zur [[Claridenhütte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grössere nationale Bekanntheit gewann die Region 2017 als Drehort für die Schweizer Krimiserie &amp;#039;&amp;#039;[[Wilder (Fernsehserie)|Wilder]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Spiringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://urnerboden.ch/ Website von Urnerboden]&lt;br /&gt;
* {{HLS|7469|Autor=Hans Stadler}}&lt;br /&gt;
* Hans Gasser: [https://www.zeit.de/2004/09/Urnerboden &amp;#039;&amp;#039;Sagenhaft der Welt entrückt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit Online]].&amp;#039;&amp;#039; 19. Februar 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Uri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kanton Uri)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alp in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiringen]]&lt;/div&gt;</summary>
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