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	<title>Urkost - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T22:19:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urkost&amp;diff=269367&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, ISBN-Format, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-17T21:34:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, ISBN-Format, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urkost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urmedizin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urmethodik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das umstrittene [[Ernährung]]s-, Heil- und Lebens[[Programmatik|konzept]] des &amp;#039;&amp;#039;Bundes für Gesundheit e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (BfG). Der [[Verein]] ist eine Gründung des [[Sachbuch]]autors [[Franz Konz]] (1926–2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Urmedizin&amp;#039;&amp;#039; geht von der zentralen Aussage aus, dass es sich bei allen [[Krankheit]]en um die Folgen einer falschen, nicht mehr artgerechten Ernährung handele. Aus dieser Annahme wird der [[Umkehrschluss]] gezogen, dass auch nahezu alle Krankheiten durch eine Rückkehr zur Urkost, einer besonders strikten Form der [[Rohkost]], [[therapie]]rbar seien. Begründer Franz Konz hatte einst geraten, von der [[Schulmedizin]] Abstand zu nehmen und sich selbst mit der Urkost zu therapieren.&amp;lt;ref name=et&amp;gt;Sara Eden: [http://www.essen-und-trinken.de/rohkost/rohkost-die-verschiedenen-formen-1012074.html?eid=1012145 &amp;#039;&amp;#039;Rohkost: die verschiedenen Formen&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;essen &amp;amp; trinken&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderer Rohkost unterscheidet sich die Urkost dadurch, dass nicht nur der Verzicht auf zubereitete Speisen, sondern auch ausdrücklich der Verzehr essbarer [[Wildkräuter]] wie [[Vogelmiere]], [[Gewöhnlicher Löwenzahn|Löwenzahn]], [[Breitwegerich]] und [[Melde]] eingefordert wird. Konz lehnt das Waschen von [[Gemüse]]n und Kräutern ab, weil hierbei [[Mikroorganismus|Mikroorganismen]] abgespült würden, die für die Versorgung mit lebenswichtigen Stoffen wie B-[[Vitamin]]en essentiell seien. Des Weiteren behauptet er, dass es zur Urkost gehöre, gelegentlich auch [[Erdeessen|Erde zu essen]], also u.&amp;amp;nbsp;a. auch [[anorganisch]]e Materie, welche nur durch die [[Photosynthese]] der Pflanzen in organische Substanzen umgewandelt werden kann. Zur Deckung des [[Durst#Flüssigkeitsbedarf|Flüssigkeitsbedarfes]] reicht es laut Konz völlig aus, saftige Früchte zu konsumieren.&amp;lt;ref name=et /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sicht von Franz Konz ist seine Urkost im Wesentlichen [[Vegetarismus|vegetarisch]]. Er empfiehlt jedoch, Kleinstlebewesen an [[Frucht|Früchten]] und Grünpflanzen mitzuessen. Ein [[Würmer|Wurm]] in einem [[Äpfel|Apfel]] oder einer [[Süßkirsche|Kirsche]], eine [[Ameise]] an einem [[Blatt (Pflanze)|Blatt]] habe nach seiner Auffassung noch niemandem geschadet und ergänze die sonst vegetarische Nahrung um [[Vitamin B12]] und Kleinstmengen von [[tier]]ischem [[Protein|Eiweiß]]. Dies steht jedoch nicht im Vordergrund der Urkost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konz argumentiert sowohl aus Gründen des [[Tierschutz]]es als auch aufgrund der [[Stammesgeschichte des Menschen|stammesgeschichtlichen Entwicklung des Menschen]] gegen den [[Fleisch]]konsum. Der Mensch habe anders als [[Raubtiere]] keine [[Kralle|Klauen]] und Reiß[[zähne]]; er sei aufgrund seiner [[Physiognomie]] nicht dafür bestimmt, Tiere zu essen, da er sie nicht häuten könne. Somit ernähre sich der Mensch schon seit Jahrtausenden anders, als man bei der reinen Betrachtung seiner körperlichen Ausstattung erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt die Urkost laut Konz’ Buch nicht nur eine Ernährungslehre, sondern ein geschlossenes Weltbild dar. Themenfelder sind neben der Verurteilung von Medizinern als Weißkittelmafia, vollkommener Diskreditierung der evidenzbasierten Medizin und der Propagierung der als wirkungslos geltenden [[Entschlackung]] auch [[Chemtrail]]s. Des Weiteren postuliert das Buch, dass jegliches Versagen der Methode daran läge, dass der Anwender sich nicht konsequent genug daran halte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bestandteile des Konzeptes sind tägliches „Urtraining“ und Singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Gegen das von Konz entwickelte Konzept spricht jedoch, dass [[Werkzeug]]gebrauch, [[Jagd]] und Fleischverzehr bereits sowohl für seine [[Vorfahre]]n als auch für den [[Mensch|anatomisch modernen Menschen]] (&amp;#039;&amp;#039;Homo sapiens&amp;#039;&amp;#039;) selbst dokumentiert sind. [[Wissenschaft]]lich geht man heute davon aus, dass der Mensch nur durch den Verzehr von Fleisch in der Lage war, das Gehirn in seiner heutigen Größe zu entwickeln. Ebenfalls ist der [[Verdauung]]sapparat des Menschen für die energieeffizientere [[Allesfresser|omnivore]] Ernährung ausgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Geissmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Primatologie.&amp;#039;&amp;#039; [[Springer Science+Business Media|Springer Verlag]], 2002, ISBN 3-642-55798-8, S. 310.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Wissenschaftliche Studie|Studie]] der [[Universität Gießen]] stellte fest, dass es bei ausschließlicher Rohkosternährung aufgrund des beobachteten Proteinmangels vermehrt zu [[Mangelernährung|Mangelerscheinung]]en, unter anderem [[Anämie]]n kommen könnte. Die [[Deutsche Gesellschaft für Ernährung]] (DGE) rät daher von einer ausschließlichen Rohkosternährung ab, die &amp;#039;&amp;#039;American Dietetic Association&amp;#039;&amp;#039; warnt ebenfalls vor Mangelerscheinungen.&amp;lt;ref&amp;gt;American Dietetic Association, Dietitians of Canada: &amp;#039;&amp;#039;Position of the American Dietetic Association and Dietitians of Canada: vegetarian diets.&amp;#039;&amp;#039; Can J Diet Pract Res. 2003 Summer;64(2):62–81. PMID 12826028.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todesfall ==&lt;br /&gt;
2004 kam ein 16 Monate alter [[Junge]], der nach den Lehren von Konz ernährt wurde, zu [[Tod]]e, nachdem seine Eltern sich aufgrund der [[Hypothese]]n von Konz weigerten, eine [[Lungenentzündung]] [[Arzt|ärztlich]] behandeln zu lassen. Das [[Kind]] [[Körpergewicht|wog]] lediglich 4&amp;amp;nbsp;kg, obwohl in diesem [[Alter]] mindestens 10&amp;amp;nbsp;kg üblich sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140407062237/http://www.sekteninfo-lsa.de/downloads/kann_das_denn_wirklich_alles_rechtens_sein_web.pdf S. 27; sekteninfo-lsa.de] (PDF; 405&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Wandmaker]] („Sonnenkost“)&lt;br /&gt;
* [[Kokovorismus]], Ernährungslehre von [[August Engelhardt]], deren zentrales Nahrungsmittel die Kokosnuss war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Konz: &amp;#039;&amp;#039;Der große Gesundheits-Konz.&amp;#039;&amp;#039; 2002, ISBN 3-8004-1414-7.&lt;br /&gt;
* Claus Leitzmann, Markus Keller, Andreas Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Alternative Ernährungsformen.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2005, ISBN 978-3-8304-5324-6, S. 123–135.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vegetarismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternativmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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