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	<title>Urinstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urinstein&amp;diff=361669&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pyaet am 29. September 2025 um 22:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urinstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine gelblich-braune kristalline Ablagerung, die sich durch [[Fällung|Ausfällungen]] des Urins in [[Toilette]]n und [[Urinal]]en in fester oder pastöser Form bildet.&lt;br /&gt;
Urinstein entsteht durch eine [[chemische Reaktion]] von [[Wasserhärte|kalkhaltigem]] [[Wasser]] (in der Regel das Spülwasser) mit dem [[Urin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Im Wasser gelöster Kalk und weitere gelöste Stoffe verbinden sich mit dem Urin und der [[Harnsäure]] als [[Katalysator]] zu einer unlöslichen Kalk-Magnesiaverbindung. Diese Verbindung liegt als eine Mischung aus Calcium- oder Magnesium[[carbonat]], -[[oxalat]], -[[phosphat]] und -[[sulfat]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.chemiedidaktik.uni-jena.de/chedidmedia/Brosch%C3%BCre_Haushaltsreiniger_+2013.pdf |titel=Haushaltsreiniger – Experimente für einen alltagsorientierten Chemieunterricht |seiten=5 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141119101836/http://www.chemiedidaktik.uni-jena.de/chedidmedia/Brosch%C3%BCre_Haushaltsreiniger_+2013.pdf |archiv-datum=2014-11-19 |zugriff=2014-11-19 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dabei entstehenden Feststoffe bestehen aus den Mineralien [[Struvit]], [[Hydroxylapatit]] und [[Calcit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urinausfällung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=K.M. Udert, R. Högger, T.A. Larsen, W.Gujer |url=http://www2.gtz.de/Dokumente/oe44/ecosan/de-urinausfaellung-2004.pdf |titel=Urinausfällungen in Urinalen und NoMix-Toiletten |hrsg=Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG), Dübendorf |seiten=8 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141119102157/http://www2.gtz.de/Dokumente/oe44/ecosan/de-urinausfaellung-2004.pdf |archiv-datum=2014-11-19 |zugriff=2014-11-19 |format=PDF |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mischung verfestigt sich durch einen hohen [[pH-Wert]], der durch die am [[Harnstoff]]abbau beteiligten Bakterien entsteht. Frischer Urin hat zunächst einen niedrigen pH-Wert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;SOS. Wie macht man das? Was man wirklich können muss!&amp;#039;&amp;#039; S. 102 [http://books.google.de/books?id=cDIJ3yTT7GcC&amp;amp;pg=PT103&amp;amp;dq=Urinstein&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vipqVIW2DIKHO92xgIgK&amp;amp;ved=0CFIQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=Urinstein&amp;amp;f=false]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da [[Regenwasser]] keinen Kalk enthält, tritt bei [[Regenwassernutzung]] zur Spülung von WCs und Urinalen kein Urinstein auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hotelundtechnik.de/magazin_pfds/H-T-1_12-Regenwasser.pdf |titel=Hotel&amp;amp;Technik |datum=2012-01 |seiten=56 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141119102232/http://www.hotelundtechnik.de/magazin_pfds/H-T-1_12-Regenwasser.pdf |archiv-datum=2014-11-19 |zugriff=2014-11-19 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgesehen von Urinmenge und Kalkgehalt des Wassers, entscheidet vornehmlich die Verweildauer des Urins in [[Geruchsverschluss|Siphon]] und anderen Sammelstellen über die Menge des entstehenden Urinsteins. Das Volumen des verwendeten Spülwassers hat demgegenüber einen geringen Einfluss. Auch bei Urinalen wird die Verstopfung des Siphons nicht ausschließlich von den Inhaltsstoffen des Urins verursacht. Häufig sind es organische Stoffe wie Staub, Fette, Hautpartikel, Haare sowie ins Urinal geworfene [[Zigarettenstummel]] und Taschentücher, die letztendlich die Verstopfung auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
Soll die Blockade ohne mechanische Maßnahmen entfernt werden, so sollten zunächst die organischen Bestandteile mithilfe eines alkalischen [[Rohrreiniger]]s gelöst werden. Die meisten Rohrreiniger-Granulate enthalten [[Natriumhydroxid]], um organische Stoffe aufzulösen. Nach gründlicher Spülung kann der Urinstein dann mit [[Säure]] zersetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urinausfällung&amp;quot; /&amp;gt; Saure und alkalische Mittel dürfen keinesfalls gemeinsam angewendet werden, da es zu heftigen Reaktionen kommen kann. Die Anwendung von [[Salzsäure]] mit höheren Konzentrationen erlaubt die Entfernung entstandener Kalkablagerungen bei geringerer Einwirkdauer. Die Arbeit sollte mit Schutzausrüstung und bei guter Belüftung erfolgen. Keramik wird durch Salzsäure nicht angegriffen, bei Armaturen oder Rohrleitungen aus Metall kann Salzsäure hingegen zu Schäden führen. Bei geringer Stärke der Urinstein-Ablagerungen können auch schwächere Säuren wie [[Essigsäure]] oder [[Zitronensäure]] verwendet werden, wenn diese ausreichend lange einwirken können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wc-tartre08.JPG|WC mit Urinsteinablagerungen&lt;br /&gt;
 Wc-urinstein01.jpg|Urinsteinbrocken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Früher hat man die [[Harnstein]]e gelegentlich als Urinsteine bezeichnet, so schreibt [[Albrecht von Haller]] im 18. Jahrhundert: „Urinstein kömmt bey manchen Völkern häufig vor, ist bey Thieren nichts Seltenes. Die Säfte der Schalenthiere sind zum steinigen Wesen geneigt. Der Ursprung scheint im Wasser zu stekken. Auch die Knochenmaterie begiebt sich in den Urin“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albrecht von Haller]]: &amp;#039;&amp;#039;Anfangsgründe der Phisiologie des menschlichen Körpers.&amp;#039;&amp;#039; Band 7. Berlin 1775. Zitat: „§. 24. Urinstein 528 kömmt bey manchen Völkern häufig vor ist bey Thieren nichts Seltenes die Säfte der Schalenthiere sind zum steinigen Wesen geneigt der Ursprung scheint im Wasser zu stekken auch die Knochenmaterie begiebt sich in den Urin“. {{DTAW|haller_anfangsgruende01_1759}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese heute falsche Gleichsetzung von Urin- und Harnstein ist die Ausnahme von der Regel und resultiert daraus, dass [[Urin]] und [[Harn]] [[Synonym]]e sind (Beispiel: Urinfistel = Harnfistel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bierstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad und WC]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pyaet</name></author>
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