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	<title>Urial - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T14:18:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urial&amp;diff=577328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-17T13:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Kein Taxon --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ovis ammon vignei arkal Pretoria 3bis.jpg|mini|[[Arkal]]e (&amp;#039;&amp;#039;Ovis cycloceros arkal&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uriale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steppenschafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ovis vignei&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe) werden mehrere [[Art (Biologie)|Arten]] der [[Wildschaf]]e zusammengefasst, die im westlichen [[Zentralasien]] beheimatet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urial-map.png|mini|Verbreitungsgebiete der Uriale]]&lt;br /&gt;
Man findet Uriale vom nordöstlichen [[Iran]] und West[[kasachstan]] bis [[Belutschistan]] und [[Ladakh]]. Östlich des Verbreitungsgebietes leben die größeren [[Argali]]s und im Südwesten grenzt das Gebiet an das des [[Mufflon]]s. In einem Übergangsgebiet im Nordiran kreuzen sich Uriale und Mufflons unter natürlichen Bedingungen. In Ladakh, wo sich die Verbreitungsgebiete der Argalis und Uriale berühren, leben einige Argalis in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ladakh-Urial. Hier bevorzugen die Argalis allerdings höhere Bereiche. Viele Uriale leben in ziemlich trockenen Regionen und einige dringen gar bis in Wüstengebiete vor. Fast immer sind sie in bergigem Gelände anzutreffen, wobei sie aber sehr steile Klippen meiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Uriale erreichen mit 80 bis 90&amp;amp;nbsp;cm Schulterhöhe und 35 bis 90&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht nicht die Größe der Argalis. Auch die Hörner der Böcke erreichen nicht die Ausmaße der östlichen Nachbarn. Dafür tragen die Uriale eine kennzeichnende, stattliche Halsmähne, die je nach Unterart schwarz oder weiß ist. Die Grundfarbe ist hellbraun mit weißer Unterseite. Einige Unterarten tragen einen weißen Sattelfleck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand ==&lt;br /&gt;
Durch Trophäenjagd und Konkurrenz mit Hausvieh sind die Uriale überall in ihrem Bestand bedroht. In ihren offenen Lebensräumen sind die Tiere oft nicht allzu schwierig zu erlegen, obwohl sie gemeinhin als scheu gelten. Alle Unterarten des Urial nehmen im Bestand ab und heute existieren weltweit wohl nicht mehr als 40.000 Uriale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Normalerweise leben die alten Böcke getrennt von den Herden der Weibchen. In der Brunft, die im Spätherbst oder Anfang Winter beginnt, zerfallen die Herden in kleine Gruppen von 3–4 Weibchen, die von einem starken Bock verteidigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreishornschafe-9.jpg|mini|Kreishornschaf (Afghanisches Urialschaf) im Tierpark Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ovis vignei bochariensis.jpg|mini|Tadschikistan-Wildschaf im Tierpark Nordens Ark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20170309 2597 Ulley-Leh Urial.jpg|mini|Ladakh-Wildschaf]]&lt;br /&gt;
[[Peter Grubb (Zoologe)|Peter Grubb]] unterschied 2005 drei [[Unterart]]en der Uriale.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Grubb |Hrsg=Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder |Titel=Order Perissodactyla |Sammelwerk=[[Mammal Species of the World]]. A Taxonomic and Geographic Reference |Auflage=3. |Verlag=Johns Hopkins University Press |Ort=Baltimore |Datum=2005 |ISBN=0-8018-8221-4 |Seiten=637–722 |Fundstelle=hier S. 708–710}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Revision der Hornträger aus dem Jahr 2011, durchgeführt von Grubb und seinem Kollegen [[Colin Peter Groves]], erkannte dagegen fünf eigenständige Arten an:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011&amp;quot;&amp;gt;Colin P. Groves, David M. Leslie Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Family Bovidae (Hollow-horned Ruminants).&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, [[Russell A. Mittermeier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Volume 2: &amp;#039;&amp;#039;Hooved Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2011, ISBN 978-84-96553-77-4, S. 727–739.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011a&amp;quot;&amp;gt;Colin Groves, Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, 1–317 (S. S. 235–238).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Oman-Wildschaf]] (&amp;#039;&amp;#039;Ovis arabica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sopin &amp;amp; Harrison}}, 1986); [[Oman]]; ursprünglich als Vertreter der [[Argali]]s beschrieben, ähneln die Tiere aber stärker den Urialen; aufgrund fehlender Daten ist die Gefährdung unklar&lt;br /&gt;
* [[Tadschikistan-Wildschaf]] oder Buchara-Urial (&amp;#039;&amp;#039;Ovis bochariensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Nasonov}}, 1914); Tadschikistan, Turkmenistan and Usbekistan, nördlich der Flüsse [[Amu Darja]] und [[Pjandsch]]; in den 1990er Jahren vermutlich noch etwa 1.200 Tiere, Bestand sinkend&lt;br /&gt;
* [[Afghanisches Urialschaf]] oder Turkmenistan-Wildschaf beziehungsweise Kreishornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis cycloceros&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hutton}}, 1842); [[Usbekistan]], [[Tadschikistan]], [[Turkmenistan]], östlicher [[Iran]], [[Afghanistan]], nördliches [[Pakistan]], [[Kaschmir]], [[Punjab]] und [[Belutschistan]]; gefährdet. Reservate, in denen diese Art geschützt ist, sind unter anderem der [[Kirthar-Nationalpark]] und der [[Hingol-Nationalpark]] in Pakistan. Hierzu gehört auch der Arkal oder Transkaspischer Urial (&amp;#039;&amp;#039;Ovis cycloceros arkal&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Eversmann, 1850}}) als eigenständige Unterart, der auf dem  [[Ustjurt-Plateau]] (Turkmenistan, Usbekistan, nördlicher Iran) und im westlichen [[Kasachstan]] vorkommt und dessen Bestand als  gefährdet gilt mit weniger als 11.000 Tiere, 1500 davon leben im [[Golestan-Nationalpark]] im Nordiran. Im südlichen Turkmenistan an der Grenze zu Afghanistan und Iran gehen Arkal und Kreishornschaf fließend ineinander über. Allerdings scheinen Erstere eher im Westen und Letztere eher im Osten, beispielsweise im [[Badkhyz-Naturreservat]], aufzutreten.&lt;br /&gt;
* [[Punjab-Wildschaf]] oder Punjab-Urial (&amp;#039;&amp;#039;Ovis punjabiensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lydekker}}, 1913); [[Punjab]] in Norpakistan zwischen den Flüssen [[Indus]] und [[Jhelam (Fluss)|Jhelam]]&lt;br /&gt;
* [[Ladakh-Wildschaf]] (&amp;#039;&amp;#039;Ovis vignei&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Blyth}}, 1841); [[Ladakh]] im nördlichen Pakistan und Indien, Verbreitungsgebiet nur noch unzusammenhängend; alte Böcke sind im Sommer kupferrot mit weißem Sattelfleck und schwarzer Halsmähne, Unterseite weiß; stark gefährdet, etwa 2100 Tiere. Die Art kommt beispielsweise im nordindischen [[Hemis-Nationalpark]] vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurden die Uriale alle als Unterart des [[Armenisches Wildschaf|Armenischen Wildschafs]] (&amp;#039;&amp;#039;Ovis gmelini&amp;#039;&amp;#039;) angesehen, das zu den Mufflons gehört. Die ursprüngliche Artzuweisung des Armenischen Wildschafs lautete &amp;#039;&amp;#039;Ovis orientalis&amp;#039;&amp;#039;, eingeführt von [[Johann Friedrich Gmelin]] im Jahr 1774. Aufgrund dessen wurde die östliche Gruppe der Wildschafe häufig als &amp;#039;&amp;#039;Ovis orientalis vignei&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe angesprochen. Die Bestimmung von &amp;#039;&amp;#039;Ovis orientalis&amp;#039;&amp;#039; geht aber auf eine [[Hybrid]]gruppe im [[Elburs-Gebirge]] zurück, wodurch die wissenschaftliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ovis orientalis&amp;#039;&amp;#039; nicht verfügbar ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Colin Peter Groves, Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, ISBN 978-1-4214-0093-8, S. 1–317 (S. S. 235–238)&lt;br /&gt;
* Colin Peter Groves, David M. Leslie Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Family Bovidae (Hollow-horned Ruminants).&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, [[Russell A. Mittermeier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Volume 2: &amp;#039;&amp;#039;Hooved Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2011, ISBN 978-84-96553-77-4, S. 727–739.&lt;br /&gt;
* R. M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker’s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. The Johns Hopkins University Press, Baltimore / London 1999.&lt;br /&gt;
* S. H. Prater: &amp;#039;&amp;#039;The Book of Indian Animals.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 1971.&lt;br /&gt;
* V. Menon: &amp;#039;&amp;#039;A Field Guide to Indian Mammals.&amp;#039;&amp;#039; [[Dorling Kindersley]], India 2003&lt;br /&gt;
* CITES Instruktion für den grenztierärztlichen Dienst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://community.webshots.com/photo/42511421/1070864267030272744IUPmlO Foto eines Transkaspischen Urials oder Arkals (&amp;#039;&amp;#039;O. v. arkal&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.cites.org/eng/cop/11/prop/30.pdf |text=Umfangreiche Infos über die Arten der Uriale |wayback=20030622212313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7843597-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziegenartige|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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