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	<title>Urdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urdorf&amp;diff=80218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hadi: Foto unter die Infobox verschoben</title>
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		<updated>2026-04-27T20:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto unter die Infobox verschoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ort Urdorf in der Schweiz. Zum gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Höhn in Deutschland siehe [[Höhn]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Urdorf&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Urdorf 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Urdorf COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Urdorf Reformierte Kirche.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Alte reformierte Kirche&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-ZH&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Dietikon&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Dietikon&lt;br /&gt;
| BFS = 0250&lt;br /&gt;
| PLZ = 8902&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH URD&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.386944&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.427779&lt;br /&gt;
| HÖHE = 416&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.58&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = Sandra Rottensteiner ([[Evangelische Volkspartei|EVP]])&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.urdorf.ch&lt;br /&gt;
| GALERIE = 1&lt;br /&gt;
| GALERIEKARTE1 = Stadt Urdorf 2021.png&lt;br /&gt;
| GALERIEBEZ1 = Stadt Urdorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Dietikon]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]] in der [[Schweiz]]. Am 1. Januar 1931 wurden die Gemeinden [[Oberurdorf]] und [[Niederurdorf]] zur Gemeinde Urdorf [[Gemeindefusionen in der Schweiz|fusioniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urdorf - Unterengstringen IMG 5917.JPG | mini |Urdorf von [[Unterengstringen]] gesehen (2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Urdorf-LBS H1-026028.tif|mini|Luftbild (1965) von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]]]]&lt;br /&gt;
Urdorf liegt südwestlich der zur Siedlungsfläche der Stadt [[Zürich]] zu zählenden Gemeinde [[Schlieren]] in einer durch den [[Reuss (Fluss)|Reussgletscher]] geformten Talmulde, welche vom [[Schäflibach]] durchflossen wird. [[Findling]]e aus rötlichem Gestein beweisen, dass auch ein Arm des [[Linth]]gletschers zeitweise bis in diese Gegend vorgestossen war. Durch den abgelagerten [[Moräne]]nschutt wusch die [[Reppisch]] hinter dem [[Honeret (Berg)|Honeret]] und der Egg einen Einschnitt aus, das Reppischtal. Dort findet sich die höchste Erhebung Urdorfs, der {{Höhe|587|CH|link=true}} hohe [[Hohbüel]]. Von der Gemeindefläche sind 32,2 % landwirtschaftliche Nutzflächen, 32,2 % ist Wald, 26,4 % ist Siedlungsfläche, 8,1 % dienen dem Verkehr, 0,3 % sind Gewässer, und 0,8 % sind [[unproduktive Fläche]]n (Stand 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine bronzezeitliche Siedlung am Rainweg (Moosmatt) und das Herrenhaus eines [[Villa Rustica|römischen Gutshofs]] von 37&amp;amp;nbsp;× 27&amp;amp;nbsp;m mit [[Portikus]]-ähnlichem, unterkellertem Trakt und separatem [[Römisches Bad (Wurmlingen)|Badehaus]] (Heidenkeller, Oberurdorf) aus der Mitte des 2. Jahrhunderts deuten auf eine frühe Besiedlung hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ursula Kunnert |Titel=Urdorf-Heidenkeller und weitere römische Fundstellen in der Gemeinde Urdorf |Hrsg=Baudirektion des Kantons Zürich, Kantonsarchäologie |Sammelwerk=Berichte der Kantonsarchäologie Zürich |Nummer=17 |Verlag=Fotorotar |Ort=Zürich/Egg ZH |Datum=2004 |ISBN=3-905681-08-0 |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kelten|keltischen]] [[Helvetier]] bewohnten diese Gegend, bevor sie Teil des [[römisches Reich|römischen Reiches]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname Urdorf erscheint in der heutigen Schreibweise erstmals in einer Urkunde von 1124. Im Jahr 1179 wird in der Stiftungsurkunde des [[Kloster Engelberg|Klosters Engelberg]] durch [[Sellenbüren (Adelsgeschlecht)|Konrad von Sellenbüren]] neben anderen Ortschaften auch Urdorf erwähnt. Über die Kapelle St. Georg im Reppischtal (in der Reformationszeit aufgegeben) wurde 1173 und die Kapelle St. Niklaus (heute alte reformierte Kirche) in Oberurdorf 1184 erstmals berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberurdorf bestand im [[Spätmittelalter]] aus dem [[Meierhof]] des [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Klosters St. Blasien]], der Mühle am Römerenbach ([[Schäflibach]]) und einer Taverne, während Niederurdorf lediglich ein kleiner Weiler war. 1526 baute der Zürcher Bürgermeister Hans Steiner die heutige «Wirtschaft zur Sonne» als Bade- und Kurhaus. Mit dem Landbad erlebte Oberurdorf im 17. Jahrhundert eine gewisse Blütezeit. Die [[Grafschaft Baden]] übte das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] über das ganze Gebiet aus, verlieh dieses aber als Gerichtsvogtei an die [[Regensberg (Adelsgeschlecht)|Regensberger]] und bis 1384 an [[Habsburg-Laufenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1487 erwarb die Stadt Zürich sukzessive diese Lehen und fügte sie in ihre Obervogtei Birmensdorf ein. Die [[Niedere Gerichtsbarkeit]] wurde von den [[Habsburg]]ern bis ca. 1450 an die [[Spreitenbach#Geschichte|Herren von Schönenwerd]] verliehen, wechselte mehrmals die Hand und gelangte von 1620 bis 1798 in den Besitz der Familie Steiner von [[Uitikon]]. Seit dem 14. Jahrhundert fassten [[Offnung|Dorfoffnungen]] die geltenden Vorschriften und Normen zusammen und galten bis 1798 als verbindliche Rechtssatzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1830 wollte der Zürcher Grosse Rat Ober- und Niederurdorf zusammenschliessen. Die Gemeinde Niederurdorf wehrte sich und argumentierte, das Dorf zähle «achtzig stimmfähige Bürger und in ihrer Mitte verständige Männer genug, um die Gemeindeämter mit denselben besetzen zu können». Zürich gab schliesslich nach. Erst hundert Jahre später, 1930, beschlossen die Stimmbürger von Ober- und Niederurdorf, sich zur Gemeinde Urdorf zusammenzuschliessen, was 1931 vollzogen wurde. Ursprünglich waren Ober- und Niederurdorf dem [[Bezirk Horgen]] zugeteilt. 1803 fand ein Wechsel zum [[Bezirk Zürich]] statt, und am 1. Juli 1989 wurde Urdorf dem neu gegründeten [[Bezirk Dietikon]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.urdorf.ch/geschichte &amp;#039;&amp;#039;Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] Website der Gemeinde Urdorf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung nahm von 1467 mit ca. 80 bis 1634 mit 581 Einwohnern stetig zu und blieb anschliessend praktisch konstant (1850 mit 770, 1900 mit 711). In den 1950er (1&amp;#039;929) und 1960er (3&amp;#039;809) Jahren begann der Wachstumsschub als Agglomerationsgemeinde der Stadt Zürich (1980 8&amp;#039;589, 2000 9&amp;#039;270). Mit dem Bau der Kantonsstrasse Dietikon-Birmensdorf von 1848 bis 1850 verlagerte sich die Siedlungsentwicklung vom Dorfbach zur neuen Verkehrsader. Die Eisenbahnlinie [[Bahnstrecke Zürich–Zug|Zürich–Affoltern am Albis–Zug]], die sogenannte Ämtlerbahn oder Knonauerstrecke, nahm 1864 den Betrieb unter anderen mit dem&amp;amp;nbsp;– in der Nachbargemeinde Schlieren gelegenen&amp;amp;nbsp;– Bahnhof Urdorf auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bevölkerungswachstum wurden die mannigfaltigen Bindungen zu [[Dietikon]] schrittweise aufgelöst:&lt;br /&gt;
* 1958 eigene Sekundarschule&lt;br /&gt;
* 1959 eigene [[Reformierte Kirchen|reformierte Kirchgemeinde]]&lt;br /&gt;
* 1960 eigene [[Römisch-katholische Kirche|katholische Kirchgemeinde]]&lt;br /&gt;
Pfarrer [[Ernst Sieber (Pfarrer)|Ernst Sieber]] betrieb 1996–2009 in Urdorf eine offene Suchthilfeeinrichtung für Drogenabhängige.&lt;br /&gt;
Im Industriegebiet von Urdorf, im Grenzdreieck zu Schlieren und Dietikon, befindet sich die 1977 eröffnete [[Kantonsschule Limmattal]], deren Einzugsgebiet den Bezirk Dietikon und das [[Bezirk Affoltern|Säuliamt]] umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2022 wurden die politische Gemeinde und die Schulgemeinde zur Gemeinde Urdorf, einer [[Einheitsgemeinde]], zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Silber ein hersehender schwarzer Stierkopf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Darstellung des Urdorfer Symbols, des «Stieregrinds», zeigt der Viergemeinden-Grenzstein von 1778 im Sandloch.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Lüchinger: [https://ortsmuseum-urdorf.ch/hvu-museum-2/hvu-chronik/ &amp;#039;&amp;#039;Chronik.&amp;#039;&amp;#039;] Website der Stiftung Ortsmuseum und der Heimatkundlichen Vereinigung Urdorf, abgerufen am 18. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heraldry-wiki.com/heraldrywiki/images/1/1c/Urdorf.zh.jpg Wappen Urdorfs] bei [[Antiquarische Gesellschaft in Zürich]], abgerufen am 18. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-ZH|0250}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-ZH|TIMESTAMP}}) gehört Urdorf zu den mittelgrossen Gemeinden des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]]. Gemessen an der Einwohnerzahl hat Urdorf die Grösse einer Stadt erreicht. Es ist nach den Städten Dietikon und Schlieren der drittgrösste Ort im [[Bezirk Dietikon]]. &lt;br /&gt;
* Bevölkerungsdichte: 1361,9 Einw./km² (Stand: 2022)&lt;br /&gt;
* Anzahl Privathaushalte: 4652 (Stand: 2021)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=2021&amp;amp;indikatoren=455&amp;amp;bfs=250 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeporträts. Urdorf. Privathaushalte.&amp;#039;&amp;#039;] Statistisches Amt des Kantons Zürich, 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Konfessionszugehörigkeit: 30,3 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]], 23,9 % [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformiert]], 45,8 % andere oder keine konfessionelle Zugehörigkeit (Stand: 2022)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=2022&amp;amp;indikatoren=405,406,408&amp;amp;bfs=250 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeporträts. Urdorf. Konfession.&amp;#039;&amp;#039;] Statistisches Amt des Kantons Zürich, 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;1850–1960: [https://www.web.statistik.zh.ch/ogd/daten/ressourcen/KTZH_00000037_00001173.xls Eidgenössische Volkszählungen], danach: [https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=2022&amp;amp;indikatoren=133&amp;amp;bfs=250 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeporträts. Urdorf. Bevölkerung (Personen).&amp;#039;&amp;#039;] Statistisches Amt des Kantons Zürich, 1962–2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || 770&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 711&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1&amp;#039;929&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || 3&amp;#039;809&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 7&amp;#039;960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 8&amp;#039;589&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 8&amp;#039;382&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 9&amp;#039;270&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 8&amp;#039;979&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 10&amp;#039;009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 10&amp;#039;327&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Gemeindepräsidentin ist Sandra Rottensteiner ([[Evangelische Volkspartei|EVP]], Stand 2023).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.urdorf.ch/gemeinderat/16078 &amp;#039;&amp;#039;Gemeinderat.&amp;#039;&amp;#039;] Website der Gemeinde Urdorf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Urdorf: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 35,93 % (+2,99), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 17,72 % (+1,86), [[Grünliberale Partei|glp]] 11,38 % (−1,29), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 10,78 % (−2,15), [[Die Mitte|Mitte]] 9,48 % (−0,52), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 6,34 % (−3,09), EVP 3,12 % (−0,34), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 0,74 (+0,09).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentlicher Verkehr ==&lt;br /&gt;
Am östlichen Rand der Gemeinde verläuft die [[Bahnstrecke Zürich–Zug]], an der Urdorf zwei S-Bahnhöfe besitzt. Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Urdorf&amp;#039;&amp;#039; liegt direkt an der Gemeindegrenze, er befindet sich zum grössten Teil noch auf Schlieremer Gebiet. Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Urdorf Weihermatt&amp;#039;&amp;#039; liegt im Südosten des Orts. Die Bahnhöfe werden durch die Linien {{S-Bahn Zürich|S5}} und {{S-Bahn Zürich|S14}} bedient, welche beide im Halbstundentakt verkehren&amp;amp;nbsp;– somit gibt es nach Zürich vier Verbindungen pro Stunde. Zudem verkehrt während der Nächte am Wochenende die {{S-Bahn Zürich|SN5}}. Der Norden der Gemeinde wird ausserdem von der [[Limmattalbahn]] erschlossen. Zu dieser Stadtbahnlinie gehören auf Gemeindegebiet die Haltestellen &amp;#039;&amp;#039;Kantiallee&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Urdorf Nord&amp;#039;&amp;#039;; nahe liegt auch die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Spital Limmattal&amp;#039;&amp;#039;. Zusätzlich wird Urdorf durch mehrere Buslinien der [[Verkehrsbetriebe Zürich]] (VBZ) erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Die Schweizerische Post]] betreibt ein Paketzentrum in Urdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.post.ch/de/ueber-uns/aktuell/news/2010/post-legt-paketimport-und-export-in-urdorf-zusammen |titel=Post legt Paketimport und -export in Urdorf zusammen |hrsg=[[Die Schweizerische Post]] |datum=2010-07-13 |abruf=2020-11-06 |kommentar=Medienmitteilung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Urdorf}}&lt;br /&gt;
Die Urdorfer Senke wurde im Zweiten Weltkrieg zusammen mit dem Ortsstützpunkt Oberurdorf als Teil der [[Limmatlinie|Limmatstellung]] befestigt. Sie bildete eine wichtige Sperrstelle, um ein Vordringen des Gegners ins Reusstal Richtung Gotthard zu verhindern. Der drei Kilometer breite Abschnitt der 6. Division zwischen Uetliberg, Waldegg und Urdorfer Senke bestand aus einem tiefgestaffelten System von Wechselstellungen, das an der Limmat begann und hinter der Reppisch aufhörte. Durch die offene Urdorfer Senke verlief eine Tanksperre mit 18 betonierten Waffenständen, die heute noch vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche [[Bruder Klaus (Urdorf)|Bruder Klaus]] wurde 1964 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Pfister (Theologe)|Rudolf Pfister]] (1909–2000), evangelischer Geistlicher und Hochschullehrer; lebte und starb in Urdorf&lt;br /&gt;
* [[Hans Falk]] (1918–2002), Maler und Grafiker; lebte in Urdorf&lt;br /&gt;
* [[Jürg Marquard]] (* 1945), Verleger&lt;br /&gt;
* [[Barbara Angelsberger]] (* 1951), Politikerin (FDP); lebt in Urdorf&lt;br /&gt;
* [[Stefan Burkart]] (1957–2020), Leichtathlet und Olympiateilnehmer; in Urdorf geboren&lt;br /&gt;
* [[Helen Barnett-Burkart]] (* 1958), britisch-schweizerische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin; lebte in Urdorf&lt;br /&gt;
* [[Jean-Claude Leclercq]] (* 1962), französischer Radrennfahrer; verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Urdorf&lt;br /&gt;
* [[Lilitt Bollinger]] (* 1970), Schweizer Architektin&lt;br /&gt;
* [[Alina Pätz]] (* 1990), Curlerin und Olympiateilnehmerin sowie mehrfache Welt- und Europameisterin&lt;br /&gt;
* [[Marco Schönbächler]] (* 1990), Fussballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Urdorf Ortsmuseum.JPG|Ortsmuseum Urdorf&lt;br /&gt;
 Muehlegut Winter 2006 a.jpg|Mühlegut&lt;br /&gt;
 Urdorf Schulhaus 1838.JPG|Altes Schulhaus von 1838 (auch Bachschulhaus genannt)&lt;br /&gt;
 Urdorfer Senke.jpg|Teilstück der Urdorfer Senke: Tanksperre mit Maschinengewehr&amp;amp;shy;bunker und Schild für [[Infanteriekanone]]&lt;br /&gt;
 Oberurdorf Stützpunkt.jpg|Tankmauer des Ortsstützpunkts Oberurdorf&lt;br /&gt;
 ViergemeindensteinZH.jpg|Viergemeindenstein im Sandloch bei Uitikon&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Lüchinger: &amp;#039;&amp;#039;Urdorf in der Geschichte. Von der Zeit der ersten Siedler bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Politische Gemeinde Urdorf, 2001.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Lüchinger-Grob: &amp;#039;&amp;#039;Urdorf in alten Ansichten.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Bibliothek 2002, ISBN 978-90-288-6701-7.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Lüchinger-Grob: {{Webarchiv |url=http://www.europese-bibliotheek.nl/en/books/Urdorf_in_alten_Ansichten/100-208010/Article |wayback=20160304031415 |text=&amp;#039;&amp;#039;Urdorf in alten Ansichten&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;europese-bibliotheek.nl.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Elisabeth Lüchinger u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Urdorf. Eine Gemeinde entwickelt sich.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Politische Gemeinde Urdorf, 2008, ISBN 978-3-033-01762-7.&lt;br /&gt;
* Karl Grunder: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk Dietikon&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 88). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (GSK). Bern 1997, ISBN 978-3-909164-57-8, S. 338–366 ([https://ekds.ch/library/book:088 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Maximilian Georg Kroiß: &amp;#039;&amp;#039;Hl. Bruder Klaus Urdorf ZH in 2013. Eine junge Pfarrei von 1960 mit alten Wurzeln aus 1173.&amp;#039;&amp;#039; Urdorf 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Urdorf|Urdorf|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.urdorf.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Urdorf]&lt;br /&gt;
* [https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=1970&amp;amp;indikatoren=&amp;amp;bfs=250 Statistische Daten der Gemeinde Urdorf]&lt;br /&gt;
* {{HLS|168|Urdorf|Autor=Martin Illi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Dietikon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4557961-1|VIAF=246958030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urdorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1124]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadi</name></author>
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