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	<title>Urdenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2024-12-14T04:46:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadtteil von Düsseldorf&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=DEU Düsseldorf COA.svg&lt;br /&gt;
|Stadt=Düsseldorf&lt;br /&gt;
|Stadtteil=Urdenbach&lt;br /&gt;
|Stadtteilnummer=096&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Wappen=Führt kein Wappen.svg&lt;br /&gt;
|NameWappen=&lt;br /&gt;
|Lageplan=Düsseldorf Stadtteil Urdenbach.svg&lt;br /&gt;
|NameLageplan=Lage im Stadtgebiet&lt;br /&gt;
|Breitengrad=51/8/45/N&lt;br /&gt;
|Längengrad=6/52/1/E&lt;br /&gt;
|Höhe=38&lt;br /&gt;
|Fläche=7.56&lt;br /&gt;
|Einwohner=10633&lt;br /&gt;
|Stand=2018-12-31&lt;br /&gt;
|Eingemeindet=1. August 1929&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=[[Stadtbezirk 9 (Düsseldorf)|Stadtbezirk 9]]&lt;br /&gt;
|Buslinie1=730&lt;br /&gt;
|Buslinie2=778&lt;br /&gt;
|Buslinie3=779&lt;br /&gt;
|Buslinie4=788&lt;br /&gt;
|Buslinie5=789&lt;br /&gt;
|Nachtverkehr1=NE7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urdenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] der [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] Landeshauptstadt [[Düsseldorf]]. Der Stadtteil hat rund 10.700 Einwohner, die über eine Fläche von 7,56 Quadratkilometern verteilt leben (Stand: Dezember 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Namen Urdenbach werden in alten Dokumenten folgende Schreibweisen verwendet: Vrdenbach, Vyrdenbach, Oerdenbach und bis ins 19. Jahrhundert Ordenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins, Bände 19–21, in Kommission&amp;lt;!-- sic!--&amp;gt; bei A. Marcus, 1883, S. 108 [https://www.google.de/search?q=Ordenbach+urdenbach&amp;amp;ie=utf-8&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;ei=ujzUVKzVKIvxUJqcg6gP#tbs=sbd:1&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;q=3.+Benrath%2C+welche+sambt+denen+vorgedachten+alle+Catholischer+Religion.+Im+Ober-Ambt+sindt+gleichfals+3+Kirchspiel%2C+als+1.+Monheim%2C+2.+Rheindorf%2C+3.+Reusrath%2C+welche+auch+der+Katholischen+Religion%2C+au%C3%9Fgenommen+das+Dorf+Ordenbach+am]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name =&amp;quot;S18&amp;quot;&amp;gt;Benrath historisch; In: &amp;#039;&amp;#039;Band 15&amp;#039;&amp;#039;; Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor 1592 wurde der Name häufig zusätzlich mit der Präposition &amp;#039;&amp;#039;up&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;op&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;of&amp;#039;&amp;#039; versehen. Zur Namensdeutung gibt es mehrere Varianten. Eine dieser Varianten geht von einem keltischen Namen für &amp;#039;&amp;#039;Sumpfland&amp;#039;&amp;#039; aus, das mit &amp;#039;&amp;#039;Urdefa&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Bahlow]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands geographische Namenwelt. Etymologisches Lexikon der Fluss- und Ortsnamen alteuropäischer Herkunft&amp;#039;&amp;#039;. Klostermann, Frankfurt am Main 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer anderen Variante ist der Name von dem Bach abgeleitet, der heute noch durch Urdenbach verläuft (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Urdenbacher Altrhein]]). In einer [[Augenscheinkarte|Kartenskizze]] von 1674 wird der südliche Mündungsarm der [[Itter (Rhein)|Itter]] &amp;#039;&amp;#039;Ordenbach&amp;#039;&amp;#039; genannt. &amp;#039;&amp;#039;Up der Ordenbach&amp;#039;&amp;#039; wäre damit eine Lagebezeichnung für eine Siedlung gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S18&amp;quot;/&amp;gt; Eine Urkunde von 1523 bestätigt diese Variante. Hierin wird für das Kirchenspiel Benrath angeführt: &amp;#039;&amp;#039;„Raede ader Benraide im Lande van Berge bei der Vyrdenbach gelegen“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name =&amp;quot;S18&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Urdenbach liegt ganz im Süden von Düsseldorf und grenzt im Norden an den Stadtteil [[Düsseldorf-Benrath|Benrath]] sowie den Schlosspark, im Osten an den Stadtteil [[Düsseldorf-Garath|Garath]], im Westen bildet der [[Rhein]] die Grenze und im Süden das [[Altrhein]]bett mit der sich anschließenden [[Flussaue|Auenlandschaft]], die als [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturschutz-]] und [[Überschwemmungsgebiet]], nicht bebaut werden kann. Von Letzteren, [[Urdenbacher Kämpe]] genannt, gehört der nördliche Teil zu Urdenbach und der südliche ab etwa Höhe [[Haus Bürgel]], zu [[Monheim am Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
Urdenbach muss spätestens zu Beginn des 14. Jahrhunderts bestanden haben. In einer Gerichtserkundung von 1555 wird für das Amt Monheim 1363 unter anderem eine Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;Ordenbach&amp;#039;&amp;#039; angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Benrath historisch; In: &amp;#039;&amp;#039;Band 15&amp;#039;&amp;#039;; Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem weiteren Dokument von 1385 wird für die Lage eines Hofes &amp;#039;&amp;#039;up der Oerdenbach&amp;#039;&amp;#039; angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Ackermann; In: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf-Urdenbach Geschichte der evangelischen Gemeinde und des Ortes&amp;#039;&amp;#039;; 1992, S. 16–18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Gerichtssiegel von 1454 wird verwendet für das Landgericht &amp;#039;&amp;#039;Ordenbach und Hemmelgeist&amp;#039;&amp;#039;. Für dieses Gericht wird angeführt, dass die &amp;#039;&amp;#039;honschafft&amp;#039;&amp;#039; (Ortschaft) Ordenbach 3 &amp;#039;&amp;#039;Scheffen&amp;#039;&amp;#039; (Schöffen) und Hemmelgeist den Vogt und 4 &amp;#039;&amp;#039;Scheffen&amp;#039;&amp;#039; für die 5 &amp;#039;&amp;#039;honschafften&amp;#039;&amp;#039;: Benrod, Itter, Hemmelgeist, Wersten und Holthusen, beistellen.&amp;lt;ref name =&amp;quot;S18&amp;quot;/&amp;gt; Im späten Mittelalter war Urdenbach somit neben Himmelgeist im Düsseldorfer Süden eine der Hauptortschaften.&lt;br /&gt;
[[Datei:Düsseldorf, Urdenbach, Gerichtsgebäude, 2013-02 CN-03.jpg|miniatur|Altes Gerichtsgebäude von 1535]]&lt;br /&gt;
In der Gerichtserkundung von 1555 werden für das Amt Monheim 5 Gerichte namentlich angegeben und zwar neben Monheim: &amp;#039;&amp;#039;Hittorp, Richrod, Ordenbach und Hemmelgeist&amp;#039;&amp;#039;. In diesem Dokument wird zusätzlich angeführt: &amp;#039;&amp;#039;„seindt unijrt und Hemmelgeist in Ordenbach geschlagen“&amp;#039;&amp;#039;. Das Gericht tagte somit in Urdenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Benrath historisch; In: &amp;#039;&amp;#039;Band 15&amp;#039;&amp;#039;; Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gerichtsgebäude wird das 1535 errichtete und noch heute bestehende Fachwerkhaus, Urdenbacher Dorfstraße 44/48, benutzt. Bemerkenswert ist, dass die Gerichte in Himmelgeist und Urdenbach als einzige im Amt Monheim ihre Konsultationen im [[Kreuzberg (Kaiserswerth)|Hauptgericht Kreuzberg]] hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wisplinghoff, Erich. In: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das ländliche Umfeld: I. Auf dem rechten Rheinufer&amp;#039;&amp;#039;. 1990, 2. Auflage, Schwann 1988 Patmos Verlag, Herausgeber: Hugo Weidenhaupt, S. 395. ISBN 3-491-34221-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Düsseldorf-Urdenbach Zur Alten Apotheke.JPG|mini|Zur Alten Apotheke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Urdenbacher Bauernlädchen.JPG|mini|Fachwerkhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den größeren Gütern und Höfen in der Gemarkung Urdenbach sind alte Urkunden vom &amp;#039;&amp;#039;Braß-Gut, Buchholzer Hof, Hof Vollhausen und Haus Endt&amp;#039;&amp;#039; vorhanden. Das Gebiet um die Ortschaft Urdenbach bestand bis nach dem 15. Jahrhundert weitgehend aus Wäldern, die teilweise dem Neusser Frauenstift St. Quirin gehörten. Teile dieser Wälder wurden gerodet und die neuen Ländereien zur Erbpacht vergeben oder verkauft.&lt;br /&gt;
* 1430 erwirbt der bergische Kanzler Peter von Lennep den &amp;#039;&amp;#039;Hof Vollhausen&amp;#039;&amp;#039; vom Neusser Kapitel. Spätere Eigentümer des Hofes sind im 16. Jahrhundert die Familie Hammerstein und danach die Herren von Troisdorf.&amp;lt;ref name =&amp;quot;S35&amp;quot;&amp;gt;Benrath historisch; In: &amp;#039;&amp;#039;Heft 9&amp;#039;&amp;#039;; Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1438 wird der &amp;#039;&amp;#039;Buchholzer Hof&amp;#039;&amp;#039; als Eigentum des Neusser Frauenstifts St. Quirin angeführt. Der Stift verpachtete den Hof an &amp;#039;&amp;#039;Halfmännder&amp;#039;&amp;#039;. Diese mussten die Hälfte des Hofertrages als Pachtgebühr an den Stift abführen. Der Hof blieb bis zur [[Säkularisation]] 1802 im Besitz des Stiftes und wurde dann Eigentum des Staates. 1830 wurde der Hof von Johann Peter Urban Leven, dem Benrather Bürgermeister, erworben. 1842 kauft der [[Haus Arenberg|Fürst Peter von Arenberg]] den Hof vom Eigentümer Leven. Im 20. Jahrhundert wechselt mehrfach der Besitzer, bis er Eigentum der Stadt Düsseldorf wurde. Anfang der 1970er Jahre wird der Hof für die Bebauung von [[Düsseldorf-Garath|Garath]] abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;Benrath historisch; In: &amp;#039;&amp;#039;Heft 9&amp;#039;&amp;#039;; Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 34+35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1664 erwirbt die reformierte Gemeinde Urdenbach die Besitzrechte am &amp;#039;&amp;#039;Braß-Gut&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name =&amp;quot;S35&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das 1974 abgerissenen Vorderhaus Endt stammte aus dem Jahr 1659. Die Hofanlage mit Herrenhaus, Scheune und Stallungen ist aber älter. Von der Familie Kappel, bezeugt ein Peter Kappel (geb. 1586) bei den Verhandlungen des [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friedens]], dass bereits 1582 in Benrath und Urdenbach die &amp;#039;&amp;#039;reformierte Religion&amp;#039;&amp;#039; ausgeübt wurde. Der Vater von Peter Kappel, Gerhard Kappel, bewirtschafte aber bereits den &amp;#039;&amp;#039;Hof Endt&amp;#039;&amp;#039;. Als der Kurprinz [[Johann Wilhelm (Pfalz)|Jan Wellem]] 1682 den Landtag einberief, weigerten sich die Stände, im damaligen [[Schloss Benrath#Geschichte|Wasserschloss Benrath]] zu tagen. Sie eröffneten deshalb die Verhandlungen im &amp;#039;&amp;#039;Haus Endt&amp;#039;&amp;#039;. Um 1770 musste die Familie Kappel den Hof verkaufen, da sie bei dem damaligen [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Kurfürsten Carl Theodor]] in Ungnade gefallen war. Danach wechselte der Hof mehrfach den Besitzer. Der letzte Privatbesitzer, Diergardt, verkaufte 1960 den Hof an die Stadt Düsseldorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Benrath historisch; In: &amp;#039;&amp;#039;Heft 9&amp;#039;&amp;#039;; Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 32+33&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Niedergang des Rheinhandels verlor der Ort ab Ende des 18. Jahrhunderts seine Bedeutung, und 1808 zur [[Franzosenzeit]] wurde [[Düsseldorf-Benrath]] zur Obergemeinde im heutigen Düsseldorfer Süden. Die ehemalige größere Bedeutung Urdenbachs ist noch heute an vielen Sehenswürdigkeiten und [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäusern]] zu erkennen. Hierzu zählen unter anderem die Böke-Pomp von 1874, das [[Feuerwehrhaus|Spritzenhaus]] von 1784, die [[barock]]e evangelisch-[[Calvinismus|calvinistisch]]e Dorfkirche von 1692/1693 und die [[Romanik#Neuromanik|neuromanische]] katholische [[Herz-Jesu-Kirche (Düsseldorf-Urdenbach)|Herz-Jesu-Kirche]]. 1893 bis 1894 wurden von dieser Kirche Chor und zwei Längshausjoche errichtet. Der endgültige Ausbau und die Fertigstellung erfolgten 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Aktivitäten ===&lt;br /&gt;
Urdenbach war nach dem Spätmittelalter ein Dorf, in dem die Bevölkerung neben der Landwirtschaft und dem Fischfang auch Handel und die Herstellung von Töpferwaren betrieb. Urdenbach war ein bedeutender [[Handel]]sort mit einem Handelshafen am Altrhein, der sich nach einem extremen Hochwasser im 14. Jahrhundert gebildet hatte. Schwerpunkt des Handels war der Vertrieb von Holz, das über Flösse nach Urdenbach gelangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Hafens im Mittelalter ist erkennbar bei der Belagerung der Stadt [[Neuss]] durch [[Karl der Kühne#Untergang|Karl den Kühnen]] von Burgund 1475. Das Ersatzkorps für Neuss, das die Stadt Köln stellte, wählte als Standort für das Nachschublager Urdenbach. Der Nachschub wurde mit Rheinschiffen über den Hafen angeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Heft 7&amp;#039;&amp;#039;; Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bedeutende Holzhandel ist 1580 urkundlich nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Aloys Hermanns, in: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Benraths und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 1889, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin wird in diversen Ausgaben der „Gülich bergischen wöchentlichen Nachrichten“ Mitte des 18. Jahrhunderts über die häufigere Ankunft von Holzhändlern in Urdenbach berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;In.: &amp;#039;&amp;#039;Ausgaben von 1769 bis 1701&amp;#039;&amp;#039;, Beispiel: 1769, Nr. 3, S. [24]-. Onlinefassung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlendenkmal Urdenbach 2.JPG|mini|hochkant|Mühlendenkmal in Urdenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mühle in der Nähe des Altrheines bestand bis zum 20. Jahrhundert. Sie gehörte ursprünglich zum Benrather Schloss und wurde verpachtet. Diese Mühle musste im 14. Jahrhundert erneuert werden und dabei wurde der Standort direkt vom Ufer etwas nach Osten verlegt. 1774 hatte sich der damalige Pächter im Pachtvertrag verpflichtet, eine neue Mühle im Bereich von &amp;#039;&amp;#039;Haus Endt&amp;#039;&amp;#039; an einem dortigen Teich zu errichten. Dieser weitere Standortwechsel für die Mühle wurde jedoch nicht ausgeführt und sie verblieb am zweiten Standort bis zu ihrem späteren Abriss.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Heft 5&amp;#039;&amp;#039;; Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuell erinnert ein Denkmal am Ende der &amp;#039;&amp;#039;Urdenbacher Dorfstraße&amp;#039;&amp;#039; an diese Mühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Benrath war in Urdenbach das Töpferhandwerk bis zum 19. Jahrhundert verbreitet. Die erzeugten Töpferwaren hatten weit über das Herzogtum Jülich-Berg hinaus einen sehr guten Ruf. In einem Schreiben von Kurfürst [[Karl III. Philipp (Pfalz)|Karl Philipp]] vom 28. Oktober 1717 an die Düsseldorfer Hofkammer wies er diese an, die jungen Russen, die [[Peter der Große]] nach &amp;#039;&amp;#039;Berg&amp;#039;&amp;#039; zur Erlernung des Töpferhandwerkes schicken würde, entsprechend an die Töpfereien zu vermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Heft 5&amp;#039;&amp;#039;; Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuell weist nur noch die &amp;#039;&amp;#039;Töpferstraße&amp;#039;&amp;#039; im Ort auf dieses ehemalig betriebene Handwerk hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde begonnen, den Rhein auszubauen und durch zusätzlichen Deichbau und die Anlegung von [[Buhne|Kribben]] die Strömungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Hierdurch wurde die Bildung von Sandbänken im Hauptstrombereich unterdrückt und dadurch die Schifffahrt erleichtert.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf, in: &amp;#039;&amp;#039;Rheinbau 1839 bis 1842, Bereich Urdenbach / Angerort&amp;#039;&amp;#039;, 1845, S. [160]154. Onlinefassung&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem war um Mitte dieses Jahrhunderts der Einsatz von Flusslotsen, die die örtlichen Gegebenheiten im näheren Flussbereich genauer kannten, noch üblich. 1845 wurden 4 Urdenbacher Lotsen für die Bereiche Rheinaufwärts „Urdenbach bis &amp;#039;&amp;#039;Piwipp&amp;#039;&amp;#039;“ und Rheinabwärts „Urdenbach bis Stürzelberg“ von der preußischen Bezirksregierung bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, 1845, S. [160]154. Onlinefassung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Hafen bereits verlandet und der Handel über den Rhein weitgehend eingestellt. Neben der Landwirtschaft wurden Woll- und Seidenweben, die Herstellung von Lehmziegeln und der Lachsfang im Ort betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Köpping, in: &amp;#039;&amp;#039;50 Ausflüge in die nächste Umgebung von Düsseldorf / Näheres zu den .. Orten&amp;#039;&amp;#039;, 1886, S. [41]35. Onlinefassung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Urdenbacher Dorfkirche.JPG|mini|hochkant|Urdenbacher Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Urdenbach und dem benachbarten [[Benrath]] entstand schon in den letzten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts eine [[Reformierte Kirchen|reformierte]] Kirchengemeinde, die ab 1609 die Benrather [[St. Cäcilia (Düsseldorf-Benrath)|St.-Cäcilia-Kirche]] zur Nutzung erhielt. Nach dem Übertritt von [[Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg|Herzog Wolfgang Wilhelm]] zum Katholizismus wurde die Kirche 1616 wieder den Katholiken übergeben. Die Gemeinde, die nun ihren Schwerpunkt in Urdenbach hatte, existierte aber unter Führung ihres Predigers Thomas Kohlhagen als geheime Gemeinde fort. Sie konnte sogar ein Predigthaus errichten, dass allerdings 1639 zeitweise wieder geschlossen wurde und sich später als zu klein erwies. Nachdem 1684 der Beschluss zum Bau einer Kirche gefasst war, fand am  16. Juli 1688 die Grundsteinlegung der Kirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau wurde auf dem Gelände eines 1664 von der Gemeinde in Erbpacht erworbenen &amp;#039;&amp;#039;Braß-Gutes&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Sie gehört damit zu den ältesten evangelischen Kirchen im Stadtgebiet von Düsseldorf. Die [[Berger Kirche (Düsseldorf)|Berger]] und die [[Neanderkirche (Düsseldorf)|Neanderkirche]] sind nur wenige Jahre älter. Die &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirche&amp;#039;&amp;#039; brauchte weiterhin nicht, wie die beiden anderen Kirchen in Düsseldorf, in einem Hinterhof versteckt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz-Jesu-Kirche Urdenbach 3.jpg|mini|hochkant|Herz-Jesu-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Beschreibung von 1715 über das Herzogtum Berg wird für das Amt Monheim und die damaligen Kirchspiele Düsseldorfs mit den umliegenden Gemeinden angeführt, dass nur die Ortschaft Urdenbach zu diesem Zeitpunkt &amp;#039;&amp;#039;reformiert&amp;#039;&amp;#039; war.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Band 15&amp;#039;&amp;#039;; Benrath historisch, Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung in Urdenbach bereits Anfang des 19. Jahrhunderts deutlich den der Protestanten überstieg, war die katholische Gemeinde von Benrath sehr lange auch für die Urdenbacher zuständig. Von den fast 1100 im Ort lebenden Personen waren 1832 642 Katholiken und nur 410 Protestanten neben 25 Juden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digitalis.uni-koeln.de/ViebahnS/viebahns_index.html Johann Georg von Viebahn (Hrsg.): Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. Zweiter Theil, Abschnitt Düsseldorf, S. 69]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mit der Ansiedlung der Industrie im Großraum Benrath ab Ende des 19. Jahrhunderts in Urdenbach durch Zuzug die Anzahl katholischer Gläubiger weiter stark angestiegen war, wurde der Bedarf für eine eigene Kirche im Ort immer größer. Mit dem Bau der katholischen [[Herz-Jesu-Kirche (Düsseldorf-Urdenbach)|Herz-Jesu-Kirche]] wurde aber erst 1893 begonnen. Bereits ab 1894 konnten Gottesdienste in der noch nicht fertigen neuen Kirche abgehalten werden. Die Fertigstellung der Kirche erfolgte bis 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hinweis auf die ehemalige besondere Situation der evangelischen und katholischen Religion im Gebiet Benrath/Urdenbach sind die noch aktuell gültigen Grenzen der Kirchengemeinden. Abweichend von den kommunalen Grenzen reicht die evangelische Gemeindegrenze von Urdenbach im Nordosten bis zur Telemannstraße/Spohrstraße/Flotowstraße. Die Zuständigkeit der katholischen Kirchengemeinde endet dagegen bereits an der Koblenzer Straße/Südallee. Beide Bereiche umfassen damit Gebiete, die kommunal heute zu Benrath gehören.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Urdenbacher Post&amp;#039;&amp;#039;; 5. Jahrgang, Nr. 11, Februar 1987, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursache hierfür ist vermutlich die größere Bedeutung von Urdenbach im Vergleich mit Benrath vor dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsbau ===&lt;br /&gt;
Mit der Industrialisierung im Großraum Benrath Ende des 19. Jahrhunderts begann auch eine stärkere Zuwanderung von Personen in die Gemeinde Urdenbach. Diese siedelten sich weitgehend im und um den alten Dorfkern an. Dies waren überwiegend die Gebiete zwischen der Angerstraße im Westen, der Leostraße, die ab 1930 in Töpferstraße umbenannt wurde, im Osten, der Kohlhagenstraße im Norden und begrenzt im Süden durch den Hochwasserdamm am Altrhein. Die umliegenden Gemeindebereiche waren bis Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] noch weitgehend Flächen, die für die Landwirtschaft genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Straße „Urdenbacher Acker“ wurde allerdings bereits ab 1933 mit dem Bau einer kleinen Siedlung für Kurzarbeiter begonnen.&amp;lt;ref name =&amp;quot;RP Online Bericht vom 12. Juni 2017&amp;quot;/&amp;gt; Diese Siedlung erhielt am 12. Oktober 1934 den offiziellen Namen „Urdenbacher Acker“.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf. Nr. 43&amp;#039;&amp;#039;. 1934, S. [413]356.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgte am 24. November 1937 auf Vorschlag der Stadtverwaltung im näheren Bereich dieser Siedlung die Namensgebung für diverse Feldwege vom Polizeipräsidenten. Zu diesen neu benannten Straßen gehörten: Leutweinstraße, Lüderitzstraße, Meyer-Waldeck-Straße, Petersstraße, Sodenstraße, Solfstraße, Trothastraße und Woermannstraße. Ebenfalls wurde der Bereich der Straße Urdenbacher Acker an der Kurzarbeitersiedlung bis über der neuen Woermannstraße hinaus nach Süden verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf. Nr. 53&amp;#039;&amp;#039;. 1937, S. [424]332.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier der Straßen wurden durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] „nach verdienten Männern der deutschen Kolonialgeschichte benannt“. Diese waren [[Theodor Leutwein|Theodor Gotthilf Leutwein]] (1849–1921), [[Adolf Lüderitz|Franz Adolf Eduard von Lüderitz]] (1834–1886), [[Carl Peters]] (1856–1918) und [[Adolph Woermann]] (1847–1911). 2018 hatte der Kulturausschuss die [[Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf|Mahn- und Gedenkstätte]] und das [[Stadtarchiv|Stadtarchiv Düsseldorf]] damit beauftragt, zusammen mit einem wissenschaftlichen Beirat, Straßennamen in Düsseldorf nach ihren Namensgebern, verstorben nach 1870, zu überprüfen. Elf Straßen sollten in Düsseldorf umbenannt werden, davon die vier Straßen in Urdenbach. Aus Leutweinstraße wurde im Februar 2024 Auenblick, die Petersstraße wurde zum Eisvogelweg, die Woermannstraße heißt nun Am Auwald und die Lüderitzstraße An der Kämpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde der Bebauungsplan nördlich der Lüderitzstraße geändert und statt der Meyer-Waldeck-Straße und der Throtastraße wurden östlich der Solfstraße das Gebiet mit neuen Straßen umstrukturiert. Noch unbebauten Gebiete in Urdenbach wurden bis etwa Ende der 1990er Jahre, sieht man von den Urdenbacher Kämpen ab, fast vollständig durch neue Siedlungen urbanisiert. Beispielsweise wurden folgende Neusiedlungen angelegt:&lt;br /&gt;
* Die „&amp;#039;&amp;#039;Schlosspark-Siedlung&amp;#039;&amp;#039;“ wurde ab 1947 als erste der neuen Siedlungsbereiche für etwa 100 Familien südwestlich der Koblenzer Straße errichtet. Straßen der Siedlung sind Peter-Adolphs-Straße, Peterstraße, Eßliger Straße, Kammerathsfeldstraße, Reutlinger Straße und Woermannstraße. Typisch für diese Siedlung waren größere Parzellen mit kleinen Einfamilienhäusern, großen Gärten und kleinen Ställen für Kleinvieh wie Hühner, Kaninchen und Ziegen oder Schafen. Teilweise wurde die Parzellengröße zur Siedlungsverdichtung ab Ende der 1990er Jahre verkleinert und damit Bauplätze für weitere Gebäude geschaffen. Die Siedlung feierte 2017 ihr 70-jähriges Bestehen.&amp;lt;ref name =&amp;quot;RP Online Bericht vom 12. Juni 2017&amp;quot;&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;RP Online Bericht vom 12. Juni 2017&amp;#039;&amp;#039;. [https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/urdenbach/als-es-in-staellen-noch-huehner-und-kaninchen-gab_aid-21132877 Schlossparksiedlung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das „Corelli-Viertel“ wurde überwiegend zwischen Anfang der 1970er bis Anfang der 1980er Jahre gebaut. Es liegt zwischen Südallee, Bahndamm, Koblenzer Straße und endet im Süden am [[Gymnasium Koblenzer Straße]] und der „Theodor-Litt-Realschule“. Letztere beide Schulkomplexe wurden 1967 und 1969 errichtet. Der Siedlungsbereich liegt an der Corellistraße, dem Namensgeber, die als Ringstraße in der Mitte der Siedlung liegt. Im Gegensatz zur Schlosspark-Siedlung waren die Parzellen in diesem Gebiet kleiner und es wurden neben Bungalows auch mehrstöckige Miethäuser und Gebäude für Eigentumswohnungen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsbericht der Stadt Düsseldorf. Bauverwaltung. Erschließungsangelegenheiten&amp;#039;&amp;#039;. 1. Januar 1968 – 31. Dezember 1969, S. [110]107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mit der Errichtung der „&amp;#039;&amp;#039;Haus Endt-Siedlung&amp;#039;&amp;#039;“, die ab Ende der 1980er Jahre angelegt wurde, ist der letzte noch größere unbebaute Bereich in Urdenbach zwischen der Urdenbacher Dorfstraße und dem Rhein für eine Besiedlung erschlossen worden. Der Name bezieht sich auf eine alte seit dem 15. Jahrhundert nachweisbaren Hofanlage, deren Gehöfte im äußersten Osten der jetzigen Siedlung gelegen hatten. Diese Hofanlage wurde 1960 von der Stadt Düsseldorf erworben und ist 1974 abgerissen worden. Anfang der 1970er Jahre wurden ein großer Teil des ehemaligen Hofgebietes von der „Bremer Treuhandgesellschaft“ erworben, die das Gebiet erschließen und bebauen wollte. Wegen finanzieller Probleme, die Abwicklung eines Auftrages in Algerien führte für die Bremer zu hohen Verlusten, wurden viele Grundstücke in Urdenbach aus dem Bestand dieser Gesellschaft 1977 zwangsversteigert.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf. Beilage zur Nr. 48&amp;#039;&amp;#039;. 1977, S. [1252]935.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Zeit Online, Nachricht vom 20. Mai 1977&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.zeit.de/1977/21/neue-heimat-fuer-die-bremer-treuhand Verluste in Algerien, übernimmt die Neue Heimat?]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptanschluss- und Anliegerstraße in dieser Siedlung, in der sowohl Bungalows wie auch mehrstöckige Häuser errichtet wurden, ist die Haus-Endt-Straße. Diese Straße zweigt südlich des [[Sana Kliniken|Benrather Krankenhauses]] von der Urdenbacher Dorfstraße ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benrather Linie – Sprachgrenze ==&lt;br /&gt;
Durch Urdenbach führt die [[Isoglosse|Sprachgrenze]] [[Benrather Linie]]. Ein kleines schönes Beispiel dafür ist die Bücherstraße (Bücher = Buchen), die an der Böke Pomp (Pumpe an den Buchen) vorbeiführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urdenbacher Kämpen, Urdenbacher Kämpe.jpg|mini|Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urdenbacher Kämpe ==&lt;br /&gt;
An der Grenze zu [[Monheim am Rhein]] liegt das [[Ökologie|ökologisch]] wertvolle [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Urdenbacher Kämpe]], eine [[Flussaue|Auenlandschaft]] und [[Überschwemmungsgebiet]]. Dieser Bereich umfasst das Gebiet zwischen dem Rhein und einen Altarm des Flusses, der entstand als der Rhein seinen Verlauf im 14. Jahrhundert nach einem [[Hochwasser]] um mehrere hundert Meter nach Westen verlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erntedankfest in Düsseldorf-Urdenbach 18.jpg|mini|Blotschen und Holzschubkarre beim Erntedankfest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Erntedankfest]] am ersten Sonntag nach dem 29. September findet ein [[Festzug|Umzug]] statt, der neuerdings um 13&amp;amp;nbsp;Uhr (früher 14&amp;amp;nbsp;Uhr) am Urdenbacher Acker beginnt und bei dem geschmückte Wagen von alten [[Traktor]]en (teilweise aus den 1920er und 1930er Jahren) oder von Arbeitspferden gezogen werden. Im Anschluss daran beginnt an der Böke-Pomp auf der Hochstraße das Schürreskarren-Rennen. Dabei tragen die Einheimischen als „Blotschen“ bezeichnete Holzklotschen ([[Holzschuh]]e) und laufen mit Holz[[schubkarre]]n, die mit Obst und Gemüse beladen sind, durch das Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokalitäten ==&lt;br /&gt;
Die Rock- und Blueskneipe &amp;#039;&amp;#039;Zur Alten Apotheke&amp;#039;&amp;#039;, auch „Theke“ genannt, ist besonders bekannt für ihre Live-Konzerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kobi Haupteingang komplett.JPG|mini|Haupteingang des Gymnasiums Koblenzer Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einkaufsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Urdenbach gibt es ein kleines Einkaufszentrum. Der Einzelhandel ist durch eine Supermarktfiliale, eine Filiale einer Bäckerei und ein Blumengeschäft vertreten. Weiterhin sind hier eine Grillstube, vier Restaurants, ein Café und zwei Apotheken zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
* Grundschulen&lt;br /&gt;
** Gemeinschaftsgrundschule Garather Straße&lt;br /&gt;
** Gemeinschaftsgrundschule Südallee&lt;br /&gt;
* Weiterführende Schulen&lt;br /&gt;
** [[Gymnasium Koblenzer Straße]]&lt;br /&gt;
** [[Theodor Litt|Theodor-Litt]]-[[Realschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alf Meyer zum Gottesberge]] (1908–2001), Hals-Nasen-Ohren-Arzt und Lehrstuhlinhaber an der Universität Düsseldorf, lebte in Urdenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyer zum Gottesberge, Alf.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 836.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Düsseldorf-Urdenbach}}&lt;br /&gt;
* [https://www.duesseldorf.de/bv/09 Stadtbezirk 9 auf der Website der Landeshauptstadt Düsseldorf]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.duesseldorf.de/statistik/d_ueberblick/stadtteile/096.shtml | wayback=20071205161234 | text=Amt für Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Düsseldorf}}: Statistiken für den Stadtteil 096 – Urdenbach&lt;br /&gt;
* [https://www.duesseldorf-urdenbach.de/ Website des Bürgervereins von Urdenbach am Rhein]&lt;br /&gt;
* [https://www.urdenbach.org/ Urdenbacher Info Portal – Eingang zu Urdenbach im Netz]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerschuetzenverein-duesseldorf-urdenbach-1896.eu/ Bürgerschützenverein Düsseldorf-Urdenbach e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile in Düsseldorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4300584-6|LCCN=n81023307|VIAF=159147864}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urdenbach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Düsseldorf|Urdenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Niederrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1908]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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